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Senioren 50 Team gewinnt die Bronzemedaille bei den „Deutschen Mannschaftsmeisterschaften“

Anfang April hatten Guang, Michael und Holger doch etwas überraschend gegen die favorisierten Bergneustädter in Weilerswist den Titel des „Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften Senioren 50“ gewonnen.

In der nun über 60-jährigen Vereinsgeschichte konnte noch keine Mannschaft des TTC´s sich für eine „Deutsche Meisterschaft“ qualifizieren. Nun ging es am vergangen Wochenende zu den „Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren“ nach Langenselbold (Hessen). Hier kämpften insgesamt 64 Mannschaften um 8 Titel (40er, 50er, 60er, 70er, männlich und weiblich).

Am Freitag, den 01.06.2018 machten sich dann Guang, Michael und Adine, Holger und Andrea, Coach Ramin und „Ersatzspieler“ Klaus mit Heike auf den Weg nach Hessen. Übernachtet wurde in Offenbach, damit hatte man ca. 20 Minuten Anreise zu den Hallen in Langenselbold.

Abends konnte in den Hallen bereits „DM-Luft“ an den Tischen geschnuppert werden, ab 20:00 Uhr fand dann auch die Auslosung der Mannschaften statt. Die Teilnehmer in der Senioren 50 Konkurrenz kamen aus 8 Regionen. Die Mannschaften wurden nach den TTR-Punkten der jeweiligen drei Topspieler gesetzt. Erfreulicherweise wurde unsere Mannschaft hier an Position zwei gesetzt, knapp vor den Mannschaften vom SC Charlottenburg und TSV Gräfelfing. Damit konnte man aber dem favorisierten Team vom Oldenburger TB in der Gruppenphase aus dem Weg gehen.

       

Dann ging es zurück in´s Hotel, wobei man sich noch nebenan in der „Stars Lounge“ etwas stärkte. Dann war „Bettruhe“ angesagt, und man verabschiedete sich bis zum Frühstück um 7:00 Uhr. So ganz ruhig war es dann allerdings doch nicht, früh um 4:15 Uhr krähten einige Hähne, ab 5:00 Uhr flogen einige Flugzeuge im Minutentakt über das Hotel. Auch der Blick auf die „Senioren 50 WhatApp-Gruppe“ zeigte beunruhigende Bilder der Nacht vom Coach…

So war man dann auch beim Frühstück nicht komplett. der Coach ging auch nicht an sein Handy (Akku leer).  Aber es gibt ja in Hotels immer die Möglichkeit über die Rezeption jemanden anzurufen. Hier war man hilfsbereit und kurze Zeit später hörte Klaus am Telefon die „frische Stimme“ des Coaches. Nach den Begrüßungsfloskeln gab es ein kurzes Sch…, verschlafen, warum hast Du nicht angerufen?…, Sch…., Akku alle, ich komme gleich. Die Spieler waren schon mal vorgefahren, Coach, Ersatzspieler und Spielerfrauen machten sich dann gemeinsam auf den Weg. 

Vor Ort lag das Team gegen den TTF Besseringen (STTB),  nach einem klaren 3:0 Erfolg von Michael schon mit 1:0 in Führung. Im Anschluss mussten Holger und Michael (2:3) nur noch dem aktuellen „Deutschen Seniorenmeister“  Andreas Koch gratulieren, alle anderen Spiele gewann man klar zum 4:2 Endstand. 

 

Das zweite Spiele gegen die Mannschaft des SV Elpersheim (TTBW) war dann eine klare Sache und man gewann sicher mit 4:0 und 12:0 Sätzen.

Nun ging es im letzten Spiel am Samstagnachmittag gegen den mehrfachen Vizemeister (SC Charlottenburg) dieser Veranstaltung um den Gruppensieg. Leider lief es hier so gar nicht, Guang konnte das Auftakteinzel noch klar gewinnen, danach gab es aber zwei 4-Satz und zwei 5-Satz Niederlagen und man unterlag klar mit 1:4.

Nach einem kurzen Moment der Trauer über die Niederlage freute man sich aber um so mehr über das Erreichen des Halbfinales.

Am Abend stand dann noch die „Players Night“ auf dem Programm. Das Buffet war ok, als der Hotelchef aber gegen 21:30 Uhr zum Tanz einlud und „Cheri Cheri Lady“ auflegte, nutzte man die Gunst der Stunde und zog sich nach Offenbach ins Hotel zurück. Ein (ja nur jeweils ein) Absacker im Biergarten der „Stars Lounge“ und dann ging es husch husch ins Körbchen.

Sonntagmorgen dann keine besonderen Vorkommnisse und pünktlich um 9:00 Uhr startete das Halbfinale gegen den Topfavoriten Oldenburger TB. Die angekündigten Ex-Weltmeister Waldner und Appelgren waren zwar aufgrund von „Verpflichtungen“ in Schweden nicht am Start, der Oldenburger TB konnte aber trotzdem eine deutlich überlegene Mannschaft an die Tische stellen. Selbst Doppel-Weltmeister Steffen „Speedy“ Fetzner war in diesem Team nur Ersatzspieler. Mit Yancheng Wang (2.230 TTR-Punkte) und Nicolai Popal (2.186 TTR-Punkte) hatte Oldenburg die mit Abstand stärksten Spieler der Konkurrenz am Start. Mit Lothar Rieger stand aber wenigstens ein „Oldenburger Eigenwächs“ in der Aufstellung.

