1991-2000

1991

Erstmalig nimmt mit Eva Kaum eine Schülerin des TTCs an Westdeutschen Meisterschaften in Solingen teil. Bezirksjugendwart Hans Breuer hatte sie nominiert aufgrund ihrer Erfolge bei den Bezirksmeisterschaften und der Bezirksrangliste. Eva erreichte das Viertelfinale, nachdem sie die Vorrunde, die Zwischenrunde und das Achtelfinale glänzend überstanden hatte. An Irene Lauber aus Köln-Refrath scheiterte Eva mit 12:21 und 16:21. Sie hatte damit ihren bisher größten Erfolg im kurzen Tischtennisleben erzielt.
Eva erkämpft sich direkt den 2. Platz in der Kreisrangliste der Mädchen hinter Heike Weidenhaupt (TV Erkelenz).
Zum Tischtennis-Bezirks-Osterlehrgang wurden Eva Kaum, René Neußen und Markus Ludwigs nach Düsseldorf eingeladen. Ein Tischtennis-Lehrgang mit dem Kreisjugendwart Stefan Kaftan wird in Waldniel ausgerichtet.
Mit 34:10 Punkten wird die 1. Herren Tabellenzweiter hinter Jahn Mönchengladbach. Ein hart erkämpftes 9:6 in der Relegation an neutraler Platte in Ratingen-Lintorf gegen Neuss-Weckhoven brachte das zweite Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Landesliga. Unter Spielertrainer Thomas Blotzki hatten Uli Heyer, Mario Coenen, Harald Wolters, Norbert Theloy, Thomas Renkes und Klaus Heister dieses große Ziel erreicht. Die 3. Herren stieg in die 1. Kreisklasse auf.
Jürgen Schmicker kehrte von Union Solingen über Bayer Uerdingen zum TTC zurück. Eva Kaum zieht es nach DJK Rheydt wo sie bessere Trainingsgegnerinnen hat und startet nun bei den Damen. Mit 5 Herren, 2 Damen, 2 Jungen, 4 Schüler, 1 Mädchen und 1 Schülerinnen gingen 15 Teams in die neue Saison. Ein Platz im oberen Tabellendrittel wird in der Landesliga angepeilt, gibt Spielertrainer Thomas Blotzki als Ziel an.
Erneut wurde an der Tischtennis-Kinderolympiade in Düsseldorf teilgenommen.
Die Kreismeisterschaftem in Erkelenz wurden für den TTC zum Erfolg. Im Viertelfinale der Herren A waren noch 3 Spieler des TTCs. Jürgen Schmicker verlor gegen Klaus Heister, Thomas Blotzki schaltete den Gladbacher Stadtmeister Uwe Morjan aus. Im Halbfinale siegte Klaus Heister gegen Gerhard Schnitzler (NF Rheydt), während Thomas Blotzki nach Kampf an Jörg Evertz (NF Rheydt) scheiterte. So kam es zum Endspiel des Favoriten Jörg Evertz gegen den „ungesetzten“ Klaus Heister. Klaus der Publikumsliebling startete furios und gewann den 1. Satz. Jetzt steigerte sich der 16 jährige Linkshänder Jörg und fuhr einen sicheren 3:1 Sieg ein und verteidigte damit seinen Titel.
Markus Kalt wird 2. bei den Kreismeisterschaften bei den Schülern C. Im Doppel der Schüler C holt er mit seinem Partner Jens Veit (TTC SG Dülken) den Titel. Christoph Voß – Michael Heckendorf werden Vize-Kreismeister im Doppel der Schüler B. Markus Kalt wird mit Partner Pascal Kuß 3. bei den Schülern B.
Trotz Jürgen Schmickers im ersten Spiel in Willich erlittenen Knieverletzung lag die 1. Herren nach dem 3. Spiel mit einer 6:0 Punktestand an der Tabellenspitze.
Die „Erstausgabe des TTC-Infos“ kommt zum 3. Spieltag gegen den KTSV Preussen Krefeld heraus. „Siegt Überraschungsteam aus Waldniel auch noch gegen Favorit Bockum?“ titelte die RP 08.11.91. Mit 6:9 erwischte die 1. Herren im 8. Spiel die erste Niederlage. „Trägt das Vereinsfest die Schuld an der Niederlage?“, gab die GN in der Überschrift zum Besten. Am 08.11.91 fand die TTC – Superfete im kath. Pfarrzentrum mit der Band Saturn statt. Beim anschließenden Lokalderby beim ASV Süchteln wurde Jürgen Schmicker extra aus Bayern eingeflogen. Ein hartumkämpftes 8:8, nach 5:0 für die 1. Herren wurde erzielt. Punktgleich mit 19:3 mit dem ASV Süchteln geht es auf dem 2. Platz hinter DJK Bockum in die Winterpause. „Youngster Jens Arbeiter neuer Vereinsmeister“ war in den GN zum Buckmann-Turnier zu lesen, der im Finale Thomas Blotzki niederhielt. Im GN-Sportmagazin war ein großer Bericht über den TTC Waldniel unter der Überschrift „Wie ein Phönix aus der Asche“.
Verena Terhaag, Schwalmtals Mini-Meisterin, war sehr erfolgreich auf den weiteren Ebenen. Zuerst wurde sie Kreissiegerin, dann schaffte sie sogar den Bezirkstitel, erst im Viertelfinale der Entscheidung des Westdeutschen Tischtennisverbandes in Kreuzau mußte sie die Segel streichen. Für diesen riesigen Erfolg wurde sie bei der Sportlerehrung der Gemeinde Schwalmtal mit geehrt. Verena Crynen und Stefanie Röttgen wurden als Zweierteam souverän Meister der Schülerinnen Kreisliga.

1992

104 Minis nahmen an den 3. Mini-Meisterschaften in Schwalmtal teil. Es siegten Torsten Vogt und die erst neunjährige Melanie Neußen.
Zur Mitte der Rückserie verabschiedete sich der ASV Süchteln aus dem Aufstiegsrennen und ließ Bockum und unseren TTC an der Spitze davonziehen. Fünf Punkte Vorsprung waren Anfang März zu vermelden auf den ASV. Auch im Rückspiel reichte es beim 3:9 nicht zu einem Erfolgserlebnis gegen die übermächtigen Bockumer, die eigens ihren Inder aus England einflogen. Also mußte das Derby gegen den ASV die Entscheidung um den 2. Platz bringen. Ein klarer 9:3 Erfolg machte das Tor zum 2. Tabellenplatz weit auf. „TTC-Express überfuhr den ASV-Bummelzug“ titelten die GN. Zum Ende der Serie war der 2. Platz erreicht, der für die Relegationsspiele um den Aufstieg reichte. Gut vorbereitet wollte die 1. Herren den Weg nach Brauweiler zur Aufstiegsrunde antreten, da kam per Telefon am 08.05.92 die Information (Postzustellung war durch den ÖTV-Streik gefährdet), dass die DJK Holzbüttgen seine Verbandsligamannschaft zurückgezogen hatte und damit alle Mannschaften der Aufstiegsrunde aufgestiegen waren. Damit war der bisher größte Erfolg in der 35jährigen Geschichte des TTCs perfekt, die 1. Herren spielte fortan in der Verbandsliga.
Als Verstärkung für die neue Saison kommt „Frankie“ Dohmen von Bayer Uerdingen zum TTC. Außerdem kommt Youngster Jens Arbeiter von NF Rheydt zum TTC zurück.
Mit Guanggjian Zhan von DJK Bockum wurde erstmalig ein Chinese Schwalmtalmeister indem er Peter Heister von WRW Kleve klar im Endspiel abfing. Zhan trainiert seit längerem die Waldnieler Schüler und wohnt in Waldniel. Ulla Geisler holte sich den Titel bei den Damen. Im Herren A Doppel schlugen Konny Myslowiecki – Toni Neußen allen höher eingeschätzten Gegner ein Schnippchen und siegten.
Einen schwachen Start legte die 1. Herren in der Verbandsliga hin, denn beide Eingangsspiele wurden vergeigt. „Hinter den Kulissen geht es beim TTC hoch her.“ meldete die RP. „Totgesagte leben länger“ war am Tag nach dem 8:8 bei Borussia Brand 2 zu lesen. Zur Halbserie lag der TTC mit 7:15 Punkten auf Tabellenplatz 9, der zum Ende der Saison den Abstieg bedeuten würde.
„Der vergessene Kreismeister“ stand im TTC-Info zu lesen, denn Konni Myslowiecki holte nebenbei den Titel des Kreismeisters der Herren C Klasse parallel zu den Bezirksmeisterschaften die beim TTC im Vordergrund standen.
Beim traditionellen Buckmann-Turnier mit 75 Teilnehmern sicherte sich diesmal Uli Heyer gegen Jens Arbeiter den Titel des Vereinsmeisters. Marion Heyer machte den Familientriumpf komplett und siegte bei den Damen.
Als Anerkennung für die guten organisatorischen Leistungen konnte der TTC 1992 die Bezirksmeisterschaften zum 35jährigen ausrichten. Großer Tischtennissport wurde in der Halle Dülkener Str. geboten. Kreismeister Jörg Evertz (NF Rheydt) siegte in einem tollen Endspiel gegen Bino Tasic (Borussia Düsseldorf). Bei den Damen setzte sich Cornelia Gryza (FTV Düsseldorf) gegen Gisela Weber (TTC Lüttgenglehn) durch. Jens Arbeiter wurde bei den Jungen 2. nach spannendem Endspiel gegen Stefan Schmoor (DJK Holzbüttgen). Im Doppel wurde Jens mit Dirk Brentjes (TTC Wegberg) Bezirksmeister im Endspiel gegen Simon Brandes (TTC Breyell) und Philip Moonen (ASV Süchteln). Sensationeller 3. wurde René Neußen mit seinem Doppelpartner Finocchiaro von TuS Jahn Mönchengladbach. Markus Kalt wurde mit Barra von TuS Jahn Mönchengladbach 3. im Schüler B-Doppel. Die Lokalmatadorin Eva Kaum im Trikot von DJK Rheydt holte sich im Einzel und Doppel mit Simone Bradaric (DJK Rheydt) zwei Titel in der Mädchen Konkurrenz.

