Category Archives: Spielberichte 4. Herren

Herren 4: „Deutliche Niederlage in Dülken!“

TTC SG Dülken 3 –  Herren 4          9 : 2       29 : 14

Auf ausdrücklichen Wunsch aus Dülken wurde das Spiel mehrfach verlegt. Schließlich traf man sich Donnerstagsabends. Nach den Doppeln hieß es 2:1 für Dülken. Den Sieg holten Denise Dauvermann – Toni Neussen mit 3:0 aber knapp mit zwei Mal zu 10 und einmal zu 9. Unglücklich verloren Willi Schneiders – Frank Gerhards mit 0:3 aber auch immer nur zwei Bällen mehr. Besonders umkämpft Satz 1 den Dülken mit sage und schreibe 18:16 gewann.

Am oberen Paarkreuz wurde es erneut sehr eng. Beide Spiele mussten in den 5. Satz. Denise konnte den 1. Satz knapp mit 19:17 gegen Lenders gewinnen. Satz 2 gewann Lenders mit 15:13. Nach verlorenem 3. Satz drehte Denise das Spiel und gewann beide Schlusssätze mit 11:9. Parallel verlor Toni nach wechselhaften Spielverlauf mit 11:7 im 5.ten. Spielstand 3:2 für Dülken.

Danach verloren Willi und Arne jeweils mit 1:3. Frank Gerhards und Jan Hinrichs verloren ihre Spiele knapp und es stand 2:7. Denise und Toni versuchten noch einmal das Blatt zu drehen aber mussten schließlich beide gratulieren. Damit stand die 9:2 Niederlage fest.

Die 4. Herren war damit unter Wert geschlagen.

Toni für Herren 4

Herren 4: „Erneute Niederlage!“

TTC Windberg 5 –  Herren 4          9 : 3       29 : 22

Auf Wunsch Windbergs wurde das Spiel verlegt. In den Umkleidekabinen brannte kein Licht. Windberg wartete und telefonierte damit die 6. Spielerin an die Platte ging. Auch in den Doppeln ereignete sich ungewöhnliches. Die Doppelpaarungen waren bereits an den Tischen und wollten gerade beginnen da kam ein Aufruf von der Windberger Bank, die Windberger Doppel sind falsch aufgestellt denn Doppel 2 war als Doppel 3 aufgestellt. Ob wir einverstanden sind noch mal die Doppelgegner zu verändern. Natürlich waren wir das und Windberg tauschte schnell Doppel 3 mit Doppel 2. Jetzt konnte dann auch gespielt werden. Nach knapp mit 12:10 gewonnenem 1. Satz durch Denise Dauvermann – Arne Vehlow war das Glück verbraucht und Windberg Janina Hartkopf – Daniel Sneider gewannen jeweils mit 2 Bällen mehr mit 3:1. Am Nebentisch spielte bereits Doppel 3 denn Ralf Hinrichs – Toni Neussen hatten klar mit 3:0 gewonnen gegen Pia Hartkopf – Dominik Fervers. Doppel 3 mit Hans Bongartz – Willi Schneiders gingen durch ein Wechselbad der Gefühle, denn nach verlorenem 1. Satz mit „11:1“ wurde Satz 2 mit „11:3“ gewonnen. Satz 3 verloren mit „11:3“ und Satz 4 ging denn auch leider mit 11:4 an Windbergs Wiesmann – Arendt.

In den Einzeln im oberen Paarkreuz ging es 1:1 aus. Ralf verlor knapp im 5. Satz mit 11:8 gegen Janina Hartkopf. Denise ließ Sneider beim sicheren 3:0 Erfolg keine Chance. Im mittleren Paarkreuz die „same procedure“ denn auch hier hieß es 1:1. Während Arne gegen Pia Hartkopf mit 2:3 verlor (klare Sätze auf beiden Seiten mit dem besseren Ende für Windberg). Toni machte es sehr spannend beim 3:2 Sieg, denn Satz 1 an Wiesmann mit 12:10, Satz 2 mit 13:11 an Toni, Satz 3 mit 15:13 an Wiesmann, Satz klar mit 11:2 an Toni, Satz 5 musste entscheiden und da gewann Toni mit 11:7. Unser unteres Paarkreuz war nun an der Reihe die Weichen zu stellen was diesmal nicht so recht gelang, denn Willi verlor in knappen Sätzen mit 1:3, während Hans mit 0:3 Fervers gratulieren musste. Damit 3:6 bei Halbzeit.

Jetzt wurde es dramatisch denn alle folgenden Spiele wurden erst im 5. Satz entschieden. Denise schien nach 2:0 Führung auf dem Siegesweg, doch Janina Hartkopf wurde von Ihrem Trainer neu eingestellt und gewann die nachfolgenden Sätze zum 3:2 Sieg. Umgekehrtes Spiel bei Ralf denn er hatte in beiden ersten Sätzen nicht den Hauch einer Chance (-4, -1) gegen Sneider gewann jedoch dann Satz 3 + 4 mit jeweils 14:12. Satz 5 ging dann mit 12:10 knapp an Sneider. Und auch Toni kämpfte sich in den 5. Satz. 14:12 für Toni, 11:8 und 11:9 für Pia Hartkopf. Dann 11:9 für Toni, Satz 5 ging dann (gute taktische Einstellung des Trainers) an Pia Hartkopf. Pia konnte ihre beste Waffe „Rückhandschuß“ erfolgreich anwenden und ließ dabei Toni keine Chance. Toni bemerkte an Pia: „Deine Rückhand möchte ich gerne haben!“

Das Spiel war zu Ende und wir hatten mal wieder (9:3) verloren. Das Licht in den Umkleidekabinen brannte wieder, das gemeinsame Bier schmeckte nicht wirklich, der Heimweg wurde angetreten. Kurz vor Mitternacht waren wir zu Hause.