Das Spiel startet mit der Partie Guang gegen Popal. Guang hatte reelle Siegchancen, ein Aufschlagfehler bei 8:8 im zweiten Satz  und eine 9:4 Führung im vierten standen dem aber im Wege und er unterlag mit 6:11 | 9:11 | 15:13 und 10:12.

Wobei der v.g. Hinweis „keine besonderen Vorkommnisse“ nicht ganz richtig ist. Unsere Delegation feuerte so lautstark das Team an, dass eine Spielerin zwei Tische entfernt sich beschwerte weil sie die Ballwechsel bei ihrem eigenen Spiel nicht mehr hören würde. Die Diskussion darüber wurde nicht zielführend beendet…  😉

Michael freute sich dann im zweiten Einzel, dass er gegen seinen Wunschgegner Yancheng Wang ran durfte und war so voller Glückshormone das er den ersten Satz klar gewinnen konnte. Die leichten Schwächen des „Chinesischen Norwegers“ legte dieser aber umgehend ab und gewann die anderen drei Sätze klar.

Holger zeigte dann im Spiel gegen Rieger ein Wechselbad der Gefühle. Im fünften Satz führte Rieger bereits mit 10:5 und hatte im Anschluss 6 Matchbälle, bevor  Holger doch noch den Satz und damit das Spiel gewinnen konnte. Zwischenstand nur noch 1:2.

Im anschließenden Doppel und auch im Einzel von Guang gegen Yancheng Wang konnte allerdings kein Satz mehr gewonnen werden und man unterlag dem späteren „Deutschen Meister“ mit 1:4. Oldenburg stand aber gerne für Erinnerungsfotos und Autogramme zur Verfügung.

Im Zweiten Halbfinale unterlag der SC Charlottenburg klar dem TSV Gräfelfing mit 1:4, sodass es nun um den dritten Platz die Chance zur Revanche gegen die Mannschaft aus dem Gruppenfinale kam.

Beide Mannschaften standen sich mit den gleichen Spielern aber in veränderter Reihenfolge gegenüber. Zu Beginn durfte Michael gegen den langjährigen Zweitligaspieler Frank Kasiske ran. Er spielte gute Winkel und alles mit hohem Tempo und gewann mit 6:11 | 14:12 | 13:11 und 11:7. Das war schon mal ein Paukenschlag. Guang legte dann gegen den Norbert Adolph nach und gewann trotz Muskelkrämpfen gegen einen sich clever wehrenden Abwehrspieler mit 11:5 | 8:11| 12:10 und 11:9. Holger konnte dann gegen Roland Kowalski im Fünf-Satz-Krimi am Ende klar mit 6:11 | 11:8 | 11:8 | 10:12 und 11:4 gewinnen. Damit Zwischenstand 3:0 und nur noch ein Punkt entfernt vom Gewinn der Bronzemedaille.

Das anschließende Doppel brachte dann aber noch keine Entscheidung. Poos/Quade unterlagen mit 1:3 Sätzen. Nun gab es noch drei Einzel von denen ein Einzel gewinnen werden musste. Da die komplette Veranstaltung am Sonntagnachmittag nun kurz vor der Siegerehrung stand, forderte der Oberschiedsrichter dass nun parallel an zwei Tischen weiter gespielt werden sollte. Guang musste nun gegen Kasiske und Michael gegen Kowalski ran. Beide Waldnieler hatten am Vorabend jeweils in fünf Sätzen gegen diese Gegner verloren.  Doch beide gewannen schnell die ersten beiden Sätze zur jeweiligen 2:0 Führung. Guang war dann im dritten Satz etwas schneller und entnervte mit einer Batterie von Schmetterbällen aus unmöglichen Positionen den langjährigen Zweitligaspieler zum 11:8. 

Damit Spiel, Satz, Sieg und Bronzemedaille für die Senioren 50 des TTC Waldniel.

Die Siegerehrung war dann für alle ein tolles Erlebnis von dem der ein oder andere noch lange berichten wird.

Danke an alle, die die Mannschaft an diesem Wochenende unterstützt haben.

Der nun „allergrößte Erfolg“ der Vereinsgeschichte ist umso mehr hervorzuheben, da der TTC als einziger der vier Halbfinalisten nur mit eigenen Spielern spielte. Alle anderen hatten sich extra für die Seniorenkonkurrenz mit Spielern andere Vereine gezielt „verstärkt“.

 

30. mini-Meisterschaften in Waldniel am 20.01.2018

TTC Waldniel 1957 e.V. sucht den neuen Timo Boll

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht vor allem um den Spaß am Spiel. Und dabei sind die Kleinsten in Schwalmtal zumindest einen Tag lang die Größten. Am Samstag, den 20.01.2018 ab 10:30 Uhr wird unter der Regie des TTC Waldniel in der Sporthalle Dülkener Str. 120 in Waldniel der 30. Ortsentscheid der mini-Meisterschaften 2017/2018 im Tischtennis ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen.