1993

Am 03.01.93 wurde zum 2. Male ein Vereinsportrait des TTCs in Welle Niederrhein gebracht. 180 Mitglieder waren zu Beginn des Jahres als Rekord im Verein angemeldet.
Bei den Mini-Meisterschaften waren 112 Kinder mit Eifer bei der Sache. Melanie Neußen gewann bei den Mädchen gegen Anja Lehnen im Endspiel. David Wolf siegte bei den Jungen.
In der Rückrunde lief es nicht allzurund, denn die im Abstiegskampf erfahrenen Borussen aus Düsseldorf und die Grün Weißen aus Brauweiler sammelten Punkt um Punkt und uns ging langsam die Puste aus. Vor dem letzten Spieltag standen wir und Virtus Frechen, beim bedeutungslosen Abschiedsspiel, als Absteiger aus der Verbandsliga fest. Der Traum von der Verbandsliga war nach nur einem Jahr vorbei. Da sich die Mannschaft bis auf Eric van Veenendaal in alle Winde verstreute, wurde sie schweren Herzens zurückgezogen. Dies bedeutete erneut einen Neuanfang. Glücklicherweise war die 2. Herren in die Bezirksklasse aufgestiegen.
Erstmalig wurde eine Saisoneröffnungsfete im evangelischen Jugendheim auf der Lange Str. durchgeführt. Dies ist die Nachfolgeveranstaltung zum traditionellen Grillabend der regelmäßig am Gymnasium stattfand.
Ein neuer Vorstand wurde gewählt mit Geschäftsführer Thorsten Schmitz, der Willi Schneiders ablöste. Ihm assistierte Dieter Hübeler, neuer Pressewart wurde Stefan Vahlhaus, assistiert von Markus Ludwigs. 2. Vorsitzender blieb Uli Heyer und Toni Neußen weiterhin Vorsitzender. André Klomfaß wurde Jugendausschußvorsitzender.
Stefan Vahlhaus wurde Stadtmeister der Kegler in der Altersklasse A mit 517 Holz und 50 Holz Vorsprung.
Als Abschiedsaktion richtete Josef Büschges die Schwalmtal-Meisterschaften noch einmal nach altem Muster aus. Der Siegerehrung mußte er aufgrund einer Herzattacke fernbleiben. Guangjiang Zhan verteidigte seinen Schwalmtaltitel der Herren S erfolgreich. Thorsten Schmitz siegte in der Herren A und Stefan Vahlhaus in der Herren B. Artur Kiwitt gewann die Senioren, die Jungen René Neußen, die Schüler A Christoph Voß, die Schüler C Alexander Makowski und Schüler B Jacob Spönemann.
Der große Aderlaß führte dazu, daß nur noch 4 Herren, 2 Damen, 1 Jungen, 3 Schüler und 1 Schülerinnen gemeldet werden konnten.
Der Neubeginn in der Bezirksklasse begann mit einer Niederlage in Wegberg mit 6:9. Nach 5 Spieltagen waren 3:7 Punkte eingefahren.
Ein großes Talent wuchs beim TTC mit Sebastian Jonas heran. Auf sich aufmerksam machte er erstmalig bei den Kreismeisterschaften, denn bei den Schülern C sicherte er sich gegen Daniel Halcour (TTC Kückhoven) den Titel. Im Doppel wurden die beiden Endspielgegner gemeinschaftlich Dritte.
Konny Myslowiecki gewann wieder einen Kreistitel, diesmal den der Senioren, im Einzel und Doppel mit Klaus Froitzheim von Post SV Mönchengladbach.
Kurz vor Weihnachten kam es zu einem Bezirksvergleichskampf in der Waldnieler Sporthalle. Mannschaften u. a. aus den Niederlanden, Luxemburg, Baden-Württemberg und Thüringen waren angereist. Unter Leitung von Bezirksjugendwart Stefan Kaftan war zwei tolle Tage mit starken Tischtennisleistungen der Jugend zu beobachten. Eva Kaum brachte an heimischer Platte eine gute Leistung. Die Oldies hatten die Organisation und Verpflegung vorbildlich durchgeführt.

1994

Bei den 6. Mini-Meisterschaften waren 90 Jungen und Mädchen in der Waldnieler Sporthalle im Einsatz. Patrick Heyer setzte sich bei den Jungen gegen Daniel Schnabel durch. Sabine Brüggen siegte unangefochten bei den Mädchen. Auf Kreisebene war Sabine ebenfalls ohne große Gegenwehr erfolgreich. Beim Bezirksentscheid in Bedburdyck mußte Sabine schon stärker ran. Das intensive Training unter Dieter Arbeiter zeigte Früchte und Sabine siegte auch auf Bezirsebene. Beim Landesentscheid des WTTV in Jülich-Koslar waren dann die Gegnerinnen zu stark.
Zur Rückserie stellten sich Thomas Blotzki und Harald Wolters wieder zu Verfügung. 7:3 Punkte in der Rückrunde waren ein positives Ergebnis und zeugten davon, daß es wieder bergauf ging. Die 2. Herren geht unbeirrt ihren Weg an der Spitze mit 9:0 oder 9:1 Erfolgen.
Mit 16:20 Punkten wurde der 9. Platz belegt und der Abstieg aus der Bezirksklasse soeben vermieden. Mit 43:1 Punkten wird die 2. Herren mit 6 Punkten Vorsprung Meister und steigt in die 1. Kreisklasse auf. Reinert Tews, Konrad Myslowiecki, Dieter Hübeler, Frank Schmitz, Toni und René Neußen gehörten zum Team. Die Damen werden 2. in der Bezirksklasse und verpassen nur knapp den Aufstieg hinter TuS Jahn Mönchengladbach.
Martin Gehrmann konnte als Jugendtrainer gewonnen werden. Mit ihm hat der Trainerstab des TTC’s nun einen Trainer mit A-Schein, der Bundesligalizenz.
An der 5. Kinderolympiade wurde teilgenommen, die Oldies waren zur Saisonvorbereitung in der Tischtennisschule Grenzau. Eine „Saisoneröffnung“ fand im evang. Jugendheim statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die TTCer von Martin Gehrmann auf die Saison vorbereitet.
Schwalmtalmeister wurde mal wieder Klaus Heister im Trikot von NF Rheydt, der Jens Arbeiter im Trikot von JTTC Hochneukirch im Endspiel mit 22:20 und 25:23. Christoph Voß siegt bei den Jungen im Trikot von TTC Birgelen-Ophoven und läßt die Waldnieler nicht zur Entfaltung kommen. Schüler A Sieger wird Alexander Makowski, Jacob Spönemann siegt bei Schüler B und die Schülerinnen werden eine Beute von Sarah Barrett.
4 Herren, 1 Damen, 1 Senioren, 1 Jungen, 3 Schüler und 2 Schülerinnen beginnen die Saison 94/95. Zur Halbserie steht die 1. Herren auf einem Abstiegsplatz, da Norbert Theloy krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand und Chris Calder in Bosnien im Einsatz war. Ein überragender Eric van Veenendaal und ein gut aufgelegter Thomas Scholz standen alleine. Mit der Spielberechtigung von Martin Gehrmann für die Rückserie scheint Besserung in Sicht. Die 2. Herren, ständig gebeutelt durch Ersatzgestellung für die 1. Herren belegt einen Mittelfeldplatz. Das „Dreamteam“ des TTC’s die 3. Herren sicherte sich überlegen die Herbstmeisterschaft. Stefan Vahlhaus „Alles andere als der Aufstieg ist kein Thema für uns“ bringt das Selbstbewußtsein der Mannschaft zum Ausdruck. Die Oldies haben als dritter noch Kontakt zur Spitze, während die Damen auf einem Abstiegsplatz rangieren.
Bei den Jungen scheint nach durchwachsener Hinserie der Knoten zu platzen. Michael Heckendorf ist der überragende Akteur mit nur einer Niederlage in der gesamten Halbserie. Sensationell gewannen die Jungen kurz vor Weihnachten den Kreispokal. Michael Heckendorf, Sven-Erik Pollmanns und Daniel Cuypers sicherten den Titel nach 2:4 Rückstand mit 5:4 unter der fachkundigen Anleitung von Josef Büschges.
Die Überraschungsmannschaft der 1. Serie war die 1. Schüler die in der Schüler-Bezirksliga nach anfänglichen Schwierigkeiten zu großer Form auflief und jetzt an der Spitze steht. Das Team mit Sebastian Jonas, Alexander Makowski, Jacob Spönemann und Daniel Szproch wird fachkundig von Dieter Arbeiter angeleitet. Ebenfalls im Dezember sichert sich zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte ein Team des TTC’s den Bezirkspokal. Gegen den TV Erkelenz war im Halbfinale ein dicker Brocken mit 5:2 aus dem Weg geräumt worden. Nachdem es in der Meisterschaft zu Beginn der Serie eine klare Niederlage gegen den FTV Düsseldorf gegeben hatte war dieser im Finale nun nicht der erwartet schwere Gegner beim 5:1 Sieg.
Auch die 2. Schüler liegt unerwartet an der Tabellenspitze. Sebastian Dambietz, Sebastian Rzepka, Christian Münten und Philipp Büttner gehen unbeirrt ihren Weg.
Ein weiteres Paradestück sind die Schülerinnen die gemeinschaftlich Platz 1 und 2 in der Schülerinnen-Kreisliga belegen. Sarah Barrett und Anja Lehnen als Schülerinnen 1 auf Platz 2, während Sabine Brüggen und Melanie Neußen an der Tabellenspitze liegen.
Sebastian Jonas wurde vierfacher Kreismeister im Einzel und Doppel der Schüler B und C mit Daniel Halcour vom TTC Kückhoven. „Sebastian Jonas hängte alle ab“ lautete die Überschrift in der RP. Bei den Schülerinnen B kam Sabine Brüggen im Einzel und Doppel ins Halbfinale und wurde jeweils dritte.
Fünf Schülerinnen des TTC wurden durch Kreisjugendwart Helmut Weidenhaupt für die Bezirksmeisterschaften nominiert. Sebastian Jonas konnte als Bezirksmeister der Schüler C Einzel und dritter im Doppel mit seinem Stammpartner Daniel Halcour die Heimreise antreten. In der Schüler B Klasse gingen Sebastian Jonas, Sebastian Rzepka und Philipp Büttner an die Platten.
Während für die beiden Sebastians die Gegner noch zu stark waren, konnte Philipp durch eine Panne der Tunierleitung gar nicht in Aktion treten. Sabine Brüggen zog mit ihrer Partnerin Erdell von Unitas Langenfeld ins Endspiel ein und verlor dort nach großem Kampf gegen Wosik-Taschner von Borussia Düsseldorf.

