Category Archives: Saison 2016/2017

Jubiläumsfeier zum 60-jährigem Bestehen des TTC Waldniel

Am 01.07.2017 feierte der TTC Waldniel seinen 60. Geburtstag im Jugendheim Hehler. Eingeladen waren alle Mitglieder, deren Familien sowie ehemalige Vereinsspieler. Insgesamt meldeten sich ca. 70 Erwachsene und Kinder jeglichen Alters für das Grillfest an.
Bereits am Freitagnachmittag organisierte der Vorstand den Aufbau, bestehend aus Schmückung der Räumlichkeiten, Abholung des Grills und Lagerung der Getränke. Die Tische wurden mit kleinen Souvenirs im Schlägerformat dekoriert. Fotos des Vereinslebens aus den letzten zehn Jahren wurden auf gehangen und sollten für Erinnerungsaustausch und Belustigung bei den Gästen sorgen. Weiterhin wurden die Gewinne der Tombola sorgfältig auf der Bühne ausgestellt, jedoch vorerst hinter dem Vorhang versteckt gehalten.
Am Samstag um 16:57 Uhr traf unser Caterer Fritz Schmitz mit dem gesamten Buffet ein. Er selbst bewirtet das Clubhaus des VTHC Viersen und versprach uns einen mediterranen Grillabend. Zur Freude aller konnte er diesem Versprechen mehr als gerecht werden. Als Vorspeise bot er diverse gefüllte Antipasti, Feinkostsalate und verschiedene Brotsorten mit selbst zubereiteten Dips an.
Zum Glück der Anwesenden stellte sich ab 18:45 Uhr auch der Dauerregen ein, weshalb endlich der Grill angeworfen werden konnte.
Mit der Auswahl an Grillgut konnten alle zufriedengestellt werden. Egal ob Rückensteaks, Hähnchenspieße, Würstchen, Bauchfleisch oder die heiß begehrten Schweinefilets im Speckmantel – es schmeckte einfach allen gut. Die beiden großen Pfannen, welche Rosmarinkartoffeln und eine mediterrane Gemüsemischung beinhalteten, dienten hervorragend als Beilage. Und damit nicht genug – als alle Mägen bereits gefüllt waren, gab es dann ja auch noch den Nachtisch. Tiramisu, mit Kirschen versetze Quarkspeise sowie Obstsalat rundeten den Festschmaus kulinarisch ab. Nun aber genug zum Thema Essen!
Neben dem Verein feierte an diesem Tag noch jemand Geburtstag – es war Bärbel. Klaus überreichte ihr im Namen des Clubs einen Blumenstrauß und stimmte anschließend ein kleines Geburstagsständchen an, in welches alle Anwesenden mit einstiegen. In seiner Rede dankte er ebenfalls Ortrud Büschges, welche die letzte noch lebende Vereinsmitbegründerin ist, für ihr Erscheinen. Trotz ihrer 87 Lebensjahre wohnte sie zusammen mit den Oldies Arthur und Eddie der Feier bis 23:00 Uhr bei.
Im Anschluss läutete Klaus den Losverkauf für die um 21:00 Uhr stattfindende Tombola ein. Lena und René Neussen übernahmen die ehrenhafte Aufgabe, jedem Anwesenden bis zu drei Glücksnummern auszuhändigen.
Als Hauptpreis winkten zwei Tickets für den Telekom Cup 2017 im Borussiapark. Dazu gesellten sich 49 weitere Preise.
Beim Ziehen der Gewinner zeichnete sich lustigerweise ein Bild ab. Entweder gewann der Glückliche direkt mehrere Preise oder gar keine. Als größter Gewinner stellte sich dabei die Familie Möller heraus. Frei nach dem Motto „Ein Zwilling gewinnt selten allein“ sahnten Daniel und Simon sowohl den Hauptgewinn als auch das BMG Trikot für den zweiten Platz ab. Dazu gesellten sich natürlich auch noch einige weitere niedere Preise.
Um der Feier noch ein wenig mehr Spannung zu verleihen, besorgte Daniel Leupold mit den drei Mädels Allessandra, Andrea und Steffi einige Flaschen Genever. Hinter zugezogenem Vorhang wurde nun Genever-Pong gespielt. Dabei musste ein Tischtennisball in einen mit Genever gefüllten Becher geworfen werden, damit das gegnerische Team diesen austrank. Als sämtliche Flaschen geleert waren, wurde wieder auf Bier zurückgegriffen und somit auf Beer Pong umgestellt.
Die Zeit verflog beim allen Feiernden wie im Fluge – zu schnell war es bereits 01:00 Uhr. Da sich das Feld langsam lichtete und ein Ende der Party abzusehen war, zog es bereits so Manchen zum Schützenzelt nach Hehler, das nur wenige Minuten Fußmarsch entfernt stand.
Nach einigen Aufräumarbeiten und den letzten Getränken in kleiner Runde verließ schließlich auch der harte Kern das Jugendheim im erschöpften aber gut gelauntem Zustand. Es war mittlerweile 02:20 Uhr.

