2001-2010

2001

Mit 16 Mannschaften (sechs Herren, drei Damen, fünf Jugend, zwei Senioren) ging der TTC 2001 / 2002 in die Meisterschaftssaison. Neue 40 mm (vorher 39 mm) Bälle wurden eingeführt, das Spiel sollte langsamer werden, damit das Tischtennis mehr zum Zuschauersport werden kann. Das Ziel „langsamer“ wurde wohl nicht erreicht, denn durch mehr Athletik wurde dies mehr als kompensiert. Damit die Sätze nicht solange dauern und das Spiel von Anfang an spannend ist, wurde das Satzende auf 11 Punkte (vorher 21 Punkte) verkürzt bei drei Gewinnsätzen (statt bisher zwei) und der Aufschlagwechsel nach zwei Aufschlägen eingeführt. Dies ist nur ein Ausschnitt der Neuerungen, die damals vor allem die erfahrenen Spieler doch sehr stark belasteten und Stoff für einige Diskussionen gebracht hatten. Viele fragen sich, ob denn die Verbände auch mal die Spieler zu Wort kommen lassen. TTC-Info war der Meinung: „Es trifft für alle zu und damit es ist für alle gleich gut oder gleich schlecht. Also sollten wir es einfach mal versuchen.“ Im Jahre 2007 spricht darüber niemand mehr und die Regeln sind akzeptiert.
In der Meisterschaft 2000 / 2001 hatte die erste Damen nach der knapp verpassten Meisterschaft im Vorjahr eigentlich nur ein Ziel, aber das ging völlig daneben, denn am Ende wurde gerade mal der Nichtabstieg gesichert. Hier scheint der Zeitpunkt für eine Verjüngung gekommen zu sein, orakelte TTC-Info. Die 2. Damen mit Andrea Rottmann 29:8, Alexandra Jaspers 30:4, Ute Eickhoff 20:14 und Tamara Holk 11:11 wurde Vize-Meister in der Kreisliga und musste darauf hoffen, dass einige Mannschaften zurückziehen, um in der neuen Saison in der Bezirksklasse antreten zu können. Ja so kam es denn auch, die zweite Damen stieg im Nachhinein in die Bezirksklasse auf. Doch dann kam mit den neuen Bällen und Regeln (ob es ursächlich damit zusammenhing konnte nie geklärt werden) die Damen erst richtig in Schwung. Zur neuen Saison 2001 / 2002 kamen die „Sonjas im Doppelpack“, Sonja Vehlow (19 Jahre jung) von DJK Rheydt und die erst 15 jährige Sonja Rix von DJK Teveren. Der TTC blieb seinem Vorsatz, nur auf junge hungrige Aktive aus dem Umfeld zu bauen, damit treu. Und das sollte sich auszahlen. Unter dem Motto „der Jugend gehört die Zukunft“ wurde die erste Damen stark verjüngt beim Neubeginn. Aus der letztjährigen ersten Damen blieb alleine das „Küken“ Sabine Brüggen (18), die schon im letzten Jahr die Nummer eins war. Hinzu kamen die „Sonjas im Doppelpack“ und aus der eigenen Jugend kam Alexandra Jaspers (17). Mit einem Altersdurchschnitt von 17,5 Jahren ist dies die jüngste Damenmannschaft in der Bezirksliga. Das der TTC damit ein hohes Risiko ging, war den Verantwortlichen bewusst. Der radikale Schnitt wurde gemacht mit dem Blick in die Zukunft. Bereits im 1. Spiel gegen TuS Gerresheim zitterten die Hände, aber ein knapper 8:6 Erfolg wurde erzielt, hieß es damals im TTC-Info.
Bei den Kreismeisterschaften Mönchengladbach waren die jungen Damen wohl zu Saisonbeginn noch nicht ganz bei den Damen angekommen. Es reichte aber zur Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften. Beim zweiten Teil der Kreismeisterschaften siegte dann Sabine Brüggen in der Damen B-Klasse. Mit Alexandra Jaspers holte Sabine Bronze im Damen B – Doppel. Da wollte „die Hand“ Klaus Heister seinem Trainingsschützling Sabine Brüggen nicht nachstehen und holte sich ebenfalls den Titel eines Kreismeisters Herren B. Zusammen mit Markus Wilden gab es für Klaus Heister Silber im Herren B Doppel.
Bei den Bezirksmeisterschaften waren die jungen Damen nun richtig dabei. Sonja Vehlow kam bis ins Viertelfinale der Damen und verlor gegen die spätere Siegerin Karolina Becker. Sonja Rix scheiterte im Achtelfinale. Sabine Brüggen, Alex Jaspers mussten in der Vorrunde bereits am Samstag ausscheiden. Doch dann gab es ja noch die Juniorinnen und da waren die „Damen“ dann in Ihrem Element. Noch nie da gewesen und wird wohl auch nicht vorkommen, drei Damen des TTCs im Halbfinale. Naturgemäß musste mit Alex Jaspers gegen ihre Waldnieler Mannschaftskameradinnen eine ausscheiden. Im Endspiel waren dann Sonja Vehlow, die einen tollen Start hatte und schnell 2:0 nach Sätzen führte und Sabine Brüggen, die es so gerade schaffte den 3. Satz mit 11:9 zu gewinnen um dann anschließend auch die Sätze 4 und 5 zu gewinnen und damit Bezirksmeisterin wurde. Im Doppel waren dann die beiden Endspielteilnehmerinnen (Brüggen – Vehlow) eine Macht für sich und wurden Bezirksmeisterinnen. Damit nicht genug, nein die 15 jährige Sonja Rix holte souverän den Mädchentitel gegen van den Bergh nachdem Sie „nur“ dritte bei den Kreismeisterschaften geworden war. Damit war es ein „Goldener Sonntag im Oktober“ in Giesenkirchen für den TTC geworden. Alle 3 Damen waren damit für die Westdeutschen Meisterschaften und der Westdeutschen Vorrangliste in den jeweiligen Klassen qualifiziert.
Nach einer tollen Saison hatte die 1. Herren den Wiederaufstieg, nach zwei Jahren in der Bezirksliga, in die Landesliga mit dem 2. Tabellenplatz hinter Meister TuS Wickrath 2 geschafft. Nachdem der Heimkehrer Erik van Veenendaal verletzungsbedingt fast die gesamte Hinserie ausfiel war dieser Aufstieg eigentlich kein Thema mehr. Selbst die Spieler hatten gesanglich gedichtet: „Aufsteigen wir, im Jahre 2004!“ Umso mehr freute sich die Mannschaft und der gesamte TTC, dass es mit dem Aufstieg dann doch klappte. Der Aufstieg wurde kurz und heftig, direkt nach dem letzten Spiel in Boisheim gefeiert. Die herausragenden Kräfte waren Klaus Heister an Brett 1/2 mit 37:4 Siegen und Platz 1 in der Saisonrangliste,
Markus Wilden Brett 5/6 mit 23:3 Siegen und Frank Dohmen wurde an Brett 1 / 2 5. mit 24:9 Siegen. Die 1. Senioren stieg in die 1. Kreisklasse auf. Unser Holländer Erik van Veenendaal aus der 1. Herren hatte sich für die holländischen Meisterschaften, als Nr. 117 der holländischen Rangliste, qualifiziert. Im Einzel hatte er in einer „best of five“ – Group anzutreten, dies heißt, dass nur der beste in der Konkurrenz bleibt. Erik hatte noch nie vorher mit den neuen größeren 40mm – Bällen gespielt. Bei dieser Premiere für ihn war er erstaunlich gut, denn zwei Einzel gewann er und zwei verlor knapp im jeweils im 3. Satz mit 18:21. So wurde er „nur“ dritter in seiner Gruppe und schied aus. Nach der langen Verletzungspause von über einem halben Jahr konnte er mit diesem Abschneiden zufrieden sein. „I played well and won some games and lost also two!“, war Eriks zufriedener Kommentar.
Im Doppel spielte Erik zusammen mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden von Red Stars Venray Patrick Swiers. Die beiden ergänzten sich auch mit den größeren Bällen gut. So gewannen sie im KO-System zwei Doppel und hatten in der 3. Runde gegen die Nr. 2 und 3 der holländischen Jugendrangliste anzutreten. Mit 18:21 unterlagen sie diesen beiden im entscheidenden Satz.
Herzlichen Glückwunsche zu dieser tollen Leistung wurde vom TTC-Info überbracht, vor allem nach der langen Verletzungspause. Bisher war der größte Erfolg eines Aktiven des TTC Waldniels die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften. Nun hat erstmalig ein Spieler des TTC’s an nationalen Meisterschaften teilgenommen allerdings in unserem Nachbarland Holland.
In sein erstes Seniorenjahr ging Sebastian Jonas. Sebastian war lange Jahre eines der größten Talente des TTCs. Mehrere Bezirks- und Kreistitel erreichte er als Schüler. Doch dann entschied er sich nur noch Fußball zu spielen. Ende des Jahres 2000 hatte er jedoch sein Herz fürs Tischtennis neu entdeckt. In der 1. Jugend hatte er sein Comeback und bei der 2. Herren half er ebenfalls bereits in der Rückserie 2000/01 aus. Nun ging er als hoffnungsvolle Verstärkung in die 2. Herren als Stammspieler. Einen Neustart, nach längerer Pause macht Denise Dauvermann. Da Sie seit längerem in Brüggen wohnt, hat Sie nun den Anschluss an den TTC gefunden. Früher spielte Denise in der Verbandsliga bei DJK Rheydt und war dort sehr erfolgreich. Denise geht zukünftig in der Damen-Bezirksklasse an den Start. Nach nur einjährigen Gastspiel hat sich Reinert Tews zum TTVE Süchteln-Vorst verändert. In die neue Landesligasaison ging Mannschaftstrainer Klaus Heister sehr realistisch hinein, indem es für ihn schon an ein Wunder grenzen würde, den direkten Abstieg zu verhindern. Doch die Sommerpause und die kurze Vorbereitungszeit wurde intensiv zum Training genutzt. Kurz vor Start der Serie wurde die Mannschaft vom Verband noch umgestellt, so dass nun die Aufstellung lautet: Klaus Heister, Frank Dohmen, Erik van Veenendaal, Markus Wilden, Michael Charné und Alexander Makowski. Inwieweit Frank Dohmen und Erik van Veenendaal zum Einsatz kommen, wird sich noch zeigen. Nichtsdestotrotz meinte auch Youngster Alex Makowski: „Wir werden trainieren und kämpfen bis zum Umfallen um unser Ziel „Landesligaerhalt“ zu erreichen.“
Erstmalig wurde im Zusammenspiel mit der Grundschule Sechs Linden am Milchcup teilgenommen. Dieser Wettbewerb wird durchgeführt durch die
„Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V.“ innerhalb einer Schulmilchkampagne, die wiederum z. B. durch Tuffi unterstützt wird. Auf Betreiben von Bärbel Wiesensee die Sportunterricht an der Grundschule „Sechs Linden“ in Waldniel gibt, wurde in Zusammenspiel mit dem TTC dieser Milchcup erstmalig in Schwalmtal durchgeführt. Auf Seiten des TTCs wurde der Wettbewerb durch Tobias van Helden, einer der Trainer des TTCs, durchgeführt. Anders als z. B. bei den Minimeisterschaften wird hier eine Tischtennis-Rundlauf-Wettbewerb auf Klassenebene durchgeführt. Die einzelnen Mädchen und Jungen sind beim Milchcup mit Spaß bei der Sache. Im Milchcup wird für die Klassen der Grundschulen ein „Tischtennis – Rundlauf“ durchgeführt. Die Initiatorin Bärbel Wiesensee schaut interessiert zu. Die 5. Herren nannte sich forthin die „Jungoldies“ und gingen on Tour nach Minden / Detmold zum Kaiser Wilhelm Denkmal und zur Porta Westfalica. Die meisten Spieler der Jungoldies aufgefüllt mit ein paar anderen Spielern inkl. der Frauen hatten sich schon länger im Kegelclub „Einer steht immer“ zusammengefunden. Bei den Waldnieler Kegelmeisterschaften 2001 zeigten die Tischtennisspieler dann, dass sie auch Meister im Kegeln sind, ja nicht so ganz, aber der 3. Platz mit 2484 Holz und nur 9 Punkte Rückstand zum Sieger war ein großer Erfolg. Toni Neussen wurde Sieger in seiner Alterklasse und qualifizierte sich mit 541 Holz mit dem zweitbesten Ergebnis nach Bernd Ringsgewandl mit 544 Holz für den Endkampf. Hier belegte Toni Neussen Platz 5 mit 782 Holz. TTC-Info kommentierte: Da sage noch einer: „Kegeln können sie auch nicht!“, wenn es auch im Tischtennis nicht immer klappt. Die alljährliche Fahrradtour immer im August vor dem Saisonstart war auch in 2001 wieder ein großes Erlebnis. Noch in sehr skeptische Gesichter konnte beim Start zur Fahrradtour des TTCs geschaut werden. Das Frühstück im Carré war sehr gut angekommen, der Wolkenbruch vorbei. Die Tour konnte beginnen. Direkt nach Saisonstart wurden auch die TTCer wie die gesamte Welt von den furchtbaren Ereignissen „0911“ erreicht und tief erschüttert. Gerade der Tischtennissport, der seit langem besonders von der Attraktivität vor allem der asiatischen Tischtenniskünstler belebt wird, fühlte sich tief betroffen. Wie im gesamten Sport, wurde auch hier am ersten Tag nach den Attentaten die Spiele durch eine Gedenkminute unterbrochen im Gedenken an das furchtbare Geschehen in den USA.
Am 27.10.2001 wurde der Mitgründer des TTC Waldniels Josef Büschges, der 22 Jahre die Vereinsgeschicke führte und damaligen Ehrenvorsitzende 75 Jahre. Die Glückwünsche des TTCs überbrachte der Vorsitzende Toni Neussen.

