Vereinsradtour

Im Sommer diesen Jahres eröffnen wir unsere Radtour mit einem leckeren Frühstück im Café Ferne Welten.

Die erste Herren verliert das Spitzenspiel in Velbert

Die erste Herren kassiert beim Spitzenreiter aus Velbert mit fünf zu neun ihre zweite Saisonniederlage - trotzdem steht sie nach der Hinrunde auf dem sicheren zweiten Tabellenplatz.

Die zweite Herren siegt auch im letzten Hinrundespiel gegen Vanikum

Gegen die Gäste aus Vanikum konnte endlich mal wieder ein Schlussdoppel gewonnen werden. Das neun zu sieben macht den dritten Saisonsieg perfekt - Tabellenplatz acht!

Die dritte Herren steht verlustpunktfrei an der Tabellenspitze

Nach neun Spielen stehen neun Siege auf dem Konto der dritten Herren.

Die vierte Herren gewinnt hauchdünn gegen Rheindahlen

Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten konnte glücklicherweise ein neun zu sieben Sieg gefeiert werden.

Die fünfte Herren besiegt Arsbeck deutlich

Gegen die Arsbecker errungen Frank, Jan und Simon einen klaren sieben zu drei Erfolg.

 

Herren 4: „Übermächtiger Tabellenführer“

Herren 4 – Jahn MG 2          3 : 9       14 : 30

Zum Rückrundenauftakt war der verlustpunktfreie Tabellenführer aus MG zu Gast. TuS Jahn wurde der Favoritenrolle mit dem 9:3 gerecht.

Nach den Doppeln sah es nach einer erneuten „Höchstschlappe“ wie im Hinspiel beim 0:9 aus. Michael Deriks – Klaus Taplick beim Debut in der 4. Herren schafften es bis in den 5. Satz aber mussten am Ende nach einem 9:11 gratulieren. Doppel 2 + 3 hatten keine Chance.

Michael kämpfte sich in seinem ersten Einzel nach 0:2 Sätzen ins Spiel und gewann mit 14:12 Satz 3. Doch das wars denn Bungter trumpfte nun erneut auf und ließ Michael keine weitere Chance. El Presidente Klaus machte schier unmögliches möglich und gewann in drei Sätzen 11:9, 12:10 und 11:8 gegen Jahns Nr. 1 Hütz. Toni verlor Satz 1 mit 10:12, dann gewann er klar die nächsten Sätze zu 2, 6. Es schien Formsache aber das gefiel dem Gegner Bahr nicht und so ging der 4. Satz zu 6 verloren. Im 5. Satz wurde die Seite gewechselt beim Stande von 1:5 jedoch Toni kämpfte sich Ball für Ball heran und so kam es zur Verlängerung mit dem besseren Ende für Toni mit 13:11. Willi verlor den 1. Satz mit 9:11. Das spornte Willi noch mehr an und die nächsten Sätze gingen zu 6, 7 an ihn. Satz 4 war hart umkämpft. Mit dem 1. Matchball machte Willi mit 11:8 den Sieg komplett. 3 Einzel gewonnen, 3 Einzel verloren das war eine gute und nicht erwartete Ausbeute. Spielstand 3:6.

Michael startete gut in die 2. Halbzeit und lag nach verlorenem 1. Satz (9:11) sogar mit 2:1 Sätzen (7, 9) in Führung. Jahns Nr. 1 Hütz wollte unbedingt gewinnen da er schon das 1. Einzel gegen Klaus verloren hatte. Zu 8 und 7 gewann Hütz und Michael gratulierte seinem Gegner. Anschließend erfuhren Klaus und Toni die Überlegenheit der Jahner und verloren jeweils mit 0:3. Damit hatte Jahn erwartungsgemäß das Spiel mit 9:3 gewonnen.

Obwohl das Spiel mit 3:9 verloren wurde freuen sich die Herren auf ihren nächsten Gegner Giesenkirchen gegen den es im Hinspiel eine knappe 6:9 Niederlage gab in der Sauna (gefühlt 35 Grad) Puffkohlen in Giesenkirchen.

