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Senioren 50 Team gewinnt die Bronzemedaille bei den „Deutschen Mannschaftsmeisterschaften“

Anfang April hatten Guang, Michael und Holger doch etwas überraschend gegen die favorisierten Bergneustädter in Weilerswist den Titel des „Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften Senioren 50“ gewonnen.

In der nun über 60-jährigen Vereinsgeschichte konnte noch keine Mannschaft des TTC´s sich für eine „Deutsche Meisterschaft“ qualifizieren. Nun ging es am vergangen Wochenende zu den „Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren“ nach Langenselbold (Hessen). Hier kämpften insgesamt 64 Mannschaften um 8 Titel (40er, 50er, 60er, 70er, männlich und weiblich).

Am Freitag, den 01.06.2018 machten sich dann Guang, Michael und Adine, Holger und Andrea, Coach Ramin und „Ersatzspieler“ Klaus mit Heike auf den Weg nach Hessen. Übernachtet wurde in Offenbach, damit hatte man ca. 20 Minuten Anreise zu den Hallen in Langenselbold.

Abends konnte in den Hallen bereits „DM-Luft“ an den Tischen geschnuppert werden, ab 20:00 Uhr fand dann auch die Auslosung der Mannschaften statt. Die Teilnehmer in der Senioren 50 Konkurrenz kamen aus 8 Regionen. Die Mannschaften wurden nach den TTR-Punkten der jeweiligen drei Topspieler gesetzt. Erfreulicherweise wurde unsere Mannschaft hier an Position zwei gesetzt, knapp vor den Mannschaften vom SC Charlottenburg und TSV Gräfelfing. Damit konnte man aber dem favorisierten Team vom Oldenburger TB in der Gruppenphase aus dem Weg gehen.

       

Dann ging es zurück in´s Hotel, wobei man sich noch nebenan in der „Stars Lounge“ etwas stärkte. Dann war „Bettruhe“ angesagt, und man verabschiedete sich bis zum Frühstück um 7:00 Uhr. So ganz ruhig war es dann allerdings doch nicht, früh um 4:15 Uhr krähten einige Hähne, ab 5:00 Uhr flogen einige Flugzeuge im Minutentakt über das Hotel. Auch der Blick auf die „Senioren 50 WhatApp-Gruppe“ zeigte beunruhigende Bilder der Nacht vom Coach…

So war man dann auch beim Frühstück nicht komplett. der Coach ging auch nicht an sein Handy (Akku leer).  Aber es gibt ja in Hotels immer die Möglichkeit über die Rezeption jemanden anzurufen. Hier war man hilfsbereit und kurze Zeit später hörte Klaus am Telefon die „frische Stimme“ des Coaches. Nach den Begrüßungsfloskeln gab es ein kurzes Sch…, verschlafen, warum hast Du nicht angerufen?…, Sch…., Akku alle, ich komme gleich. Die Spieler waren schon mal vorgefahren, Coach, Ersatzspieler und Spielerfrauen machten sich dann gemeinsam auf den Weg. 

Vor Ort lag das Team gegen den TTF Besseringen (STTB),  nach einem klaren 3:0 Erfolg von Michael schon mit 1:0 in Führung. Im Anschluss mussten Holger und Michael (2:3) nur noch dem aktuellen „Deutschen Seniorenmeister“  Andreas Koch gratulieren, alle anderen Spiele gewann man klar zum 4:2 Endstand. 

 

Das zweite Spiele gegen die Mannschaft des SV Elpersheim (TTBW) war dann eine klare Sache und man gewann sicher mit 4:0 und 12:0 Sätzen.

Nun ging es im letzten Spiel am Samstagnachmittag gegen den mehrfachen Vizemeister (SC Charlottenburg) dieser Veranstaltung um den Gruppensieg. Leider lief es hier so gar nicht, Guang konnte das Auftakteinzel noch klar gewinnen, danach gab es aber zwei 4-Satz und zwei 5-Satz Niederlagen und man unterlag klar mit 1:4.

Nach einem kurzen Moment der Trauer über die Niederlage freute man sich aber um so mehr über das Erreichen des Halbfinales.

Am Abend stand dann noch die „Players Night“ auf dem Programm. Das Buffet war ok, als der Hotelchef aber gegen 21:30 Uhr zum Tanz einlud und „Cheri Cheri Lady“ auflegte, nutzte man die Gunst der Stunde und zog sich nach Offenbach ins Hotel zurück. Ein (ja nur jeweils ein) Absacker im Biergarten der „Stars Lounge“ und dann ging es husch husch ins Körbchen.

Sonntagmorgen dann keine besonderen Vorkommnisse und pünktlich um 9:00 Uhr startete das Halbfinale gegen den Topfavoriten Oldenburger TB. Die angekündigten Ex-Weltmeister Waldner und Appelgren waren zwar aufgrund von „Verpflichtungen“ in Schweden nicht am Start, der Oldenburger TB konnte aber trotzdem eine deutlich überlegene Mannschaft an die Tische stellen. Selbst Doppel-Weltmeister Steffen „Speedy“ Fetzner war in diesem Team nur Ersatzspieler. Mit Yancheng Wang (2.230 TTR-Punkte) und Nicolai Popal (2.186 TTR-Punkte) hatte Oldenburg die mit Abstand stärksten Spieler der Konkurrenz am Start. Mit Lothar Rieger stand aber wenigstens ein „Oldenburger Eigenwächs“ in der Aufstellung.

Das Spiel startet mit der Partie Guang gegen Popal. Guang hatte reelle Siegchancen, ein Aufschlagfehler bei 8:8 im zweiten Satz  und eine 9:4 Führung im vierten standen dem aber im Wege und er unterlag mit 6:11 | 9:11 | 15:13 und 10:12.

Wobei der v.g. Hinweis „keine besonderen Vorkommnisse“ nicht ganz richtig ist. Unsere Delegation feuerte so lautstark das Team an, dass eine Spielerin zwei Tische entfernt sich beschwerte weil sie die Ballwechsel bei ihrem eigenen Spiel nicht mehr hören würde. Die Diskussion darüber wurde nicht zielführend beendet…  😉

Michael freute sich dann im zweiten Einzel, dass er gegen seinen Wunschgegner Yancheng Wang ran durfte und war so voller Glückshormone das er den ersten Satz klar gewinnen konnte. Die leichten Schwächen des „Chinesischen Norwegers“ legte dieser aber umgehend ab und gewann die anderen drei Sätze klar.

Holger zeigte dann im Spiel gegen Rieger ein Wechselbad der Gefühle. Im fünften Satz führte Rieger bereits mit 10:5 und hatte im Anschluss 6 Matchbälle, bevor  Holger doch noch den Satz und damit das Spiel gewinnen konnte. Zwischenstand nur noch 1:2.

Im anschließenden Doppel und auch im Einzel von Guang gegen Yancheng Wang konnte allerdings kein Satz mehr gewonnen werden und man unterlag dem späteren „Deutschen Meister“ mit 1:4. Oldenburg stand aber gerne für Erinnerungsfotos und Autogramme zur Verfügung.

Im Zweiten Halbfinale unterlag der SC Charlottenburg klar dem TSV Gräfelfing mit 1:4, sodass es nun um den dritten Platz die Chance zur Revanche gegen die Mannschaft aus dem Gruppenfinale kam.