TTC Waldniel ergattert den zweiten Platz beim OSC-Team Lauf über fünf Kilometer

Schauen wir zurück ins Jahr 2015…das Laufteam des TTC Waldniel, bestehend aus Daniel M., Kevin und René brachte große Schande über den Verein. Sie belegten beim OSC Teamlauf in der Kategorie „Teams für einen Tag“ lediglich den 19. Platz bei 36 teilnehmenden Mannschaften, selbst der Kegelklub „Einer steht immer“ war flotter unterwegs. Schnell machte diese Schreckensnachricht im Dorf die große Runde – auf allen Hompages der Waldnieler Sportvereine (oder zumindest auf dieser) wurde das Team des Tischtennisclubs verspottet. Obwohl Scholle am 24.06.2015 groß tönte, dass er im Folgejahr die Kegelbrüder mit seiner Teilnahme langmachen wollte, erlaubte es der Verein seinen Mitgliedern 2016 noch nicht, erneutes Unglück über den TTC zu bringen. Stattdessen wurde hart für das Jahr 2017 trainiert.
Und die Bemühungen sowie die Auswechslung eines Läufers sollten sich bezahlt machen. Für René Neussen ging Simon Möller an den Start, der seit Januar 2017 jeden! Tag morgens um sechs Uhr zwei Mal um den Hariksee lief. Daniel Möller stand seinem Bruder in nichts nach und trainierte insgeheim ebenfalls täglich. Er leugnete dies zwar, jedoch schenkte ihm keiner Glauben. Kevin Mesken war der dritte Akteur, auch er war zwei Jahre zuvor noch an der Schmach beteiligt gewesen. Zu diesem Dreier Bund gesellte sich unser Marathonläuferehepaar Sabine und Thomas Scholle Scholz hinzu. Was konnte jetzt schon noch schiefgehen?
Um unsere Recken vom Start an nach vorne zu pushen waren zahlreiche Zuschauer erschienen. Die Familien Möller, Graw und Neussen schrien so laut sie nur konnten. Dazu gesellten sich natürlich mit Dirk und Ingo wieder zwei Motivationskünstler, die das letzte Quäntchen Einsatz aus unseren Athleten herausholen konnten.
Jeder rechnete fest damit, dass Sabine und Scholle als erste unseres Teams im Ziel ankommen würden. Doch es kam anders als erwartet. Simon lief nach 23,13 Minuten durch das Zieltor. Scholle war ihm dich auf den Versen, kam acht Sekunden später an. Die Frage war nun, wer als drittes ins Ziel und somit als letztes in die Teamwertung rutschte. Es war Daniel, der 24,56 Minuten für die fünf Kilometer lange Strecke brauchte. Kevin und Sabine folgten im Minutentakt.
Durch diese guten Zeiten belegten unsere Schützlinge den zweiten Platz in der Kategorie „Teams für einen Abend“ – eine mehr als deutliche Leistungssteigerung gegenüber 2015. Es geht doch! Und der Kegelclub? Der taucht in den Siegerlisten nicht Mals auf. Wahrscheinlich hat das gesamte Team während des Laufs einfach aufgegeben, als sie erkannten, dass gegen unsere Spitzenmannschaft eine derbe Niederlage drohte.
Fasste man die Teams aller Kategorien zusammen, so belegt der TTC Waldniel den elften Platz bei 63 Teilnehmern. Eine passable Leistung, aber im nächsten Jahr ist eine Top Ten Platzierung Pflicht!