Ach ja, das Mannschaftsfoto wurde vor Spielbeginn geschossen.

Toni für Herren 4

Herren 4: „Knappe Niederlage in der Sauna!“

 

DJK VfL Giesenkirchen 2 –  Herren 4          9 : 6       34 : 26

An einem der heißesten Tage im September trat die 4. Herren in Giesenkirchen an. Es war echte Saunatemperaturen die sehr schweißtriefend für die Spielerinnen und Spieler waren.

Die Doppel gingen mit 2:1 knapp an Giesenkirchen. Denise Dauvermann – Willi Schneiders hatten beim 0:3 keine Chance. Toni Neussen – Arne Vehlow hatten am Ende des 5. Satzes kein Glück mehr und verloren mit 9:11. Die Aufschläge von Arne Peters waren entscheidend. Das erstmals angetretene neue Doppel Bärbel Bierbaum-Vahlhaus – Wilfried Geisler machte es besser und hatten beim 3:2 mit 11:7 im 5. die Nase vorn.

Anschließend gewann Giesenkirchen 3 Einzel in Folge denn Toni, Denise und Wilfried mussten gratulieren. Arne, Bärbel und Willi machten es da wesentlich besser und gewannen ihre Einzel. 4:5 bei Halbzeit.

In einer richtigen Schlacht bei Saunatemperaturen verlor Denise erst mit 12:14 im Entscheidungssatz. Auch hier waren die Aufschläge von Arne Peters entscheidend. Als denn Toni auch sein 2. Einzel verlor war Giesenkirchen mit 8:4 in Front gegangen. Doch die 4. Herren gab sich noch nicht geschlagen. Wilfried und Willi gewannen ihre Einzel sicher und brachten die 4. Herren auf 8:6 heran. Bärbel ging 15:13 im 3. Satz mit einer 2:1 Führung in den Sätzen in die entscheidende Phase. Bärbel kämpfte großartig aber leider gingen beide Sätze mit 8:11 verloren. So endete das Spiel mit 6:9.

Am Nebentisch war das Schlussdoppel bereits im 4 Satz. Schade ein Unentschieden wäre wohl gerechter gewesen.

Bei den Saunatemperaturen freuten sich alle auf ein kühles Getränk. Zum Ende des Spiels entlud sich ein Gewitter mit Starkregen der uns denn auf dem Weg zu Auto noch nasse Füße und Kleidung brachte.

Toni für Herren 4

Herren 4 : „Zum Saisonauftakt kalt erwischt“

Jahn MG 2 –  Herren 4          9 : 0       27 : 04

Zum Saisonauftakt wurde die neuformierte Herren 4 bei hochsommerlichen Temperaturen in der Jahn Halle „kalt erwischt“. Die Rollen – Jahn als Absteiger und einer der Aufstiegsfavoriten, wir als Aufsteiger mit dem Ziel nicht abzusteigen – waren klar verteilt. So ließ uns Jahn nicht den Hauch einer Chance und wir wurden „durchgeschwitzt“ mit 0 : 9 auf die Heimreise geschickt.

Die Niederlage verwundert nicht wenn wir die jeweiligen Ranglistenwerte betrachten. Jahn insgesamt 8294 und 1382 Punkte im Durchschnitt, wir 7695 und 1282 Punkte, also im Schnitt 100 Punkte je Spieler mehr.

Dass erstmals Damen bei den Herren im TTC mitspielen konnten änderte leider auch nichts.

Kurz gesagt: Das war wohl nichts!

Toni für Herren 4

Herren 4 : „Schöner Sieg zur Damenpremiere“

Herren 4 – ASV Süchteln 5         9 : 2       30 : 17

Zur Heimspielpremiere zeigte sich die 4. Herren gut erholt von der Auftaktniederlage in Jahn MG. Diesmal klappte es direkt von Anfang an denn man startete mit 3:0 in den Doppeln. Während es Denise Dauvermann – Willi Schneiders nach 1:2 Satzrückstand erst mit 12:10 im 5. Satz schafften den Sieg zu erringen machten die Ersatzspieler Jan Hinrichs – Michael Preuß kurzen Prozess beim 3:0 Sieg. Ebenfalls erst im 5. Satz siegten Toni Neussen – Arne Vehlow.

Anschließend hatte es Denise mit Ihrem unorthodoxen Gegner Arzten sehr schwer ins Spiel zu finden. Nach 0:2 Satzrückstand hatte Denise den Weg gefunden und gewann anschließend klar die nächsten 3 Sätze zum Sieg. Gegen Süchtelns Nr. 1 Göbels musste Toni an den Tisch. Nach einem schwer erkämpften Sieg im Satz 4 war Tonis Pulver verschossen und Göbels hatte leichtes Spiel im 5. Satz.

Während Arne beim 3:0 Sieg seinem Gegner wenig Spielraum ließ verlor Willi mit 1:3. Unsere beiden „Ersatzspieler“ Jan und Michael legten sich mächtig ins Zeug und gewannen jeweils ihr Einzel. 7:2 bei Halbzeit.

Denise machte es anschließend gegen Göbels besser und siegte überzeugend beim 3:1 (14:12 im 4. Satz). Nach klar verlorenem Satz (zu 4) besann sich Toni und es hieß im 4. Satz: Satz, Spiel und Match zum 9:2 für uns.

Das war ein schöner Heimauftakt bzw.  zur Damenpremiere. Denise Dauvermann hatte sich die Glückwünsche zum Saisonauftakt wirklich verdient. Aber auch die „Ersatzspieler“ Jan Hinrichs und Michael Preuss wussten zu überzeugen.