1995

Zwischen den Jahren ging es zum Gegenbesuch nach Interlaken in die Schweiz. Das kleine Team des TTC’s verlebte ein paar tolle Tage in der Schweiz. Sabine Odenthal, die ehemalige TTC’erin, war wiederum der Ausgangspunkt des Besuchs. Die Familien Vahlhaus, Schneiders, Geisler und Bierbaum traten den weiten Weg an und wurden freundlich von Bruno, dem Vorsitzenden des TTC Interlaken, empfangen.
Mini-Meister wurden Maurice Houboi bei den Jungen und Christina Riederer bei den Mädchen.
Martin Gehrmann gab sein Debut im Trikot des TTC’s. 4:2 Punkte wurden beim Rückrundenstart geholt. Das „Dreamteam“ erwischte es beim Rückrundenstart 4:9 nicht unerwartet in Dülken, da sich Dülken gegenüber der Hinserie toll verstärkte. Anschließend hagelte es mit einem 5:9 in Hehn eine weitere Niederlage.
Mit jeweils Platz 8 konnten sich die 1. Herren und die Damen knapp in der Bezirksklasse behaupten. Die 3. Herren schaffte doch noch im letzten Spiel die Meisterschaft. Stefan Vahlhaus, Reinhard Aukszlat, Ralf Hinrichs, Ingo Coenen, Wilfried Geisler, Hans Bongartz und Willi Schneiders waren das „Dreamteam“. Durch die Aufstockung auf zwei Kreisligen konnte die 2. Herren in die Kreisliga aufsteigen.
Im alles entscheidenden Spiel um den Titel des Bezirksmeisters hatten die Schüler in eigener Halle den TSV Boisheim zu Gast der im Hinspiel an eigener Platte mit 8:6 bezwungen wurde. Es war der Tag von Pleiten, Pech und Pannen, denn es lief an diesem Tag nichts. Eine deprimierende 0:8 Niederlage sicherten den Bezirkstitel für Boisheim. Es blieb der 2. Platz.
An Christi Himmelfahrt ging es an die hessische Grenze nach Haiger-Burbach zu den Westdeutschen Pokal-Meisterschaften für die das Team als Bezirkspokalsieger qualifiziert war. Beim Stande von 4:3 wurden die Beine schwer und DJK Wiedenbrück schickte mit 5:4 die Jungens auf die Heimreise.
Eines der Aushängeschilder waren in diesem Jahr die Schülerinnen des TTC’s. Außer gegen ihre Vereinskolleginnen gab es keine Niederlage sondern nur Siege. Am Ende zeigten sich die 2. Schülerinnen im Spielrausch und ließen der 1. Schülerinnen beim 5:0 keine Chance. Mit dieser Meisterschaft war die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft verbunden. Im Halbfinale wurde 3:2 gegen Unitas Langenfeld gewonnen. Im Finale erwiesen sich die Holzbüttgener Mädchen als eine Nummer zu groß beim 0:3.
Die 2. Schüler schafft die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse in der Aufstellung: Sebastian Dambietz, Sebastian Rzepka, Christian Münten und Philipp Büttner.
14 Teams gehen in die Saison 95/96, 1 Damen, 5 Herren, 2 Senioren, 2 Jungen, 1 Mädchen, 2 Schüler, 1 Schülerinnen. Die Saisoneröffnung bietet wieder die Gelegenheit die Urlaubsanekdoten auszutauschen und die neuen Spieler zu begrüßen. Jens Arbeiter kommt von Verbandsligisten JTTC Hochneukirch zurück, Thomas Heister kommt von DJK Rheydt nach Waldniel zurück. Dritter Heimkehrer ist Christoph Voß, der aus Birgelen-Ophoven zurückkommt. Die Oldies haben einiges von der Fechthochburg Tauberbischofsheim zu erzählen.
Seit Jahren startet die Damen mal wieder erfolgreich in die Saison. Ein 3. Platz mit 8:4 Punkten dokumentiert die Verbesserung. Fehl gestartet ist die 1. Herren in Breyell, denn es gab am ersten Spieltag eine nicht erwartete 4:9 Niederlage. Damals ahnte keiner, das dies für lange Zeit die letzte Niederlage war. Bei Halbzeit nahm das Team mit 20:2 die Spitze ein, gefolgt von TTC BW Breyell die ebenfalls 20:2 Punkte erzielt hatten. Die Damen lagen zur Halbzeit mit 12:6 immer noch auf dem 3. Platz. Das Kreisligateam der 2. Herren tat sich sehr schwer und nur der vorletzte Tabellenplatz konnte erreicht werden. In der Schüler-Kreisliga hatte sich die 1. Schüler auf dem 3. Platz etabliert. Aushängeschild in ihrem ersten Jahr in der Mädchenklasse die Mädchen, die zur Halbzeit mit 19:3 Punkten Platz 2 hinter JTTC Hochneukirch in der Mädchen-Kreisliga belegten.
Einmal mehr wurde Sebastian Jonas im Doppel Schüler B mit Daniel Halcour (TTC Kückhoven) Kreismeister. Im Einzel siegte diesmal Halcour gegen Sebastian. Bei den Schülern A kam es im Viertelfinale zum Vereinsduell Sebastian Jonas gegen Jacob Spönemann, das der jüngere Sebastian knapp gewann. Im Finale scheiterte Sebastian an dem überragendem Ko vom ASV Süchteln. Ins Endspiel der Schüler A-Doppel waren Sebastian und Jacob vorgedrungen. Abermals war Ko mit seinem Partner Becher vom ASV Süchteln nicht zu bezwingen. Im Schülerinnen A-Doppel erreichten Sabine Brüggen – Melanie Neußen den 3. Platz.
Martin Gehrmann gewann die Senioren Konkurrenz bei den Kreismeisterschaften im Einzel gegen Ernst-Willi Jennessen (JTTC Hochneukirch) und im Doppel mit Jennessen. Doppelkreismeister in der Herren B Klasse wurden Jens Arbeiter – Thomas Scholz.
Erstmalig wurden die Schwalmtal-Meisterschaften im Huckepack mit den Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Traditionell wurde zum Buckmann-Turnier geladen, da der etatmäßige Buß- und Bettag als Feiertag gestrichen wurde, musste mit dem 3. Oktober ein neuer feststehender Feiertag gefunden werden. Der Tag der Deutschen Einheit wird zukünftig hierfür genutzt. Klaus Heister (NF Rheydt) gewann einmal mehr den Titel gegen Uli Heyer (VFL Rheinhausen). Jacob Spönemann sicherte sich die Schüler A und die Jungen Trophäe. Während Melanie Neußen die Schülerinnen A gewann gegen Sabine Brüggen, sicherte sich Sabine die Mädchen-Meisterschaft. Gemeinschaftlich wurde das Mädchen-Doppel geholt.