Bundesweit wird die Aktion von der Tischtennisfirma DONIC und dem Versicherungskonzern ARAG unterstützt. In Waldniel wird der Entscheid darüber hinaus von der Volksbank Viersen gefördert.

Mitmachen bei den mini-Meisterschaften dürfen alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahren, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen dürfen vorher noch nie am offiziellen Spielbetrieb, also zum Beispiel an Meisterschafts-, Pokalspielen, Turnieren oder Ranglisten teilgenommen haben sowie keine Spielberechtigung besitzen. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln möchte, ist herzlich eingeladen mitzuspielen. Den Schläger stellt der TTC Waldniel gerne zur Verfügung.

Mitmachen lohnt sich, und zwar für alle! Nicht nur, dass auf sämtliche Starter kleine Preise warten; die Besten qualifizieren sich zudem über Orts-, Kreis- und Bezirksentscheide für die Endrunden der Landesverbände. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar über die verschiedenen Qualifikationsstufen die Teilnahme am Bundesfinale 2018. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der „minis“ im kommenden Jahr Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Trier. Auf die Sieger des Bundesfinals wartet zudem ein Besuch bei einer internationalen Tischtennis-Großveranstaltung.

Für Fragen zur Veranstaltung steht der 1. Vorsitzende des TTC Waldniel, Klaus Taplick, unter 0172 / 7403223 gerne zur Verfügung.

Anmeldeformular

 

Fröhliche Weihnachten

Der TTC Waldniel wünscht allen Mitgliedern, Sponsoren und Freunden

schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Jahrehauptversammlung / Mannschaftssitzung am 01.06.2017 bei Bax-Tacken

Liebe Mitglieder, liebe Eltern,

am 01.06.2017 findet unsere Jahreshauptversammlung in der Gaststättte Bax-Tacken mit Beginn um 19:30 Uhr statt. Auf der Tagesordung stehen wie immer Neuwahlen, ein Rückblick auf das letztjährige Tischtennisjahr sowie Diskussionen um das Vereinsleben. Im Anschluss daran werden die Mannschaftsaufstellungen für die kommenden Saison besprochen. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen. Die Einladung könnt ihr hier abrufen.

Im Finale ein wichtiger Sieg der Zweiten

Zum Abschluss der Hinrunde stämmten wir die schwierige Aufgabe, gegen den zuletzt starken Mitabstiegskandidaten aus Vanikum Punkte einzufahren. Nach nur drei Punkten aus den ersten sieben Spielen konnten wir zuletzt Boden gutmachen, so punkteten wir gegen starke Mannschaften drei Spiele in Folge. Nun sollte ein Sieg ein halbwegs versöhnliches Ende des Jahres einläuten – es gelang, wenn auch hauchdünn. Nachdem wir den Ausfall des unteren Paarkreuzes zu verschmerzen hatten – Simon Möller und Michael glaubten Wichtigeres zu tun zu haben -, sollte zunächst Klaus Heister seinen Wiedereinstand feiern. Da dieser jedoch kurzfristig nicht zur Verfügung stand, gab Dirk sein Debüt in dieser Saison – letztlich sehr zu unserem Vorteil:

In den Doppeln haben wir die traurige Bilanz nun konsequent komplettiert, zum elften Male gingen wir mit einem leichten Rückstand von 1:2 aus den Eingangsdoppeln. Lediglich unsere beste Paarung Jonas/Voss obsiegte mit 3:1, während die Behelfspaarungen Leupold/Heyer und Mesken/Willemsen unterlagen. Als Zwischenfazit ist nicht von der Hand zu weisen, dass hinsichtlich der Doppel zündende Ideen gefordert sind: Mit der Bilanz von 13:25 stehen die Doppel sinnbildlich für die enttäuschende Hinrunde, die Mannschaft fand einfach keinen Weg, vernünftig zusammenzustehen und entsprechende Paarungen zu entwickeln. In den Einzeln immerhin schlossen wir knapp positiv ab (63:62).

In den Einzeln konnten wir zum fünften Mal in dieser Spielzeit auf das starke obere Paarkreuz Leupold und Jonas zählen, welches auch heute wieder wichtige Punkte erspielte (insgesamt 22:8 Punkte). Zunächst gewann Daniel gegen den unangenehm spielenden und aus der Mitte „aufgerutschten“ Coenen in vier Sätzen. Sebastian indes wurde von seinem Gegner Lubberich in einer Weise geschlagen, die man bei Jonas vermutlich noch nie gesehen hat; der Gegner hatte auf alle Schläge Sebastians eine Antwort und ließ ihm zu unserem Bedauern nicht den Hauch einer Chance. Während Christian in der Mitte praktisch abschenkte, wobei er so viel jammerte, dass es nur natürlich war, dass keine Kraft für Konzentration und Bewegung übrig blieb, konnte der zuletzt wiedererstarkte Christoph sein Match souverän gewinnen. Unten spielten Kevin und Dirk ordentliche Partien und brachten uns wider Erwarten in Führung (5:4). Nachdem Mesken den ersten Durchgang „vergeigt“ hatte, besann er sich auf immer sichereres Angriffstischtennis, welches Willemsen in beeindruckender Weise von vorneherein zeigte, und das gegen einen Gegner mit gut 100 TTR-Punkten mehr (+7, +4, +8 !).