Toni für Herren 4

4. Herren: Souveräner Erfolg gegen TuS Jahn MG II

Im ersten Spiel gegen Süchteln-Vorst vor zwei Wochen kassierten wir innerhalb von einer Stunde die Höchststrafe von null zu neun Spielen bei keinem einzigen Satzerfolg. Dies lag jedoch eher an unserer Rumpfaufstellung und der krankheitsbedingten Aufgabe Klaus‘ als an der eigenen Unfähigkeit. Damit ist auch schon alles zum Rückrundenauftakt erzählt.
Wesentlich besser lief es dafür am gestrigen Abend. Der gegnerische Kapitän Thorsten Bulyk sprach in seiner Begrüßung noch davon, die Niederlage aus der Hinrunde wettmachen zu wollen, schließlich sei die Mannschaft jetzt durch seine Person zur Rückrunde verstärkt worden. Doch schien er bei dieser Aussage nicht bedacht zu haben, dass auch wir in einer stärkeren Formation antraten als noch vor einem knappen halben Jahr.
Unser Einserdoppel bildeten natürlich wieder die starke rechts-links-Kombo Dirk und Stefan Zohren. Gegen das nominell stärkste Doppel der Jahner Bulyk/Bungter, die ebenfalls aus einer recht-links-Kombo bestanden, sah es jedoch nach zwei Durchgängen alles andere als gut aus. Trotz einiger Satzbälle ging nach dem ersten auch der zweite Satz an die Gäste. Im dritten schien der Motor dann langsam zu zünden – sicherer Satzgewinn  für uns. Im vierten lagen die beiden bis zum sechs zehn ununterbrochen mit vier Punkten zurück, ehe sie vier Matchbälle abwehrten und sich doch noch in den fünften retteten. Das Momentum lag anschließend völlig auf unserer Seite. Fünf null hieß es beim Seitenwechsel – die Gegner schienen gebrochen, das Spiel entschieden. Doch auch Bulyk/Bungter buchten fünf Punkte in Folge für sich. Der Satz blieb bis in die Verlängerung ausgeglichen, ehe Dirk und Stefan ihren zweiten Matchball zum 13:11 nutzen konnten. Wesentlich entspannter lief es für Daniel und Stefan Vahlhaus gegen Hütz/Talha Bahr Tanveer. Zwar gingen der zweite und dritte Satz erst in der Verlängerung an uns, doch dies bedeutete schließlich einen Dreisatzerfolg für unser oberes Paarkreuz. Unsere bislang gegen ein Doppel drei ungeschlagene Paarung Klaus/Arne musste gegen Thorsten Hertel und Rumöller ran. Den ersten Satz entschieden die Jahner für sich. Doch ab dem zweiten Satz fanden unsere Jungs besser ins Spiel, vor allem das Gefühl für den Unterschnitt brachte die beiden auf die Siegerstraße. Die Sätze drei und vier gingen anschließend mit gewohnter Souveränität im Schneider an uns. Mal wieder eine drei null Führung aus den Doppeln, daran kann man sich so langsam gewöhnen.
Wieder in der ersten Kreisklasse angekommen, wollte sich Daniel gegen Bungter keine Blöße geben. Nach verlorenem ersten Durchgang verstärkte er sein Abwehrspiel immer häufiger mit eigenen offensiven Bällen und sicherte sich dadurch die zwei eins Führung. In einem ansehnlichem Spiel mit schönen Ballwechseln sah es im vierten Satz lange nach einem möglichen Entscheidungsdurchgang aus. Darauf schien Daniel jedoch nicht aus zu sein und klaute sich den Satz doch noch zu neun. Stefan V. legte gegen Bulyk ebenfalls in vier Sätzen nach. Im dritten verlor er zwar seine Konzentration und schoss einige Türme gefühlte zwanzig Meter über die Platte, dies hinderte ihn jedoch nicht daran, den darauf folgenden Satz nochmals sicher für sich zu entscheiden.
Mit der komfortablen fünf Punkte Führung im Rücken ging nun Dirk gegen Talha Bahr Taveer an die Platte. Gegen die unorthodoxe Spielweise seines Gegners tat er sich mehr als schwer. Den ersten Satz gewann er mit einem Todesnassen zu zehn. Der zweite Satz verlief ähnlich spannend. Diesen schien keiner von beiden für sich entscheiden zu wollen, denn erst beim 18:17 erzielte unsere Nummer drei die ersehnte zwei Punkte Führung. Eben diese reichte auch nur geradeso im dritten und letzten Durchgang – 11:9. Drei null Sieg und nur sechs gewonnene Punkt mehr, welch eine Souveränität. Stefan Z. fand gegen Hütz leider überhaupt nicht ins Spiel. Nach zwei Sätzen hatte er lediglich neun Punkte für sich entscheiden können – Schnitter gegen ihn schien äußerst wahrscheinlich. Doch immerhin wehrte Stefan diesen noch knapp ab, indem er im dritten Satz sieben Punkte erzielte. Die unrühmliche 15-Punkte Marke war überschritten.
Klaus hatte gegen den langen Rumöller auch nicht viel zu lachen. Kein Feeling – kein Spin – kein Schnitt und schnell hieß es null zu drei. Arne schien es ihm im ersten Satz gleich machen zu wollen – verlor im offenen Konterspiel schnell zu zwei, ehe er auf Kaiserschnitt und gut getimten Spin umschaltete. Dies war der Schlüssel zum Erfolg, was sich in zwei Satzgewinnen widerspiegelte. Doch im vierten war der Faden plötzlich wieder wie abgerissen. Es fiel kein einziger Ball mehr überhaupt auf die gegnerische Tischhälfte – erneuter Satzverlust zu zwei. Und auch im fünften ging es bis zum null fünf so weiter. Dann aber ein genervtes Timeout und die Flucht in die Kabine um sich kurzzeitig neu zu sammeln oder sonstige Dringlichkeiten zu erledigen ;). Wieder an der Platte kämpfte Arne sich zurück ins Spiel, kam bis auf zwei Punkte heran. Doch hatte er immer noch Probleme mit den schnellen Aufschlägen seines Gegners. Allein im fünften Satz waren es mindestens sieben Annahmefehler. Unbeirrt davon pushte Arne sich nach der Abwehr von einigen Matchbällen in die Verlängerung, die er letzten Endes mit 13:11 für sich entschied.
Mit der sieben zwei Führung nach der ersten Einzelrunde sah doch alles nach einem klaren Erfolg für uns aus, den nun Daniel und Stefan perfekt machen konnten.
Trotz erneutem Verlust des ersten Durchganges hatte Daniel keine weiteren Probleme mit Bulyks Spiel. Die drei darauf folgenden Sätze gingen alle sicher an den schwächeren der Möllertwins. Stefan besiegte anschließend Bungter ebenso klar in drei Sätzen. Damit war das Spiel nach knapp zwei Stunden Spielzeit entschieden. Die Doppel und ein saustarkes oberes Paarkreuz legten den Grundstein für diesen klaren Erfolg. Sollten wir des öfteren in dieser Aufstellung spielen können, ist wohl gegen jeden Gegner (außer Breyell) etwas drin.