2002

Erstmalig nahm mit Sonja Rix in 2002 eine Spielerin des TTC Waldniels an den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der Mädchen teil. Die Meisterschaften kamen in Lübbecke in Westfalen zur Austragung. Sonja qualifizierte sich überraschend als Bezirksmeisterin der Mädchen des Bezirkes Düsseldorf. Gegen zum Teil Spielerinnen die bereits als Mädchen in der 2. Bundesliga spielen war Sonja in diesem Jahr noch machtlos. „Viel gelernt!“, war Sonjas Fazit.
Bei den Westdeutschen Meisterschaften der Juniorinnen hatten es die Waldnieler Spielerinnen aus der Bezirksliga in Köln – Porz durchweg mit Spielerinnen der Regionalliga und 2. Bundesliga zu tun. Sabine Brüggen hatte mit Brosig (TuS Bad Driburg/Verbandsliga), Becker (GSV Fröndenberg/Oberliga) und Koop (DJK TuS Holsterhausen/2. Bundesliga) starke Gegnerinnen, die alle viele Klassen höher spielen. Während Olga Koop und Linda Becker chancenlos waren konnte Sabine gegen die Verbandsligaspielerin Brosig nach 0:2 Rückstand noch mit 3:2 Sätzen gewinnen. Das reichte aber leider nicht, um eine Runde weiterzukommen. Sonja Vehlow hatte mehr Glück mit ihrer Gruppe, da eine Spielerin nicht antrat. Sie mußte gegen Busemann (TTC Spich/2. Bundesliga) und Fengler (TuS Scharnhorst/Kreisliga) ran. Der eine notwendige Sieg wurde nach 0:2 Rückstand mit 3:2 gegen Katrin Fengler eingefahren. Gegen Sonja Busemann aus der 2. Liga hatte sie nicht den Hauch einer Chance und verlor glatt in drei Sätzen. In der anschließenden KO-Runde der letzten 16 Spielerinnen hatte Sonja mit Andrea
Niehaus eine Oberligaspielerin vom TTC Rödinghausen zur Gegnerin. Sonja hatte beim 0:4 nach Sätzen keine Chance. m Damendoppel mussten Sabine – Sonja wieder gegen Damen aus der 2. Bundesliga antreten. Busemann/John (TTC Spich) gewannen klar mit 3:0 Sätzen. Sonja Busemann hatte es scheinbar auf Sonja Vehlow „abgesehen“, denn auch im Mixed wurden Busemann – Rozenberg (Schwalbe Berg-Neustadt) Sonja mit Ihrem Partner Joachim Schulz (NF Rheydt) als Gegner ausgelost. Einen Satz konnten die beiden für sich entscheiden, mussten aber beim 1:3 gratulieren. „Insgesamt war es ein tolles Training, wann hat man sonst schon mal die Chance gegen Zweitligaspielerinnen zu spielen!“, so Betreuer Thomas Scholz, „wer weis wofür es hilft!“
In der nun 45 jährigen Vereinsgeschichte des TTC Waldniels spielt erstmalig eine Damenmannschaft in der Landesliga. Den Aufstieg hat das jüngste Team (17,5 Jahren im Durchschnitt) in der Bezirksliga auf Anhieb geschafft. Das Risiko (sehr junges, unerfahrenes Team) wurde riesig belohnt. Die „Mädels“ Sabine Brüggen, Alexandra Jaspers verstärkt um die Sonjas im Doppelpack, spielten eine tolle Saison 2001 / 2002. Sie wurden nicht nur Bezirksmannschaftsmeister, sondern auch Bezirkspokalsieger. Gegen den Hauptkonkurrenten TTC Lüttenglehn konnte das Team in zwei spannenden Spielen beim 7:7 in Lüttenglehn und beim 8:6 im Heimspiel die Meisterschaft an sich reißen. Zusätzlich wurde in der Höhle des Löwen in Lüttenglehn der Bezirkspokal geholt. In die Saison 2002 / 2003 startete der TTC mit insgesamt 15 Mannschaften, aufgeteilt in 2 Damen (Landesliga, Bezirksliga), 5 Herren (Landesliga, Bezirksklasse, 1. Kreisklasse, 2. Kreisklasse, 3. Kreisklasse), 2 Senioren (Kreisliga, Kreisklasse), 2 Jungen (Kreisliga, Kreisklasse), 3 Schüler (Kreisliga, 2 mal Kreisklasse) und 1 mini-Jungen (Kreisliga). Betrüblich war, dass erneut keine Mädchen oder Schülerinnen gemeldet werden konnten nach den tollen letzten Jahren des vergangenen Jahrtausends. Mit dem Aufstieg der Damen in die Landesliga startete der TTC Waldniel erstmalig mit seinen beiden Top Teams in der Landesliga. Da die 2. Damen ebenfalls noch aufstieg, ist diese nun in der Bezirksliga angesiedelt, da spielte im letzten Jahr noch die 1. Damen. Da müssen sich die Herren noch anstrengen, da die 2. Herren „nur“ Bezirksklasse spielt.
Bei soviel Erfolg im vergangenen Jahr mussten die Damen nun in der Landesliga die Erwartungen wesentlich heruntergeschrauben. Ein Nichtabstieg, gesichertes Mittelfeld mit Anschluss nach oben ist das erklärte Saisonziel. Sabine (die linke Klebe) Brüggen, Sonja (super drauf) Vehlow, Alexandra (Alex Topspin) und Sonja (Block / Konter Küken) Rix werden für die neue Klasse fleißig arbeiten und möglichst positive Erfahrungen in der rauhen Luft der Landesliga sammeln. Spielertrainer Klaus Heister hatte sich die einzelnen Herren Landesliga Mannschaften betrachtet und als Saisonziel den Nichtabstieg vorgegeben. Zusätzlich musste kurz vor Wechselende der Abgang von Michael Charné verkraftet werden, den es zum Landesligakonkurrenten ASV Süchteln (Absteiger aus der Verbandsliga) zog. Gespielt wird in der Aufstellung Klaus (die Hand) Heister, Markus (Biene Willi) Wilden, Erik (the flying dutch) van Veenendaal, Frank (Konter-Block Frankie) Dohmen, Alexander (Alex Student) Makowski, Simon (Block Fan 1. FC Köln) Brandes und Norbert (Spargel oder Ballonnoppe) Theloy.
„Wenn et löpt, dann löpt et“, so ein alter Spruch galt 2002 besonders für die 2. Damen. Überraschend rutsche das Team am letzten Spieltag aufgrund des besseren direkten Vergleiches auf Platz 2 der Bezirksklasse. Die damit erreichten Aufstiegsspiele (nur ein Team trat noch an) wurden anschließend knapp gegen Unitas Langenfeld vergeigt, so dass am Ende der Nichtaufstieg besiegelt war. Doch „wenn et löpt,…“ dann fällt oben eine Mannschaft raus, eine andere rückt nach und oh Wunder, jetzt hat die 2. Damen den Platz der 1. Damen aus dem letzten Jahr in der Bezirksliga eingenommen. Daran hatten die Damen um Bärbel Bierbaum im Traum nicht gedacht. Aber so ist es im Sport, nun sind Bärbel (immer in Bewegung) Bierbaum, Denise (mit dem linken Topspin) Dauvermann, Andrea (klein aber schnell) Rottmann und Miriam (Angriffsküken) Vieira in der Bezirksliga. Es gibt nur ein Ziel und das ist wahrlich schwer, den Abstieg zu verhindern. Die neuformierte 2.Herren spielte 2002 mit Tobias „Noppe“ van Helden, Sebastian „Youngster“ Jonas, Stefan „Kampfschwein“ Vahlhaus, Christoph „schlägt auf alles was sich bewegt“ Voss, Thomas „Marathon-Scholle“ Scholz und Jacob „Jungstudent“ Spönemann.