Saison 2016/2017 endet mit der JHV – Vorbereitungen für 2017/2018 laufen

Am 01.06.2017 konnte unser erster Vorsitzender Klaus Taplick 33 Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung begrüßen. Auch wenn nicht alle bereits zu Beginn dort waren, so bedeutet diese Zahl dennoch ein absolutes Rekordhoch. Da man zur Zeit nicht genau weiß, wie es bei Alt Neel weiter geht, mussten wir auf die Gaststätte Bax-Tacken ausweichen.
Nach der Begrüßung folgte Alex Jaspers‘ Geschäftsbericht, der das Abschneiden der Mannschaften in ihrer jeweiligen Spielklasse beinhaltete. Die erste Herren wurde vierter mit 29:15 Punkten. Alle Spieler errungen positive Bilanzen, hervorzuheben ist Jörg Evertz‘ Rückrundenstatistik von 18:1. Bei der zweiten Herren verlief es erneut nicht ganz nach Plan. Trotz euphorisierter Aufstiegsambitionen verhinderte die Mannschaft nur eben so den Abstieg, indem am vorletzten Spieltag der SV TTC Baal bezwungen werden konnte. Bemerkenswert war vor allem die Doppelbilanz – im negativen Sinne. 28 Siege standen 44 Niederlagen gegenüber – nur der Tabellenletzte hatte eine schwächere Ausbeute aus den Doppeln vorzuweisen. Die dritte Herren untermauerte ihr Saisonziel Aufstieg mit einer perfekten Saison ohne Punktverlust. Damit wird die die Mannschaft in der nächsten Saison wieder in der Kreisliga aufschlagen. Die vierte Herren büßte am letzten Spieltag im Kellerduell gegen Rheindahlen den ersten Nichtabstiegsplatz ein. Daraus resultiert der bitte Abstieg in die unterste Spielklasse. Zum Glück steigt die fünfte als Tabellenfünfter und vielen Mannschaftsrückzügen auf, womit wir auch im kommenden Jahr eine Mannschaft in der zweitniedrigsten Liga aufstellen können. Bei den Oldies war dieses Jahr die Luft raus, 19:141 Spiele sprechen für sich. Aufgrund dessen wird dies die letzte Saison unserer Alten sein. Nach einem ¾ Jahrhundert des Mannschaftsbetriebs wird zukünftig nur noch trainiert.
Bei unseren Jugendlichen lief es ähnlich wie in den letzten Jahren. Die erste Jungen wurde siebter von neun Mannschaften in der Platzierungsrunde der Kreisklasse,  die zweite Vertretung belegte den letzten Platz in der Platzierungsrunde, dies lag unter anderem an drei Spielabsagen auf Grund mangelnden Personals. In Zukunft wird hier hoffentlich mehr möglich sein. Unsere talentierten B-Schüler wurden sechster in der Meisterrunde. Ihnen mangelt es lediglich ein wenig an Disziplin, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.
Unsere einzige Seniorenmannschaft belegte den fünften Platz in der Senioren Kreisklasse, den Kern der Mannschaft formten Toni, Frank, Klaus Auner sowie Michael Preuß.
Hermann Kops verließ uns bereit in der Winterpause in Richtung seines Heimatvereins Brüggen. Zur neuen Saison wird Torsten Kotzan zu uns stoßen. Er hat die letzten vier Jahre in Hehn in der zweiten Kreisklasse aufgeschlagen und sucht nun eine neue sportliche Herausforderung bei unserer zweiten Herren in der Bezirksliga.
Nach Dietmars Kassenbericht folgte eine rege Diskussion um das Training der Jugendlichen und der Neugewinnung von Mitgliedern, sowohl jüngeren als auch älteren Standes. Die Überlegung eine Hobbygruppe für Erwachsene einzurichten fand Anklang – wir werden dafür ein Konzept austüfteln.
Bei den Wahlen passierte nichts Überraschendes. Sowohl Klaus T., Alex Jaspers als auch Dirk wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Suche nach neuen aktiven Vorstandsmitgliedern entpuppte sich als schwieriges Unterfangen ohne Erfolg.
Vom 15.-17.09.2017 wird der TTC Waldniel die Kreismeisterschaften ausrichten. Der Vorstand hofft auf Hilfe und Unterstützung aller Mitglieder zur entspannten Durchführung des Events. Turnierleitung, Auf- und Abbau sowie Personal für die Cafeteria müssen organisiert werden. Dazu wird Klaus in absehbarer Zeit eine Liste mit Aufgaben und Zeitblöcken verschicken.
Die übliche Radtour werden wir am 26.08.2017 im Café Ferne Welten mit einem guten Frühstück einläuten.
Da die Produktion des Zelluloidballs eingestellt wurde, werden wir im Juni die DHS und Donic Plastikbälle im Training testen und dann entscheiden, ob der Verein wechseln wird. Die generellen Hauptprobleme sind immer noch sowohl die Haltbarkeit als auch das Fehlen eines Trainingsballes und somit erhöhte Kosten.
Weiterhin hat Klaus die Versammlung über die Änderungen der neuen bundesweiten Wettspielordnung, deren Inhalt hier nicht ausführlich beschrieben werden muss, aufgeklärt.
Um den Verein zu modernisieren wollen wir zudem gerne ein neuen Logo designen lassen, das aktuelle ist nunmehr ziemlich in die Jahre gekommen.
Der Verein hat mit der Gemeinde einen Vertrag geschlossen, der es uns erlaubt in der Halle Plakate aufzuhängen, wie es der SC Waldniel seit einigen Jahren macht. Dadurch ist es uns möglich Sponsorengelder zu bekommen. Im Gegenzug müssen die Umkleiden der Sporthalle gestrichen werden.

Jahrehauptversammlung / Mannschaftssitzung am 01.06.2017 bei Bax-Tacken

Liebe Mitglieder, liebe Eltern,

am 01.06.2017 findet unsere Jahreshauptversammlung in der Gaststättte Bax-Tacken mit Beginn um 19:30 Uhr statt. Auf der Tagesordung stehen wie immer Neuwahlen, ein Rückblick auf das letztjährige Tischtennisjahr sowie Diskussionen um das Vereinsleben. Im Anschluss daran werden die Mannschaftsaufstellungen für die kommenden Saison besprochen. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen. Die Einladung könnt ihr hier abrufen.