1996

Bei den 8. mini-Meisterschaften siegten diesmal Susanne Bauer und Matthias Korf. Die Beteiligung war mit 57 Teilnehmern geringer als in den Vorjahren, war aber im plötzlichen Wintereinbruch begründet der viele Kinder von der gemeldeten Teilnahme fernhielt.
Unter dem Motto „130 Jahre Brett“ feierten die „Barna-Brothers“ mit netten Leuten ihre runden Geburtstage im Vereinslokal Waidmannsheil. Alfons Klonisch wurde 70 und John E. Crisp 60 Jahre. „Barna-Brothers“ weil sie beide mit dem legendären Brett aus den 50er Jahren spielen. Ersatzmaterial fand John einmal auf einem Trödelmarkt in Krefeld.
Die 1. Herren wurde mit 5 Punkten Vorsprung Meister und stieg in die Bezirksliga auf. Das Dreier-Pokal-Team der 1. Herren in wechselner Besetzung errang erstmalig den Bezirkspokal. Mit 5:4 wurde im Finale der Landesligaaufsteiger ASV Süchten denkbar knapp besiegt. Zu Saisonende konnten einige Erfolge von Eric van Veenendaal in niederländischen Ranglisten und Vergleichskämpfen gemeldet werden.
Die neuformierte Jungenmannschaft hatte ein Lehrjahr in der Jungenbezirksliga absolviert. Michael Heckendorf, Alex Makowski, Jacob Spönemann und Sebastian Jonas war nach gutem Start etwas die Luft ausgegangen und beendeten mit vielen neuen Erfahrungen die Saison im unteren Mittelfeld. In einem wahren Spielrausch holt sich die 1. Schüler mit Sebastian Dambietz, Sebastian Rzepka, Philipp Büttner und Christian Münten den Kreispokal.
Als sensationell ist die Kreisligameisterschaft der Mädchen zu bezeichnen, da sie im ersten Jahr in der Mädchenklasse an den Start gingen. Die Meisterschaft wurde erst am letzten Spieltag eingefahren, da der bis zum letzten Spieltag führende JTTC Hochneukirch, das letzte Spiel gegen DJK Giesenkirchen verlor.
Zum 25jährigen Geschäftsjubiläum luden die Vereinswirte Renate und Günter am 25.06.96 ein. In einer außerordentlichen Mitgliederversamlung wurde ein neuer 2. Vorsitzender mit Werner Geisler gewählt. Im Huckepack fand die Saisoneröffnungsfete im evang. Jugendheim statt. Mit Klaus Heister, der von NF Rheydt zurückkam und Markus Wilden vom 1. TTC Viersen wurde die 1. Herren gezielt verstärkt. Michael Charné kommt mit vom 1. TTC Viersen und verstärkt die 2. Herren. Eine neue 5. Herren wird gegründet. In die Saison 96/97 wird mit 6 Herren, 1 Damen, 2 Senioren, 1 Mädchen, 1 Jungen, 2 Schüler , 1 Schülerinnen und 1 Jungen-mini mit 15 Mannschaften gestartet. Einen Boom gibt es bei den Mädchen wo sich in kurzer Zeit 20 neue Mädchen anmeldeten. Dies war ein Erfolg der durch André Klomfaß durchgeführten Werbeaktion „Achtung aufgepasst“.
Zur Halbzeit liegt die 1. Herren mit 22:0 Punkten unangefochten an der Tabellenspitze, das Ziel Aufstieg in die Landesliga fest im Visier. Die Mädchen, die nun in der höchsten deutschen Mädchenklasse der Bezirksliga spielen belegen zur Halbzeit Platz 6, obwohl verletzungsbedingt nur selten die stärkste Formation antreten konnte. In der 3. Kreisklasse lieferten sich 3 TTC-Teams erbitterte Kämpfe, zur Halbzeit waren die Plätze 1, 2, 4 von den Herren 4, 5, 6 belegt.
Schwalmtalmeister im Rahmen des Buckmannturniers wird Jens Arbeiter gegen Martin Gehrmann im Endspiel. Stefan Vahlhaus siegte bei Herren A, Richard Kegel Herrn B, Jungen Sebastian Dambietz, Mädchen Sabine Brüggen. Zweifacher Kreismeister und Bezirksmeister wurde Martin Gehrmann im Senioren Einzel und Doppel mit Rainer Brouns (Rheydter SV) und Thönissen (TTC Sophia Jacoba Hückelhoven). Jens Arbeiter wurde beim Kreis 3. bei den Junioren Einzel, im Doppel mit Frank Schmitz Vizemeister. Dies wiederholten die beiden bei den Bezirksmeisterschaften.

