Category Archives: Saison 2014/2015

Zusammenfassung der Jahreshauptversammlung 2015

Am 22.06.2015 begrüßte Klaus um 19:30 Uhr 19 Mitglieder in der Wirtschaft Alt Neel zur  JHV. Um auch die abwesenden Mitglieder über den Verlauf und die Ergebnisse des gestrigen Abends zu informieren folgt eine kurze Zusammenfassung. Nach den üblichen Formalien berichtete Alex über den sportlichen Verlauf der Saison. Für die erste und sechste Mannschaft endete diese mit dem Abstieg, sämtliche anderen Erwachsenenmannschaften konnten sich in ihrer Klasse halten. Nach einer düsteren Saison im Jugendbereich schauen wir wieder optimistisch in die Zukunft, denn in der nächsten Saison melden wir wieder in allen drei Altersbereichen je eine Mannschaft. Das Training wird weiterhin von Klaus und Christoph am Mittwoch sowie donnerstags von Dieter geleitet. Dirk kümmert sich um die Organisation der Mannschaften sowie um die Miteinbeziehung der Eltern. Weiterhin wird sich Dieter nach den Sommerferien als Übungsleiter für eine Kooperation mit der Realschule im Rahmen einer Pflicht-AG zur Verfügung stellen. Dies ist besonders erfreulich, da wir erstmals eine solche Zusammenarbeit eingehen. Wir hoffen dadurch weitere Jugendliche für unseren Sport begeistern zu können.
Als wichtigster Punkt auf der Tagesordnung stand die Diskussion um die Beitragserhöhung. Aufgrund einer Erhöhung der Hallennutzungsgebühren von 150% seitens der Gemeinde, sah die Versammlung die Erhöhung der Beiträge als zwingend notwendig an und stimmte dieser einstimmig zu. Um den Monatsbeitrag für Jugendliche gering zu halten, wurde dieser leicht auf acht Euro angehoben wohingegen der für die Erwachsenen ab Januar 2016 elf Euro betragen wird.
Nach der Entlastung des Vorstandes folgten die Neuwahlen. Klaus Taplick und Alex Jaspers wurden als erster Vorsitzender bzw. als Geschäftsführerin bestätigt und wiedergewählt. René Neussen und Dirk Willemsen tauschten ihre Ämter, womit René nun den zweiten Vorsitz hält und Dirk neuer Pressewart / Internetbeauftragter ist. Holger Quade und Kevin Mesken dürfen im Frühjahr des nächstes Jahres ihrer Rolle als Kassenprüfer gerecht werden und Dietmar Meyas Führung auf Herz und Nieren untersuchen.
Unter den Punkt Verschiedenes fiel erneut die Frage nach unserer rastlosen aber bisher erfolglosen Suche nach einem geeigneten Vereinslokal für alle Mitglieder. Letzte Saison gab es ein zwischenzeitliches Intermezzo mit dem Orphelino, dieses endete jedoch leider noch in der Hinrunde. Der Marktgrill hält uns zwar auch in der kommenden Saison gerne die Türen auf, wurde bisher jedoch lediglich von unserer Ersten regelmäßig aufgesucht. In der Rückrunde nahmen einige Mannschaften die Sache selbst in die Hand und organisierten unter einander des Öfteren ein Buffet mit Salaten, Fingerfood und natürlich Kaltgetränken. Dies hat problemlos geklappt und scheint zur Zeit die einzige Möglichkeit zu sein, auch nach längeren Spielen noch mit allen Heimmannschaften einen geselligen Abend zu verbringen. Eventuell besteht jedoch auch die Möglichkeit sich mit den Betreibern des Vereinsheims des Tennisclubs zu arrangieren. Wilfried wird diese Option im Auge behalten.
Aufgrund der großen Beliebtheit der letztjährigen Weihnachtsfeier, möchten wir auch diesen Dezember wieder eine solche Aktion ausrichten und hoffen auf ebenso viele Teilnehmer wie im letzen Winter.
Zu guter Letzt sollten sich möglichst alle Mitglieder folgende Daten merken und in ihren Terminkalender eintragen, damit wir diese Veranstaltungen mit vielen Teilnehmer durchführen können. Wer sich das Protokoll in aller Ausführlichkeit durchlesen möchte, kann dies hier machen.