Da wird sich noch zeigen, ob dies reicht um in der Bezirksklasse zu bestehen. Nur mit einem hervorragenden Mannschaftsgeist, im Zusammenspiel mit einem nicht erlahmenden Kampfgeist, könnte die Klasse auch diesmal erhalten bleiben. Schon in den ersten Spielen zeigte sich, dass diese Mischung genau die Garantie für einen Sieg ist. Denn in den beiden ersten Spielen lag das Team bereits 1:5 bzw. 0:2 zurück und am Ende hieß es 9:6 bzw. 9:2 und 4:0 Punkte.
Noch schwieriger wird der Klassenerhalt für die 3. Herren in der 1. Kreisklasse. Im Vorjahr konnte die Klasse nur knapp gehalten werden. René „Blockkünstler“ Neussen, Antonio „der Portugiese mit unendlichem Kampfgeist“, Klaus „Ballonabwehrer und Aufschlagass“ Taplick, Carsten „Laufwunder“ Leidenberger, Michael „Mannschaftsküken aber längster im Team“ Struwe, Dieter „hat mal wieder Spaß gemacht“ Hübeler und Toni „Präsident“ Neussen wollten die Klasse halten. Auch die 4. Herren, die selbsternannten Jungoldies, waren vom Hochrücken betroffen war. Da zusätzlich einige Spieler nur sporadisch zu Verfügung stehen, wird es manchmal schwer, überhaupt sechs Stammspieler zur Verfügung zu haben. Harald „reaktiviert“ Wolters, Reinhard „ist nicht mein Spiel nur bis 11“ Aukszlat, Wilfried „Berichterstatter“ Geisler, Hans „Mathe und Volleyball sind zusätzliche Hobbys“ Bongartz, Werner „Vizepräsident“ Geisler, Richard „jetzt für die Kasse verantwortlich“ Kegel, Ralf „sorgt für die Sicherheit“ Hinrichs, Willi „Kampfmaschine“ Schneiders und Karl-Heinz „die Gladbacher Geheimwaffe“ Alexy bilden das Team. Die Oldies, unsere 5. Herren, spielen mal wieder in der gleichen Formation. Neben dem Sportlichen steht vor allem das Gesellige im Vordergrund. Wert legen die Oldies auch auf regelmäßiges Training, denn wer nicht da ist, darf beim Mannschaftskassierer seinen Obulus entrichten. Nach dem Spiel heißt es auf zu John in die private Oldiekneipe. In der „internationalen“ Aufstellung Uli „Mannschaftsküken aus Vorst“ Hahn, Franz-Josef „Hardter Karnevalsjeck“ Caspers, Artur „immer dabei aus Waldniel“ Kiwitt, John E. (eingebürgerter Waldnieler Junge aus E. wie England) Crisp, Dietmar (Kassierer bin ich und komm aus Wickrathberg) Meya, Alfons (Dölker Urgestein und Schwimmlehrer für viele TTC’ler) Klonisch, Edmund (Schach „groß“ meister aus Brempt) Loge, Dieter (Jugendbetreuer und Trainer aus Elmpt) Arbeiter ging es in die neue Saison. Fast ohne Saisonvorbereitung, denn am ersten Wochenende nach den Schulferien hieß es in Süchteln zu den Kreismeisterschaften 2002 antreten. Im Jungen-B-Doppel, dies war wohl besonders trainiert worden, erreichten Michael Jöbkes – Dirk Willemsen das Endspiel und wurden Vizemeister. In die Geschichte eingegangen sind die Schwalmtal-Meisterschaften 2002 als diejenigen, die durch viele verletzungsbedingte Aufgaben gekennzeichnet waren. So traf es Vorjahresmeisterin Sonja Vehlow nach ihrem 3. Platz im Mixed mit Alexander Makowski und dem Doppelsieg mit Sabine Brüggen. Im Einzel wurden die Schmerzen am Schlagarm so groß, dass Sie aufhören musste. Auch unseren fünffachen Schwalmtalmeister Klaus Heister traf das verletzungsbedingte Missgeschick. Nachdem er das Mixed mit Tamara Holk gewonnen hatte, musste er im Doppel-Halbfinale wegen einer Tennisarmverletzung seines Partners Thomas Scholz aufgeben. Klaus Heister erwischte es schließlich selbst nach zwei gewonnenen Einzel, seine
Rückenschmerzen bedeuteten auch hier die frühzeitige Aufgabe. So war in der Königsklasse der Weg frei für Simon Brandes, der im Endspiel gegen Norbert Theloy mit 11:7, 11:8, 8:11 und 11:9 gewann. Simon Brandes wurde damit erstmals Schwalmtalmeister. Da es schon gute Gewohnheit ist, dass der Einzelmeister auch den Doppeltitel holt, gelang dies auch Simon Brandes zusammen mit seinem Endspielgegner Norbert Theloy. Das Doppelendspiel war eine gelungene Werbung für den Tischtennissport, denn die Endspielgegner Jacob Spönemann – Alexander Makowski sahen schon wie die sicheren Sieger aus, sie führten nach zwei gewonnenen Sätzen bereits mit 10:4 im 4. Satz. Doch wie das manchmal so ist, einige leichtfertig vergebene Bälle bauen den Gegner auf und der kam und holte Punkt um Punkt zum 10:10. Unter großen Beifall des Publikums, die jetzt tolle Ballwechsel sahen, holten sich Brandes – Theloy den 4. Satz mit 15:13. Im letzten Satz mobilisierten beide noch einmal alle Kräfte und beim Stande vom 5:8 nahm sich Alex Makowski ein Time out. Das war gut, denn es wurde nochmals auf 9:9 ausgeglichen. Doch das war’s, ein Aufschlagfehler und ein schwacher Return brachten den Sieg für Brandes – Theloy. Nach dem Ausfall von Sonja Vehlow war es Sabine Brüggen, die sich den Titel bei den Damen zurückholte. Diesmal zwang Sie auch ihre Angstgegnerin Alexandra Jaspers mit 3:2 in die Knie. Ebenfalls hart zu kämpfen hatte sie gegen die jüngste im Feld Sonja Rix. Auch hier hieß es knapp 3:2. Ihren Doppel-Titel verteidigten Sonja Vehlow – Sabine Brüggen souverän. Bei den wurde schließlich Michael Jöbkes aus der 1. Jungen – Mannschaft Sieger, der seinen Teamkollegen Daniel Möller knapp auf Distanz hielt. Wie immer, freuten sich die Teilnehmer über ihren leckeren Buckmann, der einige Eintragungen (Lobeshymnen) auf der Gästebuchseite des TTC Waldniels im Internet unter www.ttcwaldniel.de erfahren durfte. Dem Bäcker Klaus Müller von der „Backstube am Dom“ sei Dank, dass er erneut die Tischtennissportler mit frischen, leckeren Buckmännern versorgte.

Klaus Taplick spielte bereits seit 3 Jahren im TTC und hatte im Sommer 2002 die Leitung der TT-Abteilung der SG Monheim nach 17 Jahren abgegeben. Damit war er für neue Aufgaben im TTC frei und löste Dieter Hübeler als neuen Geschäftsführer ab.