1997

Mitte August 1997 wurde das Jubiläums-TTC-Info in Schwalmtal an alle Haushalte verteilt. Der Höhepunkt zum 40jährigen Bestehen fand am 23.08.97 im Bürgerhaus Waldniel statt mit zahlreicher Beteiligung der Prominenz aus Politik, Sport und Werbepartnern aus Schwalmtal. So war die Gemeinde mit Bürgermeister Josef Jacobs an der Spitze und im Gefolge Gemeindedirektor Hermann-Josef Lohmanns zur Gratulation erschienen. Der Westdeutsche Tischtennisverband war mit dem Bezirksvorsitzenden Michael Keil und dem Kreissportwart Siegfried Wimmers an der Spitze angereist. In heißer Atmosphäre (30 Grad im Schatten) wurde ein würdiges Fest bis weit in die Nacht zum 40jährigen gefeiert.
Am zweiten Wochenende im September fanden die Kreismeisterschaften im Tischtennis für den Kreis Mönchengladbach in der Waldnieler Sporthalle unter der Leitung des TTC’s statt. Ngoc Kha Tran (TTC Waldniel) belegte überraschend Platz 3. Im Doppel wurde Kha sogar 2. mit seinem Partner Tim Nolten vom TTC Kückhoven. Mit Stefanie Hilpert (TTC Hardt-Venn) setzte sich die Favoritin bei den Schülerinnen B gegen Sonja Rix (heute TTC Waldniel, damals TV Erkelenz) durch. Die Jungen Einzel Konkurrenz brachte hochklassiges Tischtennis, denn es standen eine Reihe von Spieler an der Platte die bereits im Seniorenbereich in der Landesliga oder Bezirksliga tätig sind. Dritter wurde Sebastian Reinartz. (TTC Waldniel). Im Doppel gab es ein Waldnieler Endspiel mit Beteiligung von Joachim Schulz (NF Rheydt), denn Alex Makowski – Jacob Spönemann und Sebastian Reinartz (Partner Schulz) waren ins Endspiel vorgedrungen. Die in höheren Klassen spielenden Reinartz – Schulz ließen den Kreisligaaktiven keine Chance. Bei den Mädchen entbrannte ein harter Kampf zwischen DJK Rheydt und dem Rest des Kreises. So gelang es Sabine Brüggen (TTC Waldniel) in ihrem ersten Mädchenjahr direkt ins Endspiel zu kommen, wo sie aber noch Britta Liebchen den Vortritt lassen musste. Christoph Voß – René Neußen kamen im Junioren-Doppel bis ins Halbfinale und wurden dritte. Seinen Kreismeistertitel verteidigte Martin Gehrmann (TTC Waldniel) im Senioren-Einzel gegen den überraschend ins Endspiel vorgestoßenen Karl Brentjes (TTC Wegberg). Im Doppel wurde Martin Gehrmann mit Hermann-Josef Thönnessen (TTC Hü-Ratheim) Vizemeister. Sensationell und gestützt durch eine gute Auslosung wurde Simone Mock (TTC Waldniel) dritte im Damen A – Einzel mit Eva Langenbach (TV Erkelenz). Im Doppel belegte sensationell Sarah Barrett (TTC Waldniel) mit Monika Vogel (DJK Rheydt) Platz 3. Tamara Holk (TTC Waldniel) sicherte sich überraschend Platz 3 im Schülerinnen Doppel mit Miriam Reinartz (DJK Hehn).
Am 18./19.10.97 fanden die Rahmenwettbewerbe statt. Etwa 600 Aktive und viele Betreuer, Gäste und Zuschauer bevölkerten die Waldnieler Sporthalle bei diesem
Großereignis. Zu einer Waldnieler Meisterschaft mit Beteiligung von anderen Vereinen aus dem Kreis wurde die Herren C-Klasse umfunktioniert. Mit Michael Charné, Alex Makowski, Thomas Scholz, Norbert Theloy aus der 2. Waldnieler Herren und Christoph Voß aus der 3. Herren waren allein 5 Spieler im Viertelfinale. Im Halbfinale waren es noch 3 (Makowski, Theloy, Voß), im Finale war Waldniel unter sich und zwar die beiden jüngsten mit Voß und Makowski. Nach einem 13:21 hatte sich Christoph Voß gefangen und holte sich mit 21:18, 21:16 als ungesetzter den Titel der Herren C gegen Alex Makowski. Im Doppel waren im Halbfinale ebenfalls 3 Waldnieler Paare mit Christoph Voß – René Neußen, Michael Charné – Stefan Vahlhaus und Thomas Scholz – Norbert Theloy an den Tischen. Übermächtiger Gegner war die Kombination Michael Paulussen – Robert Lambertz (TTC Hilfarth – TTC Arsbeck) die zunächst Scholz-Theloy eliminierten und dann Charné-Vahlhaus im Endspiel knapp mit 20:22 u. 18:21 niederhielten.
So zwischendurch veranstaltete der TTC die 41. Schwalmtal-Meisterschaften im Huckepack mit den Vereinsmeisterschaften unter dem Titel Buckmann-Turnier am 03.10.97. Jens Arbeiter wiederholte seinen Vorjahrestitel und wurde dreifacher Schwalmtalmeister im Herren S Einzel, im Doppel mit Sebastian Reinartz und im Mixed mit Simone Mock. Im Mixed mussten die jungen Mädchen Sarah Barrett und Melanie Neussen noch mit Platz 3 Vorlieb nehmen mit Ihren Partnern Stefan Vahlhaus und René Neussen. Ulla Geisler wurde im Jubiläumsjahr zweifache Schwalmtalmeisterin bei den Damen im Einzel und Doppel mit Simone Mock und zweite im Mixed mit Ihrem Mann Wilfried Geisler. Melanie Neussen sicherte sich zwei Titel bei den Mädchen im Einzel gegen Sabine Brüggen und im Doppel mit Sabine Brüggen. Zusätzlich wurden Neussen – Brüggen noch zweite im Damendoppel. Vater und Sohn Toni und René Neußen wurden im Doppel Herren S dritte und Doppel Herren A zweite.
Martin Gehrmann wiederholte seine Bezirksmeisterschaft des Bezirkes Düsseldorf indem er im Endspiel seinen ehemaligen Vereinskameraden und Vereinschef Wolfgang Güdden vom ASV Süchteln mit 2:1 besiegte. So ganz nebenbei wurde vom Beobachter Helmut Siegers berichtet, gewann Martin mit seinem Partner Dieter Bruss (1. TTC Hardt-Venn) das Doppelendspiel gegen Zoehren-Thönnissen (1. TTC Hardt-Venn – TV Hückelhoven-Ratheim) mit 2:1 Sätzen. Mit zwei Titeln und der Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften im Gepäck, gewonnen in einer eiskalten Halle, wurde der Heimweg 01:00 Uhr in der Nacht angetreten.
Die Mitgliederstatistik des TTC’s hatte sich im Jubiläumsjahr 1997 sehr positiv entwickelt, denn immerhin 9,72 % Zuwachs wurde in 1997 erreicht. Ingesamt 158 (120 m, 38 w) Mitglieder hatte der TTC zum Jahresende 1997. Davon waren alleine der Altersklasse 7 – 14 Jahren Aktive 68 (46 m, 22 w) zugeordnet. Dies entsprach 43 % der gesamten TTC-Mitglieder. Damals belegte der TTC Platz 8 im Vereinswettbewerb Mädchentischtennis im Westdeutschen Tischtennisverband und wurde mit einem Preis von DM 100,– belohnt.