Toni für Herren 4

Herren 4: „Knapper Sieg im Kellerduell gegen Rheindahlen!“

Nachtrag zur Hinserie

Herren 4 – TTC Rheindahlen   2        9 :  7       32 : 28

Das war ein echtes Kellerduell. Bis zum Schluss im letzten Doppel war es sehr eng und hatte mit uns einen glücklichen Sieger.

Bereits in den Eingangsdoppeln begann die Spannung, denn Hans Bongartz – Willi Schneiders als Einserdoppel wurden der Aufstellung gerecht und gewannen mit 3:1 hart umkämpften Sätzen. Nach verlorenem 1. Satz mit 11:13 kamen Bärbel Bierbaum-Vahlhaus – Toni Neussen besser ins Spiel und gewannen Satz 2 und 3 (12:10). Satz 4 ging knapp an Rheindahlen. Im 5. Satz drehte das gemischte Doppel auf und schnell hieß es 11:4. Das 3. Doppel ging leider in der neuen Kombination Jan Hinrichs – Dietmar Meya mit 1:3 verloren. 2:1 für uns.

Im ersten Einzel ging Toni schnell mit 2:0 Sätzen in Führung. Verlor dann aber Satz 3 + 4. So musste mal wieder der 5. Satz her den Toni dann mit 11:8 gegen Engelsch gewann. Hans hatte erstmals am Spitzenpaarkreuz keine Chance und verlor klar gegen Schallenburger. Willi gewann sicher mit 3:0 gegen Brand. Bärbel erstmals in der Mitte musste sich dreimal knapp gegen Ameziane geschlagen geben. Jan gewann nach knappen Sätzen mit 3:0. Dietmar Meya der netterweise von den Oldies einsprang hatte beim 0:3 noch Gewöhnungsprobleme in der höheren Klasse. Also 5:4 bei Halbzeit.

Toni lag schon mit 0:2 Sätzen hinten bevor er gegen Schallenburger ins Spiel kam. Gewann Satz 3 + 4, also mal wieder 5. Satz. Beim Wechsel lag Toni mit 5:1 vorne, das war wohl ein schlechtes Omen, denn er hatte bereits zwei Mal mit 5:1 im Entscheidungssatz in vorhereigen Spielen geführt und verloren. Auch jetzt machte sein Gegner Schallenburger Ball für Ball und es ging in die Verlängerung. Da hatte Schallenburger dann das bessere Ende beim 12:10 für sich. Anschließend verlor Hans gegen Engelsch mit 1:3 und Rheindahlen führte mit 6:5. Als denn danach Willi mit 1:3 gegen Ameziane verlor schien die Niederlage beim Stande von 7:5 für Rheindahlen besiegelt. Jetzt erst Recht sagten sich die 3 von Brett 4 – 6 und kämpften wie die Berseker. Bärbel siegte knapp mit 11:9, 11:6 und 12:10. Jan trat sicher auf, ließ nichts anbrennen und siegte mit 3:1. Jubel bei uns denn es hieß 7:7. Ein Unentschieden war nun das Ziel. Doch es kam noch besser, denn unser Oldie Dietmar im Duell Walter (ein Generationenduell mit 78 zu 18 Jahren) ging mit 11:7 mit 1:0 in Führung. Auch im 2. Satz kam der jugendliche Gegner nicht mit den Belägen von Dietmar zu Recht und Dietmar gewann erneut 11:7. In einer längeren Ansprache wurde nun der jugendliche Gegner neu eingestellt. Das trug Früchte, denn es wurde sehr spannend. 1. Matchball für Dietmar beim Stande von 10:9 wehrte Walter ab. Walter ging in Führung doch Dietmar glich aus. So ging es bis zum Stande von 14:14. Dietmar holte seinen 2. Matchball heraus und gewann unter lauten Jubel das Spiel mit 16:14. Unglaublich aber 8:7 für uns.