Die dritte Herren komplettiert ihre perfekte Saison

Im Juni des letzten Jahres entschied sich die neuformierte dritte Herren gegen das Ziel Nichtabstieg aus der Bezirksklasse und somit für das Ziel Aufstieg aus der ersten Kreisklasse in die Kreisliga. Aus diesem Grunde wurde der Platz in der Bezirksklasse aufgegeben. Die Mannschaft wollte lieber eine spannende und erfolgreiche Saison, in welcher man in jedem Spiel konkurrenzfähig ist, bestreiten, als ein Jahr hauptsächlich Prügel von stärkeren Mannschaften zu kassieren. Und Recht sollte die Truppe behalten. Nach 18 Partien stehen sage und schreibe 18 Siege auf ihrem Konto. Dies lag vor allem daran, dass alle Spieler der Mannschaft erfolgreich und regelmäßig spielten. Dazu gab es im Anschluss an viele Partien etwas zu beißen – Kaltgetränke ohnehin!
In der Hinrunde bestand der Mannschaftskern aus Stefan Vahlhaus, René Neussen, Daniel Möller, Dirk Willemsen, Stefan Zohren sowie Klaus Taplick. Komplettiert wurde das Team durch die Ergänzungsspieler Klaus Heister, Marek Kochmanski und Michael Deriks, die beim Ausfall der zuerst Genannten einsprangen. Erfreulich dabei war ebenfalls, dass die zweite Mannschaft kein einziges Mal einen Ersatzmann der dritten Herren benötigte.
Nach drei deutlichen Kantersiegen zum Auftakt folgte ein knappes neun zu sechs gegen die vierte Vertretung Windbergs. Ein erster Weckruf, dass die Mannschaft keineswegs locker durch die Liga marschieren werden würde. Im fünften Spiel der Saison machte die Dritte das Ganze dann nochmal spannender. Gegen TuRa Brüggen konnten Dirk und Marek im Schlussdoppel noch gerade eben einen eins zu zwei Rückstand in einen Fünfsatzsieg drehen, wodurch das Spiel gewonnen wurde. Unser ehemaliges Mitglied David Lorenz reichte mit drei von vier möglichen Punkte eben nicht ganz aus, um unsere ausgeglichene Mannschaft zu bezwingen.
Dass dieses Spiel das Härteste der Saison bleiben sollte, hätte wohl keiner erwartet. Schließlich kamen am siebten Spieltag die ebenfalls verlustpunktfreien Breyeller zu Besuch. Zu unserem Glück fehlte deren Nummer eins André Mannheim, was uns beim neun zu sechs Sieg stark in die Karten spielte. Dieser Spieltag wird vor allem Dirk in Erinnerung bleiben, da ihm seine beiden einzigen Saisonniederlagen an diesem Samstag zugefügt wurden. Der Mannschaftssieg sollte uns zumindest die Herbstmeisterschaft sichern. Denn in der darauffolgenden Woche gewannen wir auch in Boisheim, wo außer der Heimmannschaft wirklich niemand gerne zu spielen scheint.
Zur Freude aller meldete Marek zu Rückrunde an, wieder fest spielen zu können und wollen. Breyell saß uns schließlich mit nur zwei Verlustpunkten und einem besseren Spielverhältnis im Nacken, da hätte uns Mareks Spielstärke sehr geholfen. Leider verletzte er sich in der ersten Januarwoche erneut, wodurch er doch fast die gesamte Restsaison ausfallen sollte. Unsere Aufstellung veränderte sich zu Rückrundenbeginn trotzdem leicht. Daniel pirschte sich an die Spitzenposition heran, wohingegen René hinter Dirk in die Mitte gemeldet wurde. Um der vierten Mannschaft den eventuellen Nichtabstieg zu ermöglichen, wurden Klaus T. und Michael runter gemeldet. Doch blieb Michael unser Stammersatzmann. Er konnte bei seinen fünf Einsätzen alle Einzel für sich entscheiden.
Mit Rückendwind marschierten wir erneut durch unsere Anfangspartien der Rückrunde. Der TTC Breyell hingegen… strauchelte. Bereits am zweiten Spieltag ließ die Mannschaft einen Punkt gegen Borussia Mönchengladbach. Und zwei Wochen später folgte gar eine Niederlage in der eben noch erwähnten Höllenhalle zu Boisheim.
Bevor wir uns am 16. Spieltag mit einem Unentschieden gegen die Nettetaler die vorzeitige Meisterschaft auch rechnerisch sichern konnten, fiel unser knappster Sieg mit neun zu vier gegen Süchteln-Vorst immer noch recht deutlich aus. Wir gingen mit einer entsprechend breiten Brust in Breyell an die Tische. Das Spiel startete, wie es ein Spitzenspiel sollte. Alle drei Doppel wurden erst im Entscheidungssatz beendet. Leider schaffte es nur Stefan Z. Dirk nach einem null zwei noch zum Sieg mit durchzuziehen. Daniel und Stefan V. sowie Michael und René mussten ihren Kontrahenten gratulieren.
Als dann auch noch Stefan gegen Mannheim den Kürzeren zog, mussten wir langsam anfangen die Kohlen in den Ofen zu werfen. Bis auf René, der in dieser Saison bereits des Öfteren Zielscheibe manch einer Belustigung wurde, hatten natürlich auch alle an ihren Kohlesack gedacht. Er aber schien ihn in der Garage vergessen zu haben. Somit gab er leider beide Einzel gegen Jansen und Sieben ab. Dirk revanchierte sich gegen Erstgenannten für die Hinrundenniederlage und hatte auch gegen Sieben keine weiteren Probleme. Daniel zeigte sich gegen Mannheim, immerhin bilanzstärkster Spieler der Liga, in einer ausgezeichneten Verfassung. Nach gewonnenem ersten Satz folgte ein Traumsatz, in dem ihm wirklich alles zu gelingen schien. Zu euphorisiert verlor er zwar den Dritten, gewann dafür aber nach durchgehendem Rückstand doch noch den vierten Durchgang. Der verschnupfte Nolte hatte an diesem Tag keine Chance gegen unser oberes Paarkreuz. Unser unteres Paarkreuz, bestehend aus Stefan und Michael, zeigte den jungen Spielmann und Terporten ebenfalls ihre Grenzen auf – als Resultat sprang schließlich ein neun zu fünf Erfolg und der damit verbundene Aufstieg für uns heraus.
Die letzten beiden Saisonpartien gegen Boisheim und Dülken gewannen wir in Meistermanier jeweils mit neun zu null, wodurch wir in der Rückrunde ein Spielverhältnis von 81:19 aufweisen können. Ausschlaggebend für diese erfolgreiche Saison waren neben einer optimalen Atmosphäre im Team vor allem die Regelmäßigkeit der Einsätze unserer Kernspieler Daniel, Stefan, Dirk, Rene und Stefan. Dadurch haben wir zumindest zwei sehr starke feste Doppelpaarungen bilden können. Dirk und Stefan Z. formten dabei mit ihrer 14:2 Bilanz das stärkste Doppel der Liga. Auch Daniel und Stefan V. verloren lediglich zwei Partien bei acht Siegen. Einzig René hatte somit keinen konstanten Doppelpartner, wurde in den meisten Fällen aber auch von wechselnden Partnern mit durchgezogen. Unsere Einzelbilanzen können sich ebenfalls sehen lassen. Der Großteil der Mannschaft spielte haushoch positiv, wie ihr in der unten abgebildeten Übersicht erkennen könnt. Wir freuen uns darauf, nächstes Jahr in der Kreisliga antreten und die Gegner mit Dirks schelmischen Begrüßungsworten empfangen zu dürfen.