2003

Eine große Überraschung schaffte die 1. Jungen, denn sie behielten die Tabellenführung in der Kreisliga, die sie sich am letzten Spieltag der Hinrunde gegen die Jungen des Rheydter SV mit einem 8:5 erkämpft hatten bis zum letzten Spieltag. Mit 33:3 Punkten gegenüber 32:4 des Rheydter SV wurde die 1. Jungen damit Kreisligameister und Aufsteiger in die Bezirksklasse. TTC-Info berichtete 2003: Mit gemischten Gefühlen starteten 2 Jungen, 3 Schüler und 1 Mini-Jungen in die Saison. Doch nach langer Zeit waren die Jugendmannschaften des TTCs mal wieder sehr erfolgreich. Dies ist besonders dem konzentriertem und engagiertem Training unter Tobias van Helden und Dieter Arbeiter zu verdanken, die es verstanden die Jugendlichen neu zu motivieren. Wenn man die Jugend beim Training am Montag, Mittwoch und Samstagmorgen beobachtet sieht man diese mit Einsatz und Freude beim Training.
Zum ersten Mal in der 46jährigen Geschichte des TTCs wurde der Titel des Kreispokalsiegers der Jungen 2003 vereinsintern ausgetragen. Beide Teams schenkten sich nichts. Favorit war natürlich die 1. Jungen. Doch wie es so in den internen Spielen untereinander abläuft, ging zunächst die 2. Jungen mit 2:0 in Führung, denn Thomas Schöndelen kämpfte seinen Mannschaftskameraden Daniel Möller aus der 1. Jungen nach 1:2 Sätzen noch mit 11:8 und 11:9 nieder. Andreas Groebel machten es nicht so spannend und ließ, obwohl alle Sätze denkbar knapp waren, seinen Gegner Michael Jöbkes beim 3:1 keine Chance. Jetzt jedoch sollte eine Wende kommen, denn die 1. Jungen machte drei Punkte in Serie und ging auf 3:2 davon. Dirk Willemsen gewann 3:1 gegen Simon Möller, Jöbkes – Willemsen siegten im Doppel 3:1 gegen Groebel – Möller S. und Michael Jöbkes ließ beim 3:0 Thomas Schöndelen keine Chance. Im Zwillingsduell zwischen Simon und Daniel Möller behielt nach harten Kampf diesmal Simon die Oberhand und brachte die 2. Jungen wieder mit 3:3 Zwischenstand ins Spiel. Jetzt musste das letzte Spiel über den Sieg entscheiden. Mit einem 3:1 siegte Andreas Groebel gegen Dirk Willemsen und damit hatten die vermutlich schwächeren den Kreispokal gewonnen.
Mit 24:4 Punkten wurde die 2. Jungen Meister und Aufsteiger in der Kreisklasse Nord mit 4 Punkten Vorsprung vor dem 1. TTC Viersen. Andreas Gröbel 14:0, Timo Kessel 6:0 behielten an Brett 1 + 2 eine weiße Weste. Mit 12:3 erspielten Simon Möller und Sebastian Pongs mit 8:2 ebenfalls eine gute Bilanz. Zusätzlich kamen Sebastian Stieger und Daniel Schermesser zum Einsatz. Mit dem Ziel nicht abzusteigen war die 1. Herren mit sehr gemischten Gefühlen in die Landesligasaison 2002 / 2003 gestartet. Direkt zum Saisonauftakt gab es gegen TTC Wickrath 1 eine befürchtete 9:4 Niederlage. Doch dann lief alles ganz anders als in den kühnsten Träumen erwartet werden durfte. Zum Ende der Hinserie Platz 4. Das war noch nicht alles, obwohl es zum Rückrundenstart wieder eine Niederlage mit 5:9 TuS Wickrath gab. Aber jetzt war klar, hier hatte das Team gegen den ohne Verlustpunkt dastehenden Spitzenreiter gespielt. Danach lief die 1. Herren zu großer und dauerhafter Form auf, denn jetzt gelang Sieg auf Sieg. ohne eine Niederlage. TuS Wickraths 2 blieb dem Team punktgleich auf den Versen mit 32:12 Punkten. Im direkten Vergleich hatten dann aber die TTCer zweimal das bessere Ende für sich. So war die Sensation geschafft, Tabellenzweiter und somit Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga. Mit 38:4 Siegen in der gesamten Saison war Spielertrainer Klaus (die Hand) Heister am Spitzenbrett herausragender Spieler der Landesliga. Mit 28:12 feierte Frankie Dohmen nach langer schöpferischer Pause ein tolles Comeback. Überzeugend Simon Brandes mit 21:14, Norbert (Ballonnoppe) Theloy spielte nach eigener Aussage die Saison seines Lebens mit 18:15 Siegen in der Landesliga. Youngster Alex Makowski, Edelreservist Erik van Veenendaal, Markus (Biene Maja) Wilden vervollständigte das Team.
Im ersten Aufstiegsspiel zur Verbandsliga siegte die 1.Herren, in der heimischen Halle an der Dülkener Straße vor zahlreichen TTC’er, gegen Brüggen-Türnich (mit dem damaligen Fußball-Bundesligaschiedsrichter Franz-Josef Assenmacher) mit 9:7. Dabei brachten die Oldies (5. Herren) eine dicke Trommel und Rasseln mit um richtig Stimmung zu machen. Kommentar: Alex Makowski kommentierte: „Das war ein echt geiles Gefühl!“ Viel Glück bei den restlichen Aufstiegsspielen wurde nach diesem Spiel gewünscht. In Brauweiler gab es eine 6:9 Niederlage gegen den TSV Ronsdorf. Anschließend gab es gegen den DJK BW Friesdorf ein 8:8 unentschieden. Im direkten Vergleich war allerdings Friesdorf 10 gespielte Punkte besser. Platz zwei in der Gruppe war damit eigentlich illusorisch. Doch Friesdorf leistete sich gegen Türnich-Brüggen einen Ausrutscher und Waldniel hatte damit Rang 2 in der Gruppe erreicht. Das nennt man denn „Glück“. Nun hieß es am 17. / 18. 05. 2003 erneute Aufstiegsspiele gegen alle anderen Gruppenzweiten zu bestreiten. Der Favorit TTV Mettingen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann beide Spiele gegen den TTC mit 9:6 und gegen TuS Derendorf mit 9:7. So war klar vor dem Spiel am unbeliebten Sonntagmorgen, ein Punkt musste her und die Anzahl der gewonnenen Sätze war von enormer Wichtigkeit und sollten letzten Endes auch den Ausschlag geben. Nach den Einzeln stand es in diesem Krimi 8:7 für den TTC mit zwei Sätzen Vorsprung. Dies bedeutete ein Satz musste gewonnen werden, dann hätte das Team in der Aufstiegsrangfolge die Nr. 5 erreicht. Direkt der 1. Satz wurde gewonnen und der Jubel war groß, auch wenn es am Ende dann 8:8 hieß. Alex Makowski schrieb dazu als Pressesprecher: „Im letzten Spiel der Saison wurde es für die Waldnieler Herren noch mal richtig knapp. Als heißer Abstiegskandidat mit dem Ziel des Nichtabstiegs ist die Vizemeisterschaft und der 5. Platz in der Relegation ein sensationelles Ergebnis. Der Aufstieg in die Verbandsliga wäre die Krönung für eine sehr starke Saison des gesamten Teams.“ Doch es dauerte noch etwas bis zum 20. Mai 2003, da kam die Nachricht vom WTTV, der TTC Waldniel 1957 ist aufgestiegen in die Verbandsliga, als 5. in der Aufstiegsrangfolge.
Nun in der Verbandsliga ist die 1. Herren natürlich ein „heißer Abstiegskandidat“, was selbst der WTTV so sah. „Dann wollen wir mal sehen, ob wir den „selbst ernannten Fachleuten“ nicht auch in diesem Jahr ein Schnippchen schlagen können!“, so damals Spielertrainer Klaus Heister.
Auch als Abstiegskandidat in die Bezirksklassensaison gestartet mit dem Ziel halt nicht abzusteigen, wurde die 2. Herren mit 31:13 Punkten Tabellendritter, gleichauf mit dem im direkten Vergleich zweimal siegreichen TTC Kelzenberg, hinter dem souveränen Meister TuS Wickrath 4. Mit 19:3 Punkten wurde die 2. Herren Rückrundenmeister, aber es reichte nicht zum 2. Platz, da die erste Serie mit „nur“ 12:10 abgeschlossen wurde.
Mit 17:19 Punkten wurde ein ausgeglichenes Punkteverhältnis beim Debüt eines Waldnieler Damenteams in der Landesliga knapp verpasst. Das Team hatte verletzungsbedingt etwas Pech, denn Sonja Vehlow fiel durch eine Operation am Schlagarm doch sehr lange aus. So ist von den Ersatzspielerinnen vor allem Denise Dauvermann zu nennen, die mit 6:2 Siegen eine sichere Ersatzbank war. Mit 27:23 lieferte Sabine Brüggen am Spitzenbrett ein gutes Ergebnis ab, ebenso Alexandra Jaspers mit 26:24. Durch die Verletzung (stellte sich aber hervorragend in den Dienst der Mannschaft) fiel Sonja Vehlow etwas ab. Nesthäkchen Sonja Rix spielte knapp negativ. Im nächsten Jahr wird das junge Team gestärkt und hoffentlich ohne Verletzungen dann sicher besser abschneiden und versuchen einen Platz im oberen Tabellendrittel zu erreichen.
Erstmalig spielte eine 2. Damen des TTCs nach dem letztjährigen Aufstieg in der Bezirksliga. So war das Ziel die Klasse zu erhalten. Dies wurde mit Tabellenplatz 7 und 12:24 Punkten deutlich geschafft.
Die „Jungoldies“ und „Bierverköster“ der 4.Herren haben wohl eine der verrücktesten Serien hinter sich. Erst in der Rückrunde liefen sie zu großer Form auf und wurden Meister der 2. Kreisklasse und damit Aufsteiger in die 1. Kreisklasse. „Das wars mal wieder gewesen, haben wir es den jungen Teams mal wieder gezeigt, wer „noch“ Chef in der Klasse war!“, kommentierten die Jungoldies. Während die Hinserie von Verletzungen geprägt war, waren sie in der Rückserie alle topfit und spielten sich an die Spitze mit 30:6, gegenüber 29:7 des Tabellenzweiten TTVE Süchteln-Vorst 3. Die Aufsteiger spielten mit: Harry Wolters 18:8, Wilfried Geisler 15:13, Hans Bongartz 17:9, Werner Geisler 11:7, Richard Kegel 17:9, Ralf Hinrichs 11:2, Willi Schneiders 11:6 und Karl-Heinz Alexy 6:6. Herausragend vor allem die Doppel, die auch dieses Jahr wieder eine Klasse für sich waren. Doch dann stieg die 3. Herren doch noch ab und schon war der Meister doch in der 2.Kreisklasse geblieben. Zünftig gefeiert wurde der Aufstieg mit einer Mannschaftsfahrt nach Heidelberg.
Jungoldies Bierverkostungstabelle
Anfang 2003 kamen die „Jungoldies“ auf die Idee, dass „obligatorische Bier“ nach dem Meisterschaftsspiel zu bewerten. So wurden zunächst die Regeln dazu festgelegt und seit dem 11.01.2003 wird nach jedem Meisterschaftsspiel ein neues Bier getestet und bewertet. Das Ergebnis wird anschließend auf der Homepage des TTCs festgehalten. In Tischtenniskreisen findet diese Bierverkostungstabelle starke Beachtung. Die jeweiligen Gegner sind häufig sehr genau darüber informiert, welche Biere getestet wurden und welche Note ein Bier bekommen hat. In die Saison 2003 / 2004 startet der TTC Waldniel 1957 e. V. mit insgesamt 16 Mannschaften, aufgeteilt in 2 Damen (Landesliga, Bezirksliga), 6 Herren (Verbandsliga, Bezirksklasse, 1. Kreisklasse, 2. Kreisklasse, 3. Kreisklasse), 1 Senioren (Kreisliga), 2 Jungen (Bezriksklasse, Kreisliga), 4 Schüler (Kreisliga, 3 mal Kreisklasse) und 1 mini-Jungen (Kreisliga). Nach der Kreismeisterschaft in der vergangenen Saison geht die 1. Jungen nun in der Bezirksklasse an den Start. Dies ist in vielen Dingen Neuland. So gibt es durch die Verschmelzung der Bezirke „Bergisches Land“ und „Düsseldorf“ hier eine neue Punkteregelung. So werden generell zehn Spiele gemacht. Ergebnisse von 10:0, 9:1 usw. bis 5:5 sind möglich. Für ein 10:0, 9:1 gibt es 4 Punkte, für ein 8:2, 7:3 gibt es 3 Punkte, usw. und selbst bei einer Niederlage mit 3:7 oder 4:6 gibt es noch 1 Punkt. Der Kreismeister der Jungen B Michael Jöbkes spielt an Brett 1 zusammen mit Daniel Möller, Dirk Willemsen und Andreas Gröbel. Mal schauen wie sich die 1. Jungen in dieser neuen Klasse mit der neuen Zählweise zu Recht findet. Michael Jöbkes wurde 2003 Kreismeister im Einzel der männlichen Jugend B. Schwalmtalmeisterin bei den Damen wurde erstmals Alexandra Jaspers beim Sieg gegen Sabine Brüggen. Klaus Heister holte sich den Schwalmtaltitel in der Herren S-Klasse zurück indem er den Vorjahressieger Simon Brandes im Endspiel besiegte. Die Radtour 2003 „Tour de Schwalmtal“ kurz vor Saisonbeginn im August war mal wieder ein voller Erfolg! Selbst das Wetter spielte mal wieder mit. Nur eine kurze Regenpause musste eingelegt werden, ansonsten strahlte die Sonne. Gut gestärkt ging es nach dem gemeinsamen Frühstück auf die insgesamt 65 km lange Strecke, die in diesem Jahr von Scholle + Sabinchen ausgesucht wurde. Ohne Panne ging es dann über Overhetfeld, in den Elmpter Wald, Richtung Holland (wo natürlich traditionell „Frikandel-Spezial“ mit Pommes gefuttert wurde).
Letzte „Tankstation“ war dann wie immer das Restaurant am Heidweiher.