Beide Mannschaften standen sich mit den gleichen Spielern aber in veränderter Reihenfolge gegenüber. Zu Beginn durfte Michael gegen den langjährigen Zweitligaspieler Frank Kasiske ran. Er spielte gute Winkel und alles mit hohem Tempo und gewann mit 6:11 | 14:12 | 13:11 und 11:7. Das war schon mal ein Paukenschlag. Guang legte dann gegen den Norbert Adolph nach und gewann trotz Muskelkrämpfen gegen einen sich clever wehrenden Abwehrspieler mit 11:5 | 8:11| 12:10 und 11:9. Holger konnte dann gegen Roland Kowalski im Fünf-Satz-Krimi am Ende klar mit 6:11 | 11:8 | 11:8 | 10:12 und 11:4 gewinnen. Damit Zwischenstand 3:0 und nur noch ein Punkt entfernt vom Gewinn der Bronzemedaille.

Das anschließende Doppel brachte dann aber noch keine Entscheidung. Poos/Quade unterlagen mit 1:3 Sätzen. Nun gab es noch drei Einzel von denen ein Einzel gewinnen werden musste. Da die komplette Veranstaltung am Sonntagnachmittag nun kurz vor der Siegerehrung stand, forderte der Oberschiedsrichter dass nun parallel an zwei Tischen weiter gespielt werden sollte. Guang musste nun gegen Kasiske und Michael gegen Kowalski ran. Beide Waldnieler hatten am Vorabend jeweils in fünf Sätzen gegen diese Gegner verloren.  Doch beide gewannen schnell die ersten beiden Sätze zur jeweiligen 2:0 Führung. Guang war dann im dritten Satz etwas schneller und entnervte mit einer Batterie von Schmetterbällen aus unmöglichen Positionen den langjährigen Zweitligaspieler zum 11:8. 

Damit Spiel, Satz, Sieg und Bronzemedaille für die Senioren 50 des TTC Waldniel.

Die Siegerehrung war dann für alle ein tolles Erlebnis von dem der ein oder andere noch lange berichten wird.

Danke an alle, die die Mannschaft an diesem Wochenende unterstützt haben.

Der nun „allergrößte Erfolg“ der Vereinsgeschichte ist umso mehr hervorzuheben, da der TTC als einziger der vier Halbfinalisten nur mit eigenen Spielern spielte. Alle anderen hatten sich extra für die Seniorenkonkurrenz mit Spielern andere Vereine gezielt „verstärkt“.

 

Senioren 50 Team wird „Westdeutscher Mannschaftsmeister“

Nachdem sich Guang, Michael und Holger bereits vor zwei Wochen den Bezirksmeistertitel in der Senioren 50 Klasse mit einem 4:1 gegen den ASV Wuppertal erspielt haben, standen an diesem Wochenende die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften beim TTC Vernich (Weilerswist) an.

Gespielt wurde in der Vorrunde in zwei 4er Gruppen. Im ersten Spiel gegen die Mannschaft des TTSG Rietberg-Neuenkirchen gab es ein klares 4:0 bei 12:4 Sätzen. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die TTG Langenich gab sich die Mannschaft keine Blöße und siegte wieder 4:0 bei 12:1 Sätzen. Damit stand der Einzug ins Halbfinale so gut wie fest und um Gruppenerster zu werden wurden im letzten Gruppenspiel gegen SC Union Lüdinghausen nur noch 2 Siege benötigt. Holger konnte deshalb wie geplant zur Geburtagsfeier seiner Frau und Klaus T. kam zu seinem WDM-Debut. Die Mannschaft wurde nun so aufgestellt das Klaus an Pos. 2 gegen den starken Einser der Gastgeber spielte, damit Michael diesem aus dem Weg gehen konnte. Klaus erfüllte diese Aufgabe erwartungsgemäß (Gewinnwahrscheinlichkeit laut click-tt ausgewiesene 0,000%) und Lüdinghausen ging mit 1:0 in Führung. Danach zeigten Guang und Michael aber eine überzeugende Leistung und überrollten Lüdinghausen mit drei Einzel und einem Doppelsieg zum 4:1 Endstand. Damit Gruppenerster und eine gute Ausgangslage für das Halbfinale.

Das Halbfinale startete dann heute morgen um 10 Uhr gegen den TuS Bexterhagen. Auch hier zeigte die Mannschaft das mit ihr zu rechnen ist und gewann mit 4:1 und 13:3 Sätzen.=> Finale !!!

Bereits im Vorfeld war klar, dass ein Sieg in dieser Klasse nur über die favorisierten Spieler des TTC Schwalbe Bergneustadt führen konnte. Bis zum Finale  erfüllte diese Mannschaft auch alle Erwartungen. Mit Vladislav Broda  (Deutscher Einzelmeister von 1994) und Sandor Jankovic (mit Borussia Düsseldorf 1990 Deutscher Mannschaftsmeister) standen zwei starke Spieler im Team aus Bergneustadt. Zum Finale wurde die Mannschaft dann noch durch Andreas Grothe aus der Verbandsligamannschaft verstärkt. Vom Papier und den Ranglistenpunkten war Bergneustadt damit Favorit.

Aber… der Ball ist auch im Tischtennis rund und Spiele müssen erst mal „gespielt“ werden. Da bei dem Spielsystem die Aufstellung frei wählbar ist, ging man mit Michael an 1, Guang an 2 und Holger an 3 an den Start. Bergneustadt pokerte ebenfalls und stellte Jankovic an Pos. 3.

Damit ging es direkt mit dem Spitzenspiel los, denn im ersten Einzel trafen Broda und Guang aufeinander. In einem engen Spiel konnte sich Guang am Ende im 5ten Satz klar mit 11:4 durchsetzen. Michael traf im zweiten Einzel auf Grothe und setze sich mit 3:1 durch. Holger unterlag im Anschluss Jankovic mit 1:3. Damit Vorteil für den TTC denn mit Michael/Holger stellte der TTC ein eingespieltes und bei diesem Turnier noch ungeschlagenes Doppel an die Platte. Bergneustadt versuchte es im Doppel mit dem Einsatz seiner zwei Spitzenspieler Broda und Jankovic. Doch Ranglistenpunkte sagen im Doppel nicht allzu viel aus, denn die Waldnieler Kombination siegte klar in vier Sätzen (11:6, 7:11, 11:3, 11:5) und lies dabei den Gegnern keine Chance.

Der Blick auf die Spieltafel zeigte damit einen 3:1 Zwischenstand. Ein weiter Einzelsieg war nun noch zum Titelgewinn notwendig. Doch erst einmal zeigte Bergneustadt Gegenwehr, denn Michael unterlag Broda klar in drei Sätzen. Also nur noch 3:2 für den TTC.

Durch die taktische Aufstellung beider Mannschaften kam es nun zum Spiel von Guang gegen Jankovic. Das letzte Duell vor zwei Jahren hatte Guang noch mit 1:3 verloren. Diesmal jedoch lies Guang dem Gegner keine Chance und siegte klar mit 11:6, 11:7 und 11:3. Guang blieb damit an beiden Tagen in allen Spielen unbesiegt.

Damit Spiel, Satz, 4:2 Sieg und der Titel „Westdeutscher Mannschaftsmeister Senioren 50“ an den TTC Waldniel.