Fahrradtour: 15.08.2015 | 09:30 Uhr Frühstück im Café Ferne Welten
Weihnachstsfeier: 12.12.2015

Bilder der Hollandtour 2015 online

Vom 13.05. bis zum 17.05.2015 haben Ingo, Simon, Daniel, Kevin, Christian, Daniel L. und Dirk erneut ihr Unwesen in dem beschaulichen Örtchen Zoutelande getrieben. Wer sich anschauen möchte, was die Männers so alles erlebt haben, kann sich gerne durch die Galerie klicken.

2. Herren gewinnt neun zu sieben gegen Kipshoven

Im Spiel zwischen der Zweiten und dem direkten Tabellennachbarn Kipshoven ging es eigentlich um die lohnenwert zu ergatternde „goldene Ananas“, da beide Mannschaften ihr Ziel des Klassenerhalts bereits erreicht hatten. Nichtsdestotrotz wollten natürlich beide das Spiel für sich entscheiden um sich den sechsten Tabellenplatz zu sichern.
Lustigerweise traten jedoch weder die Waldnieler noch die Kipshovener in ihrer stärksten Aufstellung an. Auf unserer Seite spielten Sebastian, Michael, Norbert, Klaus, Timo und Dirk. Die Blau-Weißen mussten neben dem Verletzten Nolten auch auf ihre Nummer eins Michael Caspers verzichten, weshalb oben Opszalski sowie Königs spielten. Die Mitte bestand aus Martin Caspers und Gunnar Bochmann. Unten gesellten sich Kosubek und Stevens dazu.
Michael und Dirk traten zum dritten Mal diese Saison erneut in ihrer Rolle des Opferdoppels zwei an, konnten aber leider auch im dritten Versuch gegen das Einserdoppel (Königs – Opszalski) nichts ausrichten. Besser machten es da schon Sebastian und Klaus, die nach verlorenem ersten Satz ins Spiel fanden, worauf drei klare Sätze gegen Caspers – Kosubek folgten. Timo und Norbert konnten die Sätze gegen Gunnar – Stevens jedoch irgendwie nie nach Hause bringen und verloren in vier Sätzen, wobei jeder hätte gewonnen werden können. Es galt nun also einen knappen Rückstand aus den Doppeln aufzuholen.
Im ersten Einzel sah Sebastian gegen Königs nach zwei klar gewonnenen Sätzen und einer Führung im Dritten bereits wie der sichere Sieger aus. Diesen Gedanken schien er selbst auch im Kopf zu haben, was zur Folge hatte, dass Königs die Sätze drei und vier für sich entscheiden konnte. Im Fünften drehte Sebastian dann aber zu Satzende wieder auf, schickte seinen Gegner mit 11:7 auf die Bank. Kosubek zog anschließend sein zweites Einzel gegen Timo vor. Hier konnte man Timo das mangelde Training und die damit verbundene Unsicherheit anmerken, denn Kosubek ging mit drei zu null als klarer Sieger aus dem Spiel hervor.
Michael wollte sich gegen Opszalski für die klare Hinrundenniederlage revanchieren, das klappte allerdings nicht so ganz, da Christian einfach zu sicher spielte. Nach drei Sätzen war der „Drops gelutscht“. Besser machte es da Norbert in der Mitte gegen Gunnar. Der sich allerdings vor dem Spiel daran erinnerte, noch nie gegen Norbert gewonnen zu haben. Durch diesen psychologischen Vorteil konnte Norbert den ersten Satz klar für sich entscheiden und im Zweiten sogar mit neun zu eins in Führung gehen. Doch Gunnar zeigte, wie gewohnt, Kämpferqualitäten, erschlich sich den Satz noch irgendwie in der Verlängerung. Psychologischer Vorteil für Norbert futsch – Moralioscher Vorteil voll auf Gunanrs Seite, der auch den dritten Satz für sich entscheiden konnte. Der vierte Satz stellte den Spielverlauf nochmals komplett auf den Kopf, da Norbert nun zu eins gewann und auch im Fünften mit 11:8 die Oberhand behielt.
Klaus bewies gegen Caspers neben spielerischer vor allem Nervenstärke. Bereits im vierten Satz hatte er zwei Matchbälle auf seiner Seite, konnte diese jedoch nicht nutzen, weshalb es in den Fünften ging. Auch in diesem wehrte Caspers zwei Matchbälle ab und erspielte sich selber zwei. Doch Klaus wollte dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden und erkämpfte sich den letzten Satz schließlich zu zwölf. Timo schien in seinem zweiten Einzel voll in die Spur gefunden zu haben und fegte Stevens mit drei zu null von der Platte.
Ähnlich sah es beim Spiel zwischen Kosubek und Dirk aus, jedoch für den Kipshovener, der die ersten beiden Sätze klar für sich entschied. Doch Dirk kämpfte sich irgendwie ins Spiel rein, entschied Satz drei und vier knapp in der Verlängerung für sich. Im fünften verlor er dann aber leider zu neun.
Zwischenstand nach der ersten Runde: fünf zu fünf
Sebastian verlor zwar den ersten Satz gegen Opszalski, entschied die folgenden drei Durchgänge jedoch für sich und konnte uns somit in Führung bringen. Michael nahm sich auch im zweiten Einzel vor, seine 14:16 Hindrundenniederlage im fünften Satz gegen Königs wett zu machen. Dies konnte er diesmal sogar eindrucksvoll erreichen, da er nach knappen ersten Satz die Sätze drei und vier im Schneider für sich entschied.
In der Mitte war diesmal leider nicht viel zu holen. Norbert ging klar mit null zu drei gegen Caspers unter, die berüchtigte Rückhandpeitsche konnte er mit seinen Noppen weder vehindern noch zurückspielen. Klaus schien seine Restkondition für das Schlussdoppel aufheben zu wollen, weshalb er Gunnar in vier Sätzen unterlag.
Nun musste Dirk gegen Stevens ran. Ging er vor fünf Wochen noch sang und klanglos mit drei zu null unter, nahm auch er sich vor, es diesmal besser zu machen. Der erste Satz lief bereits gut. Dirk ging mit 10:4 in Führung, brauchte jedoch gefühlte zwanzig Satzbälle, um diesen Satz zu elf für sich zu entscheiden. Satz zwei holte sich Stevens anschließend deutlich zu fünf. Ähnlich klar konnte auch Dirk den dritten Satz gewinnen und führte auch im Vierten lange mit vier Punkten Vorsprung. Stevens klaute sich diesen jedoch noch irgendwie, weshalb es erneut in den Entscheidungssatz ging. Nach gutem Coaching durch Michael, zog Dirk schnell mit acht zu null davon und entschied den Satz schließlich zu fünf für sich. Somit war das Unentschieden schonmal gesichert.
Doch dies reichte Klaus und Sebastian nicht. Im Schlussdoppel ließen sie Königs – Opszalski keine Chancen einen Satz zu gewinnen. Das drei zu null bedeutete schließlich auch den 9:7 Erfolg. Obwohl alle Spieler Punkte zu diesem Spiel beisteuerten, war Sebastian mit zwei Einzel- sowie Doppelerfolgen sicherlich der „Man of the Match“.