Erfolgreicher Hinrundenabschluss für die vierte Herren

Wir erinnern uns: Am 19.09. spielte die vierte Herren acht acht gegen die Jungspunde der Borussia und war somit auch am dritten Spieltag noch ungeschlagen. Trotz dieses guten Starts in die Saison folgten vier Niederlagen in Serie, von denen es nicht viel zu berichten gab. Lediglich gegen DJK SF 08 Rheydt konnte diese mit einem sechs zu neun knapp gestaltet werden. Doch nach einer drei null Führung aus den Doppeln war dieses Ergebnis natürlich viel zu wenig. Damit wir nicht unten reinrutschen, mussten an den letzen beiden Spieltagen gegen die Tabellenletzten Boisheim II und Myhl II Siege her.
Am Freitag Abend ging es gegen die Boisheimer ran. Unser Einserdoppel bestand diesmal aus den beiden Stefans, die sich gegen Leschik/Mostowy sehr schwer taten. Zu ungewohnt für Stefan V. war das Spiel mit einem Linkshänder an seiner Seite. Der fünfte Satz ging dann aber sicher zu sechs an uns. Dirk und Hinni schlugen das gegnerische Einserdoppel Jansen/Buscher überraschend deutlich in drei Sätzen. Für den perfekten Start sorgten erneut Klaus und Arne. Sie zeigten eine starke Leistung gegen Herbrand/van Kessel – Sieg in vier Sätzen.
Drei null Führung. Dieser Zwischenstand erinnerte uns nur zu gut an das Spiel gegen Rheydt. Es galt also die Konzentration aufrecht zu erhalten. Stefan V. und Dirk setzen dies in die Tat um und gewannen jeweils in drei Sätzen gegen Leschik sowie Jansen, der einen mehr als gebrauchten Abend erwischen sollte.
Leider wurde unsere weiße Weste im mittleren Paarkreuz von den Boisheimern befleckt. Sowohl Klaus als auch Stefan Z. mussten Buscher bzw. Herbrand nach drei Sätzen gratulieren.
Das untere Paarkreuz war nun gefordert. Arne hatte gegen den in den letzten Wochen stark aufspielenden van Kessel keine Chancen – verlor im Schnitter. Auch bei Hinni sah es nach den ersten beiden Sätzen gegen Mostowy nach einer Niederlage aus. Doch in einem umkämpften dritten Satz, in dem er Matchbälle abwehren musste, behielt er zu zwölf die Oberhand. Damit schien Mostowys Wille gebrochen zu sein, die Sätze vier und fünf gewann unsere Nummer fünf jeweils im Schneider.
Der drei Punkte Vorsprung aus den Doppeln konnte diesmal gehalten werden – der Zwischenstand lautete sechs zu drei nach der ersten Einzelrunde.
Stefan V. baute die Führung weiter aus. Gegen Jansen brauchte er diesmal allerdings vier Sätze, von denen zwei in die Verlängerung gingen. Dirk stand Stefan in nichts nach. Zwar hatte er noch die Schlachtung im Kopf, die Leschik ihm vor sechs Monaten verpasste (-4, -2, -4), doch dies geschah in Boisheim. Und jeder weiß: in dieser Halle gelten die Naturgesetze nur bedingt ;-). In Waldniel sah das ganze dann schon anders aus. Der vierte und damit auch letzte Satz ging zu sieben an Dirk. Wir brauchten dementsprechend nur noch einen Punkt, um die Boisheimer zu besiegen.
Stefan Z. war gewillt diesen gegen Buscher zu holen. Das langsame Spiel lag ihm eindeutig, weshalb er auch mit zwei zu eins in Führung ging. Doch dann riss, wie leider zu oft in dieser Hinrunde, sein Faden. Die folgenden beiden Sätze sicherte sich der Fuchs aus Boisheim deutlich. Klaus startete gegen Herbrand mit zwei Satzverlusten. Im dritten fand er jedoch besser ins Spiel, entschied diesen klar für sich. Eine Wendung war in Sicht. Doch im Vierten liefen einige Ballwechsel unglücklich gegen ihn. Herbrand gewann das Spiel und sorgte für den vierten Sieg der Gäste im mittleren Paarkreuz.
Es fehlte immer noch der eine Punkt…das würde doch nicht in etwa wieder in die Hose gehen?
Nein! Es folgte ein absoluter Krimi von Hinni gegen van Kessel, der aus schön anzusehenden Angriff-Abwehr Ballwechseln bestand. Nach vier Sätzen, die allesamt zu neun ausgingen, brachte erst der Fünfte die Entscheidung. Parallel zu diesem Spiel ging Arne gegen Mostowy souverän mit zwei zu null in Führung. Der dritte Satz war nochmals sehr umkämpft – Arne machte den Sack aber zu und gewann zu zwölf. Das Meisterschaftsspiel war Mitte des fünften Satzes von Hinni – van Kessel entschieden. Deshalb war der Sieg des Boisheimers auch nicht weiter schlimm. Endstand neun zu sechs.