2004

Eine phantastische Saison hatte der TTC 2003 / 2004 hinter sich gebracht. Noch nie in der gesamten Vereinsgeschichte des TTCs stiegen 4 Mannschaften gleichzeitig auf. Erstmalig ging ein Damenteam in der Verbandsliga zur neuen Saison 2004 / 2005 an die Tische. Die Damen strahlten und freuten sich auf die Verbandsliga. Ebenfalls war es noch nie der Fall, dass eine 2. Herren des TTCs in der Bezirksliga antreten konnte. Die 4. Herren, die Jungoldies schafften zum 2. Mal den Aufstieg in die 1. Kreisklasse und werden wieder in der 2. Kreisklasse an die Tische gehen. Die 5. Herren sicherte sich frühzeitig den Aufstieg in die 2. Kreisklasse. Aber genau so super die 1. Herren, als 1. Abstiegskandidat in der Verbandsliga gehandelt, blieb in der Klasse. Trotz der nicht so rosigen Tabellenplazierung während der gesamten Saison, stimmte die Stimmung innerhalb der Mannschaft, was nicht zuletzt an dem schallenden Gesang (trotz Niederlage) unter der Dusche zu erkennen war: “ Drin, Drin, Drin bleiben wir … 2004!“.
Die 1. Jungen holte den Titel des Bezirksklassenmeisters. Die 1. Schüler mit Simon Strehlow, Tim Lüngen, David Samuel und Johannes Joerissen wurde Kreispokalsieger 2004 und stiegen in die Bezirksliga der Schüler auf.
Neben den Mannschaftserfolgen gab es eine Reihe von Einzelerfolgen bei den Jugendlichen. Allen voran Michael Jöbkes der nun auch Kreisranglistensieger der Jungen wurde. Sabine Brüggen wurde ebenfalls Kreisranglistensiegerin bei den Damen. Hinter diesen schönen Erfolgen stand vor allem Tobias van Helden, der Trainer, Ratgeber, Fahrer, Betreuer der den Jugendlichen immer zur Verfügung steht. „Danke für diesen tollen Einsatz!“, sagte TTC-Info in 2004. Ja und nach der Saison überschlugen sich die Ereignisse. Peter Heister (vom TTC Kluis, Ehrendivisie Niederlande) meldete sich damals beim Vorsitzenden Toni Neussen und meinte knapp und bündig: „Ich möchte im nächsten Jahr für den TTC spielen und ich bringe Thommy Dohmen (Bayer Uerdingen, Regionalliga) mit!“ Nachdem dies nun klar war meldete sich noch Michael Rix (TV Erkelenz, Verbandsliga) und wurde ebenfalls noch in das Verbandsligateam für die neue Saison eingebaut. Schließlich meldete sich noch Ingo Coenen (vom TTC Breyell) zurück. Zur Aufstiegs-, Nichtabstiegsfeier und Welcome Party trafen sich die TTCer am 09.06.2004 „Bei Pauly“ auf der Dachterrasse. Das Wetter war phantastisch. Viele hatten sich eingefunden um die vergangene Saison gemeinsam zu feiern und direkt in die Zukunft zu schauen. Gefeiert wurde getreu dem Motto „Im Jahre 2004 aufsteigen wir …!“. Die „Neuen“ wurden begrüßt. Neben den bereits genannten wurde Werner Brinkmann, Arne Vehlow (TV Erkelenz), Bernd Coenen (alle 3. Kreisklasse). Aus der eigenen Jugend kamen Michael Jöbkes, Daniel und Simon Möller, Dirk Willemsen, Andreas Groebel in die Herrenabteilung. In der Jugend kamen neu hinzu: Jungen Dennis Schöpgens (TTC Wegberg), Schüler Gunnar Bochmann, Martin Schüssler (beide TTC Kipshoven). Mit neun Herren-, (Rekord) zwei Damen- und sieben Jugendteams startete der TTC in die Saison 2004 / 2005. Am 05. September 2004 verstarb der Ehrenvorsitzende des TTC Waldniels Josef Büschges. Mit Ihm verlor der TTC eines seiner Gründungsmitglieder, die seit der ersten Stunde im Januar 1957 dabei waren. Nach der Gründung führte er als 1. Vorsitzender gut 20 Jahre die Geschicke des Vereins. Er hat den TTC trotz erheblicher Widerstände von innen und außen zu seiner ersten Blütezeit geführt. Josefs größtes Anliegen war immer die Jugendarbeit. Er legte immer höchsten Wert auf die Ausbildung der Jugendlichen nicht nur im sportlichen Bereich. Die Jugend war und ist das Potential des Vereins das es zu integrieren galt. Schockiert nahm der TTC die Nachricht vom Tode des neuen Jugendlichen Dennis Schöpgens auf, dem es nicht einmal vergönnt war im Trikot des TTCs zu spielen.
Von den Erfolgen bei den Kreismeisterschaften im Oktober 2004 berichtete damals Tobias van Helden. Hier Originalausschnitte:
„Ach ja schon wieder so ein schöner netter Samstag der viele nette Kleinigkeiten aufzubieten hatte. Unsere Teilnehmer bei der Schüler A Konkurrenz waren nach der Konkurrenz nicht gerade begeistert, obwohl sie sich relativ gut verkauft hatten. …
Die Herren B Konkurrenz war gut gespickt mit Waldnieler Spieler. In einem 32 er Feld gab es immerhin 7 Waldnieler. Schön gespielt haben fast alle. Da war z. B. Alexander Makowski der sich nur knapp Semmel geschlagen geben musste (genau wie Spönemann). Nicht zu vergessen Wilden der erst im Viertelfinale gestoppt wurde. Ich persönlich hatte eine Runde vorher gegen Meytin (dem späteren Sieger) das Vergnügen, doch leider musste ich mich auch dem stark spielenden Rheindahlener geschlagen geben. Theloy und Jöbkes verloren nach stark umkämpften Spielen schon in der ersten Runde. Über die Doppel braucht man nicht viel zu sagen, obwohl die Leistungen nicht schlecht waren, haben wir es alle höchstens nur bis ins Viertelfinale geschafft.
Aber da war ja noch unser Vorbild, unser Held, unsere Inspiration, unsere Führungsfigur, unser Licht im Dunkeln bzw. wie man es auch einfach ausdrücken könnte „Ingo Coenen“.
Doch dann geschah im Halbfinale das unglaubliche. Semmel (siehe Bericht oben) schaltete auch unseren Helden aus. Die Zuschauer dieses Spiels können aber sagen das obwohl das Spiel 3:0 verloren ging, Coenen der bessere Spieler war und eigentlich immer das Spiel im Griff hatte, doch leider merkte unser Held zu diesem Zeitpunkt die Auswirkungen des harten Trainingslagers bei Heisters vom Vortag. Trotzdem hielt er, so wie es eben nur ein gestählter Sportler kann, bis zum unglücklichen Ende durch. Stehender Beifall, sowie Jubelstürme oder auch Huldigungsversuche wurden im Keim unterbunden, damit sich unser Vorzeigeobjekt auch erholen konnte von der großartigen Leistung die immerhin mit dem 3. Platz belohnt wurde.
Ach ich hätte beinahe die erfolgreichsten Teilnehmer des Tages vergessen. Und das obwohl sie allesamt zum ersten Mal an einem Turnier teilgenommen haben. Die Schüler Berger, Lützenburg und Krämer waren sichtlich überrascht, als sie die Halle betraten und die große Anzahl von Spieler/innen sahen. Doch sehr schnell gewöhnten sie sich daran, und als es dann losging mit dem Turnier war alles andere Nebensache. Im Einzelbereich wurde Berger dritter nach sehr guten Spielen und er im ersten Gruppenspiel auf den späteren Sieger traf, der auch wirklich in dieser Konkurrenz doch eine Klasse für sich war.
Doch das herausragenste war das Finale im Doppel indem Maximilian Krämer mit seinem Doppelpartner aus Süchteln in einem kuriosen Spiel ganz knapp mit 12:14; 10:12; 12:10; 12:10; 9:11 unterlagen. Das Publikum feuerte beide Doppelpaarungen lautstark (und ich meine wirklich lautstark) an und sorgte so auch für ein unvergessliches Erlebnis für die Schüler, die sichtlich ihren Spaß hatten (auch die Verlierer).“ Zitatende.
Die magische Zahl in 2004 des TTCs war 40. Am 01.08.2004 waren drei Spieler die am 01.08.1964 vom TTC SG Dülken nach Waldniel kamen, immer noch aktiv dabei. Sie spielten seit 17 Jahren zusammen mit ihren Mannschaftsfreunden in den Oldies. Es sind dies der langjährige 2. Vorsitzende Alfons Klonisch wer kennt ihn nicht in seiner Parodie „die Hasenscharte“, Artur Kiwitt und Dietmar Meya (sorgte seit 20 Jahren für die Finanzen des TTCs).
Stefan „Energy“ Vahlhaus unser Mann der immer unter „Strom“ steht, gemäß seinem Werbemotto, wurde im Juli 40 Jahre. Stefan der gleichzeitig Pressewart beim TTC ist, ist einer der Urgesteine des TTCs. Immer hoch motiviert reißt er seine Mannschaftskameraden förmlich mit. Er kämpft bis zum letzten Ballwechsel und kennt nur ein Ziel „Sieg“. So kennen wir Ihn, so schätzen wir ihn, so ist er und bleibt er ein belebendes Element beim TTC.
Klausi „Mausi“, (so nennt er sich selber) auch genannt, „die Hand“, alle wissen wer gemeint ist, der feierte (im wahrsten Sinne) einen feuchtfröhlichen 40zigsten Geburtstag. Er hatte alle gerufen und es kamen auch fast alle. Seine Mutter hatte größte Mühe alle zu beköstigen. Eine tolle Feier unserer Seele der 1. Herren. Klausi so wie wir ihn kennen, so möchte er bleiben, so wünschte TTC-Info ihm vor allem, „die Hand“ möge ihm weiter treu bleiben.
Werner Brinkmann, unser „Neuer“, der nun in der 8. Herren spielt, wurde bereits im Juni 40. Werner hat vor einiger Zeit in Ratingen das Tischtennis erlernt und wohnt nun in Niederkrüchten. Bei den Damen wird ja bekanntlich das Geburtsjahr nicht verraten, aber auch Denise Dauvermann feierte einen runden. Denise alles Gute, weiterhin viel Erfolg im Kreise der 2. Damen zusammen mit Andrea Rottmann die auch „nullte“ (nicht magisch) zu Saisonbeginn.