Nun wollten wir weiter zulegen, beide Matches im oberen Paarkreuz gestalteten sich jedoch als schwierig. Sebastian ließ sich nach 2:0 Führung noch aus der Spur bringen durch einen Kontrahenten, der sich mittels seines Materials in den Entscheidungssatz kämpfte. Diesen konnte Sebastian jedoch für sich entscheiden (+6). Leupold indes hatte mit dem Primus der Gegner zu kämpfen. Dieser kam zunächst mit Daniels passiver Art nicht zurecht und konnte von Glück reden, den zweiten Satz noch geklaut zu haben. Leupold gewann zwei Sätze deutlich zur 2:1 Führung, der ein Krimi im Vierten folgte: Nachdem ein Nervenkrieg in der Verlängerung mit mehreren Satzbällen auf beiden Seiten, einem Time-Out und viel Geschrei des Gegners entbrannt war, entschied Leupold diesen schließlich für sich, 16:14. Beim Stande von 7:4 schienen wir auf dem richtigen Weg zu sein; leider schlug Vanikum zurück:

In der Mitte war „Vossis“ Einzel fest eingeplant, dieses ging jedoch nicht unverdient an den stark spielenden Seiffert (1:3); was der erkrankte Heyer zeigte, hatte mit Tischtennis indes nicht viel gemein. In der Folgezeit ging das Drama weiter; Kevin führte schon mit 2:0 gegen Koltermann und verglich sein teilweise durchaus sicheres Abwehrspiel (mittels seiner Noppen, von welchen Kevin beinahe jeder abrät) mit dem des Herrn Fölting. Diese Großspurigkeit gepaart mit viel klassisch Mesken’scher Heulerei führte schließlich irgendwie zu den Sätzen drei bis fünf: -9, -11, -9. Glücklicherweise konnte man sich dieses Abends voll auf Dirk verlassen, welcher auch in seinem zweiten Match keinen Satz abgab. Somit ist unserem starken Ersatzmann einiger Dank geschuldet, er ermöglichte das Schlussdoppel, was uns letztlich noch den Sieg bescheren konnte. Diese Partie gewannen Sebastian und „Vossi“ verdient und ohne große Spannung mit 3:1.

Fazit: Somit beenden wir die Hinrunde mit 9:13 Punkten, mithin auf dem immer noch schwachen achten Rang. Nach dem Start in die Saison muss man zu diesem Zeitpunkt jedoch zufrieden sein, die Mannschaft harmonierte zuletzt wesentlich besser. Sorgen dürfte die Rückrunde jedoch trotz allem bereiten, da Christian angekündigt hat, nicht weiter spielen zu wollen und Daniel aufgrund der Entzündung seines Knies voraussichtlich (zunächst) nicht spielen wird. Soweit es Sebastian weiter nur die Hälfte der Matches zu bestreiten möglich sein wird, dürften Personallöcher entstehen, die möglicherweise durch die Herren Heister, Theloy und Coenen gestopft werden müssen.

Daniel Leupold

Drei ordentliche Matches der Zweiten

In den letzten zwei Wochen stellte sich die Zweite der Herausforderung, gleich drei verlegte Meisterschaftsspiele in der Woche zu bestreiten. Nach einer bisher „grottoiden“ Hinrunde konnten gegen den Aufstiegskandidaten Erkelenz (letzten Mittwoch), den Abstiegskandidaten Baal (letzten Donnerstag) sowie den Tabellenführer aus Kempen (diesen Mittwoch) jeweils um 20.00 Uhr insgesamt stolze vier Punkte ohne Niederlage errungen werden, während gar sechs Punkte möglich gewesen wären – trotzdem ein deutlicher Aufschwung. Die Ergebnisse kamen wie folgt zustande:

Es versteht sich von selbst, dass es sich die Mannschaft nicht nehmen ließ, wie bisher schon in jedem einzelnen Match mit 1:2 in den Doppeln zu starten. Erfolgreich waren chronologisch gesehen lediglich Voss/Möller, Voss/Mesken und Jonas/Voss. Wie der beflissene Leser bemerken wird, lässt sich da ein Muster erkennen: Glücklicherweise blüht „Vossi“ langsam auf und kam zuletzt nicht nur in den Doppeln ins Rollen; an den Ergebnissen zeigt sich nun, wie sehr uns Christophs Punkte bisher gefehlt haben und diese nunmehr mitentscheidend für den Umschwung sind. Ärgerlich war insbesondere, dass Leupold/Jöbkes gegen Erkelenz beim Stande von 2:1 und 10:8 noch im Entscheidungssatz unterlagen. Gegen Baal nicht minder ärgerlich gestaltete sich der Verlauf des Doppels Leupold/Möller, welches beim Stande von 1:2 und 10:7 nicht in den Entscheidungssatz geführt werden konnte. Lustig war immerhin, dass hinsichtlich des Duells gegen Baal kein Vertrauen mehr in die bisherigen Doppelkonstellationen bestand, sodass wir die Doppel komplett losten, was einigen Frohsinn verbreitete.