 

Ein paar Gedanken im Rückblick auf die diesjährigen mini-Meisterschaften

Nachdem im letzten Jahr nur 13 Jugendliche zu den Minimeisterschaften erschienen waren, erhofften wir uns bei der diesjährigen Ausrichtung eine regere Teilnahme. Um eine möglichst breite Fläche abzudecken, verteilten Klaus und ich Informationen sowie Anmeldebögen an alle Schulsekretariate aus Amern, Niederkrüchten und Waldniel. Dies sollte jedoch leider nicht den gewünschten Effekt bringen. Am verschneiten Samstagmorgen fanden sich traurigerweise nur sieben Jungs ein, Mädchen ließen sich zuletzt ohnehin nicht mehr blicken. Per Fax war von den Schulen dieses Jahr keine einzige Anmeldung an unseren Verein im Voraus eingegangen. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass die Unterlagen nicht an die Kinder weitergegeben wurden…
Nach dieser negativen Rekordteilnehmerzahl und sinkenden Vereinsanmeldungen fragen wir uns in der Tat, weshalb nur noch so wenige Kinder daran interessiert sind, Tischtennis zu spielen. Wird während der Schulpausen kein Rundlauf mehr an den Steinplatten gespielt? Zu meiner Jugendzeit, die nun auch immerhin 15 bis 20 Jahre zurückliegt, rannten wir mit 20 Leuten um die Tische, um ja keinen Ball zu verschlagen und rauszufliegen. Wie sieht also die heutige Pause der Kinder aus? Hängen tatsächlich alle nur noch vor ihren Smatphones, fangen Pokemon und hören Musik, anstatt sich zu bewegen? Ich weiß es nicht, bin schließlich ewig nicht mehr zu Unterrichtszeiten in einer solchen gewesen.
Sicher ist nur, dass dieses Problem auch die meisten anderen Vereinssportarten betrifft. Ausnahmen scheint es wirklich nur dann zu geben, wenn einige wenige Personen ihr gesamtes Leben auf die Umsetzung der Jugendarbeit ausrichten und es schaffen, die eigene Leidenschaft für den Sport auch bei den Kinder zu entfachen. Dies bedeutet allerdings einen hohen zeitlichen Aufwand mit zwei bis drei Trainingsabenden in der Woche sowie der Betreuung bei Wettkämpfen am Wochenende. So geschehen zu meiner Jugendzeit (Danke an Tobias van Helden!). Solche Menschen finden sich jedoch nur recht selten und sind absolute Glücksgriffe, da sie die Jugendlichen an den Sport binden.
Doch zu allererst müssen die Kinder überhaupt erstmal den Weg zu einem Verein finden. Dies scheint das Grundproblem zu sein. Bei dem heutigen Überfluss des Ganztagsschulsystems scheint es neben Hausaufgaben und Wiederholung des Stoffs nur wenig Zeit für regelmäßigen abendlichen Vereinssport zu geben. Die kurzweiligen digitalen Unterhaltungsmedien verdrängen die Freizeitbeschäftigung Sport wohl zunehmend. Das ist zwar nachvollziehbar…jedoch keinsfalls positiv. Eine Mitverantwortung liegt dabei auch bei den Eltern, schließlich ist es eben für zwei berufstätige Elterteile nicht einfach, die Kinder nach der Arbeit noch zum Sport zu fahren und diese wieder abzuholen.
Um Jugendliche wieder vermehrt für unseren Sport begeistern zu können müssen zukünftig also Konzepte sowie Personen, die an deren Umsetzung Spaß und vor allem Zeit haben, her.
Nun aber zum Erfreulichem des Wochenendes. Auch wenn die Kinder nur zu siebt gewesen sind, so hatten sie dennoch jede Menge Spaß. Selbst der Jüngste unter ihnen (gerade einmal sechs Jahre alt) war stets mit einem Grinsen unterwegs, auch wenn er gegen die Älteren keine wirklich Chance hatte. In der Alterklasse 2004/2005 setzte sich Lorenzo Gianetti souverän gegen Tobias Winzen sowie Jan Keusemann als Sieger durch. Sein jüngerer Bruder Leonardo belegte bei den Zehn- bis Elfjährigen den zweiten Platz hinter Nils Vyvers und vor Paul Maaßen. Anton Maaßen spielte zwar außer Konkurrenz mit, da er keine Gegner in seiner Alterklasse hatte. Trotzdem qualifiziert auch er sich für den Kreisentscheid der Minis als Sieger der Jahrgänge von 2008 und jünger. Wir hoffen viele Gesichter der Minmeisterschaften auch mal beim Training begrüßen zu dürfen, damit sie erleben können, wie spannend es sein kann, in einem Verein aktiv zu sein.
Wie immer bedanken wir uns bei der Volksbank Viersen – Zweigstelle Waldniel für das Sponsoring der Preise. Unterhalb des Artikels findet ihr die Galerie mit Fotos der Platzierten.