5. Herren: Knappe Niederlage zu fünft!

Herren 5 – TTG Leuth-Hinsbeck H 6:9 23:31
Leider konnten die Jungoldies nur zu „Fünft“ antreten. Hinsbeck – Leuth konnte keinem alternativen Termin zusagen. Also mussten 3 Spiele kampflos abgegeben werden.
Im Spitzenpaarkreuz waren Stefan Vahlhaus und Thomas „Scholle“ Scholz eine Klasse für sich. Scholle konnte seine beiden Hinrundenniederlagen (Leo) vergessen machen und gewann mit jeweils 3:0 diesmal klar. Stefan musste einmal in den 5. Satz holte aber zwei Siege. Zusammen hatten die beiden auch noch das Eingangsdoppel nach verlorenem 1. Satz mit 3:1 gewonnen. Zusammen 5 Punkte. Das reichte aber leider nicht.
Frisch aus dem Urlaub (quasi direkt aus dem Flieger) war Wilfried Geisler zur Stelle und gewann sein erstes Einzel mit 3:0. IM 2. Einzel sah es für Wilfried ebenfalls gut aus nach zwei gewonnenen Sätzen. Doch sein Gegner Alexander Büschkes gab sich nicht geschlagen und gewann Satz 3+4. Der 5. Satz sollte entscheiden und das ging leider zu Gunsten von Büschkes beim 8:11.
Das anschließende „Nichtantreten des 6. Spielers“ bedeutete den 9:6 Sieg für Hinsbeck – Leuth.

Ein Punkt hätten die dezimierten Jungoldies verdient gehabt. Damit beendeten die 5. Herren mit 14:22 Punkten punktgleich mit dem TTC Windberg den 8. Tabellenplatz. Nächste Saison greifen die Jungoldies wieder an.