1998

Im 41sten Jahr des TTC’s konnte erneut von überragenden Erfolgen berichtet werden, die einmalig in der bisherigen Vereinsgeschichte sind. So wurden die
Mädchen Bezirksmeister und Bezirkspokalsieger des Bezirkes Düsseldorf.
Am 02. Mai 1998 hieß es für die 1. Mädchen Mannschaft früh aufstehen, denn es ging nach Kleve zu den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften als Bezirksmeister des Bezirkes Düsseldorf. Sabine Brüggen, Sarah Barrett, Melanie Neußen, Anja Lehnen und Ersatzspielerin Tamara Holk fuhren gut vorbereitet, optimistisch mit dem Ziel die Vorrunde zu überstehen, nach Kleve. Jugend 70 Merfeld hieß der erste Gegner. Nachdem die beiden Eingangsdoppel gewonnen waren, war das Team sehr zuversichtlich, doch danach gingen drei Einzel in Folge verloren.
Erst Melanie Neußen führte in die Erfolgsspur zurück und gewann alle drei Einzel. Am Ende hieß es 8:4 für die Mädchen. 1:8 wurde das zweite Spiel gegen TuS Uentrop verloren. Anschließend gab es noch ein 0:8 gegen den späteren Westdeutschen Meister VfL Oldentrup. Platz 5 auf Westdeutscher Ebene war ein toller Erfolg. Am 21. Mai 1998 durften die Waldnieler Mädchen als Bezirkspokalmeister des Bezirkes Düsseldorf an den Westdeutschen Pokalmeisterschaften in Heinsberg-Kirchhoven teilnehmen. Doch zu ihrem Pech wurde ihnen wieder der VfL Oldentrup, als Gegner zugelost, der ihnen bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften den Einzug ins Halbfinale verwehrt hatte. Diesmal reichte es beim 1:5 wenigsten zum Ehrenpunkt durch Sabine Brüggen. Auch damit war Platz 5 in Westdeutschland erreicht. Stolz, mit der Urkunde in der Hand, die erfolgreichen Mädchen in Kleve, von links Sabine Brüggen, Anja Lehnen, Sarah Barrett, Melanie Neußen und Tamara Holk. Als Belohnung des TTCs für die tollen Leistungen der Mädchen ging es als Überraschung zum Apollo Variete nach Düsseldorf. Zum letzten Mal als Mannschaft ging es mit dem treuem Begleiter Toni Neußen nach Düsseldorf. Nach fast zwei Stunden Variete ging es mit etwas hängenden Köpfen nach Waldniel zurück, denn nach fünfjährigem gemeinschaftlichem Auftreten bei den Schülerinnen und Mädchen spielt Sabine Brüggen zukünftig in der 1. Damen, Sarah Barrett und Anja Lehnen in der 2. Damen, während Melanie Neussen weiter bei den Mädchen spielte. Noch heute erinnern sich die Mädchen gerne an diese gemeinsame Zeit. Da wollten die Kreisligaherren (Norbert Theloy, Thomas „Scholle“ Scholz, Michael Charné) nicht nachstehen und wurden nacheinander Kreispokal- und Bezirkspokalsieger. Genau wie die Mädchen schieden sie beim Einzug ins Halbfinale auf Westdeutscher Ebene mit einem 3:5 gegen Gevelsberg aus.
Aufgrund ihrer Erfolge bei den Bezirksendranglisten der Jugend waren zwei Aktive des TTC’s erstmalig für die Westdeutsche Vorrangliste qualifiziert. Sabine Brüggen fuhr als Nr. 1 des Bezirkes Düsseldorf bei den Mädchen und Sebastian Reinartz fuhr als Nr. 2 hinter Yae Jun Ko bei den Jungen mit. Sonntags hieß es um 11.00 Uhr bereit zu sein, nach vorheriger dreistündiger Anfahrt, da die Vorrangliste in Rödinghausen in der Nähe von Osnabrück zur Austragung kam. Mit 1:4 Siegen belegte Sabine bei ihrer Premiere auf Westdeutscher Ebene Rang 4 ihrer Vorrangliste. Besser machte es dagegen Sebastian Reinartz bei seinem letzten Einsatz im Trikot des TTC’s, denn er konnte sich mit 5:1 Siegen Platz 2 sichern. Für ihn bedeutete dies die Qualifikation für die Westdeutsche Rangliste die er dann im Trikot von NF Rheydt bestritt.
Durch einen Anruf des Kreisgeschäftsführers Siegfried Wimmers wurde es amtlich, daß die 2. Herren des TTC Waldniels zukünftig in der Herren Bezirksklasse spielt. Damit hatte das lange Aufstiegsrennen mit insgesamt 4 Spielen nun doch ein glückliches Happyend. Die Mannschaft mit Michael Charné, Norbert Theloy, „Scholle“ Thomas Scholz, Alex Makowski, Jacob Spönemann und Christoph Voß hat sich diesen Aufstieg redlich verdient. Völlig überraschend erklärte Siegfried Wimmers zusätzlich dem verdutzten Stefan Vahlhaus, dass durch den Aufstieg der 2. Herren ein Platz in der Kreisliga frei werde und dieser freie Platz der 3. Herren des TTC zukommt. Damit spielte die 3. Herren im nächsten Jahr in der Kreisliga. Damit erfüllt sich für die 3. Herren ein Traum, der nach einem total verkorksten Start mit 0:6 Punkten und einem missratenden Endspurt mit 0:4 Punkten nicht für möglich gehalten wurde. Stefan Vahlhaus, René Neußen, Carsten Leidenberger, Dieter Hübeler, Toni Neußen und Michael Heckendorf waren die Spieler des glücklichen Aufsteigers. Und nicht zu vergessen, die „Oldies“ die 6. Herren schafften den Aufstieg nach einem Kuriosum in die 2. Kreisklasse. Im entscheidenden Aufstiegsspiel gegen den Falken Viersen verloren die Oldies 5:9 aber die Falken hatten einen Aufstellungsfehler in den Doppeln begangen und damit wurde das Spiel 9:0 für die Oldies gewertet. Im Nachhinein ließen Sie ihren jüngeren Vereinskollegen den Vortritt in der 2. Kreisklasse zu spielen und spielten weiter in der 3. Kreisklasse.
Zur neuen Saison 1998 / 1999 wurden einige neue Spieler im Dress des TTC’s begrüßt. Frank „Frankie“ Dohmen kam vom ASV Süchteln, wo er sporadisch in der Verbandsliga gespielt hatte. Mit Apostolli Kourtidis kehrte ein „ehemaliger“ vom 1. TTC Viersen an die Dülkener Straße zurück. Apostolli gehörte 1990 zu der Schülermannschaft, die den größten Erfolg der Schüler des TTC’s je erreichten. Sie gewannen damals den Bezirksmannschaftstitel und Bezirkspokalsieg. Anschließend wurden sie vierte bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften und dritte im Westdeutschen Pokal.
Mit Ute Eickhoff kam ein hoffnungsvolles Talent vom 1. TTC SG Dülken nach Waldniel. Sie war in der Bezirksendrangliste der Mädchen an Nr. 9 gesetzt, die von Sabine Brüggen angeführt wurde.
Mit der Rekordzahl von 19 Mannschaften ging der TTC in die neue Saison 1998 / 1999. 6 Herren, 2 Damen, 2 Senioren, 2 Mädchen, 2 Jungen, 1 Schülerinnen, 2 Schüler und 2 mini-Jungen Teams. Es sollte ein Jahr des Umbruchs werden, denn Frank „Frankie“ Dohmen und Thomas „Scholle“ Scholz waren die beiden „Neuen“ in der 1.Herren. Auch Spielertrainer Klaus Heister sieht als vorrangiges Ziel den Nichtabstieg. Mit konzentriertem Training sagte Klaus Heister: „Schaun wir mal!“ Die Aufstellung der 1. Herren war mit Jens Arbeiter, Klaus Heister, Frank Dohmen, Simon Brandes, Markus Wilden und Thomas Scholz. Erstmals nach fast 10 Jahren geht wieder eine 2. Damen des TTC’s in der Kreisklasse mit Simone Mock, Andrea Rottmann, Sarah Barrett und Anja Lehnen an den Start.
Überragender Teilnehmer bei den 42. Schwalmtalmeisterschaften, die auch 1998 wieder unter dem Titel „Buckmann-Turnier“ durchgeführt wurden, war der dreifache Schwalmtalmeister Klaus Heister im Herren A-Einzel, im Doppel mit Stefan Vahlhaus und im Mixed mit Tamara Holk. Im Mixed wurden Alex (andra) Jaspers und Alex (ander) Makowski (kurz Alex + Alex) dritte. Zweifache Meisterin wurde Sabine Brüggen bei den Mädchen, im Damen-Doppel mit Melanie Neussen und im Damen Einzel holte Sabine Bronze.
Ein weiteres Jubiläum gab es 1998, denn am Samstag, den 31.01.98 kamen zum 10. Male in Schwalmtal die Mini-Meisterschaften zur Austragung in der Waldnieler Sporthalle. Viele Talente und Spieler fanden hier den Anschluss an den TTC. Besonders das rasche Anwachsen des Mädchen-Bereiches resultiert unter anderen auf den Mini-Meisterschaften. Damit ist endlich auch im Damenbereich für Nachwuchs gesorgt, der doch so lange schmerzhaft vermisst wurde. Weitere talentierte Mädchen und Schülerinnen streben ebenfalls nach vorne hieß es in 1998. Dies war ein Erfolg des Jugendausschussvorsitzenden André Klomfaß, der sich seit Jahren um den Mädchennachwuchs erfolgreich kümmert. Die Spielstärke wurde antrainiert durch Dieter Arbeiter, Martin Gehrmann und Helmut Siegers, die sich intensiv um den Nachwuchs kümmerten. Die langjährigen Vereinswirte Renate und Günter Hellmund treten nach 27 Jahren „Waidmannsheil“ Ende 1998 in den Ruhestand. Die beiden haben Höhen und Tiefen des TTCs immer begleitet und hatten immer, wenn es nötig war, ein „tröstendes oder aufmunterndes Wort“ für alle parat. Vielen Dank für Eure lange Begleitung.

1998 zum Wechseltermin meldete sich Klaus Taplick beim TTC, trat in den TTC ein und verstärkte in der Rückserie die 5. Herren. Er spielte bis dahin beim SG Monheim (Kreis Düsseldorf) und ist dort seit 13 Jahren TT-Abteilungsleiter.

Hoch hinaus wollten einige Herren des TTCs im Herbst 1998. Eine Bergtour sollte für Abwechslung im allwöchentlichen Tischtennis – Trott sorgen. So fuhr man mit dem Zug Richtung Berchtesgaden um die Bergwelt rund um den herrlich gelegenen Königssee zu erkunden. Nach nächtlicher Zugfahrt und einem kräftigen Frühstück, zog die Mannschaft mit Richard Kegel, Ralf Hinrichs, Stefan Vahlhaus, Werner und Wilfried Geisler aufwärts über den Jenner zum Carl v. Stahl – Haus. Dort übernachtete man nach der gebotenen Hüttenruhe um 22:00 Uhr im Etagenbett mit Schlafsack. Weitere Tagesmärsche bei Dauerregen mit Übernachtungen auf der Gotzen– und der Funtenalm konnten der hervorragenden Stimmung nichts anhaben. Heftige Schneefälle und 50 cm Neuschnee zwangen unsere Gipfelstürmer auf ihrer nächsten Tour zum Riemann – Haus ca. 3 km vor dem Ziel zur Umkehr. Nach einer weiteren feuchtfröhlichen Übernachtung im Kärlingerhaus erfolgte der Abstieg über die „Saugasse“ mit 1000 Höhenmetern zum Königssee. Zurück in der Heimat war man sich einig: Auch 1999 gibt es eine Bergtour, doch bei besserem Wetter.