Gut 24 Stunden später waren wir zu Gast beim Tabellenletzten TTF Füchse Myhl II. Diemals ersetzte Hermann Hinni an Position fünf.
Unser Doppel eins bildeten wieder Dirk und Stefan Z., deren Spielstile besser miteinander harmonisieren als die der Stefans. Sie wurden ihrer Rolle gegen Schopphoven/Königs auch direkt gerecht und gewannen in drei Sätzen. Stefan Z. und Hermann zogen mit ihnen gleich – ebenfalls ein Dreisatzerfolg gegen Frenken/Lindemann. Klaus und Arne spielten Schnitter gegen Jansen/Erdmann – 2, 6, 5. Erneut waren alle drei Doppel erfolgreich.
Anschließend zog Königs sein zweites Einzel gegen Dirk vor. Dieses ging in den fünften Satz, in welchem Dirk schnell wegzog und klar gewann. Im Anschluss gewann auch Stefan V. in vier Sätzen sicher gegen die gegnerische Nummer zwei. Dirk musste gegen Schopphoven ran, ebenfalls einer seiner Angstgegner. Doch er konnte ihn in drei Sätzen bezwingen, wobei er den letzten besonders souverän mit 17 zu 15 nach Hause fuhr.
In der Mitte folgten die spannendsten Spiele des Abends. Klaus zeigte gegen Frenken das lang vermisste Ballgefühl. Er blockte gut und verteilte die Bälle schön die Linien entlang. Zwar lag er im fünften Satz lange hinten, doch drehte diesen dann zum Ende zu seinen Gunsten. Stefan musste gegen den Anti-Blocker Lindemann ebenfalls in den Entscheidungssatz. Dieser verlief jedoch, wie üblich in der Saison, nur positiv für den Myhler. Die sechste Fünfsatzniederlage bei sechs Fünfsatzspielen.
Im unteren Paarkreuz ließen Hermann und Arne nichts anbrennen. Arne verteilte diesmal einen Schnitter an Jansen. Hermann ließ Erdmann ein wenig mitspielen, gönnte ihm jedoch keinen Satzgewinn.
Das Spiel war somit bereits entschieden. Die Frage war nur, ob der Sieg zu eins oder zu zwei ausfiele. Stefan beantwortete diese relativ zügig mit einem Viersatzerfolg gegen Schopphoven. Dirks zweites Einzel fiel entsprechend aus der Wertung – neun zu eins.
Am Ende der Hinrunde steht dem ausgeglichenem Punktekonto von neun zu neun eine Spieldifferenz von minus vier gegenüber, was schließlich Platz sechs bedeutet. Dabei beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz fünf Punkte, der Rückstand auf Platz zwei sogar nur drei. Die Liga ist, mit Ausnahme der Breyeller Übermannschaft, sehr ausgeglichen. Sollten die angeschlagenen Spieler zur Rückrunde wieder voll genesen sein, brauchen wir wohl keine Abstiegssorgen mehr zu haben.
Besonders positiv zu erwähnen ist unsere Doppelbilanz von 20:8. Als stärkste Paarungen kristallisieren sich dabei Stefan/Dirk sowie Klaus/Arne heraus, die zusammen zehn der 20 Punkte holten. Mit dem Rückenwind aus den letzten beiden Siegen schauen wir optimistisch auf die Rückrunde.