Toni für die 5. Herren

5. Herren: 5:9 Niederlage in Windberg

TTC Windberg 3 – Herren 5 A 9:5 35:18
Mit gemischten Gefühlen fuhren die Jungoldies zum punktgleichen Tabellennachbar nach Windberg denn von der Aufstellung fehlten die Nr. 2, 3 und 4.
Nach den taktisch aufgesetzten Doppeln sah es gut aus, denn dadurch lag das Team mit 2:1 vorne. Stefan Vahlhaus – Toni Neussen spielten Doppel 2 und gewannen mit 3:2 Sätzen. Willi Schneiders – Hans Bongartz als Doppel 1 gewannen ebenfalls mit 3:2. Im 3. Doppel gab es dann eine 2:3 Niederlage.
Erstmalig im oberen Paarkreuz zur Rückrunde ging Toni gegen Norbert Bissels an den Tisch. Es ging zwar in den Sätzen knapp zu aber Bissels gewann mit 3:0 und war darüber sehr erfreut. Stefan ließ gegen Hees nichts anbrennen und damit neuer Spielstand 3:2.
Im mittleren Paarkreuz zeigte sich die wahre Spielstärke der Windberger, denn Hans und Willi wehrten sich zwar kassierten aber eine 0:3 Niederlage. Frank Gerhards (kurzfristiger Ersatz) aus der 6. Herren gab alles gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Manfred Müller (ehemaliger Landesligaspieler) verlor aber mit 13:15 den 4. Satz und damit das Spiel. Umgekehrt machte es Richard Kegel bei seinem Rückrundendebut und gewann nach 1:2 Satzrückstand mit 12:10 im 5. Satz Gegen Czech.
Anschließend zeigte sich Stefan auch Bissels beim 3:1 Sieg überlegen. Spielstand 5:5. Jetzt war wieder Windberg mit einer ausgeglichen Mannschaftsleistung an der Reihe und fuhr 4 Sieg in Serie mit jeweils 3:0 Sätzen ein. Hier zeigte sich die deutliche Überlegenheit des Gastgebers Windberg.
Damit hatte Windberg 9:5 gewonnen und hat nun 16:18 Punkte gegenüber 14:20 der Jungoldies.
Zum letzten Spiel der Meisterschaftsrunde gegen Hinsbeck – Leuth (5:9 Niederlage in der Hinrunde)können die Jungoldies nicht in Bestbesetzung antreten. Da werden die Trauben denn sehr hoch hängen, aber die Jungoldies werden ihr Bestes geben.

Toni für die 5. Herren

5. Herren: 9:1 Sieg gegen Myhl 3

Herren 5 – Füchse Myhl 3 H 9:1 29:4
Der Tabellenletzte Myhl 3 trat mit Damenersatz an. Bei dieser Aufstellung musste ein deutlicher Sieg her. Und so kam es.
Die Eingangsdoppel wurden alle klar gewonnen. Dabei wurde nur ein Satz abgegeben. Es siegten: Vahlhaus – Scholz, Hinrichs – Neussen und Schneiders – Bongartz.
Anschließend siegten Stefan, Scholle, Hini mit jeweils 3:0 wobei zwei Sätze sogar zu „0“ gewonnen wurden. Das Spiel des Abends lieferten sich anschließend Toni mit Rainer Hockelmann. Beide bevorzugen die gleiche Spielanlage: Dem Gegner zu verleiten einen Topspin zu ziehen und dann mit einem knallharten „Konterblock“ den Punkt zu machen. So wurde zwischenzeitlich von Rainer bemerkt: Wer angreift der macht nicht den Punkt.11:7, 6:11 die beiden ersten Sätze. Satz 3 gewann Toni mit den starken „Blocks“ 12:10, Satz 4 Rainer mit starken Blocks 12:10. Im entscheidenden 5. Satz baute Toni etwas ab und verlor mit 8:11. Das Gastgeschenk war gemacht. Stand 6:1. Mit weiteren drei klaren 3:0 Sätzen beendeten Willi, Hans und noch mal Stefan das ungleiche Spiel.
Toni für die 5. Herren

Das nächste wahnsinnige Match der Zweiten Herren!

Nachdem aufgrund der erbärmlichen Hinrunde der Abstieg zu fürchten war, konnte die Zweite Herren mit vier Siegen aus den letzten vier Partien den Nichtabstieg nach aller Wahrscheinlichkeit feiern. Besonders hervorzuheben war der hauchdünne Erfolg über die aufstiegsrelevanten Rheydter. Nun sollte es erneut gegen einen Aufstiegskandidaten gehen, wir spielten in Gierath – das Match sollte mindestens ebenso sehr begeistern:

Jonas/Makowski konnten ihr Doppel gegen die nominellen Nummern drei und vier leider nicht gewinnen – der dritte war der finale Rückstand. Am Nebentisch konnten Leupold/Jöbkes das Doppel Fliegen/Füsser zwar ein wenig kitzeln, jedoch fehlte immer wieder die Sicherheit, um die sämtlich knappen Sätze „nach Hause zu bringen“, 0:3. Schon früh war also zu befürchten, dass uns die Höchststrafe nach den Doppeln ereilen würde, denn unsere dritte Paarung bestand aus den im gemeinsamen Spiel unerfahrenen Theloy/Willemsen. Diese gaben den ersten Satz auch erschreckend deutlich ab, um den zweiten ebenso deutlich zu gewinnen (-3,+3). Nachdem der dritte Durchgang wieder deutlich verloren war, und es im vierten in die Verlängerung ging, wurde das Schlimmste befürchtet. Die beiden Recken konnten jedoch diesen und den letzten Satz schließlich deutlich einfahren (-6,+12,+5). Dies war eine faustdicke Überraschung – es sollte der Anfang eines großen Kampfes sein…

So spielte Leupold das erste Einzel gegen den zuweilen hochmütig wirkenden Fliegen; die ersten beiden Sätze waren noch ausgeglichen mit +9 und -9, bis Daniel seine absolute Sicherheit erreichte und seinen Gegner zweimal im Schneider von der Platte schickte. Am Nebentisch spielte Jonas die wohl spannendste Partie des Abends gegen Füsser: Nach starkem ersten Satz musste Sebastian das souveräne Block- und Spinspiel des Gegners würdigen und ging mit 1:2 in Rückstand. Durch eine Energieleistung und zwei Sätze beinahe fehlerfreien Angriffspiels konnte er dieses Match unter Applaus beider Mannschaften letztlich gewinnen (+5,-9,-3,+7,+8). Nun winkte zum ersten Mal ein kleiner Vorsprung, welchen wir nicht zu erhoffen gewagt hatten. Man konnte spüren, dass die Begegnung nicht so einseitig ausgehen musste wie befürchtet…

Die Führung verloren wir jedoch postwendend wieder, indem Jöbkes gegen Esser mit 1:3 unterlag. Dabei spielte Michael nicht schlecht, er musste jedoch die Klasse des starken Gegners respektieren. Die erneute Führung von 4:3 konnte Makowski erreichen, welcher gegen den unangenehm zu spielenden Meutgens bereits mit 0:2 in Rückstand geraten war. Alex steigerte sich jedoch von Satz zu Satz merklich, bis er schließlich den verdienten Lohn für seine Mannschaft einbrachte (-8,-4,+6,+8,+2). Im unteren Tableau verlor Norbert gegen Sack mit 0:3, dabei waren die Sätze eins und drei nicht unerreichbar (-9,-5,-10). Theloy hatte sich jedoch durch eine Störung aus dem anderen Court herausbringen lassen und haderte noch deutlich mit der Folge, dadurch den ersten Durchgang verloren zu haben. Schließlich vollendete Dirk die erste Einzelrunde gegen den in diesem Paarkreuz kaum geschlagenen Zambrano. Willemsen ging auch mit 0:2 in Rückstand, obgleich im zweiten Durchgang bei Satzball die Chance zum Ausgleich bestand. An sich lag das eher langsame Abwehrspiel unserem prominenten Ersatzspieler, welcher in der Folgezeit auch sein volles Potential ausschöpfte; er kämpfte sich Stück für Stück heran, lag jedoch im finalen Durchgang nach einigen Unsicherheiten mit 6:9 zurück. Nach einem Time-out und einem abgewehrten Matchball bei 9:10 verwandelte Dirk schließlich die eigene Chance zum begeisternden 12:10. Diese Leistung stellte nicht nur einen eminent wichtigen Spielpunkt dar, es ist insbesondere anzumerken, dass der Besiegte in der Differenz über 200 TTR-Punkte in Front lag.