2005

Zum 01.01.2005 hatte der TTC 129 Mitglieder. 116 aktive, 13 passive. 22 weiblich, 107 männlich. 56 gehören dem Jugendbereich an, 73 dem Seniorenbereich an. Die Altersklasse 7-14 Jahre war die stärkste mit 36 (27,9 %), die zweitstärkste Altersklasse war die von 27-40 mit 26 (20,2%). Um den Nachwuchs musste sich der TTC in 2005 keine Sorgen machen. Unter dem Motto „Tischtennis pur“ wurden Trainingstrikots besorgt, die beim Training verkauft wurden. Dank zweier Werbepartner gehen vom Erlös der T-Shirt 50% in die Jugendkasse. Eine tolle Idee die damals vom Webmaster René Neussen entwickelt wurde.Nach einigen Jahren ohne eigene Mädchenteams stellte der TTC mit Beginn der Rückserie in 2005 wieder eine Mini-Mädchen-Mannschaft in der Aufstellung Franziska Gotschol, Andrea Duque-Anton, Nina Volkmer. Nach den Mini-Meisterschaften gesellten sich Aileen Heister und Sina Mesken hinzu.
Nachdem der TTC in 2004 zu den Sternen griff mit der 1. Damen und den neu formierten 1. Herren in der Verbandsliga. Mit 27:17 Punkten und Platz 4 erzielte die 1. Herren ein für den TTC historisches Ergebnis. Doch zu Saisonende 2004 / 2005 verabschiedeten sich zwei der drei neuen vom TTC aus unterschiedlichen Gründen, die nichts mit dem Erfolg des Teams zu tun hatten. Von wenig professioneller Arbeit wurde berichtet die in einem relativ kleinen Verein wie dem TTC, schwerlich umzusetzen sind, vor allem aus finanziellen Gründen. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten stoßen häufig an zeitliche Grenzen und können nicht alle Dinge auffangen. Gerade im finanziellen Bereich kann und will der TTC nicht mithalten. Es gibt zwar eine Reihe von Werbepartner die den Verein über die Werbung unterstützen, aber das reicht nicht und es ist auch nicht geplant, davon Spieler zu bezahlen. Leider wird dies von vielen Vereinen so ab der Landesliga aufwärts anders gehalten.
Die erwartete sehr schwere Saison gab es für die Damen die erstmalig in der Verbandsliga spielen. Die bereits zur Hinrunde verliehene „rote Laterne“ blieb den Damen bis zum Saisonende treu. Es musste „viel Lehrgeld“ gezahlt werden durch da sehr junge Team mit Sabine Brüggen, Sonja Rix, Sonja Vehlow und Alexandra Jaspers. Hinzu kamen sehr viele verletzungsbedingte Ausfälle. In den Relegationsspielen die durch die Neugestaltung der Verbandsligen begründet waren, reichte es dann doch zum Erhalt der Verbandsliga.
Die 2. Herren ging auch auf neuem Terrain in der Bezirksliga an die Tische. Hier hieß das Ziel „echt drin bleiben“, denn durch die Neuordnung der Bezirke steigt die halbe (6 Mannschaften) Klasse ab, zwei steigen auf, da bleibt nicht mehr viel. So musste Platz 5 erreicht werden in der neuen Klasse und das klappte genau. Damit blieb die 2. Herren in der Bezirksliga. Gleiche Bedingungen (sprich Platz 5) galten ebenfalls für die 2. Damen in der Bezirksklasse. „Drin bleiben, war erneut das Ziel“! Zum Ende der Hinrunde stand das Team auf Platz 6. Am Ende blieb es bei Platz 6 und der Abstieg schien besiegelt. Doch die Damen hatten großes Glück und blieben ebenfalls in der Bezirksklasse, da einige Mannschaften sich aus der Meisterschaft verabschiedeten.
Die Könige der Saison 2004 / 2005 waren die 3. Herren. Da hieß das Ziel von Anfang an: „Aufstieg“! Dieser war im vergangenen Jahr nur ganz knapp verpasst worden. Zur Halbzeit hatten Christoph Voß, Stefan „Power“ Vahlhaus, René Neußen, Ingo Coenen, Thomas „Scholle“ Scholz, Carsten Leidenberger dies toll umgesetzt. Platz 1 mit 16:0 Punkten und 5 Punkten Vorsprung zum Tabellenzweiten. Am Ende waren 31:1 Punkte auf dem Konto bei 8 Punkten Vorsprung zum Tabellenzweiten Rheindahlen. Meisterschaft und Aufstieg waren bereits drei Spieltage vor Schluss mit dem 9:5 bei der TSF Bracht gesichert. Mit einer spontanen, zünftigen Feier wurde dies noch in der Halle in Bracht gefeiert. Minimalisten waren die neu gegründeten 8. Herren. Denn die hatten es im letzten Meisterschaftsspiel selber in der Hand, Meisterschaft und damit den Aufstieg zu erreichen indem sie dem Spitzenreiter TSF Bracht 2 zumindest ein unentschieden abtrotzten. Und genau so kam es im Wimpernschlagfinale. Unentschieden 8:8 hieß es am Ende und damit war Waldniel 8 Meister, da in den Spielen (jeweils 7:7) gegeneinander, 3 mehr gewonnene Sätze für Waldniel den Ausschlag gaben. In einem spannendem Spiel setzte sich bei den 17. Mini-Meisterschaften Aileen Heister gegen Katrin Vahlhaus durch und wurde so Siegerin der Jahrgangsstufe 1992 / 93. Spitze war auch Alexander Paschmanns und sicherte sich den Pokal 1992 / 93 gegen Granit Fazlin. Unsere „Krokette“ Tobias van Helden überraschte alle im TTC mit seiner Ankündigung den TTC zu verlassen, weil er heiratete und zu seiner Frau nach Brüggen-Türnich zog. Der TTC-Vorsitzende bedankte sich für die tolle Arbeit im Jugendbereich die Tobias in den letzten Jahren geleistet hatte und wünschte ihm und seiner Frau alles Gute. Alljährlich im Mai gehen die Spieler ins Trainingslager „feiert“ die 1. / 2. Herren den Saisonausklang (Auf- oder Abstieg, oder dringeblieben, egal) in den südlichen Gefilden von Holland. Diesmal war Zoutelande das Ziel. Hier wurde tischtennisgefachsimpelt aber auch die Standhaftigkeit geprüft und auch besprochen, wer denn, wo denn und warum denn in der nächsten Saison an die Platten geht. In 2005 gab es auch wieder das alljährliche „Grillfest“ zur Saisoneröffnung oder –abschluß an der Sporthalle. Diesmal war es etwas Besonderes denn es wurde zum Halbfinale des Confed-Cups Brasilien – Deutschland 3:2 ausgetragen. Flugs wurde eine Leinwand aufgebaut und via „public viewing“ das Spiel beim grillen verfolgt.