4. Herren – VFL Borussia MG 5: Erfahrung macht den (Doppel-) Meister

Am Samstag musste die vierte Herren gegen die fünfte (Jungen-) Mannschaft von Borussia Mönchengladbach ran. Die beiden ältesten Spieler im gegnerischen Kader waren gerade einmal 18 Jahre alt, der Rest jünger. Bei uns fehlten verletzungsbedingt Stefan V. und Hermann, die beide erst nach den Herbstferien wieder einsatzbereit sind. Zudem musste sich Klaus seiner präsidialer Verantwortung stellen und in der ersten Mannschaft Ersatz spielen. Als Ergänzungsspieler wurde Toni hinzugezogen, schließlich hat er uns vor zwei Wochen schon erfolgreich unterstützt.
Dirk und Stefan Z. bildeten unser Einserdoppel und erfüllten ihre Aufgabe gegen das Doppel zwei Hintzen / Nguyen souverän in vier Sätzen. Scholle und Hinni hatten in ihrer Partie gegen Radetzko / Kerres richtig zu kämpfen. Bei eins zu zwei fanden sie aber immer besser ins Spiel und rangen den Jungs noch den vierten Satz ab. Der fünfte war dann Formsache – klarer Erfolg zu sechs. Bei Arne und Toni lief es anfangs ziemlich rund und alles deutete auf einen Dreisatzerfolg gegen Robens junior / Backus hin. Doch die Sätze drei und vier gingen an die beiden Borussen. Im fünften lagen diese auch zügig mit zehn zu fünf vorne. Doch unsere Kämpfer gaben die Partie, anscheinend entgegen den Erwartungen der Gäste, nicht auf – erkämpften sich Punkt um Punkt und gewannen schließlich zu zwölf.
Anschließend machte Scholle relativ kurzen Prozess mit Nguyen, gegen seinen Schnittaufschlag und den ersten Spin konnte der Junge nicht viel ausrichten. Leider erging es Dirk gegen Hintzen genauso. Er fand überhaupt nicht ins Spiel, verlor dementsprechend klar in drei Sätzen.
Nun war Hinni an der Reihe, sein erstes Einzel diese Saison zu bestreiten. Radetzko wusste im ersten Satz überhaupt nicht, was er gegen die Noppen und die Todesblocks machen sollte. Im zweiten Satz schien Hinni ein wenig übermütig bei seinem Angriffsspiel geworden zu sein, denn er schoss ein ums andere Mal die Bälle über die Platte – Satzausgleich. Die Regel für die kommenden Sätze lautete nun also wieder: mit den Noppen reinschieben, blocken und nur schießen wenn der Ball perfekt liegt. Und dieses Zermürbungssystem ging auf. Radetzko verlor die Lust zu spielen und gab sich selber auf. Hinni ließ ihm nur noch neun Punkte in zwei Sätzen. Stefan Z. startete gegen Kerres ebenfalls mit einem Satzgewinn. Doch dieser gab ihm keinerlei Sicherheit. Er hat immer noch kein Feeling, da fehlt sicherlich noch die ein oder andere Trainingseinheit – Niederlage in vier Sätzen.
Unten gab es erneut eine Punkteteilung, die jeweils in vier Sätzen ausgetragen wurde. Arne setzte sich gegen Backus durch, wohingegen Toni gegen den Abwehrer Robens junior verlor.
Zwischenstand nach der ersten Runde: Sechs zu drei für uns, der Sieg schien doch mehr als möglich. Doch die Gladbacher Jugend zeigte in der Folge, dass auch sie zum kämpfen in der Lage sind.
Scholle konnte gegen den sicher spielenden Hintzen nicht viel ausrichten und verlor in vier Sätzen. Dirk schien das Spiel gegen Nguyen scheinbar im Griff zu haben, konzentrierte sich jedoch sowohl im ersten als auch im zweiten Satz zu Satzende hin nicht genügend und verlor beide nach hohen Führungen – im dritten war dann Schluss. Ein rabenschwarzer Tag, was seine Einzelleistung anging.
Stefan zeigte nun gegen Radetzko ein besseres Spiel, doch im fünften Satz ergriff ihn erneut die Unsicherheit, obwohl er durchgehend führte. Leider verlor er auch sein zweites Einzel. Für ihn galt das gleiche wie für Dirk. Kerres ließ sich von Hinnis Noppenspiel nicht verunsichern und spielte sein Spiel souverän durch. Das Spiel endete in drei klaren Sätzen für den Borussen.
Plötzlich lagen wir nach einer sechs zu zwei Führung mit sechs zu sieben hinten…würden wir dieses Spiel etwa noch verlieren?
Das untere Paarkreuz war also gefordert, unsere ersten Punkte in der zweiten Einzelrunde zu holen. Arne gelang dies gegen Robens junior leider nicht. Auch er ärgerte sich zu sehr über die Noppen des Gegners und wusste nicht, wie er dagegen agieren sollte. Er konnte zwar den dritten Satz klauen, im vierten ging er aber wieder unter.
Toni musste also wenigstens unseren siebten Punkt holen, damit wir noch das Schlussdoppel erreichten. Nach Gewinn des ersten Satzes verlor er jedoch beide darauf folgenden Sätze. Parallel zu diesem Zeitpunkt startete auch das Schlussdoppel Dirk / Stefan Z. gegen Radetzko / Kerres. Währendessen Toni den vierten Satz für sich entschied, gewann unser Doppel den ersten Satz. Die Gladbacher Jungs achteten anscheinend mehr auf das Einzel ihres Teamkameraden als auf den zweiten Satz im Doppel. Denn auch diesen sicherten sich Dirk und Stefan. Toni machte im fünften Satz alles richtig und gewann schließlich zu acht. Das Schlussdoppel musste also her, um das Unentschieden zu sichern.
Im dritten Satz schien sich Dirk allerdings eine Auszeit zu nehmen – elf sieben für die Borussen. Der vierte Satz war bis sechs sechs sehr ausgeglichen, von da an entschied sich unser Einserdoppel dazu, nochmals richtig Gas zu geben. Als Resultat sprangen fünf Punkte in Folge und damit verbunden der Viersatzerfolg heraus. Nach dem schlechten Abschneiden der beiden in den Einzeln war der Erfolg im Doppel eine kleine Genugtuung für Stefan und Dirk.
Acht zu acht lautete das Endergebnis. Nach einer sechs zwei Führung sicherlich zu wenig, doch nach dem sechs acht Rückstand können wir noch glücklich auf die Punkteteilung zurückblicken. Im Doppel hat an diesem Tag ganz klar die Erfahrung gegen das Talent gewonnen. Wir bleiben weiterhin ungeschlagen.