Nun sollte die Führung gehalten werden. Dies erschien auch zunächst als erfolgreiches Unterfangen, da Sebastian gegen die Nummer eins des Gegners mit 11:9 in Führung ging. Fliegen stellte sich jedoch mit seiner ganzen Körpergröße und verboten starkem Block- und Winkelspiel zunehmend besser auf Jonas‘ Top-Spins ein und konnte diesen letztlich mit 3:1 in die Schranken weisen. Nun war der erste Rückstand seit längerer Zeit zu befürchten, denn Füssers weiches Top-Spin-Spiel sollte Daniel nicht gerade liegen; nach hohem Rückstand im ersten Satz konnte Leupold diesen jedoch noch „klauen“; nach hoher Führung im zweiten Durchgang kam hingegen Füsser wieder heran, was Daniel bei 9:8 zu einem Time-out veranlasste. Dieses zeigte offenbar Wirkung, denn auch der zweite Satz konnte gewonnen werden. Der Gegner war jedoch alles andere als gebrochen und trumpfte nun groß auf. Daniel stemmte sich mit aller Kraft dagegen, konnte jedoch nicht verhindern, dass sein Kontrahent die Sätze drei und vier für sich entschied und im Entscheidungssatz gar mit 5:1 in Führung ging. Das konsequente Abwehrspiel ermüdete den Gegner mittlerweile jedoch offenbar, sodass dieser sich nun immerhin ein paar wenige leichtere Fehler erlaubte. Schließlich konnte Daniel diese Partie doch erstmalig für sich entscheiden und die erneute Führung begründen (+11,+8,-9,-7,+8).

Alex spielte daraufhin wie so oft für das Publikum ansehnliche fünf Sätze, welche mal der eine und mal der andere dominierte. Makowski präsentierte sich zu unserem Glück erneut als besonders nervenstark, ein erzwungener Blockfehler von Esser besiegelte das 11:9 im Fünften. Währenddessen ging Jöbkes absolut unnötig gegen Meutgens mit 0:2 in Rückstand. Aufgrund konsequenten Angriffspiels erspielte Michael sich eine 9:5-Führung im ersten und eine 10:8-Führung im zweiten Satz. Lediglich die erfolgreiche Beendigung der Durchgänge wollte ihm nicht gelingen. Glücklicherweise brachte diese unglückliche Fügung Michael jedoch nicht von seinem Kurs ab und er konnte die Sätze drei und vier gewinnen. Im Entscheidungssatz führte Jöbkes dann mit 8:5 – dies war der optimale Zeitpunkt, um eine Führung mal ins Ziel zu retten – was Michael zu unserer Freude und als Lohn für ein tolles Comeback auch tat (-9,-10,+10,+7,+7). Somit stand es plötzlich 8:5 gegen den Favoriten, der Sieg war zum Greifen nah…

Leider ist der Sportskamerad Theloy allerdings noch nicht wieder auf altem Niveau; dies wurde erneut deutlich, als er Zambrano nach respektablem Kampf gratulieren musste. Dabei hatte Norbert den zweiten Satz noch gewinnen können; die Hoffnung, dass Norbert die notwendige Konstanz entwickeln würde, wurde jedoch enttäuscht, 1:3. Auch Willemsen fand nicht hinreichend in sein Spiel, gegen Sack vergab er einen Satzball im Ersten, dann schien die Luft ‚raus zu sein, 0:3. Hätten wir vor der Begegnung gewusst, dass das Schlussdoppel über Sieg oder Unentschieden entscheiden würde, hätten wir uns gratuliert – nach der 8:5-Führung fürchteten wir nun jedoch, die Überraschung noch zu verpassen. Diese Sorge wurde noch verstärkt, als Jonas/Makowski ein 8:2 im Eröffnungssatz nicht zu einem Satzgewinn ummünzen konnten, 9:11. Auch der folgende Durchgang führte zu einer 8:2-Führung, diesmal blieben unsere beiden unermüdlichen Krieger jedoch nichts schuldig und gewannen 11:2. Nachdem im dritten Durchgang wiederum ein 7:2 erspielt wurde, kamen die Gegner wieder heran, nach 10:7 und 10:9 genügte der letzte Satzball glücklicherweise zur Führung. Den vierten Durchgang beherrschten Sebastian und Alex nun im Wesentlichen, dieser endete mit 11:7.

Fazit: Der Abstiegskandidat Waldniel II hat mit einer Serie von 10:0 Punkten ein deutliches Zeichen gesetzt. In der Begrüßungsrede wurde unter Bezugnahme auf die vier siegreichen Spiele noch gewertet, dass man mit einem Waldnieler Sieg fest rechne – selbstverständlich war dies als Witz zu verstehen. Dass wir diese enorm stark besetzte Mannschaft wirklich würden schlagen können, vermuteten wir indes nicht. Umso erfreulicher ist es zu sehen, was die Mannschaft aus sich herausholen kann, wenn sie kollektiv kämpft „bis zum Umfallen“. Das Thema Abstieg wird sogar rechnerisch vom Tisch sein, wenn wir nächste Woche gegen Anrath nicht verlieren. Es ist zu hoffen, dass wir dann eine ähnlich mitreißende Begegnung erleben. Folgende Zahlen verdeutlichen, was dieses Match für ein Wahnsinn war:

9:7 Spiele (!) – 32:37, also trotz des Sieges minus fünf Sätze (!!) – sieben von acht Fünfsatzspielen, dabei alle sechs Entscheidungssätze in den Einzeln gewonnen (!!!)