Dirk

Herren 4: „Sieg nach 4:7 Rückstand“

Herren 4 – TTC Windberg 5          9 : 7       36 : 29

Mit einer wahnsinnigen Energieleistung drehte die 4. Herren das Spiel nachdem es eigentlich schon verloren schien. Der Spielverlauf zeigte einige „Tiefen“ aber die „Höhen“ überwiegten am Schluss.

Die Eingangsdoppel waren bereits hart umkämpft. Toni Neussen – Arne Vehlow als D1 gewannen nach klar verlorenem 1. Satz (3:11) sicher mit 3:1. Klaus Taplick – Wilfried Geisler lagen nach gewonnenem 1. Satz bereits mit 1:2 hinten, berappelten sich gewannen den 4.Satz mit 11:5, mussten dann jedoch beim 7:11 gratulieren. Sehr spannend machten es Hans Bongartz – Willi Schneiders. Mit 11:8 Satz 1 gewonnen, dann 12:14, dann 13:11 und wieder 12:14. So musste der 5. Satz her, Schnell wurden mit 5:1 die Seiten gewechselt, doch die jungen Gegner aus Windberg stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen Ball für Ball heran sodass es beim Stande von 10:10 in die Verlängerung ging. Jetzt spielte unser Doppel Ihre ganze Routine aus und gewannen mit 12:10. 2:1 nach den Eingangsdoppeln. Das sah gut aus.

Klaus ging mit 1:0 in Führung, postwendend der Ausgleich und Klaus ging erneut in Führung und wieder der Satzausgleich. Jetzt war nach der vorherigen Regel wieder Klaus dran und Klaus gewann mit 11:7. Sogar 3:1 für uns. Toni’s Gegner Stephan Muckel bemerkte bereits vor dem Spiel gegen Toni verliere ich immer, während Toni bemerkte, lass uns zuerst mal spielen. Nach 11:6 konterte Muckel mit 11:8. Dann wurde es eng denn im 3. Satz ging es in die Verlängerung die dann mit 12:10 Muckel mit zwei tollen Rückhandtopsspins gewann. Auch Satz 4 ging in die Verlängerung. Beim 11:10 hatte Toni es in der Hand den Satz zu gewinnen, doch er verschlug einen hohen Return von Muckel zum Ausgleich von 11:11. Muckel machte seinen Spezialaufschlag in Tonis Rückhand und 12:11 für Muckel. Toni wollte es ihm nachmachen, aber das klappte nicht, da Muckel nur einen haushohen Return langte den Toni hinter der Platte wähnte aber genau auf der Platte aufkam. 13:11 für Muckel. Arne verlor Satz 1 + 2 mit 10:12 bzw. 8:11. Satz 3 + 4 11:3 und 11:8. Satz 5 musste auch hier die Entscheidung bringen. Auch hier eine Verlängerung mit dem besseren Ende des Windbergers Driessen mit 12:10. Jetzt stand es 3:3, die Führung war weg, aber es sollte noch schlimmer kommen. Anschließend verloren Hans, Wilfried und Willi jeweils mit 1:3. 3:6 Spielstand bei Halbzeit.

Zum Auftakt der „2. Halbzeit“ zeigte Klaus seine tolle Form und nahm die gefürchteten Rückhandtopsspins seines Gegners Muckel aus dem Spiel indem er die Bälle sehr hoch mit Oberschnitt zurückbrachte. Das zeigte Wirkung und Klaus gewann den 1. Satz mit 11:3. Satz 2 wieder klare Sache für Klaus beim 11:4. Jetzt kam Muckel etwas besser ins Spiel aber das reichte auch diesmal nicht und Klaus krönte seine heutige Leistung mit 11:8. Ein Hoffungsfunke, neuer Spielstand 4:6. Postwendend ging die Post wieder nach hinten ab, denn Toni verlor mit 1:3 gegen Spahn. 4:7 das wars so dachten viele, wenn nicht sogar alle.