4. Herren – TTVE Süchteln-Vorst II: Teuer erkämpfter Sieg

Nach einem erfolgreichen Auftakt gegen die zweite Mannschaft des TuS Jahn Mönchengladbach wollten wir gegen Süchteln-Vorst natürlich nachlegen. Musste Stefan V. in der letzten Woche noch Ersatz in der Bezirksklasse spielen, war er diesen Samstag für die erste Kreisklasse einsatzbereit. Auch Stefan Z. griff erstmals diese Saison in die Meisterschaft mit ein. Wir erhofften uns  gegen die ausgeglichenen Vorster mit dieser starken Aufstellung ein heißes Match zu liefern.
Stefan V. und Scholle bildeten unser Doppel eins. Letztes Jahr konnten die beiden sich durch eine elf zu null Bilanz in der zweiten Kreisklasse auszeichnen. Doch Ziemes und Seng zeigten ihnen, dass es in der nächsthöheren Klasse anders zu geht. Im fünften Satz siegten die Gäste zu fünf gegen unser Spitzendoppel. Dirk und Stefan Z. standen den Vorstern in nichts nach und gewannen ebenfalls gegen das gegnerische Einserdoppel Thelen/Seidel souverän und ungefährdet in drei Sätzen. Klaus und Arne lieferten sich gegen die ehemaligen Falken Scherer/Finken ein spannendes Spiel, das erst im Entscheidungssatz beendet wurde. Nach einer fünf zu eins Führung beim Seitenwechsel spielten die beiden völlig befreit auf – gaben schließlich keinen Punkt mehr ab und sicherten uns die Führung.
Es folgte das nächste Fünfsatzmatch des Abends. Obwohl Stefan V. gegen Seidel den ersten Satz zu eins gewann, kam er zunehmend weniger mit dem langsamen Blockspiel seines Gegners zurecht und verlor die beiden nächsten Sätze zu neun. Den vierten entschied er wiederum mit zwei Punkten Vorsprung für sich, ehe er im letzten Satz nochmals richtig aufdrehte und klar im Schneider gewann. Scholle musste gegen Ziemes ebenfalls über die volle Distanz und auch er gewann den fünften Satz doch relativ sicher zu sieben.
Dirk startete gegen Scherer nicht gut, lag im ersten Satz durchgehend hinten, konnte diesen aber doch noch zu neun klauen. Daraufhin gewannen beide abwechselnd die folgenden Sätze, was schließlich in einem ungefährdeten Fünfsatzerfolg für Dirk endete. Vier Fünfsatzsiege in Folge bescherten uns somit eine fünf zu eins Führung. Stefan Z. konnte gegen Thelen leider nicht nachlegen. Er fand, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten, nicht wirklich zu seiner gewohnten Sicherheit im Angriffsspiel und verlor in drei klaren Sätzen.
Klaus startete mit dem ersten Satzgewinn gegen Finken voll nach Maß, konnte jedoch weder in den Sätzen zwei noch drei seine eigenen Satzbälle nutzen. Im vierten war dann die Luft raus. Arne konnte gegen Seppel Seng leider auch nicht viel ausrichten. Dreimal sechs Punkte pro Satz reichten nicht aus.
Nach zwischenzeitlicher vier Punkte Führung stand es nach der ersten Einzelrunde nur noch fünf zu vier. Es wurde somit doch noch das von allen erwartete heiße Match.
Im Duell der Spitzenspieler und Namensvettern zwischen Stefan V. und Stefan Ziemes sah unser Mann nach zwei souveränen Satzgewinnen und Matchbällen im dritten Satz bereits wie der sichere Sieger aus. Doch Stefan V. machte den Sack nicht zu, konnte auch im vierten seine Matchbälle nicht nutzen. Es musste also erneut der fünfte Satz entscheiden. Dieser war lange ausgeglichen, ehe sich Stefan zum zehn acht endlich die Führung und erneute Matchbälle sicherte. Der Freudensprung des alten Hasens war jedoch keine gute Idee. Er vertrat sich beim Aufkommen, konnte fast nicht mehr auftreten. Nach kurzer Verletzungspause ging es weiter. Einen Punkt musste er zum Matchgewinn schließlich noch holen. Zum Glück bei eigenem Aufschlag. Also ran an die Platte – Rückhandseitschnittaufschlag – zwei rotationsreiche diagonale Unterschnittbälle – Fehler Ziemes – Sieg Stefan. Doch es deutete sich schnell an, dass er bei einem möglichen Schlussdoppel passen müsste. Zusätzlich zeigte Seidel gegen Scholle, dass auch die Vorster heute noch einen fünften Satz gewinnen können. Für 15 umkämpfte Sätze scheint Scholles Vorhand noch nicht zu reichen.
Dirk verschlief auch gegen Thelen den Start des ersten Satzes völlig. Erst bei vier zu zehn schien er langsam aufzuwachen – griff nun direkt den ersten Ball an und kam auf acht zu zehn ran. Thelen wollte den Auftaktsatz auf keinen Fall verlieren und zog sein Timeout. Unbeeindruckt machte Dirk weiter und schnappte sich den Satz mit vier weiteren Punkten am Stück. Wie im Rausch ging es im zweiten Satz weiter – sechs zu null – 14 Punkte in Folge. Wahrlich eine Seltenheit für sein für Fehler anfälliges Spiel. Der zweite Satz war ebenfalls seiner. Den dritten entschied dann Thelen für sich, ehe Dirk im vierten den Sack zumachte. Stefan machte es in seinem zweiten Einzel gegen Scherer besser als zuvor. Trotz einiger Aufschlagfehler gewann er sicher in vier Sätzen. Das Unentschieden war somit gesichert.
Klaus startete gegen Seng erneut mit einem Satzgewinn in der Verlängerung, daraufhin verlor er aber leider alle drei kommenden Sätze. Ein Tag zum Vergessen was die Einzelspiele anging. Arne wollte unseren Sieg gegen Finken aber noch retten. Sätze eins bis drei gingen in die Verlängerung. Arne zeigte die besseren Nerven und gewann zwei davon. Der vierte Satz brachte schließlich die Entscheidung zu unserem Gunsten. Finkens Timeout, das von seinen Kameraden gezogen wurde, schien ihn selber mehr gestört als geholfen zu haben – elf zu sechs für Arne und neun zu sechs für uns.
Zwei Spiele – zwei Siege – optimale Punkteausbeute. Leider hat sich Stefan V. einen Bänderriss zugezogen und wird einige Wochen ausfallen. Gute Besserung!