Im oberen Paarkreuz ließen wir nichts anbrennen, so konnten Leupold und Voss in den Matches der letzten Woche jeweils 3:1 spielen, während Sebastian und Daniel zuletzt gegen Kempen leider nicht über ein 2:2 hinauskamen, der gegnerische Herko aus Kempen war leider zu stark, obwohl ihn Daniel immerhin in den Entscheidungssatz zwang. Erwähnenswert ist sicherlich, dass Leupold den gegnerischen Kroyer aus Baal im Zeitspiel besiegte, nachdem beide Abwehrspieler kein sonderliches Vertrauen in den eigenen Angriff gezeigt und die Nerven des Publikums mit schier endlosen Baalwechseln strapaziert hatten (3:1).

Im mittleren Paarkreuz kommt langsam „Leben in die Bude“, dies liegt insbesondere an der aufsteigenden Form von Kevin, welcher in drei Spielen in der Mitte von insgesamt acht gewonnen Einzeln fünf zu einem gewinnen konnte. Während Christian noch immer mit seiner Form hadert (1:3 Spiele), spielte „Vossi“ oben 2:2 und in der Mitte 2:0, was zuletzt auch der deutlich verbesserten kämpferischen Form geschuldet war. Während die beiden oberen Paarkreuze folglich mit jeweils 8:4 brillierten, konnte das untere Paarkreuz nicht hinreichend überzeugen. Während wir zu Saisonbeginn noch dachten, dass Simon und Michael hohen Hauptes durch das untere Paarkreuz der Liga marschieren würden, waren 6:6 Spiele auch hinsichtlich dieser drei Begegnungen zu wenig:

Möller und Jöbkes kamen dabei jeweils auf 3:3 Spiele und schöpften ihr Potential dabei entsprechend leider nicht aus. Besonders erwähnenswert erscheint insoweit allerdings, dass Simon gegen Erkelenz den starken Ersatzspieler Twardygrosz in vier Sätzen niederringen konnte, woraufhin allerdings eine schwache „Performance“ gegen Schmitz folgte. Im Match gegen Baal starteten beide Recken indes erst in der zweiten Einzelrunde durch. Als es dann aber immer enger wurde, konnten beide wichtige Partien (beim Stande von 6:7) gegen Rudolph und Kremer nach tollem kämpferischem Einsatz noch im fünften Satz gewonnen werden. Auch im Match gegen Kempen, welches einzig gewonnen werden konnte, holten Simon und Michael jeweils die Einzel der zweiten Runde und vollendeten unseren Lauf von 4:6 auf 9:6 zum Sieg über den Tabellenführer.

In den Begegnungen der letzten Woche jedoch mussten wir jeweils ins Schlussdoppel, glücklicherweise jedoch beim Stande von 8:7, sodass jeweils ein Punkt bereits sicher war. Das war auch vonnöten, weil die Spiele gleichermaßen verloren gingen: Gegen Erkelenz spielten Leupold/Jöbkes gegen die mittlerweile starke Paarung Tulke/Funke. Nachdem Funke einige Zeit ins Spiel gebraucht hatte und erst in seinem zweiten Einzel gegen Christoph aufdrehte (welches glücklicherweise hauchdünn an uns ging), spielte er schließlich ähnlich sicher und erzielte mit seinem Doppelpartner verdient den Schlusspunkt (0:3). Gegen Baal war das geloste Doppel bestehend aus Daniel Leupold und Simon ein wahres Drama:

Nachdem der erste Satz von uns geklaut werden konnte und der zweite Durchgang deutlich an die Gegner ging, wurde das Match langsam hochwertig und spannend. Im dritten Satz hatte die Paarung noch nicht erkannt, was der rechte Weg sein würde: Leupold und Möller mussten ganz nach ihrem defensiven Talent lediglich jeden Ball zurückbringen, worauf sie sich erst im vierten Satz vollends einstellten (7:11, 11:1 !). Im fünften Durchgang kämpften die beiden verbissen und erfolgreich, beflügelt von der Tatsache, dass Michael am Nebentisch soeben einen Rückstand von 1:6 im letzten Satz noch bravourös hatte drehen können; dies bedeutete schließlich, dass wir um den Sieg, nicht etwa nur um das Remis kämpften. Bis zum Stande von 10:5 wurde sich gepusht bis zum Äußersten, Tischtennis zu spielen machte zu diesem Zeitpunkt richtig Spaß. Was allerdings jetzt kommen sollte, ist nur dann ansatzweise nachvollziehbar, wenn man Simons Temperament kennt und man darum weiß, dass es manchmal mit ihm durchzugehen pflegt. Selbst der durchgedrehte Möller hätte aber nicht vermurkst, was dieses wahnsinnige Ebenbild von Simon nun fertigbringen sollte: Von zunächst fünf verlorenen Bällen zum 10:10 dachte er offenbar viermal, teilweise mehrmals voll durchziehen zu müssen, bis der Fehler erfolgte – es sei noch einmal bemerkt, dass das Spiel nicht mehr hätte verloren gehen können, wenn man gegen Kroyer/Rudolph, welche gegen unser Abwehrdoppel nicht durchschlagsfähig genug waren, einfach noch einige Ballberührungen abgewehrt hätte. Auch beim Punktausgleich besann sich Möller nicht auf das Abwehrspiel und verzog noch zwei weitere Bälle, schließlich stand es 11:13, das zweite „unglückliche Unentschieden“ innerhalb von 30 Stunden war „eingetütet“.

