Fünfte Niederlage der Zweiten im siebten Spiel

Es macht immer weniger Spaß, über die Begegnungen der Zweiten zu berichten; dieses Mal ging es am Samstagabend gegen den ASV Süchteln. Deren dritte Mannschaft hatte einen Fehlstart hingelegt, nun aber die letzten drei Partien gewinnen können. Der Ansage, diesen Siegesfluss brechen zu wollen, folgten nicht genügend Taten. Vielmehr ist die Verfassung der Mannschaft weiterhin schlecht, die Auftritte von unglücklichen Momenten und Umständen geprägt:

Nach den Doppeln stand es – wie bisher immer in dieser Spielzeit – 1:3. Nur das Spitzendoppel Leupold/Jöbkes vermochte, locker zu triumpfieren, während die an einem guten Tag mglw. beste Paarung Jonas/Mesken knapp und Voss/Heyer deutlich unterlagen (2:3, 1:3). Dies war nun das „x-te“ fehlgeschlagene Experiment, wie man die Paarungen gestalten könnte – jeweils mit dem gleichen ernüchternden Ausgang, nämlich dem, früh in Rückstand zu geraten.

In den Einzeln erfüllte Sebastian seine Aufgabe äußerst souverän mit 6:0 Sätzen! Daniel Leupold indes tat sich wesentlich schwerer mit dem oberen Paarkreuz der Süchtelner. Zunächst vergab er beim Stand von 10:6 im letzten Satz des ersten Einzels die vier Matchbälle, um schließlich einen Matchball gegen sich abzuwehren und doch noch mit 14:12 zu gewinnen. Im zweiten Match führte er schnell mit 2:0, bevor die kontrahierende Eins aufdrehte und mit einigen „Nassen“ im Entscheidungsdurchgang verwöhnt das Match leider noch drehen konnte (9:11 im Fünften). Während Christoph erneut nicht wirklich konnte und/oder wollte, gelang es wenigstens Christian, sein erstes Einzel nach einer ordentlichen Partie mit 3:1 für sich zu entscheiden. In seinem zweiten Einzel litt er unter anderem an der Unsportlichkeit des Gegners Güdden, viele Angaben bewusst falsch zu spielen (0:3). So oder so sind 1:3 Punkte in der Mitte zu wenig. Schließlich wollte auch das untere Paarkreuz nicht so richtig funktionieren: Obwohl Süchteln in diesem Paarkreuz mit zwei weniger starken Spielern antrat, von denen einer offensichtlich Ersatz darstellte, reichte es hier nur zu einem 2:2. Der gegnerische Sechser konnte von Kevin und Michael gleichermaßen besiegt werden, wie es gegen den anderen Kontrahenten unseren beiden „Jungs“ nicht möglich war. Hinsichtlich Kevin dürfte es auch daran gelegen haben, dass dieser so übermüdet war, dass er sich während des Meisterschaftsspieles mehrmals schlafen legte.

Nachdem Leupold/Jöbkes bisher im Doppel ungeschlagen waren und das einzige Schlussdoppel am zweiten Spieltag gewinnen konnte, waren wir beim Stande von 7:8 guter Dinge, dass es immerhin zu einem Unentschieden reichen würde. Es sah auch vielversprechend aus, bis Daniel und Michael den Vorsprung von 10:6 im ersten Durchgang nicht über die Ziellinie brachten. Nachdem der zweite Satz deutlicher verloren ging, kämpften wir uns noch einmal auf 1:2 heran. Ein Rückstand im Vierten von 5:10 war gegen die starke gegnerische Paarung Becher/Messer, welche aggressiv spielte und nahezu jeden Aufschlag erfolgreich anzog, jedoch nicht mehr einholbar. Der Durchgang endete 7:11, die Partie war 7:9 verloren.

Fazit: Das Ergebnis ist erneut ein schwaches Mannschaftsergebnis, insbesondere wenn man die Aufstellung des Gegners betrachtet, welche deutlich verbesserungsfähig sein dürfte. Wir indes spielten beinahe in Bestbesetzung, welche abermals wenig auf die Platte brachte und sich nun auf dem Relegationsplatz zum Abstieg wiederfindet.

Daniel Leupold