4. Herren – TuS Jahn Mönchengladbach II: 9 – 4

Der Saisonstart für die vierte Herren verschob sich um eine Woche, da das reguläre Auftaktspiel gegen Süchteln-Vorst II auf das kommende Wochenende verlegt wurde. Somit ging es für den Mix aus der letztjährigen vierten, fünften und sechsten Herren erst letzten Samstag in Mönchengladbach los.
Leider musste Stefan V.  kurzfristig in der dritten aushelfen, weshalb Toni als Ersatzspieler einsprang. Die vierte ging dementsprechend mit Scholle und Dirk im oberen Paarkreuz, mit Klaus T. und Hermann in der Mitte sowie mit Arne und Toni unten in die Partie. Im Vorfeld witzelte die Mannschaft bereits, dass das Spiel wahrscheinlich zu drei für uns ausgehen würde.
Um möglichst erfolgreich aus den Doppeln herauszugehen, bildeten Scholle / Dirk das Doppel eins, Klaus / Toni das Opferdoppel zwei sowie Arne Hermann Doppel drei. Der Plan ging auf. Unser Doppel eins konnte die Paarung Hütz / Gross-Onebrink in vier Sätzen schlagen, jedoch musste Scholle Dirk in den ersten beiden Sätzen kräftig mit durchziehen, bevor dieser ins Spiel fand. Toni und Klaus erfüllten leider ihre Rolle und verloren in drei Sätzen gegen Bungter / Umer Bahr Tanveer. Infolgedessen mussten somit Arne und Hermann gegen Vater und Sohn Hertel erfolgreich sein. Nach zwei knappen Sätzen in der Verlängerung gewannen die beiden schließlich im vierten zu neun.
Dirk überzeugte in seinem ersten Einzel gegen Bungter absolut, er fegte die gegnerische Nummer eins in drei Sätzen klar von der Platte. Scholle machte es  ihm in seinem Match gegen Hütz gleich – ebenfalls drei null.
In der ersten Einzelrunde der Mitte riss jedoch die Serie von drei gewonnen Spielen in Folge. Weder Hermann gegen Gross-Onebrink, noch Klaus gegen Bahr Tanveer fanden in ihr Spiel. Beide gratulierten ihren Gegnern nach vier Sätzen.
Wollte die Mannschaft ihren neun zu drei Sieg noch holen, durfte jetzt kein Punkt mehr abgegeben werden. Das untere Paarkreuz war somit gefordert. Arne spielte gegen Torsten Hertel eine richtig gute Partie, ließ sich vom Rumgemeckere des Gegners über zu wenig Nasse nicht rausbringen und bezwang ihn somit in vier Sätzen. Toni brauchte da gegen Klaus-Dieter Hertel ein wenig länger. Typisch für die Neussens ging es in den fünften Satz, in dem Toni schnell mit sieben zu drei in Führung lag. Doch ein Neussen wäre kein Neussen, wenn er dieses Spiel souverän nach Hause brächte. Plötzlich stand es nämlich neun zu neun. Jedoch hatte Toni in der Verlängerung das Quäntchen Erfahrung mehr vorzuweisen – gewann schließlich zu elf.
Sechs zu drei Führung für uns,
Scholle war die lange Trainingspause im zweiten Einzel gegen Bungter anzumerken, sein Arm wurde mit jedem Topspin schwerer. Zwar konnte er den zweiten Satz noch gewinnen, in den Sätzen drei und vier ließ ihn seine Vorhand jedoch im Stich. Aber Dirk hielt die drei Punkte Führung gegen Hütz aufrecht. Er konnte ihn in vier Sätzen bezwingen.
Das Spiel Klaus – Gross-Onebrink versprach bereits im Vorhinein nicht sonderlich attraktiv zu werden, da beide zumeist eher passiv und sicher spielen. Mit viel Rumgeschiebe startete dementsprechend der erste Satz, in welchem beide Mannschaften den Blick auf die Uhr hielten, um ein mögliches Zeitspiel auszurufen. Doch schon zum Ende des ersten Satzes schien Klaus sicherer als sein Gegenüber zu werden und traute sich zunehmend mehr anzugreifen und die Ballwechsel zu bestimmen. Gross-Onebrink hingegen vergab nahezu all seine Chancen die hohen Bälle zu töten, weshalb er dann auch die Sätze zwei und drei klar gegen Klaus verlor.
Es war nur Hermanns Aufgabe seine Niederlage aus der ersten Runde wett zu machen und den Siegpunkt gegen Bahr Tanveer zu holen. Das Spiel ging über die volle Distanz von fünf Sätzen, von denen der letzte schließlich zu neun für Hermann endete. Parallel dazu spielte bereits Arne sein zweites Einzel gegen Hertel senior. Er konnte den ersten Satz dabei sogar zu null für sich entscheiden, der zweite war mit fünf Gegenpunkten nicht viel schlechter und im dritten führte er ebenfalls hoch. Mit einem Grinsen im Gesicht ärgerte er sich doch, dass dieses Spiel nicht in seinen Statistiken auftauchen würde.
Neun zu vier lautete der Endstand. Mit dem Ergebnis hätten wir vor der Spiel nicht unbedingt gerechnet, aber diesen, für alle, erfolgreichen Saisonauftakt nehmen wir natürlich gerne mit.