Fazit: Vier von möglichen sechs Punkten ist gegen starke Mannschaften eine gute Leistung. Nach den Spielverläufen wären aber mindestens fünf oder sechs Punkte möglich bzw. sogar verdient gewesen. Entscheidend ist nach der bescheidenen Auffassung des Verfassers jedoch, dass sich insbesondere in Person von „Vossi“ und Kevin ein klarer Aufwärtstrend erkennen lässt, welcher nun drei ordentliche Mannschaftsleistungen hervorgebracht hat. Sollten wir das letzte Hinrundenspiel gegen Vanikum erwartungsgemäß gewinnen und in der Rückrunde ähnlich geschlossen antreten wie in den letzten zehn Tagen, dürfte der Abstieg nicht zu fürchten sein.

Daniel Leupold

Fünfte Niederlage der Zweiten im siebten Spiel

Es macht immer weniger Spaß, über die Begegnungen der Zweiten zu berichten; dieses Mal ging es am Samstagabend gegen den ASV Süchteln. Deren dritte Mannschaft hatte einen Fehlstart hingelegt, nun aber die letzten drei Partien gewinnen können. Der Ansage, diesen Siegesfluss brechen zu wollen, folgten nicht genügend Taten. Vielmehr ist die Verfassung der Mannschaft weiterhin schlecht, die Auftritte von unglücklichen Momenten und Umständen geprägt:

Nach den Doppeln stand es – wie bisher immer in dieser Spielzeit – 1:3. Nur das Spitzendoppel Leupold/Jöbkes vermochte, locker zu triumpfieren, während die an einem guten Tag mglw. beste Paarung Jonas/Mesken knapp und Voss/Heyer deutlich unterlagen (2:3, 1:3). Dies war nun das „x-te“ fehlgeschlagene Experiment, wie man die Paarungen gestalten könnte – jeweils mit dem gleichen ernüchternden Ausgang, nämlich dem, früh in Rückstand zu geraten.

In den Einzeln erfüllte Sebastian seine Aufgabe äußerst souverän mit 6:0 Sätzen! Daniel Leupold indes tat sich wesentlich schwerer mit dem oberen Paarkreuz der Süchtelner. Zunächst vergab er beim Stand von 10:6 im letzten Satz des ersten Einzels die vier Matchbälle, um schließlich einen Matchball gegen sich abzuwehren und doch noch mit 14:12 zu gewinnen. Im zweiten Match führte er schnell mit 2:0, bevor die kontrahierende Eins aufdrehte und mit einigen „Nassen“ im Entscheidungsdurchgang verwöhnt das Match leider noch drehen konnte (9:11 im Fünften). Während Christoph erneut nicht wirklich konnte und/oder wollte, gelang es wenigstens Christian, sein erstes Einzel nach einer ordentlichen Partie mit 3:1 für sich zu entscheiden. In seinem zweiten Einzel litt er unter anderem an der Unsportlichkeit des Gegners Güdden, viele Angaben bewusst falsch zu spielen (0:3). So oder so sind 1:3 Punkte in der Mitte zu wenig. Schließlich wollte auch das untere Paarkreuz nicht so richtig funktionieren: Obwohl Süchteln in diesem Paarkreuz mit zwei weniger starken Spielern antrat, von denen einer offensichtlich Ersatz darstellte, reichte es hier nur zu einem 2:2. Der gegnerische Sechser konnte von Kevin und Michael gleichermaßen besiegt werden, wie es gegen den anderen Kontrahenten unseren beiden „Jungs“ nicht möglich war. Hinsichtlich Kevin dürfte es auch daran gelegen haben, dass dieser so übermüdet war, dass er sich während des Meisterschaftsspieles mehrmals schlafen legte.

Nachdem Leupold/Jöbkes bisher im Doppel ungeschlagen waren und das einzige Schlussdoppel am zweiten Spieltag gewinnen konnte, waren wir beim Stande von 7:8 guter Dinge, dass es immerhin zu einem Unentschieden reichen würde. Es sah auch vielversprechend aus, bis Daniel und Michael den Vorsprung von 10:6 im ersten Durchgang nicht über die Ziellinie brachten. Nachdem der zweite Satz deutlicher verloren ging, kämpften wir uns noch einmal auf 1:2 heran. Ein Rückstand im Vierten von 5:10 war gegen die starke gegnerische Paarung Becher/Messer, welche aggressiv spielte und nahezu jeden Aufschlag erfolgreich anzog, jedoch nicht mehr einholbar. Der Durchgang endete 7:11, die Partie war 7:9 verloren.

Fazit: Das Ergebnis ist erneut ein schwaches Mannschaftsergebnis, insbesondere wenn man die Aufstellung des Gegners betrachtet, welche deutlich verbesserungsfähig sein dürfte. Wir indes spielten beinahe in Bestbesetzung, welche abermals wenig auf die Platte brachte und sich nun auf dem Relegationsplatz zum Abstieg wiederfindet.