Dieser größte Erfolg der Vereinsgeschichte führt das Team damit direkt zur „Deutschen Meisterschaft der Senioren“ die am 02./03.06.2018 in Langenselbold (Hessen) stattfinden. Hier kann es dann vielleicht zum Duell mit dem Oldenburger TB kommen. Diese haben extra für die Senioren-50-Klasse die ehemaligen Weltmeister Jan-Ove Waldner und Mikael Applegren verpflichtet. Das wird also auf jeden Fall ein weiterer TT-Höhepunkt.

              

Senioren 2: 6 : 4 Sieg gegen TV Boisheim

Senioren 2 – TV Boisheim  6 : 4     21 : 20

In einer eiskalten Sporthalle (für Tischtennis sind derartige Temperaturen nicht geeignet) gab es ein spannendes Spiel gegen die Freunde aus Boisheim mit einem knappen Sieg für uns.

Nach den Doppeln hieß es 1:1 denn während Toni Neussen – Frank Gerhards einen klaren 3:0 Sieg einfuhren verloren Denise Dauvermann – Ralf Hinrichs mit 1:3. In ihrem Einzel musste Denise zunächst auf Betriebstemperatur kommen und lag schnell mit 0:2 Sätzen hinten. Doch dann hatte Denise das Spiel in Griff und gewann (11: 5, zu 5 und zu7) mit 3:2 gegen Coenen. Ralf kam heute (bedingt durch viele Sonderschichten) erstmals zu Einsatz und legte los wie der Feuerwehr und gewann Satz 1 mit 11:2. Lag im 2. Satz mit 10:8 vorne verlor aber doch noch mit 10:12 gegen Bernd Jansen. 3. Satz mit 11:8 an Jansen, der 4. Satz wollte gar nicht aufhören wobei Jansen schließlich mit 17:15 gewann. Damit siegte Jansen mit  3:1 und behielt seine weiße Saisonweste mit 10:0 Siegen.

Toni hatte Manfred Mostowy zum Gegner, Frank gegen Jürgen Buscher. Toni gewann 11:4, dann war Mostowy an der Reihe und gewann Satz 2 + 3 jeweils mit 11:9. Frank verlor sein Spiel mit 1:3 gegen Buscher. Toni gewann Satz 4 mit 11:6 und machte damit seinem Spitznamen (Fünfsatz Toni) alle Ehre. 4:5 Bälle beim Seitenwechsel doch zum Schluss siegte Toni mit 11:8. Spielstand 3:3.

Denise hatte Anlaufprobleme (fehlende Betriebstemperatur) und verlor den 1. Satz mit 3:11 gegen Bernd Jansen. Danach 11:5 und 11:9 für Denise, große Pause bei Denise oder Bernd Jansen wollte seine weiße Weste behalten gewann Satz 4 mit 11:1. Pause beendet Denise legte zu und schaffte es Jansen die erste Saisonniederlage beim 11:8 beizubringen. Supersieg von Denise!

Parallel hatte Ralf leider mit 0:3 den Kürzeren gezogen gegen Rainer Coenen. Spielstand 4:4.

Toni und Frank hatten es nun in der Hand. Frank machte kurzen Prozess und siegte klar mit 3: (11:2, 11:4, 11:6) gegen Manfred Mostowy. Toni hatte erst Satz 1 mit 11:13 und Satz 2 mit 6:11 gegen Jürgen Buscher verloren. Toni gewann Satz 3 und 4 mit 11:6 und machte seinem Spitznamen wieder Ehre (s. o.) und kämpfte sich nach 0:4 wieder ins Spiel, Seitenwechsel bei 4:5. Unter lautem Jubel gewann Toni mit 11:9 unter machte den 6:4 Sieg komplett.

Toni für die 2. Senioren

Herren 4: 9 : 1 Sieg bei TTG Hinsbeck / Leuth 2

TTG Hinsbeck / Leuth 2 – Herren 4  1 : 9       5 : 29

 

In der sehr gut gewärmten Sporthalle in Leuth mit hoher Luftfeuchtigkeit  war das Spiel nach 75 Minuten schnell mit einem klaren Sieg zu Ende.

Wie es sich für einen guten Gast gehört wurde bereits in den Eingangsdoppel das Geschenk an die Hinsbecker / Leuther  beim 2:3 übergeben. Die beiden anderen Doppeln gingen klar uns.

Alle (bis auf ein 3:1) Einzel gingen mit 3:0 an die 4. Herren. Angetreten waren die 4. Herren mit Michael Deriks, Philipp Spahn, Klaus Taplick, Denise Dauvermann, Toni Neussen und Arne Vehlow. Das kühle Getränk  von uns zum Abschluss wurde mit dem Gastgeber geteilt.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. So geht es weiter am 24.02.2018 gegen die TTF Füchse Myhl 4 wo man sich im Hinspiel mit einem knappen Sieg mit 9:7 sehr schwertat. Jetzt wollen wir es besser machen damit wir Tabellenplatz 3 weiter festigen.

Toni für die 4. Herren

 

Herren 4: 8:8 Leistungsgerechtes Unentschieden

Herren 4  –  TTC Rheindahlen   8 : 8       29 : 34

Zum Spitzenspiel begrüßte die 4. Herren den Tabellennachbarn TTC Rheindahlen. Nachdem unentschieden im Hinspiel im gefürchteten Rheindahlener Keller freuten sich beide Mannschaften auf ein spannendes Spiel und so kam es. Nach wechselndem Spielverlauf trennten sich die Teams leistungsgerecht unentschieden.

Es begann mit äusserts engen Eingangsdoppeln. Beide wurden gewonnen durch Michael Deriks – Klaus Taplick und Denise Dauvermann – Philipp Spahn jeweils im 5. Satz. Im 3. Doppel hatten Toni Neussen – Arne Vehlow keine Chance und  verloren mit 0:3 Sätzen ohne ins Spiel zu kommen. Es war mal wieder viel zu kalt in der Sporthalle.

Im vorgezogenen Einzel verlor Denise knapp gegen Schumacher. Im Einzel hatte sich Michael gegen Holger Schallenburger  (Hinspiel verloren) viel vorgenommen, fand aber nicht in sein Spiel und verlor leider deutlich. Philipp gewann zwar den 1. Satz zu 7, verlor dann aber 3 Sätze in Folge gegen Alfred Viddelaers. Spielstand 2:4. Während Klaus in den 5. Satz musste hatte Denise auch ihr 2. Einzel verloren. 2:5. Klaus kämpfte hervorragend und gab alles beim knappen 11:9 Sieg. „Nur noch 3:5.“ Fünfsatz Toni (so Klaus) ging mal wieder in den 5. Satz. Am Nebentisch hatte Arne leider beim 0:3 gegen Marcel Gerhards bereits verloren. 3:6. Jetzt musste Toni unbedingt gewinnen damit die Mannschaft nicht noch weiter in Rückstrand gerät. So wie Klaus es gesagt hatte kam es denn Tonis Gegner Thomas Feicks baute ab und Toni gewann 11:7. Nur noch 4:6.