Doch jetzt steigerte sich Arne in einen wahren Spielrausch, gewann Satz 1 mit 11:5. Auch im 2. Satz ließ er nicht allzu viel zu und gewann mit 11:8. Sein hoch eingeschätzter Gegner Broich kam mit den Oberschnittbällen von Arne nicht zu Recht und Arne gewann mit 11:4 und 3:0 Sätzen. Mit seiner überragenden Leistung sendete Arne ein Signal an die Mannschaft da geht noch was, krempelt mal die Ärmel auf. Hans traf nun auf den jungen Driessen. 11:9, 10:12, 11:9, 6:11 hieß es nach 4 Sätzen die alle umkämpft waren. Hans legte nochmal Energie nach (er ignorierte seinen Husten) nach und spielte seine Routine aus und gewann den entscheidenden Satz mit 11:7. 6:7 stand es jetzt.

Ob es im unteren Paarkreuz noch etwas möglich war mußte sich jetzt zeigen. Wilfried verlor den 1. Satz mit 7:11 gegen Hildegard Pannen. Den 2.Satz sicherte er sich mit 13:11, Satz 3 erneut knapp mit 11:9. Erst im 4. Satz war etwas Luft beim 11:7. Willi startete wie ein Weltmeister mit 11:1. Dann der hart umkämpfte 2. Satz, der nach abwechselnden Satzbällen mit 14:12 an Willi ging. Damit hatte Willi den Widerstand des jungen Berschens gebrochen und der 3. Satz brachte Willi locker mit 11:4 ins Ziel. Unglaublich wir führen mit 8:7.

Parallel zu Willis Einzel lief zu Beginn das Schlußdoppel mit Toni – Arne gegen Spahn – Broich. Satz 1 ging mit 11:7 an uns. Satz 2 mit 11:8 an uns. Jetzt spielte nur noch das Doppel da Willis Spiel zu Ende war und die 3. Herren mit 9:3 bereits gegen TTC Windberg 4 gewonnen hatte. Mit dieser nervlichen Belastung wurde das junge Doppel aus Windberg nicht wirklich fertig und einem überragenden Arne, dem einfach alles gelang wurde der 1. Matchball genutzt zum 11:8 unter lauten Jubel der 3. Und 4. Herren. Toni dankte Arne der ein tolles Spiel innerhalb des Doppels gezeigt hatte und so das tolle Ende der Aufholjagd setzte nachdem der Anfang auch von Arne ausgegangen war.

9:7 hieß es und Sieg für uns. Das kühle Getränk schmeckte anschließend besonders gut. Mit diesem 2. Sieg hintereinander wurde der Abstiegsplatz mit 8:18 Punkten verlassen und in der Tabelle auf Rang 7 geklettert. Nächsten Samstag kommt nun der „Nichtabstiegskonkurrent Dülken 3“ (aktuell 9 in der Tabelle mit 6:20 Punkten) zu uns. Da ist erneut ein spannendes Spiel angesagt.

Toni für Herren 4

Minimeisterschaften in Waldniel am 11.02.2017

TTC Waldniel 1957 e.V. sucht den neuen Timo Boll

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht vor allem um den Spaß am Spiel. Und dabei sind die Kleinsten in Schwalmtal zumindest einen Tag lang die Größten. Am Samstag, den 11.02.2017 ab 10:30 Uhr wird unter der Regie des TTC Waldniel in der Sporthalle Dülkener Str. 120 in Waldniel der Ortsentscheid der mini-Meisterschaften 2016/2017 im Tischtennis ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen.
Bundesweit wird die Aktion von der Tischtennisfirma DONIC und dem Versicherungskonzern ARAG unterstützt. In Waldniel wird der Entscheid darüber hinaus von der Volksbank Viersen gefördert.
Mitmachen bei den mini-Meisterschaften dürfen alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahren, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen dürfen vorher noch nie am offiziellen Spielbetrieb, also zum Beispiel an Meisterschafts-, Pokalspielen, Turnieren oder Ranglisten teilgenommen haben sowie keine Spielberechtigung besitzen. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln möchte, ist herzlich eingeladen mitzuspielen. Den Schläger stellt der TTC Waldniel gerne zur Verfügung.

Mitmachen lohnt sich, und zwar für alle! Nicht nur, dass auf sämtliche Starter kleine Preise warten; die Besten qualifizieren sich zudem über Orts-, Kreis- und Bezirksentscheide für die Endrunden der Landesverbände. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar über die verschiedenen Qualifikationsstufen die Teilnahme am Bundesfinale 2017. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der „minis“ im kommenden Jahr Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Oberwesel (Rheinland). Auf die Sieger des Bundesfinals wartet zudem ein Besuch bei einer internationalen Tischtennis-Großveranstaltung.

Für Fragen zur Veranstaltung steht unser erster Vorsitzende Klaus Taplick unter 0172 / 7403223 gerne zur Verfügung.

 

Herren 4: „Klarer Sieg im Kellerduell“

ASV Süchteln 5 – Herren 4         1: 9      8 : 27

Mit gemischten Gefühlen und das auch noch am „ungeliebten Sonntagmorgen) reiste die 4. Herren nach Süchteln zum Kellerduell des „Vorletzten beim Letzten ASV Süchteln“. Nicht nur Süchtelns Aufstellung war überraschend (an eins spielte laut Mannschaftsmeldung die Nr. 10) sondern auch unsere, denn wir traten an mit der gemeldeten Nr. 5 als eins an. Bei der Begrüßung brachten die Süchtelner den Wunsch doch mal endlich einen Sieg zu holen was bisher noch nicht gelungen war. Doch dazu kam es nicht.