Daniel Leupold

Schwache Mannschaftsleistung fordert ersten Punktverlust

Am zweiten Spieltag der noch jungen Spielzeit verschlug es die zweite Herren erneut nach außerhalb – es war in Osterath zu spielen. Auf Erbitten des Gastgebers wurde bereits pünktlich zum Bundesliga-Anpfiff losgelegt, mithin um 15.30 Uhr. Das Heimteam war letztes Jahr aus der Landesliga abgestiegen und hatte einige Spieler eingebüßt, sodass es eher als Abstiegskandidat gehandelt wurde. Diese Einschätzung dürfte der Waldnieler Mannschaft zum Verhängnis geworden sein – insbesondere, da die Osterather ab der Mitte mit nominell erschreckend schwachen Spielern aufwarteten und manch einer unserer Spieler den Gegner zu unterschätzen neigte. Zum diesseitigen Bedauern sollte es gegen die sympathische Krefelder Truppe folglich nicht zum Sieg reichen:

Da Sebastian Jonas nicht mitspielte, stellten Leupold und Jöbkes das erste Doppel. Ihr Match gegen das „Opferdoppel“ der Osterather gestalteten die beiden auch ohne Probleme. Unser Doppel zwei bestehend aus Voss und Heyer gab derweil reichlich uninspiriert ab. Somit sollte wie so häufig das Aufeinandertreffen der jeweiligen Tertiärdoppel über den leichten Vorteil nach den Doppeln entscheiden. War es die Überheblichkeit zu glauben, gegen TTR-schwache Gegner einfach nicht verlieren zu können, möglicherweise strukturelle Lustlosigkeit, oder war es die Mischung? Es genügte Mesken/Simon Möller jedenfalls, um eine niveauarme Partie in vier hauchdünnen Sätzen tatsächlich zu verlieren (+9, -10, -12, -11), sodass wie schon am ersten Spieltag einem Rückstand nachgejagt werden musste.

Nachdem Christoph dem gegnerischen Spitzenspieler Tiggelkamp kaum Gegenwehr zeigte, stand es gar 1:3, während Daniel Leupold auch bereits den ersten Durchgang verloren hatte. Er kam jedoch immer besser ins Spiel, um den Gegner Eigemann mit ordentlicher Schnittabwehr schließlich mit 3:1 doch deutlich in die Schranken zu weisen. Was beim Stande von 2:3 im mittleren Paarkreuz geschah, war gelinde gesagt traurig: Kevin schenkte sein Spiel mehr oder weniger ab, während Christian an seiner diesen Tag betreffenden Unfähigkeit scheiterte (0:3 sowie 1:3). Die mentale Schwäche der beiden Jungspunde ließ die gegnerische Mannschaft folglich auf 5:2 davonziehen, was weder die Waldnieler Spieler, „die Bock hatten“, noch die, „die nicht ganz da waren“, zu motivieren vermochte. Dennoch zeigte Simon Möller gegen den Spieler Gartz im unteren Paarkreuz eine sichere Leistung, er gewann sogar im Schnitter (+7, +5, +2). Diese Punkteausbeute ist insofern besonders bemerkenswert, als dass Simon (von unserem Premiumfan Dirk angestachelt) durchaus wusste, dass er nach den ersten beiden Sätzen nur noch drei Punkte abgeben durfte, um dem Gegner durchschnittlich nur fünf Punkte gelassen zu haben (= Schneider im Schnitt). Als es schließlich im dritten Durchgang 2:2 stand, war dies kaum mehr möglich; Simon „rotzte“ den Gegner mit neun Punkten in Folge trotzdem schnittrisch weg!

Michael indes haderte mit seinen Angriffsschlägen und verlor gegen den kontrahierenden Wehmeier völlig unnötig zwei Sätze jeweils in der Verlängerung. Nachdem sich Jöbkes schließlich darauf besann, dass es ausreichend sein würde, den Ball irgendwie auf den Tisch zu „eiern“, gewann Michael schließlich im Entscheidungssatz; dies war enorm wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren – es stand 4:5.

Bereits in der Vorsaison war Daniel in der Landesliga – noch beim Anrather TK spielend – gegen die Osterather angetreten. Dem gegnerischen Spitzenspieler war er jedoch an der Platte selbst nicht begegnet. Nun war es allerdings soweit gegen den unangenehm spielenden Tiggelkamp anzutreten, er fand aber nicht sonderlich gut ins Match. Der Gegner griff mit der kurz benoppten Rückhand immer wieder topspinartig an, was es wesentlich erschwerte, zwingenden Unterschnitt zu entwickeln. Dieses Unterfangen gelang Daniel jedoch mit der Zeit ein wenig besser. Glücklicherweise konnte er die drei knappen Durchgänge alle für sich entscheiden, wobei im zweiten Durchgang beim Stande von 8:10 notwendig war, Satzbälle abzuwehren (+9, +10, +9). Parallel hatte „Vossi“ auch sein zweites Einzel 0:3 verloren, was den Zwischenstand von 5:6 zur Folge hatte.