1999

Die „Supermädchen“ machten in 1999 weiter aber in einer ganz neuen Aufstellung. Lediglich Melanie Neußen war noch aus dem Vorjahr dabei. Ute Eickhoff gesellte sich vom 1. TTC SG Dülken hinzu. Tamara Holk und Alexandra Jaspers rückten aus der 2. Mädchen nach. Nach durchwachsendem Saisonstart hatte sich das Team gefestigt und bei Halbzeit lagen die Mädchen punktgleich mit DJK Giesenkirchen an der Tabellenspitze mit 15:1. Im letzten Spiel gegen DJK Giesenkirchen mußte dann die Entscheidung fallen. Mit 8:5 wurde Giesenkirchen besiegt und der Titel Bezirksmeister Düsseldorf war erneut erreicht. Anschließend wurde der Bezirkspokal ebenfalls mit einen 5:1 Sieg bei TuS Baumberg verteidigt. Damit ging es in Meisterschaft und Pokal auf Westdeutscher Ebene weiter. Am 02.05.1999 erreichten die Mädels Platz 5 bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen in Kleve. Mit einem 8:6 gegen DJK Teveren wurde dieser Erfolg gesichert. In weiteren Spielen mussten die Mädels die Überlegenheit von ETSV Witten 2:8 und dem späteren Meister TSV Hagen 0:8 anerkennen. Im Pokalwettbewerb auf der Westdeutschen Ebene bescherte das Los in der Waldnieler Sporthalle nach dem Sieg gegen DJK Teveren erneut einen übermächtigen Gegner mit dem TV Kall und so schied das Team im Achtelfinale aus. Die neuformierte 2. Damen stand in 1999 nicht nach und feierte direkt die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse. Bei Halbzeit lagen die Damen noch auf dem 2. Platz hinter TuS Jahn Mönchengladbach nach einem 7:7 Unentschieden aber weniger gewonnenen Spielen. In der Rückrunde wurde der Spieß umgedreht und die Gegnerinnen von TuS Jahn Mönchengladbach wurde mit 8:6 besiegt und damit die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht. Mit Sarah Barrett verlässt uns eine Spielerin, die seit langer Zeit beim TTC Waldniel aktiv ist. Sie war mit am großen Erfolg beteiligt, den die Mädchen in der Saison 1997/1998 hatten indem Sie Bezirksmannschaftsmeister und Bezirkspokalsieger Düsseldorf wurden. Auf Westdeutscher Ebene reichte es dann in der Mannschaft und im Pokal jeweils zum 5. Platz. Sarah Barrett verläßt den TTC Waldniel, da sich die Zeit Ihres Vaters als Armeeangehöriger im Nato – Hauptquartier zu Ende neigte. TTC-Info wünschte Sarah alles Gute auf Ihrem weiteren privaten Lebensweg. Hoffentlich erinnerst Du Dich später einmal gerne an Deine Jugendzeit in Waldniel und im Tischtennisclub. Sollte Dich der Weg mal wieder nach Waldniel bringen, bist Du weiterhin ein gern gesehener Gast. Mach es Gut! Das Waldnieler Eigengewächs Jens Arbeiter wurde mit der Hochschulmannschaft der RWTH Aachen „Deutscher Hochschulmeister“. Zusammen mit Jörg Evertz, Michael Poos und Stefan Gnengel wurde die Uni Hannover mit 9:6 im Halbfinale und die Uni Marburg mit 9:5 im Finale besiegt. Mit der 1. Herren des TTCs klappte es aber nicht so, denn die Mannschaft um Jens Arbeiter musste leider aus der Landesliga absteigen. Zur neuen Saison 1999 / 2000 wechselte Jens nach Borussia Brand. 1999 sicherte sich Jens Arbeiter die Schwalmtalmeisterschaft indem er Klaus Heister, und Frankie Dohmen auf die Plätze verwies. Bei den Damen siegte überraschend Conny Pfeiffer, die Andrea Rottmann sowie Sabine Brüggen und Alexandra Jaspers auf die Plätze verwies. Bei den Mädchen sicherte sich Alexandra Jaspers den Titel gegen Sabine Brüggen.
Bei den Kreismeisterschaften 1999 drehte Sabine Brüggen richtig auf und wurde Kreismeisterin der Mädchen gegen Ute Eickhoff im Finale. Diese Kreismeisterschaften der Mädchen wandelten die Waldnieler Mädels ab in interne „Waldnieler Meisterschaften“ mit Beteiligung andere Vereine, denn im Doppel holten sich Sabine Brüggen – Sarah Hall (MG – Hardt) den Titel gegen Alexandra Jaspers – Tamara Holk. Bei den Bezirksmeisterschaften vervollständigen Sabine Brüggen – Ute Eickhoff ihre Titelsammlung und wurden Dritte im Mädchen-Doppel.
Am 21.08.1999 ging es auf große Fahrt nach „Warner Movie World“ nach Bottrop – Kirchhellen. Ein tolles Erlebnis war es für alle Beteiligten aus der Seniorenabteilung wenn auch der ein oder andere erst gegen Ende in Bottrop richtig wach wurde. Das komplette damalige Jugendtrainergespann mit Martin Gehrmann, Helmut Siegers und Christoph Voss stand dem TTC zur neuen Saison 1999 / 2000 nicht mehr zur Verfügung. So wurde improvisiert und es ging erfolgreich weiter in der Jugendarbeit. Bei der Jahreshauptversammlung wies Toni Neussen erstmals darauf hin, das er spätestens nach dem 50 jährigen für den Vorsitz nicht mehr zu Verfügung stehe.
Die Oldies kamen erst im Laufe der Saison 1998 / 1999 richtig in Fahrt. Nachdem der Oldie Hühnerhaufen ohne Uli Hahn außer Kontrolle geraten war, stand Uli bei seiner Rückkehr in der Mannschaft gewissermaßen unter Schock, denn das Nesthäkchen der Mannschaft war 50 Jahre alt geworden!!! Dieses Ereignis wurde in typischer Oldie-Manier bis in die Morgenstunden gefeiert. Losgelöst von Aufstiegsgedanken, aber leicht beschämt durch einen Platz in der unteren Hälfte der Tabelle, besannen sich die Oldies in der Rückrunde auf alte Tugenden und erreichten das obere Mittelfeld.
Die Oldies kamen einfach nicht aus dem Feiern heraus, denn nach der traditionellen gemeinsamen Sylvester-Party 98 / 99 stand Dietmars 60ster vor der Tür. So erreichte „Didi-Pflasterman“ das standesgemäße Oldie-Alter. Dies wurde selbstverständlich im Schlaun entsprechend gefeiert, wobei Alfons mit seinen „Arien“ nicht geizte. Seit Juni 1999 ist der TTC mit einer eigenen Homepage im Internet sprich unter seiner Internetseite www.ttcwaldniel.de oder www.ttc-waldniel.de vertreten. Zuvor von Anfang 1998 waren die ersten Schritte des TTC Waldniels noch über den RWTH-Aachen Uni Server getätigt worden. Geschäftsführer Dieter Hübeler und René Neussen freuten sich damals als einer der ersten Vereine, nicht nur im Tischtennissport, im Netz zu sein. Dies mit großem Erfolg, da die Zugriffstatistik stetig anwuchs und nun monatlich zwischen 4000 und 5000 Besucher verzeichnet.