Nach den beiden Eingangsniederlagen drehten Michael und Philipp stark auf. Michael schickte Alfred Viddelaers klar mit 3:0 vom Tisch. Philipp hatte schnell Satz  1 mit 6:11 gegen Holger Schallenburger verloren. In der Satzpause wurde Philipp von seinen Mannschaftskameraden aufgebaut und mit einigen Tipps ging er motiviert an den Tisch. Siehe da Satz 2 gewann er mit 11:5. Satz 3 wurde zum Krimi mit glücklichem 12:10 für Philipp. Der viertbeste im Einzel im oberen Paarkreuz Schallenburger bäumte sich noch mal auf mit tollen Topspins aber Philipp hielt mit seiner Noppenaussen Rückhand dagegen. Unter lautem Applaus gewann Philipp schließlich mit 13:11. 6:6

Klaus musste nun gegen den unbequemen Gegner (Noppen aussen) Nils Schallenburger an den Tisch. 11:5 Klaus, 6:11 Nils, 9:11 Nils, Klaus kämpfte und drehte den Satz nach Rückstand mit 12:10. Satz 5 begann ausgeglichen, Klaus fasste sich an seinen Rücken (zu kalte Halle?), gab alles aber es reichte nicht mehr beim 8:11. Nach Klaus hatte Toni begonnen gegen Marcel Gerhards und hatte nach mehreren knallharten Vorhandschüssen von Marcel erstmalig beim Stande von 10:9  in Führung und gewann mit 11:9. Ebenfalls Satz 2 ging mit 12:10 in der Verlängerung an Toni. Formsache Satz 3 beim 11:6. Damit Spielstand 7:6 bevor Klaus sein Einzel verlor. Arne war nun im letzten Einzel an der Reihe und begann munter mit 11:8, dach 8:11, Satz 3 11:5, Satz 4 11:9 und wir führten 8:7.

Michael – Klaus begannen gut im Schlussdoppel mit einem 13:11. Danach gewannen Viddelaers – Gerhards mit 12:10 und 11:9. Mit schier unglaubig harten Vorhandschüssen entschied schließlich Marcel Gerhards mit 12:10 den 4. Satz und machte damit das unentschieden klar.

Beide Teams waren sich einig, das unentschieden war leistungsgerecht. In der Tabelle gab es damit keine Veränderung, Rheindahlen mit 21:5 Tabellenplatz 2., wir mit 20:4 4.

Nach Karneval geht es am 17.02.2018, 18:30 Uhr in Hinsbeck / Leuth weiter. Erwartet wird ein deutlicher Sieg beim Gegner aus dem unterem Tabellendrittel.

Toni für die 4. Herren

Herren 4: 9 : 0 Sieg bei TTC Wickrath 6

TuS Wickrath 6 – Herren 4  0 : 9       2 : 27

Zum Start der Rückrunde spielte die 4. Herren in Wickrath 6. Das Spiel wurde im Ergebnis zu einer Kopie des Hinspiels,  denn auch zu Hause gab es ein 9:0 mit 27:2 Sätzen. Bei den Bällen gab es einen Unterschied von zwei Bällen 319:199 gegenüber 315:193 im Hinspiel. Diesmal waren wir 2 Minuten schneller fertig, 80 gegenüber 82 Minuten.

Der Ablauf ist schnell erklärt, denn im Doppel gewannen Michael Deriks – Klaus Taplick sicher mit 3:0, Denise Dauvermann – Philipp Spahn 3:0 und Toni Neussen – Arne Vehlow ebenfalls 3:0.  Philipp Spahn führte sich anschließend im Spitzeneinzel gegen Wickraths Nr. 1 Drozdow neu ein in der 4. Herren und gewann sicher 3:0. Michael machte es spannender und machte das Gastgeschenk, allerdings nur eun Satz mit einem 3:1 Sieg. Denise und Klaus spielten kompromisslos und liessen Ihren Gegner beim jeweiligen 3:0 keine Chance. Arne war „in Geberlaune“ und überliess seinem Gegner einen Satz. Siegte aber sicher mit 3:1. Toni musste im 1. Satz in die Verlängerung gewann dort mit 12:10. Dank seiner Spielumstellung aufgrund der Info vom Präsidenten zum Ehrenpräsidenten  waren die beiden anschließenden Sätze zu 3 und zu 4 nur noch Formsache. Damit war das 9:0 komplett.

Nächste Woche empfängt die 4. Herren Ihren direkten Konkurrenten um einen Spitzenplatz den TTC Rheindahlen in Waldniel. Im Hinspiel gab es etwas glücklich für uns ein Unentschieden welches durch die Verletzung eines Rheindahlener Spielers unterstützt wurde. Michael Deriks hat noch eine Rechnung offen mit Holger Schallenburger denn er verlor mit 2:3 und kassierte damit die eine von 2 Niederlagen in der gesamten Serie. Michael war damit bester Spieler der Klasse in der Hinrunde mit 17:2 Siegen. Wir erwarten ein spannendes Spiel und hoffen auf einen Sieg.