2006

Unter dem Motto: „Neuer Anfang erneut!“ oder das Ziel: „Drin bleiben in der Verbandsliga!“ gingen sowohl die 1. Herren in stark veränderter und mit Sicherheit geschwächter Aufstellung, als auch 1. Damen in unveränderter Aufstellung in die Saison 2005 / 2006.
Seit langen Zeiten blieb Klaus Heister eine Stütze der 1. Herren beim TTC, der immer als ein sehr freundlicher und fairer Spieler in Tischtenniskreisen beliebt ist. Als weiterer Pluspunkt schlug Thommy Dohmen zu Buche, der trotz beruflich häufiger Abwesenheit jede Sekunde zum Training nutzt um beim TTC erfolgreich zu sein. Zu Saisonende belegten die 1. Herren den vorletzten Platz mit 6:38 Punkten und musste leider den Weg zurück in die Landesliga antreten. Den Damen erging es in Ihrem 2. Jahr in der Verbandsliga nicht besser und am Ende reichten 8:28 Punkte und ebenfalls vorletzter Platz nicht zum Verbleib in der Verbandsliga. Die Damen mussten in die Bezirksliga zurück, da mit der Neuordnung der Bezirke die vorhandenen Landesligen abgeschafft wurden. Nicht nur für die Spitzenteams war die Saison eine besondere Herausforderung, nein auch alle Teams hatten einen schweren Saisonstand, da alle Teams unter den Abgängen in den oberen Mannschaften zu leiden hatten. Die 2. Herren hatte in der Bezirksliga keine Chance, wurde letzter mit 6:38 Punkten und stieg ab in die Bezirksklasse.
Für die 2. Damen kam alles ganz anders und positiv in der Bezirksklasse. Gestartet als „Abstiegskandidat“ fuhr das Team einen Sieg nach dem nächsten ein. Am Ende hatten Denise Dauvermann, Bärbel Bierbaum, Andrea Rottmann, Miriam Vieira und Ersatzfrau Ulla Geisler Platz 2 erreicht und damit den Aufstieg in die Bezirksliga der Damen erzielt. Damit waren in der neuen Saison die 1. und die 2. Damen in der gleichen Klasse. Die Senioren wurden mit 18:2 Punkten souverän Meister und stiegen in die 1. Kreisklasse auf. Kreismeister Herren C wurde der „Neue und Reporternewcomer“ Daniel Leupold. Mit Michael Jöbkes zusammen siegte er ebenfalls im Doppel. In der Herren B-Klasse wurde er „nur“ Vizemeister. Ab der Saison 2006 / 2007 gab es mit Daniel A. Leupold einen neuen Reporter der Woche für Woche einen seiner unnachahmlichen Berichte verfasste. Diese wurden schnell zu einem Renner in Tischtenniskreisen. Bereits am frühen Sonntagabend wurden seine Berichte zu einer Pflichtlektüre für die TTCer. Bevor im Weiteren ein Beispiel eines Berichtes folgt, ist anzumerken, dass die von den anderen Reportern verfassten Berichte natürlich ebenfalls gut sind. Hier ein Beispiel:
3. Herren – Kreisliga Nord:
Mit dem Schläger ziehen wir in die Schlacht und haben einen Punkt erbracht.
[…] Zügig hatten die Gäste aus Rheydt mehr oder weniger ungehindert die ersten drei Doppel mit 9:2 Sätzen (!) auf ihre Seite gebracht. Des Weiteren folgten auf dem Fuße traurigerweise auch die ersten drei Einzel, welche ähnlich nur mit drei gewonnen Sätzen verloren gingen, wobei nur René Neußen ein Fünfsatzmatch forcierte. Dem aufmerksamen Leser möge an dieser Stelle aufgefallen sein, dass die unsrige Mannschaft nun bereits mit 0:6 beinahe aussichtslos in Rückstand geraten war, was den Interessierten wohl zwingt, sich zu fragen, was innerhalb der ersten Stunde des Spieles falsch gelaufen sein mochte. Zumindest ich komme zu dem Ergebnis, dass dieser Rückstand weniger in der Unfähigkeit der Waldnieler Spieler zu suchen ist, sondern vielmehr in der Stärke der Gegner. Doch war nun noch nicht verloren und ein Funken Hoffnung blieb der Mannschaft, welche durch die letzten beiden gewonnenen Meisterschaftsspiele selbstbewusst geworden sein mochte und nun Kampfeskraft zu beweisen imstande sein sollte: […] Fazit : Gegen diesen Gegner zu bestehen war eine Aufgabe, welche nach anfänglichen Schwierigkeiten durchaus den Möglichkeiten der Mannschaft entsprach und durch gute Moral und Einsatz zu einem gerechten Unentschieden führte, welches vor allem auch durch den Ersatzmann Willemsen erst möglich gemacht wurde, welcher gute Spiele und 2:0 Punkte beisteuerte, und den ich hiermit zum Spieler des Tages nominieren möchte. Weitere Berichte auf der Homepage www.ttcwaldniel.de.

2007

Sportlich war wohl der direkte Wiederaufstieg der 1. Damen der Höhepunkt des Jahres 2007. Nach einem souveränen Jahr, blendender Spiellaune und ohne Niederlage hatte das Team 42:2 Punkte. Dies bedeutete erst zum Saisonende Meisterschaft und Aufstieg, da der TTC Dormagen bis zum Schluss mit 40:4 Punkten auf den Versen blieb. Das Damenteam ist in den letzten Jahren gereift. Mal sehen wie es im neuen Jahr dann in dem 3. Jahr der Zugehörigkeit in der Verbandsliga läuft. Das Team ist zuversichtlich, dass diesmal mehr als nur zu einem Abstiegsplatz reicht. Die 1. Herren erreichte ihr gesetztes Ziel des Nichtabstieges nach schweren Kampf und sicherte zwei Spieltage vor Schluss die Landesliga. Mit 19:25 Punkten wurde Platz 8 erreicht. Herausragendes Herrenteam in der Saison 2006 / 2007 war überraschend die 2. Herren. Mit 26:18 Punkten wurde Platz 4 erreicht. Wäre Werner Brinkmann nicht verletzt worden, wer weis ob da noch mehr drin gewesen wäre. Alle anderen Teams bei den Herren schafften ihr Saisonziel des Nichtabstieges. Während die 2. Damen nach dem glücklichen Aufstieg nach einem Jahr Bezirksliga wieder den Weg in die Bezirksklasse antreten muss.
Im Jugendbereich waren die 1. Schüler das Spitzenteam, denn sie wurden Meister in der Schüler B – Kreisliga Nord mit 33:15 Punkten vor dem punktgleichen Breyeller Schülern. Den Titel holten: Alexander Paschmanns, Bastian Riemer, Christian Heyer, Niklas Heister. Den Jungen standen die Mädchen in der Mädchen Kreisliga nur unwesentlich nach, denn sie erreichten Platz 2 28:12 Punkten hinter den verlustpunktfreien Mädchen von DJK Holzbüttgen die souveräner Meister wurden. Alle anderen Teams haben in der letzten Saison einiges gelernt, da sie teilweise gegen wesentlich ältere Gegner anzutreten hatten.
Seit dem 01.07.2007 begann in Schwalmtal für die Sportler bzw. Sportvereine die die Sporthallen nutzen ein neues Zeitalter. Denn seit diesem Datum gibt es in Schwalmtal die „Kostenbeteiligung für die Benutzung“ der Sporthalle. Diese wird nach den Meldungen der Vereinsmitglieder des Vereins an den Landessportbund durchgeführt. Für jede Stunde Hallennutzung werden die Vereine je Mitglied um eine Kostenbeteiligung an den laufenden Kosten (Heizung, Licht, Wasser, usw.) gebeten. Nach den aufgestellten Regeln unterliegt der TTC der Härtefallregelung. Da der TTC sehr viele Stunden naturgemäß als Hallensportart hat und zusätzlich der Anteil der Jugendlichen sehr hoch ist, traf für den TTC die Härtefallklausel zu. Dies besagt, dass nicht mehr als 1,50 Euro je Monat je Erwachsener erhoben werden darf. Damit zahlt der TTC alleine für den Zeitraum 01.07.2007 – 31.12.2007 657,- Euro.
In die neue Saison 2007 / 2008 geht der TTC mit 18 Mannschaften an den Start. Diese sind aufgeteilt auf 2 Damen, 6 Herren, 1 Senioren, 1 Mädchen, 3 Jungen, 2 Schüler und 3 Schüler B Teams. Dies verlangt von den Verantwortlichen wieder eine organisatorische Meisterleistung, wie sie schon seit langen Jahren erfolgreich geleistet wird. Im Anschluss an die Feierlichkeiten zum 50jährigen Vereinsjubiläum trat, wie bereits vorher angekündigt, Toni Neußen nach 25 Jahren als 1.Vorsitzender zurück. Noch am Abend der Neuwahl des Vorstandes wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit Pressewart Stefan Vahlhaus schied ebenfalls ein langjähriges Vorstands-mitglied aus. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
Neuer 1.Vorsitzender wurde der 40jährige Klaus Taplick, der zuvor bereits 5 Jahre als Geschäftsführer im TTC-Vorstand aktiv war. Neue Geschäftsführerin (vorher ein Jahr 2.Vorsitzende) wurde Alex(andra) Jaspers, neuer 2. Vorsitzender Willi Schneiders. Dietmar Meya bleibt weiterhin Kassenwart und der bisherige Webmaster René Neußen wurde offiziell als Presse/Internetwart gewählt. Damit repräsentiert der Vorstand nicht nur 5 Mannschaften, sondern ist auch von der Altersstruktur von 23-68 Jahren so vielschichtig aufgestellt um auch weiterhin den TTC erfolgreich auf Kurs zu halten.