In den Doppeln legte die 4. Herren direkt richtig los, denn Hans Bongartz – Willi Schneiders und Toni Neussen – Arne Vehlow gewannen jeweils 3:0 wobei jeweils ein Satz nur knapp mit 13:11 gewonnen wurde. Unsere Ersatzspieler Frank Gerhards (H5) – Michael Preuß (H6) legten sehr gut los, Satz 1 + 2 klar gewonnen, Satz 3 „Pause“ eingelegt um dann im 4. Satz wieder dominant zu sein und gewannen mit 3:1. Keiner konnte sich daran erinnern wann das Team zuletzt mit 3:0 nach den Doppeln führte. Aber egal es ging gut weiter.

Arne bei seiner Saisonpremiere an Brett 2 musste leider Lehrgeld bezahlen und verlor zwar mit 0:3 aber zwei Sätze davon erst in der Verlängerung. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Arne hier das obligatorische Gastgeschenk überreicht hatte. Toni hatte nach umkämpften 1. Satz mit 11:9 leichtes Spiel und gewann mit 3:0. Willi benötigte Satz 1 beim 5:11 zum Einspielen um dann die folgenden 3 Sätze klar zu gewinnen. Hans (der eine 24 stündige Heimreise aus dem Urlaub und ein Jetlag zu verarbeiten hatte) brauchte ebenfalls einen Satz zur Eingewöhnung wobei er den 1. Satz doch mit 14:12 gewann. Die restlichen zwei Sätze gewann er dann und meinte „jetzt ist es mir heiß, wie im Urlaub“. Unsere „Ersatzspieler“ Michael und Frank wollten da nicht nachstehen und zeigten sich in guter Verfassung. Während Frank bis in den 5. Satz musste und dort knapp mit 11:9 gewann drehte Michael nach verlorenem 1. Satz (5:11) richtig auf und gewann die Sätze 2 + 3 knapp um dann im 4. Satz klar mit 11:4 zu gewinnen. Bei Halbzeit stand es damit völlig unerwartet 8:1 für uns.

Im Spitzeneinzel musste Toni nun gegen Kodeeswaran ran und verlor direkt Satz 1 klar mit 5:11. Satz 2 gewann Toni knapp mit 11:9, Satz 3 ebenfalls knapp mit 11:8. Beim Stande von 5:1 für Toni nahm sein Gegner Timeout. Toni schwante nichts Gutes, denn von den letzten 4 Sätzen die Toni in entscheidenden Sätzen mit 5:1 in Front lag, verlor er jeweils. Doch heute war es anders denn gewann mit 11:4 und damit hatten wir das Spiel mit 9:1 gewonnen.

Im Hinspiel hatten wir in eigener Halle „nur“ mit 9:2 gewonnen. Doch auch schon im Hinspiel waren zwei Ersatzspieler dabei, damals Jan Hinrichs und Michael Preuß. Auch diesmal war auf unsere Ersatzspieler Verlass.

 Toni für Herren 4

Herren 4: „Deutliche Niederlage im Eiskeller!“

Herren 4 – DJK VfL Giesenkirchen 2          4 : 9       22 : 31

Nachdem es im Hinspiel zu einem Saunaspiel in Giesenkirchen kam gab es nun das andere Extrem im Eiskeller der Waldnieler Sporthalle. Dabei kam es zu einer deutlichen Niederlage der 4. Herren.

In den Eingangsdoppeln schwante noch keinem etwas Böses denn die 4. Herren ging durch Michael Deriks – Klaus Taplick und Hans Bongartz – Willi Schneides mit 2:1 in Führung.

Beide Eingangseinzel waren in den Sätzen sehr knapp und gingen in den 5. Satz. Michael spielte in den Sätzen 13:15, 11:9, 4:11, 11:8 und gratulierte Simon Georgens knapp mit 9:11. Klaus verlor 11:13 und 9:11 und schien bereits verloren, aber er rappelte sich auf und kam nun auch zu Satzgewinnen mit 11:6 und 15:13 (wehrte hierbei einige Matchbälle ab). Im 5. Satz lag Klaus denn 9:10 hinten. Erwehrte den nächsten Matchball ab und gewann schließlich das Spiel mit seinem ersten Matchball. Stand 3:2. Anschließend ging es schnell, denn es verloren Toni (0:3), Arne (1:3), Hans (1:3) und Willi (0:3). Damit 3:6 bei Halbzeit.

Michael gewann dann gegen Arne Peters mit 3:1 und es keimte noch mal Hoffnung auf. Klaus hatte es bereits im Vorfeld geahnt, so ein Sieg gelingt mir heute wahrscheinlich nicht mehr. Und so kam es beim 1:3. Toni und Arne gingen anschließend noch einmal über die volle Distanz. Beide gingen mit 2:1 Sätzen in Front und so konnte noch gehofft werden. Doch die beiden Gegner aus Giesenkirchen (Zimmermanns, Schmitz) kamen immer besser ins Spiel und gewannen beide im 5. Satz. Damit Sieg und Match für Giesenkirchen.

Zusammengefasst aus unserer Sicht: Michael und Klaus in guter Form, der Rest war heute Schweigen. Das muss sich ändern schon im nächsten Spiel in Süchteln.

Toni für Herren 4