Toni für die 4. Herren

Ein Abend, drei Heimspiele, 48 Matches…

Am letzten Tag des Septembers waren die Gäste des TTV Hilfarth angereist, um gegen die dritte Mannschaft Waldniels anzutreten. Obwohl Dirk in der Begrüßung aufgrund der Ausgeglichenheit beider Mannschaften einen wahrscheinlich knappen Spielverlauf prognostizierte, schienen die Südländer nicht wirklich daran zu glauben, hatten sie doch im unteren Paarkreuz zwei Ersatzspieler dabei.
Wir hingegen traten in voller Stammaufstellung an, sprich mit den Möllers, den Stefans, Dirk und René. Entsprechend optimistisch gingen wir in die Doppel. Dirk/Stefan Z. erfüllten ihre Aufgabe, das Zweierdoppel Esser Junior/Keller zu besiegen, in vier Sätzen. Dabei gewannen die beiden ihre Durchgänge mit nur jeweils zwei Punkten Vorsprung. Bei René und Simon sah es nach zwei geteilten Satzerfolgen ebenfalls nach einem engen Spiel gegen Esser Senior/Rubach aus. Der Dritte und Vierte gingen dann aber leider mit elf zu acht an die Gäste. Die Führung aus den Doppeln sollten uns also Daniel und Stefan V. bescheren. So dachten wir es jedenfalls. Gegen das nominell wesentlich schwächere Doppel Clahsen/Paulussen fanden aber beide kein wirkliches Mittel, vor allem im Angriff kam einfach nichts auf die Platte – null drei. Damit hat unser Doppel drei bereits jetzt genauso viele Niederlagen auf ihrem Konto wie in der gesamten letzten Saison.
Noch im Verlauf des dritten Doppels besiegte Simon Kevin Esser recht mühelos in drei Sätzen. Außer ein bis zwei schnellen Topspins zum Satzanfang, konnte der Hilfarther nichts gegen Simons Spielstil ausrichten. Im zweiten vorgezogenen Spiel gegen Daniel schien es dafür umso besser zu laufen. Die Niederlage im Doppel hatte Daniel mental völlig fertig gemacht, entsprechend wenig lief deshalb auch im Einzel zusammen. Er haderte mit sich, konnte gar keine Konzentration aufbauen – eins elf im ersten Satz. Nachdem er zusätzlich eine hohe Führung im zweiten Durchgang verspielte, war Daniel am Ende…null drei. Im anschließenden regulären Spiel gegen H.W. Esser setzte sich die Gurkerei leider fort. Er gewann durch den Einsatz einiger blinder Bälle zwar den dritten Satz, Selbstvertrauen sollte ihm dies allerdings nicht geben. Eine erneute Niederlage war das Resultat. Damit war Daniels Spieltag bereits frühzeitig ohne Punktausbeute für uns beendet.
Dirk bestätigte seine derzeitige Spitzenform in der Mitte gegen Rubach recht souverän. Nach unüberlegtem Spiel im zweiten Satz, fand er in den Folgesätzen wieder zur Konzentration. Auch einen eins zu sechs Rückstand im vierten Satz konnte er in einen elf zu neun Sieg, was gleichzeitig den Matchgewinn bedeutete, umwandeln. Stefan V. schien gegen Keller ebenfalls alles im Griff zu haben. Einem deutlich gewonnenem ersten Satz folgte eine bequeme Führung im Zweiten. Diese verschoss unser Vierer allerdings mit einigen Vorhandbällen leichtfertig – zehn zu zwölf. In Folge stellte sich der Hilfarther immer besser auf Stefans fiesen parallelen Unterschnitt ein und drehte das Spiel in vier Sätzen zu seinen Gunsten. Vor allem im Angriff merkt man dem Elektromeister sein fehlendes Training an.
Wir erhofften uns nun zwei Siege im unteren Paarkreuz, schließlich waren René und Stefan deutlich favorisiert. Stefan füllte diese Rolle gegen Paulussen auch voll aus – gewann locker gegen die Nummer fünf der Gäste. René tat sich anfangs gegen den immer noch sehr flinken Friedel Clahsen sehr schwer. Dieser umlief seine Rückhand bei jedem Ball, um seinerseits in Neußens Rückhand zu ziehen – elf zu vier für den Hilfarther. Nach intensivem Coaching durch Dirk, konnte René das Runder allerdings rumreißen und gewann die drei folgenden Sätze immer deutlicher.
Beim Stande von fünf zu fünf mussten erneut Dirk und Simon an die Tische, beide waren entschlossen uns in Führung zu bringen.
Simon schien es mit H.W. Esser recht einfach zu haben. Den ersten Satz gewann er zu sieben und auch im Zweiten führte er bereits mit sieben zu null. Merkwürdigerweise schien der Einser der Gäste dann aber plötzlich ins Spiel zu finden. Immer sicherer agierend klaute er sich den Satz trotz des hohen Rückstandes noch. Der Dritte ging in der Verlängerung an unseren Halbkoriander, im Vierten machte Simon den Sack erneut nicht zu und verdaddelte einige Matchbälle. Esser Senior kam erstarkt zurück und kämpfte sich in den Entscheidungssatz, in welchem Simon aber schnell mit fünf zu sein davonzog. Doch diese Führung schien den alten Fuchs nicht zu entmutigen. Simons Faden schien wieder wie abgerissen, wohingegen Esser nun jeden Ball auf die Tafel bugsierte. Plötzlich chancenlos unterlag Möller, der Bessere, mit sechs zu elf.
Dirk war also gegen Keller gefordert, den Ausgleich zu halten. Bis zum sechs zu drei im ersten Satz schien auch alles nach Plan zu laufen. Dann aber tat sich ein sehr tiefes Konzentrationsloch, wie in früheren Zeiten, auf – sieben elf. Der Ärger war jedoch flott im Keim erstickt worden. Infolgedessen spielte unser Dreier von Satz zu Satz stärker auf und gewann zu neun, sieben und fünf. Stefan V. war gegen Rubach heiß auf seinen ersten Saisonsieg. Bereits der erste Satz war absolut umkämpft, jedoch schien ihn keiner von beiden wirklich gewinnen zu können. Nach jeweils abgewehrten Satzbällen, war es leider Rubach, welcher mit 16 zu 14 gewann. Stefan zeigte sich aber unbeeindruckt von diesem Satzverlust und holte sich seinerseits den Zweiten. Im dritten und vierten Satz fehlte ihm, wie schon im ersten Einzel, erneut ein wenig, um das Match für sich entscheiden zu können – eins zu drei.
Wollten die Waldnieler das Spiel noch gewinnen, war klar, dass beim Stande von sechs zu sieben alle nun folgenden Partien gewonnen werden mussten.
Das untere Paarkreuz war unter Druck. Stefan Z. spielte gegen Clahsen eben das, was für einen recht ungefährdeten drei null Sieg reichte. Wesentlich umkämpfter lief Renés Partie gegen Paulussen ab. Der Hilfarther sicherte sich den ersten Satz und auch im zweiten schien er lange die Oberhand zu haben. René biss sich jedoch in die Partie und stahl den sicher geglaubten Satz noch. Paulussens Psyche war nun ebenso angeknackst wie Daniels in seinen Matches. Daraus resultierte ein sicherer Satzgewinn für unsere Nummer fünf. Auch im Vierten sah es klar danach aus, dass wir im Schlussdoppel um den Sieg werden spielen können. Doch der Hilfarther kam noch einmal zurück, indem er beim Stande von acht zu zehn zwei Matchbälle abwehrte. René machte es diesmal aber besser als zuletzt gegen Borussia und verwandelte seinen Dritten zum zwölf zu zehn Matchgewinn. Hass erfüllt feuerte die gegnerische Nummer fünf seinen Schläger auf den Boden und zerstörte das Holz damit vollständig.
Voller Freude sah Dirk dem spielentscheidendem Duell der Einserdoppel mit Stefan Z. gegen H.W. Esser/Rubach entgegen. Zu Beginn des ersten Satzes lief es jedoch noch nicht so richtig rund. Erst beim Stande von sechs zu zehn trumpften unsere Jungs unter atmosphärischer Kulisse groß auf. Alle vier Satzbälle konnten abgewehrt und der erste Eigene souverän verwandelt werden. Der Satzverlauf des Zweiten war ebenfalls sehr knapp, das glücklichere Ende hatten aber erneut Dirk und Stefan. Wer dachte, dass der Dritte nun ein Selbstläufer werden sollte, hatte sich klar geirrt. Unter frenetischem Applaus der Zuschauer wurde jeder Punktgewinn gefeiert. Vor allem Ingos Anfeuerungsrufe drangen bis in die Köpfe der Spieler vor. Die ausgeglichene Partie zog sich erneut bis in die Verlängerung, in der Satz-  und Matchbälle abgewehrt wurden. Schließlich verwandelte unsere Kombo den Ball zum 13 zu elf Spielgewinn.
Damit entschieden wir das Duell mit dem TTV Hilfarth mit neun zu sieben für uns. Matchwinner an diesem Abend waren sicherlich Dirk und Stefan Z., die zusammen sechs Punkte für die dritte Mannschaft erspielten. Stefan V. ist nun vier Wochen im Urlaub und wird sich höchstwahrscheinlich in diesem auf die Spiele nach den Herbstferien durch intensives Training vorbereiten, um gestärkt zurückzukommen.
Neben unserem Spiel gingen auch die Spiele der ersten und zweiten Mannschaft erst im Schlussdoppel zu Ende. Jörg/Tim konnten dabei das gegnerische Einserdoppel der TTG Netphen in vier Sätzen niederringen und das Meisterschaftsspiel zu Waldniels Gunsten entscheiden. Erik und Sebastian hätten gegen Zipfel/Zipfel vom 1. TTC BW Breyell das Unentschieden für die Zweite retten können. Jedoch brachten sie keinen Satz, trotz hoher Führungen, nach Hause und verloren mit null zu drei und sechs weniger erzielten Punkten.