2008

Nachdem zwei Jahre zuvor die Damen-Landesliga abgeschafft wurde und die Damen nach vielen Jahren auf Verbandsebene durch Ihren Abstieg plötzlich wieder in der Bezirksliga antreten mussten, standen große Fragezeichen hinter der Zukunft. In der Bezirksliga war das Team daraufhin dann auch deutlich unterfordert und konnte ohne eine einzige Niederlage direkt wieder in die Verbandsliga aufsteigen. Hier musste das klare Ziel nun der Nichtabstieg sein, um sich wieder auf Verbandsebene zu etablieren. Der Vorstand gab das klare Ziel Nichtabstieg aus, nur vier Damen sahen es ein wenig anders. Schon bei der Betrachtung der Gruppenzusammensetzung war Sabine Scholz Alexandra Jaspers, Sonja Klimkeit und Sonja Rix klar, dass das Team nicht gegen den Abstieg spielen will, da jeder Gegner schlagbar war. Die Zielkorrektur wurde auch relativ schnell verdeutlicht, da zur Hinrunde nur gegen die Übermannschaft aus Brauweiler verloren wurde und der TTC mit vier Punkten Vorsprung auf den Dritten der Tabelle auf Platz zwei stand. Der Abstieg war damit schon mal abgewendet und im Verein wurden sich die Augen gerieben. Das Ganze sollte dann noch besser werden, da in der Rückrunde auch gegen Favorit Brauweiler ein Unentschieden erzielt werden konnte und der TTC sich auf Platz zwei etablierte, am Ende mit zehn Punkten Vorsprung auf Platz drei, die Klasse war hinter den beiden Spitzenmannschaften eben sehr ausgeglichen. Dies bedeutete zum Ende der Rückserie den Relegationsplatz um den Aufstieg in die Oberliga, ein neues Ziel war ausgegeben – Oberliga. Die Relegation selber schien wiederum als unmögliches Unterfangen, da beide Gegner nominell deutlich stärker waren und vor allem oben den Damen Scholz und Jaspers um viele Ranglistenplätze voraus. In der ersten Runde ging es zum Auswärtsspiel zum TTC BW Annen, wo ein 2:0 in den Doppeln den Grundstein zum Erfolg legte. Im unteren Paarkreuz erreichten Klimkeit und Rix beide ein solides 1:1 in den Einzeln. Oben waren die Damen aus Annen zwar erwartet stark, allerdings erwischte Alexandra Jaspers einen bomben Tag und konnte gegen beide Favoritinnen die Oberhand behalten. Als dann auch noch Sonja Klimkeit ebenfalls gegen Spitzenspielerin Stich gewinnen konnte, stand dem nie erwarteten 8:4 Sieg in der ersten Runde nichts mehr im Wege. Es herrschte großer Jubel, allerdings musste das Team zwei Wochen später nochmals gewinnen, da nicht klar war, wie viele Mannschaften am Ende in die Oberliga aufsteigen können. Es bestand die Hoffnung, dass die zweite Runde abgesagt werden kann, da im Vorjahr alle Verbandsligazweiten aufsteigen konnten, doch dieses Mal sollte es anders kommen, am Ende musste wirklich das Spiel der zweiten Runde entscheiden, denn nur eine einzige Mannschaft qualifizierte sich für die Oberliga. Wiederum auswärts, was die Mannschaft an sich schon mal als nicht fair empfand, musste der TTC gegen die erfahrenen Damen aus Victoria Dehme antreten. Und auch in diesem Spiel begann es mit 2:0 Doppeln, das Spiel war allerdings noch lange nicht vorbei. Dieses Mal waren die stärksten Gegnerinnen im unteren Paarkreuz zu finden, so dass Klimkeit und Rix ein 0:4 verzeichneten und vor allem Klimkeit eher mit dem Schiedsrichter, der ihr falsche Aufschläge unterstellte, als mit dem Spiel haderte. Den bomben Tag erwischte in diesem Spiel dieses Mal Scholz, die mit einem souveränen 3:0 die Chancen für die Waldnieler Damen offenhielt. Vor den letzten beiden Einzeln Rix gegen die Nummer zwei Ehrentraut und Jaspers gegen die Nummer vier Bagiev stand es 6:6 und jeder einzelne Satz war entscheidend. Sonja Rix zeigte dann allerdings plötzlich ein ganz anderes Spiel und kämpfte Punkt um Punkt, so dass sie den fünften Satz noch drehen konnte und den elementar wichtigen siebten Punkt erzielte. Das Rechnen, wie viele Sätze nun noch gebraucht wurden, übernahmen andere und sagten dann, dass nur mit einem Sieg das Spiel gewonnen werden konnte. Warum dann beim zwischenzeitlichen 1:1 Satzausgleich von Jaspers gegen die in der Rückrunde ungeschlagene Bagiev plötzlich der Jubel ausbrach, wurde Jaspers erst per Nachfrage klar. Es musste gar kein Sieg her, der eine gewonnene Satz reichte, gut dass Jaspers das vorher keiner gesagt hatte. Das Spiel endete dann auch 3:1, da Bagiev die Enttäuschung doch anzumerken war. Bei Waldniel gab es nur noch Jubel, 8:6, das bedeutete für den Verbandsligaaufsteiger den Aufstieg in die Oberliga!! Die vier Damen waren die erste Mannschaft des TTC, die jemals in die Oberliga aufsteigen konnte. Wieder einmal wurden die Kreismeisterschaften vom TTC in der Sporthalle Dülkener Str. in Waldniel ausgerichtet. 386 Teilnehmer kämpften 3 Tage um die Titel. Nur wenige Wochen nach den Kreismeister-schaften wurden ebenfalls die Bezirksmeisterschaften der Nachwuchsklassen mit ca. 350 Teilnehmern ausgerichtet. Auch wenn bei beiden Veranstaltungen spielerische Erfolge der TTC-Aktiven Mangelware blieben, so konnte der TTC doch mit der perfekten Organisation glänzen.

2009

Zu Saisonbeginn wurde die 1.Herrenmannschaft personell mit dem bundesligaerfahrenen Günter Fölting (TTC Heiligenhaus) und dem oberligaerfahrenen Ramin Hamidi (Anrather TK) verstärkt. Der Aufstieg war anvisiert, aber wie so oft kein Selbstläufer. Das Team mit Günter Fölting, Ramin Hamidi, Tommy Dohmen, Jacob Spönemann, Alexander Makowski, Erik van Veenendal und Klaus Heister wurde ihrer Favoritenrolle in der Rückrunde mehr und mehr gerecht und gab hierbei nur noch einen Punkt ab. Als dann auch noch die Relegationsspiele erfolgreich gemeistert wurden war der Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. Die 2. Herrenmannschaft dominierte die Bezirksklasse 6 mit am Ende 41:3 Punkten. Zur Mannschaft gehören Simon Brandes, Sebastian Jonas, Michael Jöbkes, Christoph Voss, Norbert Theloy und Thomas Scholz die sich in der neuen Saison, verstärkt durch Klaus Heister, in der Bezirksliga behaupten wollen. Die 3. Herren des TTC konnte sich nach nur einer mäßigen Vorrunde steigern und gab in der Rückrunde nur 3 Punkte ab. Das Team mit René Neussen, Tim Lüngen, Simon Möller, Paul Walker, Janni Jöressen und Dirk Willemsen erreichte damit den 2ten Platz in der 1.Kreisklasse machte nach dem Abstieg im letzten Jahr den direkten Wiederaufsteig in die Kreisliga möglich. Die 6.Herrenmannschaft erreichte die Nachricht vom Aufstieg wenige Tage nach dem Saisonende, da die Konkurrenz die Relegationsspiele absagte. Den 2ten Platz in der 3.Kreisklasse B und den damit verbundenen direkten Aufstieg einer 6ten Herren in die 2.Kreisklasse erspielten sich Toni Neussen, Michael Kahlen, Arne Vehlow und Dieter Arbeiter. Die Herausforderung Oberliga für die 1.Damen wurde angegangen. Doch das Team startete direkt mit zwei unglücklichen 6:8 Niederlagen, was wohl auch einen Knackpunkt darstellte, da die Hinrunde mit durchweg negativen Bilanzen und keinem einzigen Sieg abgeschlossen werden konnte. Die Oberliga war schon ein bisschen was anderes, aber auch die wollten die vier Damen nur zusammen und ohne eine unpassende Verstärkung gestalten. Zur Rückrunde rückte die oben unglücklich agierende Jaspers ins untere Paarkreuz und Sonja Rix stellte sich für das obere Paarkreuz zur Verfügung, hatte dort aber leider auch nicht mehr Erfolg. Sabine Scholz konnte die Rückrunde mit sehr guter ausgeglichener Bilanz gestalten, Jaspers spielte unten klar positiv und Klimkeit konnte ihre Anzahl an gewonnenen Spielen ebenfalls verdoppeln, die ersten Punkte, sogar zwei Siege wurden eingefahren. Doch leider war es zu spät, die Mannschaft musste als Vorletzter direkt wieder absteigen und das Abenteuer Oberliga war beendet. Mit dem Engländer Paul Walker verlor der TTC einen „tollen Typen“, der wieder zurück nach England ging. Seine Mannschaft verabschiedete ihn natürlich gebührend mit „deutschen Köstlichkeiten“. Erstmals wurde ein Familientag als Saisonausklang für die Nachwuchsmannschaften ausgerichtet. Bei den sportlichen Aktivitäten rund um den Tischtennissport wie z.B. ein Eltern/Kind-Turnier, Roboter-Training sowie den Geschicklichkeitsparcours zeigten die Kleinen Ihren Eltern was sie alles gelernt haben. Der Tag endete mit gemeinsamen Grillen.

2010

Durch weitere Verstärkungen in Form von Jörg Evertz (TTC BV Brühl-Vochem) und Peter Heister (DJK Holzbüttgen), verfügt der TTC zusammen mit den bisherigen Spielern Günter Fölting und Tommy Dohmen insgesamt vier Spieler die in ihrer Karriere schon einmal Bundesligaluft geschnuppert haben. Hierdurch sollte es nun auch in der Verbandsliga möglich sein oben mitzuspielen. Das gelang auch ganz gut, allerdings verpaßte man am Ende der Saison mit dem 3.Tabellenplatz knapp den Aufstieg in die Oberliga. Nach den 4 Aufstiegen im Herrenbereich im Vorjahr, mußten diesmal die 3. Herren aus der Kreisliga, die 4. Herren aus der 1. Kreisklasse und die 6. Herren aus der 2. Kreisklasse absteigen. Das Team der 1. Damen wollte schnellstmöglich zurück in die Oberliga, was sich allerdings aufgrund der mittlerweile stärkeren Verbandsligen als sehr schwierig herausstellte. Hinzu kamen wiederum Verletzungs-probleme, so dass oftmals auf Ersatz zurückgegriffen werden musste. So reichte es am Ende der Saison zu Platz 3. Bei den Kreismeisterschaften in Erkelenz wurde Daniel Möller Kreismeister in der Herren D Klasse. Im Doppel der Herren C Konkurrenz belegten Dirk Willemsen und Simon Möller einen sehr guten 2.Platz.
In der Senioren 40 Klasse belegte Neuzugang Holger Quade (vom TuS Wickrath) den 2.Platz. Das gleiche gelang ihm einige Wochen später ebenfalls auf den Bezirksmeisterschaften.