Die Einzelrunden sollten sich exakt gleichen; Christian und Kevin zeigten in der Mitte anschließend erneut, dass sie zwei Gesichter haben. Zum Bedauern der Übrigen sollte es an diesem Tage das uninspirierte bzw. kampfesschwache Gesicht sein, welches in der Mitte erneut nur einen einzelnen Satz einbrachte, diesmal für Kevin. Selbst die Erkenntnis, eine noch theoretische Siegchance gänzlich abzugeben, konnte den Siegeswillen und entsprechenden konzentrierten Kampf nicht entfachen – der Stand lautete ernüchternd 5:8.

Wie schon zuvor auf Daniel konnte man gleichermaßen auf Simon und Michael bauen. Jöbkes setzte sogar eine Punktlandung auf den Schnitter (+8, +5, +2), während Simon zwar leicht fahrlässig einen Satz verschenkte, was an diesem Samstag jedoch ein Einzelfall für unseren Halbasiaten bleiben sollte. Das anschließende Schlussdoppel sollte zum Ende hin noch einige Spannung bieten – nach souveränen Leistungen zu Anfang der Begegnung war es schwer vorherzusehen, welche Paarung den Schlusspunkt setzen würde:

Die gegnerische Paarung bestand aus den Nummern eins und zwei der Gegner, welche auch nach dem Ranking mit Abstand die besten Spieler der Osterather darstellten. Michael als Unterbau an Nummer sechs gesetzt ist jedoch für seine Verhältnisse voll im Training und spielt bisweilen eine sehr gepflegte Kugel. Dies würde er im Laufe dieses Doppels noch häufig zeigen; den ersten Durchgang holten sich jedoch mit 11:7 die Gastgeber. Schon wenige Fehler unser Streiter und zwingendes Angriffsspiel des Gegners hatte Waldniel schnell in Rückstand gebracht. Der zweite Satz war spielerisch bereits hochwertig, nach 10:7 konnte hiesige Paarung den Ausgleich erst mit 11:9 nach Hause zittern. Nach Punktevorteilen auf beiden Seiten waren es anschließend wieder die Krefelder Jungs, welche das Heft in die Hand nahmen (9:11). Der vierte Satz war schließlich prächtig anzusehen, Daniel und Michael erspielten einen Vorsprung in Höhe von 10:8. Michael entschied sich in diesem Moment kurzerhand, die beiden kurz gesetzten Angaben beide in den Himmel „wegzuballern“. Dies war nicht leicht zu verarbeiten, was der Gegner mit dem nächsten Punktverlust bestrafte (10:11, Matchball). Erneut war Michael gehalten, volles Risiko zu gehen und den Ball „voll durchzuwämsen“. Dieses Mal flog der Ball geradlinig die Mittellinie entlang und touchierte freundlicherweise die hintere Plattenkante. Diese Spielbrillanz im Rücken ließen sich unsere Recken den Satz nicht mehr nehmen (13:11). Nachdem der vierte Satz also hauchdünn gewonnen wurde, nutzten Leupold/Jöbkes unter anderem zwei Todesnasse, um beim Stand von 5:0 zu wechseln. Der Gegner – nun mental beinahe gebrochen – versuchte noch einmal alles, in den Satz zurückzufinden. Dies vermochten wir jedoch überzeugend zu verhindern (11:3); die gänzliche Blamage war abgewendet.

Fazit: Das Resultat des Matches stellt ein schulbuchartiges Lehrbeispiel dar: Drei Spieler holen weder einen Punkt im Einzel noch im Doppel (auch Totalausfälle genannt) – das Spiel kann nicht mehr gewonnen werden – die drei übrigen Spieler können nur noch ein Remis erzielen, sofern zwei von ihnen ebenso miteinander Eingangs- sowie Schlussdoppel wie auch alle drei Spieler ihre jeweils beiden Einzel gewinnen – so geschah es. Dass es gegen eine solche – freilich symphatische – gegnerische Mannschaft nicht zu mehr reichte, ist jedoch sehr bedauerlich. Dass die dem ersten Anschein nach starken Mannschaften schon nach zwei Spieltagen Federn gelassen haben, hätte man sich zu Nutzen machen müssen! Positiv fällt allenfalls ins Gewicht, dass sich die Mannschaft nach dem Spiel endlich im Klartext darauf verständigte, dass der Aufstieg jedenfalls versuchsweise ins Visier genommen werde. Während das Potential freilich besteht, setzt dies jedoch erheblich bessere Teamleistungen voraus.

Daniel Leupold

Jahreshauptversammlung 2016 / Mannschaftsbesprechung

Termin für alle Mitglieder:

Am Mittwoch, den 01.06.2016, findet um 20:00 Uhr in der Gaststätte „Alt Neel“ die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Im Anschluss dann die wie in den letzten Jahren die Mannschaftsbesprechung.
Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme.

Mini-Meister Schwalmtal

Bei den diesjährigen mini-Meisterschaften gingen Nik Jäger in der Alterklasse 2003/04 sowie Lennart Bosse im Jahrgang der 2005/06 Geborenen hervor. Leider kamen dieses Jahr nur 13 Jugendliche zum Turnier, davon kein einziges Mädchen. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder mehr Kinder an der Aktion teilnehmen.

 

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