Bericht geschrieben von Daniel Leupold.

5. Herren: Endlich 1. Sieg in der Rückrunde

TTC SG Dülken 3 – Herren 5 5:9 24:37
Endlich der 1. Sieg in der Rückrunde ist geschafft. Dies gelang im Lokalderby beim TTC SG Dülken 3. Gleichzeitig haben sich für die Jungoldies die „Abstiegssorgen“ ebenfalls erledigt denn bei drei ausstehenden Spielen haben sie nun 8 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
In den Doppeln setzten sich zunächst Ralf Hinrichs – Toni Neussen gegen das Einserdoppel von Dülken mit 3:1 durch. Nach 2:1 Satzführung und 8:6 Vorsprung im entscheidenden Satz verloren Stefan Vahlhaus – Wilfried Geisler mit 8:11. Postwendend drehten Willi Schneiders – Hans Bongartz das Spiel wieder beim 3:1 im 3. Doppel.
An Brett 1 + 2 ging es sehr knapp zu. Stefan lag bereits 1:2 hinten gegen Henneke, gewann dann Satz 4 mit 11:8 und 5 mit 11:4. Am Nebentisch hatte Ralf zwar schon früher angefangen war aber bei Stefans Sieg erst im 4. Satz gegen Gutwin. Hinni lag 2:1 nach Sätzen vorne verlor aber Satz 4 mit 9:11 knapp. Im 5. Satz drehte Hinni noch zusätzlich auf und hatte beim Stande von 10:8 den Sieg vor Augen. Doch Gutwin glich aus. In der Verlängerung gab es noch drei Matchbälle für Hinni, aber Gutwin ließ den Sieg nicht zu. Mit 15:13 verlor Hinni dann das Spiel.
Und weiter ging es mit den 5 Satz Spielen. Willi führte gegen Zerressen mit 2:1 Sätzen, verlor aber Satz 4 und 5 mit 11:9, 11:8. Toni lag nach zwei klar verlorenen Sätzen ohne Chance zurück. Dank der neuen Einstellung von Stefan gewann Toni
Satz 3 mit 11:9. Im 4. Satz lag Toni bereits 6:10 zurück doch er wehrte 4 Matchbälle ab und glich zum 10:10 aus. Nach der Abwehr von weiteren zwei Matchbällen gewann er den 4. Satz mit 14:12. Und wieder eng ging es im 5. Satz zu wo Toni schließlich doch Starke beim 9:11 gratulieren musste. Anschließend zweigte sich das untere Paarkreuz in guter Verfassung und gewann schnell in jeweils 3 Sätzen zum Halbzeitstand von 5:4.
Anschließend am Spitzenpaarkreuz siegten Stefan und Hinni jeweils mit 3:1. Stand 7:4.Wieder spannend ging es im mittleren Paarkreuz bei Toni und Willi zu. Während Toni im 5. Satz mit 11:7 gewann verlor Willi mit 8:11 im 5. Satz.
Hans Bongartz machte anschließend mit einem 3:1 Sieg gegen seinen ehemaligen Schüler Karl-Heinz Wilden den Sieg perfekt.
Endlich hatte die Jungoldies nicht nur auf Brett 1 – 3 gepunktet sondern fast die ganze Mannschaft. Wilfried und Toni (immer noch mit Schulterverletzung) hatten ihr 1. Rückrundenspiel gewonnen. Willi blieb dies leider verwehrt.
Im nächsten Heimspiel geht es nun gegen Füchse Myhl 3 (steht als Absteiger fest). Hier sollte ein weiterer Sieg eingefahren werden. Jetzt wo der Abstieg kein Thema mehr ist.