2000

Das neue Jahrtausend startete für den TTC genau wie das alte geendet hatte – mit überaus erfolgreichen Damen und Mädchen. Die Damen legten nach Ihrem Aufstieg in der Bezirksliga eine tolle Hinserie noch in 1999 hin und standen zum Jahrtausendwechsel an der Spitze der Tabelle vor den Damen von NF Rheydt. Diese Spitzenposition hielten die Aufsteiger bis zum letzten Spieltag und da ging es im Spiel um die Meisterschaft gegen die Damen von NF Rheydt. Während Rheydt gewinnen musste, mussten unsere Damen „nur unentschieden“ spielen um Meister zu werden. Es kam zur erwarteten Schlacht, welche am Ende mit dem knappsten aller möglich Ergebnisse, nämlich 6:8 gegen Waldniel endete. NF Rheydt wurde damit Meister und stieg in die Landesliga auf. Nach vielen nervenaufregenden Aufstiegsspielen (5:8 gegen BSV Bielstein, Bergfrieden Leverkusen 4:8, ESV Wuppertal 6:8 und 4:8 gegen SV Walbeck) standen die Damen mit leeren Händen da, denn der Aufstieg war leider verpasst.
Für die neue Saison 2000 / 2001 hatten die Damen sich nun ein klares Ziel gesetzt. Den Aufstieg strebten an: Sabine Brüggen, „Miss linkes Schnittwunder“, Bärbel Bierbaum „Missis Zuverlässig“, Ulla Geisler „Missis Tennisvorhand“ und Conny Pfeiffer „Missis aus MG“. Mittelfristig hiess es in 2000 werden die jungen, nachstrebenden Talente wie Alexandra Jaspers, Ute Eickhoff, Tamara Holk die zusammen mit Andrea Rottmann in der 2. Damen in der Kreisliga an den Start gehen in die zukünftige 1. Damen integriert werden.
Die Mädchen Ute Eickhoff, Tamara Holk und Alex Jaspers schafften zum 3. Mal in Folge die Bezirkspokalmeisterschaft. Den Titel des Mädchen-Bezirksmannschaftsmeister ebenfalls zum 3. Male in Folge wurde im Endspiel gegen den ASV Süchteln knapp verpasst. Auf westdeutscher Pokalebene wurde das Viertelfinale erreicht nach einem 3:4 Rückstand mit einem 5:4 Erfolg gegen die SG Frimmersdorf-Neurath. Hierbei schaffte es Tamara Holk mit einem geliehenen Schläger, nachdem im vorherigen Spiel ihr Schläger zerbrochen war, den entscheidenden 5. Siegpunkt zu erzielen. Den Einzug ins Halbfinale versperrte der spätere Deutsche Pokal- und Mannschaftsmeister TV Kall, der eine Nummer zu groß war.
Die 1. Herren legte mit Klaus Heister, Frank Dohmen, Michael Charné, Simon Brandes, Markus Wilden, Youngster Alex Makowski und Harald Wolters eine Verschnaufpause ein und sicherte die Bezirksliga. Die 4. Herren mit Reinhard Aukszlat, Werner Geisler, Ralf Hinrichs, Wilfried Geisler, Richard Kegel, Hans Bongartz, Willi Schneiders und Karl-Heinz Alexy stieg als Tabellenzweiter in die 1. Kreisklasse auf. Die 1. Schüler mit Markus Müller, Daniel Möller und Dirk Willemsen wurden Meister in der 1. Schüler Kreisklasse. Mit insgesamt 15 Mannschaften (6 Herren, 3 Damen, 4 Jugend und 2 Senioren) wurde der TTC zu einem der mannschaftsstärksten Vereine im Kreis Mönchengladbach.
Im Kampf um die interne Oldie-Meisterschaft um den durch den Ehrenvorsitzenden Josef Büschges gestifteten Pokal kam es zum spannenstem Ergebnis aller Zeiten. Es siegte Uli Hahn mit 6:1 Spielen, der nach einer Startniederlage gegen Alfons Klonisch alle weiteren Spiele gewann, wobei er im letzten Spiel Franz-Josef Caspers als Gegner hatte, der bis dahin kein Spiel verloren hatte. Auf Platz 3 kam Alfons Klonisch mit 3:4 Spielen, 4. wurde John E. Crisp, 5. Dietmar Meya, 6. Dieter Arbeiter die alle wie der 3. 3:4 Spiele hatten. Nach endlich langer Zeit mit Hilfe eines Computers stand die Reihenfolge fest.
Es wurde ein neuer Internetauftritt in den Vereinsfarben blau / rot geschaffen. Zur neuen Saison 2000 / 2001 meldete sich Tobias van Helden vom TTC SG Dülken als Spieler für die Bezirksklasse unter der Bedingung im Jugendbereich als Trainer arbeiten zu können. Dieser Bedingung kam der TTC gerne nach. Für die 1. Herren wurde Erik van Veenendaal sehr herzlich wieder in Waldniel begrüßt. Schon bei seinem ersten Gastspiel in Waldniel, welches 1997 endete, weil er in der holländischen Ehrendivision spielen konnte, wurde nicht nur sein spielerisches Können, sondern vor allem die feine, menschliche und sportliche Art von Erik geschätzt. Wichtig ist nicht nur für den Trainer Klaus Heister, sondern auch für den Vorstand, dass die Harmonie im Team stimmt. Das führte auch dazu, dass einvernehmlich in der Mannschaft abgestimmt wurde, ob neue Spieler in der Mannschaft integriert werden. Vor allem wurden finanzielle Anforderungen von einzelnen Spielern zurückgewiesen. „Die Harmonie ist wichtiger als der Aufstieg“ sowie „junge ehrgeizige Spieler, wenn es geht Spieler aus der eigenen Jugend, werden vor allem berücksichtigt“ so damals TTC-Vorsitzender Toni Neussen.
So wurde die Saison 2000/2001 in der Aufstellung Klaus Heister (Mannschaftsführer und Trainer) kurz „die Hand“, Erik van Veenendaal „der Holländer”, Frank Dohmen der Blockkünstler kurz „die Wand“, Markus Wilden „das linke Aufschlagwunder“, Michael Charné „der Frischkleber“ und Nesthäkchen Alexander Makowski „der Alex“ angegangen. Die 2. Herren ging in einer gesunden Mischung aus Routiniers (Theloy, Brandes, Vahlhaus), jugendlichem Elan (Spönemann), Konditionswunder da starke Langstreckenläufer (Marathon) (Scholz, Leidenberger) und einem Jugendtrainer (van Helden) mit dem Vorsatz in die Saison einen guten Mittelfeldplatz in der Bezirksklasse zu erreichen. In der Aufstellung Norbert Theloy „die Ballonnoppe“, Simon Brandes „die Schornsteinfegernoppe“, Jacob Spönemann „die Frischklebevorhand“, Thomas „Scholle“ Scholz (Kapitän) „die Pumpe“, Stefan Vahlhaus „der elektrische Blockapparat“, Tobias van Helden (Neuzugang vom 1. TTC SG Dülken) „der Dölker“ und Carsten Leidenberger „das Konditionswunder“ ging es in die Saison. Die 3. Herren ging die Kreisliga mit Reinert „Tweety“ Tews „das Streichholzdöschen“, Christoph Voss „der Lange“ mit neuen Schuhen, René Neussen „der Student“, Dieter Hübeler „die linke Klebe“, Antonio Vieira „der Portugiese“, Klaus Taplick „die Ballonabwehrwand“ und Toni Neussen „der Präsident“ an. Sabine Brüggen gewann erstmalig die Damenkreisrangliste mit 9:0 Spielen, zweite wurde Andrea Rottmann, 6. wurde Alex Jaspers bei diesen TTC Vereinsfestival mit Beteiligung auswärtiger Spielerinnen. Sabine Brüggen wurde Kreismeisterin in der Damen B-Klasse und belegte mit Alex Jaspers Platz 3 im Doppel. Da wollte Klaus Heister nicht nachstehen und wurde Kreismeister der Herren B und belegte im Doppel mit Markus Wilden Platz 2. Im Oldie-Rückblick im 17. Jahr war zu lesen:
Wir müssen uns eigentlich die Frage stellen, ob die obere Hälfte unserer Gruppe in die zweite und in die untere Hälfte in die vierte Kreisklasse gehört. oder? Dietmar Meya darf nicht mehr beide Einzel gewinnen, denn nach diesem seltenen Ereignis gingen zweimal Spiele knapp verloren! Ein Lichtblick war Edmund Loges erster Doppelerfolg überhaupt am unteren Paarkreuz – sein „Tschorr“ war unüberhörbar! Alle anderen Doppel sind so bescheiden, dass sie nicht erwähnt werden wollen! Wir sollten eigentlich den sportlichen Teil schleunigst verlassen, es sei denn, dass Knobeln zur Aufbesserung der Oldie-Kasse als Sport bezeichnet werden darf.
Das gesellige fing in Vinkrath an, wo Edmund Loge, einer Wette zufolge, allen Gefahren ausgesetzt, Kartoffeln auf fremder Flur auflesen musste und einen gewissen Erfolg verbuchen konnte. Danach genossen die Oldies und deren Partner leckere Bratkartoffeln mit Spiegeleiern und Salat. Selbstverständlich als Nebensache zum Biertrinken!
In diesem 17. Jahr der gemeinsamen Oldie-Truppe, verzichteten wir auf das üblich verlängerte Wochenende und fuhren für eine Woche mit der Bahn nach Wien. Erstaunlicherweise ist das reservierte Abteil, trotz des Oldie-Benehmens, heil geblieben. Am Bahnhof wurden wir von Fred und Frida, Freunde von Alfons, in Empfang genommen. Sie wurden vom „Oldie-Fieber“ angesteckt und nahmen prompt eine Woche Urlaub! Dies hatte zur Folge, dass wir schnell in der Kunst des Metro-, Bus-, bzw. Straßenbahnfahrens eingeführt wurden. Das Sightseeing wurde auch viel leichter gemacht, denn wer uns kennt, kann sich leicht herumirrende Oldies vorstellen! Wir bewohnten ein Hotel nahe den Heurigen, hatten viele schöne Erlebnisse, und bei einem Weinfest stellten wir zum ersten Mal fest, dass unsere Frauen ganz schön Bier kippen können! Während Franz-Josef Caspers, Uli Hahn, Marlene Caspers und Helga Hahn sich in Gala warfen um sich bei einem klassischen Konzert im Schloß Belvedere, der Kultur zu widmen, gingen die „effe Lü“ zum Prater, wo sie u.a. das Riesenrad bestiegen und auf Toni Neussens Empfehlung (war eine Stelze) hin, sich unter die vielen hundert Gäste im Biergarten des „Schweizer-Hauses“ mischten. Aus eigener Erfahrung wissen wir jetzt auch wie ein echtes Wiener Schnitzel schmeckt und das auch Wiener Bier den Oldie-Durst stillen kann.
Artur Kiwitt, der Captain und Finanzmotor der Mannschaft, erreichte das richtige „Oldie-Alter“ und feierte seinen 60sten in „Alt Neel“. Ein gelungenes Fest, wobei Artur zeigte, dass er nichts von seiner „beweglosen Gelenkigkeit“ verloren hat.
Schwalmtalmeister wurden Klaus Heister der Jens Arbeiter auf Platz diesmal verwies. Sabine Brüggen siegte bei den Damen gegen Alexandra Jaspers die sich die Meisterschaft bei den Mädchen holte. Dirk Willemsen wurde Schüler A Sieger und sein Bruder Jan siegte bei den Schülern B.