Waldnieler gewinnen das Duell der dritten Mannschaften gegen Borussia

Nach einer Saison, in der alle 18 Spiele gewonnen wurden, musste die dritte Herren am ersten Spieltag der Kreisliga in Hochneukirch direkt Lehrgeld bezahlen und ging relativ deutlich mit vier zu neun unter. Dabei wurden erwähnte vier Partien erst im fünften Satz gewonnen. Entsprechend groß war der Wille zur Wiedergutmachung gegen die junge Gladbacher Mannschaft, welche von den Oldies Joachim Würz und Michael Hartkopf unterstützt wurde.
Stefan Vahlhaus konnte leider nicht antreten, dafür rückte Torsten Kotzan ins Team. Mit Simon, Daniel, Dirk, René und Stefan Z. war die dritte Mannschaft komplett.
Unser Doppel eins, selbstverständlich bestehend aus Dirk / Stefan, musste gegen Bimmermann / Kerres ran. Nach verlorenem ersten Satz ergaunerten die beiden sich die zwei Folgenden knapp in der Verlängerung, obwohl sie durchgehend hinten gelegen hatten. Im vierten Satz lies das nun seit zwei Jahren eingespielte Doppel nichts mehr anbrennen und schickte die Jungs mit taktisch klugem Spiel aus der Box. René und Simon brauchten ebenfalls vier Sätze gegen Fahl / Hintzen. Sie gestalteten ihren Sieg jedoch in weniger umkämpften Sätzen. Daniel / Torsten formten unser stark eingeschätztes Doppel drei. Schnell gingen die beiden gegen Würz / Hartkopf, wie erwartet, auch zwei zu eins in Führung –  es roch förmlich nach drei Punkten aus den Doppeln. Jedoch schaffte es unsere Paarung nicht, sich Matchbälle zu erspielen und verlor tatsächlich noch im Fünften.
Währenddessen das umkämpfte dritte Doppel noch im vollen Gange war, hatte Simon die gegnerische Nummer zwei Hintzen locker in vier Sätzen besiegt. Zwar vertändelte er den zweiten Satz völlig unnötig, es sollte jedoch keine Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben.
Da Daniel noch im Doppel zugange war, wurde das Match zwischen Dirk und Kerres vorzeitig begonnen. Dieses gestaltete sich als ziemlich einseitig, Der Gladbacher hatte beim 2, 5, 5 nicht den Hauch einer Chance gegen den „alles Treffenden“. Noch desaströser sollte sich Fahls Niederlage gegen Daniel entwickeln. Gerade einmal sechs Punkte verbuchte der Jungspund in drei Sätzen für sich – im dritten Satz kassierte er mit null zu elf sogar die Höchststrafe.
Es folgte ein drittes glattes Spiel, jedoch für die Borussen. Torsten konnte gegen Bimmermann nicht wirklich etwas ausrichten. Auf den schnittigen Schupfball traf er keinen Rückhand Topspin, die Vorhand wurde geblockt. Es scheint noch etwas zu dauern, bis er das Trainingsspiel auch in der Meisterschaft umsetzen kann.
In einem offensiven Spin und Blockspiel von René und Hartkopf setzte sich nach fünf Sätzen erneut leider der Gast durch. Zwar hatte René im vierten Satz fünf! Matchbälle beim gegnerischen Aufschlag, er verwandelte jedoch keinen davon. Im fünften Satz konnte er ebenfalls keinen einzigen Punkt mehr bei Service Mönchengladbach verbuchen. Als er das Break beim Stande von sechs zu sechs kassierte, war der Drops für Hartkopf gelutscht.
Indes hatte Stefan gegen das Oberschnitt lastige Spiel Würz‘ nicht viel zu lachen. Er fand überhaupt nicht rein, daraus resultierte eine deutliche Niederlage.
Wir konnten unseren knappen Vorsprung aus den Doppeln vor Beginn der zweiten Einzelrunde eben so mit 5:4 halten.
Fahl schien gegen Simon ähnlich uninspiriert spielen zu wollen wie gegen unseren anderen Halbkorianer. Er gewann aufgrund von Simons Konzentrationslöchern zwar einen Satz, ein Motivationsschub ging daraus allerdings nicht hervor – drei eins für Simon. Hintzens Spielsystem lag Daniel allem Anschein nach ebenfalls recht gut. Zudem behielt er einen klaren Kopf, nachdem er im ersten Satz zwei Satzbälle vergeigte und diesen noch abgab. Mit Sicherem Block und Angiffsspiel gewann Daniel die Sätze zwei bis vier sehr deutlich.
Dirk hatte gegen Bimmermann zunächst kein taktisches Mittel. Den ersten Satz verlor er klar, im zweiten lag er ebenfalls mit sechs zu zehn hinten, bis er den kurzen leeren Aufschlag für sich entdeckte. Nach abgewehrten Satzbällen verwandelte er seinen Ersten direkt zum Ausgleich. Dem wiederum folgte ein weiterer Satzsieg sowie ein unnötiger zweiter Satzverlust. Im Fünften wurden dann keine Experimente oder unsinnige Angriffsversuche mehr ausgepackt – elf zu sechs.
Ein Punkt musste also noch für den Sieg her. Zwar hatten wir in der ersten Einzelrunde alle Partien von vier bis sechs verloren, aber das sollte nicht nochmal vorkommen…oder doch?
Zunächst sah es im vierten Satz von Torsten gegen Kerres nach einem neun zu vier für uns aus. Unser Neuzugang schien das Spiel klar im Griff zu haben. Doch irgendwie schlichen sich erneut zu viele Fehler ins Spiel ein. Torsten erzielte nur noch zehn Punkte in den Sätzen vier und fünf. Es scheint noch ein wenig Mentaltrainig zu fehlen, um die Spiele gewinnen zu können.
René ging gegen Würz zunächst ähnlich unter wie Stefan. Offensivspiel seinerseits war eindeutig die falsche Entscheidung. Lustigerweise konnte Würz in den Sätzen drei und vier nicht viel mit Renés „Reinlegerei“ anfangen. Neussen Junior hatte allem Anschein nach also das richtige Mittel gegen den alten Fuchs gefunden. Sämtliche Zuschauer auf den Bänken verstanden entsprechend nicht, weshalb René sein Spiel im Entscheidungssatz wieder offensiver gestaltete. Die Niederlage war somit klar verdient.
Stefan sollte es nun also gegen Hartkopf richten. Im ersten Satz zeigte unser Linkshänder jedoch direkt sämtliche Nerven. Fehlende Körperspannung, zitternde Hand, Aufschlagfehler – es lief nichts zusammen. Und auch der zweite Satz gestaltete sich anfangs ähnlich. Jedoch war auch Hartkopf mental nicht auf der Höhe. Stefan kämpfte sich langsam ins Spiel rein, gewann den Satz zu acht. Der Satzgewinn sollte jedoch kein großes Selbstvertrauen geben. Im Dritten klappte erneut wenig bis gar nichts. Doch unter Anfeuerungsrufen der ganzen Mannschaft und einigen Zuschauern gab Stefan nochmals alles und spielte immer stärker auf. Hartkopf wurde wiederum nicht wirklich von seiner Mannschaft angepeitscht und verlor die Ruhe. Im fünften Satz konnte er Stefan nur noch ein paar Ballonabwehrbälle entgegen setzen, die Stefan nun aber voll konzentriert in Punkte verwandelte. Der letzte Satz des Abends ging elf zu fünf an die Waldnieler. Der erste Saisonsieg in der Kreisliga wurde errungen.
In der kommeden Woche finden die Kreismeisterschaften in unserer Halle statt, mal sehen, wie unsere Truppe dort abschneidet.