Toni für die 5. Herren

Senioren – Tabellenführer Sü-Vorst klar besiegt

Senioren – TTVE Süchteln-Vorst 3 6 : 1 – 18 : 6

Da der Gast nicht die Möglichkeit fand das Spiel zu verlegen, traten die die Senioren erneut in neuer Aufstellung mit Holger Quade, Norbert Theloy, Ingo Coenen, Stefan Zohren an. Um das Spiel überhaupt austragen zu können mussten mit Norbert und Ingo zwei Spieler nachgemeldet werden.
Einen schönen Start legten die Doppel Theloy – Zohren, Quade – Coenen hin, die in dieser Besetzung erstmalig antraten und es stand schnell 2:0. Holger und Norbert erhöhten mit 3:0 bzw. 3:1 Sätzen den Spielstand auf 4:0. Ingo ließ Vinken beim 3:0 nicht ins Spiel kommen und 5:0 neuer Stand.
Stefan Zohren sah sich nun „Seppl Seng“ gegenüber und verteilte das Gastgeschenk beim 0:3. Im anschließenden Einzel zwischen Holger und Hankiewicz (Spitzname „Wladiwostok“) ging es hoch her. Holger gewann den 1. Satz mit 11:3, verlor Satz 2 mit 11:13, Satz 3 hieß es 11:2, der 4. Satz stand an und dort ging es erneut hoch her denn Holger schaffte es erst in der Verlängerung indem er den Satz mit 13:11 gewann. Damit Satz, Spiel und Match für die Senioren.
Der Tabellenführer war entthront aber Tabellenführer ist nun der TTC Wetschewell mit 7:3 Punkten genau wie Waldniel, aber mit +12 in den Spielen besser als Waldniel mit +8. Beide haben noch zwei Spiele, Wetschewell in Sü-Vorst (3. mit 6:4) und gegen Arsbeck. Waldniel gegen Gerderath – Gerderhahn und in Rheindahlen. Das bleibt spannend bis zum Schluss. Schön ist, dass zwei Mannschaften aufsteigen.

Toni für die Senioren

Bittere Niederlage für 5. Herren gegen Tus Jahn MG

Herren 5 – TuS Jahn MG 3 H 6:9 25:33
Beide Mannschaften traten im nachverlegten Spiel in Bestbesetzung an. Bereits in den Doppeln deutete sich das erwartete schwere Spiel an. Nur das „Einserdoppel“ Vahlhaus – Scholz wurde seiner Rolle gerecht und gewann klar mit 3:0. Die beiden anderen Doppeln wurden trotz Gegenwehr mit 1:3 verloren.
In den ersten Einzeln lief es super für uns, denn Stefan 3:0, Scholle 3:2 und Hinni 3:0. Damit hatten wir uns eine schöne Basis mit 4:2 geschaffen. Doch nach drei verlorenen Einzeln lagen wir bei Halbzeit 4:5 hinten. Dabei hatte Willi es in der Hand gegen Schiffers etwas zu holen musste sich aber im 5. Satz knapp geschlagen geben.
Erneut Stefan und Scholle drehten den Spielstand auf 6:5 wobei beide erst im 5. Satz gewannen. Schon bei Stefan ging es gegen Hütz heiß her. Hier war besonders der 4. Satz zu erwähnen, Stefan verlor diesen schließlich mit 14:16. Im 5. Satz machte er jedoch kurzen Prozess beim 11:4. Noch spannender macjhte es Scholle, der bereits in den Sätzen 0:2 hinten lag und im 3. Satz bereits mit 6:10 zurücklag gegen Bungter. Doch Scholle ließ sich nicht entmutigen und gewann Punkt um Punkt und glich zum 10:10 aus. Nach der Abwehr von weiteren zwei Matchbällen gewann er unter lautem Jubel der Zuschauer den Satz mit 13:11. Jetzt wusste Scholle wie es ging und gewann die beiden Sätze mit 11:7.
Hinni sah nach knapp gewonnenen Sätzen (11:8, 13:11) gegen den Jugendlichen Koninkx schon den Sieg vor Augen. Doch es kam ganz anders. Koninkx wurde von seinem Mannschaftskollegen sehr klug eingestellt und gewann die Sätze 3 und 4 zu 1 bzw. 3. Doch Hinni raffte sich wieder auf und hatte den Sieg vor Augen beim Stande von 10:8. Doch mit zwei tollen Topspins glich Koninkx aus. Jetzt ging es hin und her, einmal Vorteil für Koninkx, einmal Vorteil für Hinni. Schließlich hatte der Jahner mit 17:15 mit Glück den Sieg davon getragen. Es stand 6:6. Auch in Ihren zweiten Einzeln zeigten sich die Toni, Willi und Wilfried nicht in Normalform und Jahn gewann mit 9:6. Eine bittere Niederlage für die Jungoldies.

Hätte das Team nicht eine gute Hinserie gespielt wäre es jetzt wohl auf den Abstiegsplätzen angelangt. Schon im nächsten Spiel beim TTC Dülken kann der Nichtabstieg perfekt gemacht werden. Also „Lot Jon“ für die Jungoldies und „Auf geht’s“.

Toni für die 5. Herren