Die dritte Herren komplettiert ihre perfekte Saison

Im Juni des letzten Jahres entschied sich die neuformierte dritte Herren gegen das Ziel Nichtabstieg aus der Bezirksklasse und somit für das Ziel Aufstieg aus der ersten Kreisklasse in die Kreisliga. Aus diesem Grunde wurde der Platz in der Bezirksklasse aufgegeben. Die Mannschaft wollte lieber eine spannende und erfolgreiche Saison, in welcher man in jedem Spiel konkurrenzfähig ist, bestreiten, als ein Jahr hauptsächlich Prügel von stärkeren Mannschaften zu kassieren. Und Recht sollte die Truppe behalten. Nach 18 Partien stehen sage und schreibe 18 Siege auf ihrem Konto. Dies lag vor allem daran, dass alle Spieler der Mannschaft erfolgreich und regelmäßig spielten. Dazu gab es im Anschluss an viele Partien etwas zu beißen – Kaltgetränke ohnehin!
In der Hinrunde bestand der Mannschaftskern aus Stefan Vahlhaus, René Neussen, Daniel Möller, Dirk Willemsen, Stefan Zohren sowie Klaus Taplick. Komplettiert wurde das Team durch die Ergänzungsspieler Klaus Heister, Marek Kochmanski und Michael Deriks, die beim Ausfall der zuerst Genannten einsprangen. Erfreulich dabei war ebenfalls, dass die zweite Mannschaft kein einziges Mal einen Ersatzmann der dritten Herren benötigte.
Nach drei deutlichen Kantersiegen zum Auftakt folgte ein knappes neun zu sechs gegen die vierte Vertretung Windbergs. Ein erster Weckruf, dass die Mannschaft keineswegs locker durch die Liga marschieren werden würde. Im fünften Spiel der Saison machte die Dritte das Ganze dann nochmal spannender. Gegen TuRa Brüggen konnten Dirk und Marek im Schlussdoppel noch gerade eben einen eins zu zwei Rückstand in einen Fünfsatzsieg drehen, wodurch das Spiel gewonnen wurde. Unser ehemaliges Mitglied David Lorenz reichte mit drei von vier möglichen Punkte eben nicht ganz aus, um unsere ausgeglichene Mannschaft zu bezwingen.
Dass dieses Spiel das Härteste der Saison bleiben sollte, hätte wohl keiner erwartet. Schließlich kamen am siebten Spieltag die ebenfalls verlustpunktfreien Breyeller zu Besuch. Zu unserem Glück fehlte deren Nummer eins André Mannheim, was uns beim neun zu sechs Sieg stark in die Karten spielte. Dieser Spieltag wird vor allem Dirk in Erinnerung bleiben, da ihm seine beiden einzigen Saisonniederlagen an diesem Samstag zugefügt wurden. Der Mannschaftssieg sollte uns zumindest die Herbstmeisterschaft sichern. Denn in der darauffolgenden Woche gewannen wir auch in Boisheim, wo außer der Heimmannschaft wirklich niemand gerne zu spielen scheint.
Zur Freude aller meldete Marek zu Rückrunde an, wieder fest spielen zu können und wollen. Breyell saß uns schließlich mit nur zwei Verlustpunkten und einem besseren Spielverhältnis im Nacken, da hätte uns Mareks Spielstärke sehr geholfen. Leider verletzte er sich in der ersten Januarwoche erneut, wodurch er doch fast die gesamte Restsaison ausfallen sollte. Unsere Aufstellung veränderte sich zu Rückrundenbeginn trotzdem leicht. Daniel pirschte sich an die Spitzenposition heran, wohingegen René hinter Dirk in die Mitte gemeldet wurde. Um der vierten Mannschaft den eventuellen Nichtabstieg zu ermöglichen, wurden Klaus T. und Michael runter gemeldet. Doch blieb Michael unser Stammersatzmann. Er konnte bei seinen fünf Einsätzen alle Einzel für sich entscheiden.
Mit Rückendwind marschierten wir erneut durch unsere Anfangspartien der Rückrunde. Der TTC Breyell hingegen… strauchelte. Bereits am zweiten Spieltag ließ die Mannschaft einen Punkt gegen Borussia Mönchengladbach. Und zwei Wochen später folgte gar eine Niederlage in der eben noch erwähnten Höllenhalle zu Boisheim.
Bevor wir uns am 16. Spieltag mit einem Unentschieden gegen die Nettetaler die vorzeitige Meisterschaft auch rechnerisch sichern konnten, fiel unser knappster Sieg mit neun zu vier gegen Süchteln-Vorst immer noch recht deutlich aus. Wir gingen mit einer entsprechend breiten Brust in Breyell an die Tische. Das Spiel startete, wie es ein Spitzenspiel sollte. Alle drei Doppel wurden erst im Entscheidungssatz beendet. Leider schaffte es nur Stefan Z. Dirk nach einem null zwei noch zum Sieg mit durchzuziehen. Daniel und Stefan V. sowie Michael und René mussten ihren Kontrahenten gratulieren.
Als dann auch noch Stefan gegen Mannheim den Kürzeren zog, mussten wir langsam anfangen die Kohlen in den Ofen zu werfen. Bis auf René, der in dieser Saison bereits des Öfteren Zielscheibe manch einer Belustigung wurde, hatten natürlich auch alle an ihren Kohlesack gedacht. Er aber schien ihn in der Garage vergessen zu haben. Somit gab er leider beide Einzel gegen Jansen und Sieben ab. Dirk revanchierte sich gegen Erstgenannten für die Hinrundenniederlage und hatte auch gegen Sieben keine weiteren Probleme. Daniel zeigte sich gegen Mannheim, immerhin bilanzstärkster Spieler der Liga, in einer ausgezeichneten Verfassung. Nach gewonnenem ersten Satz folgte ein Traumsatz, in dem ihm wirklich alles zu gelingen schien. Zu euphorisiert verlor er zwar den Dritten, gewann dafür aber nach durchgehendem Rückstand doch noch den vierten Durchgang. Der verschnupfte Nolte hatte an diesem Tag keine Chance gegen unser oberes Paarkreuz. Unser unteres Paarkreuz, bestehend aus Stefan und Michael, zeigte den jungen Spielmann und Terporten ebenfalls ihre Grenzen auf – als Resultat sprang schließlich ein neun zu fünf Erfolg und der damit verbundene Aufstieg für uns heraus.
Die letzten beiden Saisonpartien gegen Boisheim und Dülken gewannen wir in Meistermanier jeweils mit neun zu null, wodurch wir in der Rückrunde ein Spielverhältnis von 81:19 aufweisen können. Ausschlaggebend für diese erfolgreiche Saison waren neben einer optimalen Atmosphäre im Team vor allem die Regelmäßigkeit der Einsätze unserer Kernspieler Daniel, Stefan, Dirk, Rene und Stefan. Dadurch haben wir zumindest zwei sehr starke feste Doppelpaarungen bilden können. Dirk und Stefan Z. formten dabei mit ihrer 14:2 Bilanz das stärkste Doppel der Liga. Auch Daniel und Stefan V. verloren lediglich zwei Partien bei acht Siegen. Einzig René hatte somit keinen konstanten Doppelpartner, wurde in den meisten Fällen aber auch von wechselnden Partnern mit durchgezogen. Unsere Einzelbilanzen können sich ebenfalls sehen lassen. Der Großteil der Mannschaft spielte haushoch positiv, wie ihr in der unten abgebildeten Übersicht erkennen könnt. Wir freuen uns darauf, nächstes Jahr in der Kreisliga antreten und die Gegner mit Dirks schelmischen Begrüßungsworten empfangen zu dürfen.

 

Herren 4: „Sieg nach 4:7 Rückstand“

Herren 4 – TTC Windberg 5          9 : 7       36 : 29

Mit einer wahnsinnigen Energieleistung drehte die 4. Herren das Spiel nachdem es eigentlich schon verloren schien. Der Spielverlauf zeigte einige „Tiefen“ aber die „Höhen“ überwiegten am Schluss.

Die Eingangsdoppel waren bereits hart umkämpft. Toni Neussen – Arne Vehlow als D1 gewannen nach klar verlorenem 1. Satz (3:11) sicher mit 3:1. Klaus Taplick – Wilfried Geisler lagen nach gewonnenem 1. Satz bereits mit 1:2 hinten, berappelten sich gewannen den 4.Satz mit 11:5, mussten dann jedoch beim 7:11 gratulieren. Sehr spannend machten es Hans Bongartz – Willi Schneiders. Mit 11:8 Satz 1 gewonnen, dann 12:14, dann 13:11 und wieder 12:14. So musste der 5. Satz her, Schnell wurden mit 5:1 die Seiten gewechselt, doch die jungen Gegner aus Windberg stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen Ball für Ball heran sodass es beim Stande von 10:10 in die Verlängerung ging. Jetzt spielte unser Doppel Ihre ganze Routine aus und gewannen mit 12:10. 2:1 nach den Eingangsdoppeln. Das sah gut aus.

Klaus ging mit 1:0 in Führung, postwendend der Ausgleich und Klaus ging erneut in Führung und wieder der Satzausgleich. Jetzt war nach der vorherigen Regel wieder Klaus dran und Klaus gewann mit 11:7. Sogar 3:1 für uns. Toni’s Gegner Stephan Muckel bemerkte bereits vor dem Spiel gegen Toni verliere ich immer, während Toni bemerkte, lass uns zuerst mal spielen. Nach 11:6 konterte Muckel mit 11:8. Dann wurde es eng denn im 3. Satz ging es in die Verlängerung die dann mit 12:10 Muckel mit zwei tollen Rückhandtopsspins gewann. Auch Satz 4 ging in die Verlängerung. Beim 11:10 hatte Toni es in der Hand den Satz zu gewinnen, doch er verschlug einen hohen Return von Muckel zum Ausgleich von 11:11. Muckel machte seinen Spezialaufschlag in Tonis Rückhand und 12:11 für Muckel. Toni wollte es ihm nachmachen, aber das klappte nicht, da Muckel nur einen haushohen Return langte den Toni hinter der Platte wähnte aber genau auf der Platte aufkam. 13:11 für Muckel. Arne verlor Satz 1 + 2 mit 10:12 bzw. 8:11. Satz 3 + 4 11:3 und 11:8. Satz 5 musste auch hier die Entscheidung bringen. Auch hier eine Verlängerung mit dem besseren Ende des Windbergers Driessen mit 12:10. Jetzt stand es 3:3, die Führung war weg, aber es sollte noch schlimmer kommen. Anschließend verloren Hans, Wilfried und Willi jeweils mit 1:3. 3:6 Spielstand bei Halbzeit.

Zum Auftakt der „2. Halbzeit“ zeigte Klaus seine tolle Form und nahm die gefürchteten Rückhandtopsspins seines Gegners Muckel aus dem Spiel indem er die Bälle sehr hoch mit Oberschnitt zurückbrachte. Das zeigte Wirkung und Klaus gewann den 1. Satz mit 11:3. Satz 2 wieder klare Sache für Klaus beim 11:4. Jetzt kam Muckel etwas besser ins Spiel aber das reichte auch diesmal nicht und Klaus krönte seine heutige Leistung mit 11:8. Ein Hoffungsfunke, neuer Spielstand 4:6. Postwendend ging die Post wieder nach hinten ab, denn Toni verlor mit 1:3 gegen Spahn. 4:7 das wars so dachten viele, wenn nicht sogar alle.

Doch jetzt steigerte sich Arne in einen wahren Spielrausch, gewann Satz 1 mit 11:5. Auch im 2. Satz ließ er nicht allzu viel zu und gewann mit 11:8. Sein hoch eingeschätzter Gegner Broich kam mit den Oberschnittbällen von Arne nicht zu Recht und Arne gewann mit 11:4 und 3:0 Sätzen. Mit seiner überragenden Leistung sendete Arne ein Signal an die Mannschaft da geht noch was, krempelt mal die Ärmel auf. Hans traf nun auf den jungen Driessen. 11:9, 10:12, 11:9, 6:11 hieß es nach 4 Sätzen die alle umkämpft waren. Hans legte nochmal Energie nach (er ignorierte seinen Husten) nach und spielte seine Routine aus und gewann den entscheidenden Satz mit 11:7. 6:7 stand es jetzt.

Ob es im unteren Paarkreuz noch etwas möglich war mußte sich jetzt zeigen. Wilfried verlor den 1. Satz mit 7:11 gegen Hildegard Pannen. Den 2.Satz sicherte er sich mit 13:11, Satz 3 erneut knapp mit 11:9. Erst im 4. Satz war etwas Luft beim 11:7. Willi startete wie ein Weltmeister mit 11:1. Dann der hart umkämpfte 2. Satz, der nach abwechselnden Satzbällen mit 14:12 an Willi ging. Damit hatte Willi den Widerstand des jungen Berschens gebrochen und der 3. Satz brachte Willi locker mit 11:4 ins Ziel. Unglaublich wir führen mit 8:7.

Parallel zu Willis Einzel lief zu Beginn das Schlußdoppel mit Toni – Arne gegen Spahn – Broich. Satz 1 ging mit 11:7 an uns. Satz 2 mit 11:8 an uns. Jetzt spielte nur noch das Doppel da Willis Spiel zu Ende war und die 3. Herren mit 9:3 bereits gegen TTC Windberg 4 gewonnen hatte. Mit dieser nervlichen Belastung wurde das junge Doppel aus Windberg nicht wirklich fertig und einem überragenden Arne, dem einfach alles gelang wurde der 1. Matchball genutzt zum 11:8 unter lauten Jubel der 3. Und 4. Herren. Toni dankte Arne der ein tolles Spiel innerhalb des Doppels gezeigt hatte und so das tolle Ende der Aufholjagd setzte nachdem der Anfang auch von Arne ausgegangen war.

9:7 hieß es und Sieg für uns. Das kühle Getränk schmeckte anschließend besonders gut. Mit diesem 2. Sieg hintereinander wurde der Abstiegsplatz mit 8:18 Punkten verlassen und in der Tabelle auf Rang 7 geklettert. Nächsten Samstag kommt nun der „Nichtabstiegskonkurrent Dülken 3“ (aktuell 9 in der Tabelle mit 6:20 Punkten) zu uns. Da ist erneut ein spannendes Spiel angesagt.

Toni für Herren 4