Unser Einserdoppel Hans – Willi hatten das Unentschieden sicher, doch es sollte mehr werden. 11:7, 11:6 nach 2 Sätzen. Ein weiterer Satz und ein nicht mehr für möglich gehaltener Sieg wäre Realität. Doch Rheindahlen kämpfte und gewann Satz 3 mit 11:8. Im 4. Satz besannen sich Hans – Willi auf Ihre Belagvorteile und spielten diese gegen Ihre Gegner voll aus. Mit 11:7 gewannen Hans – Willi und sicherten damit Doppelsieg und den Matchgewinn mit 9:7.

Toni für Herren 4

Neue QTTR-Werte online

Seit dem 15.12.2016 stehen die neuen QTTR-Werte fest. Diese sind für die Mannschaftsaufstellungen der Rückrunde relevant. Falls ihr euch die Liste mal anschauen wollt, so könnt ihr das hier machen.

1. Herren: 5:9 Niederlage beim Spitzenreiter

Erwartungsgemäß mussten wir dem Spitzenreiter gratulieren.

Velbert festigt mit dem 9:5 seine Tabellenführung, allerdings hätte es durchaus noch deutlich knapper werden können. Unser 2er-Doppel war nah an einem Sieg, so dass wir beinahe 2:1 geführt hätten. Ramin führte im letzten Satz 8:3 um dann doch noch zu verlieren. Also wäre durchaus mindestens das Erreichen des Schlussdoppels möglich gewesen, in dem Jörg und Tim -als bestes Doppel der Liga- nicht unbedingt Außenseiter gewesen wären. Aber was soll das ganze hätte, wäre, könnte. Das Leben ist kein Ponyhof und auch kein Konjunktiv. Velbert hat den Sieg und die Herbstmeisterschaft mehr als verdient. Wir sind froh den Gastgebern einen heißen Kampf geliefert zu haben und sind mit unserem zweiten Platz mehr als zufrieden.

Das ist auch schon das Wichtigste an unserem Halbsaisonfazit: Wir sind, vor den anderen hoch bewerteten Teams, deutlich Zweiter, ohne dem designierten Meister allerdings gefährlich werden zu können, insbesondere da Velbert sich noch mit einem weiteren Polen verstärkt. Wir belegen jeweils die Plätze 4 und 5 in den Paarkreuzranglisten oben und Mitte, haben das beste Doppel und ein Klasse 2er-Doppel. Einzig unser 3er-Doppel funktioniert noch nicht so toll, weil wir insbesondere kaum die Möglichkeit hatten uns einzuspielen, da ich schon mit 5 verschiedenen Partnern antreten musste. Damit sind wir auch schon bei unserem Problem: Durch die langfristigen Verletzungen von Peter und Holger hatten wir ganz schön Aufstellungsprobleme. Toll dass Ramin, der eigentlich nur gelegentlich zum Einsatz kommen sollte, immer gespielt hat und dann auch noch eine 9:4-Bilanz erzielen konnte. Bemerkenswert ist außerdem, dass er zu Beginn der Serie der punktemäßig zweitschlechteste Spieler der Liga war (das hat sich ja jetzt erledigt). Es sieht aber danach aus, dass evtl. Holger in der Rückrunde wieder fit ist, und auch den Peter haben wir noch nicht abgeschrieben. Wir hegen also die berechtigte Hoffnung, unseren zweiten Platz zu verteidigen.

Grüße Euer Michael

Im Finale ein wichtiger Sieg der Zweiten

Zum Abschluss der Hinrunde stämmten wir die schwierige Aufgabe, gegen den zuletzt starken Mitabstiegskandidaten aus Vanikum Punkte einzufahren. Nach nur drei Punkten aus den ersten sieben Spielen konnten wir zuletzt Boden gutmachen, so punkteten wir gegen starke Mannschaften drei Spiele in Folge. Nun sollte ein Sieg ein halbwegs versöhnliches Ende des Jahres einläuten – es gelang, wenn auch hauchdünn. Nachdem wir den Ausfall des unteren Paarkreuzes zu verschmerzen hatten – Simon Möller und Michael glaubten Wichtigeres zu tun zu haben -, sollte zunächst Klaus Heister seinen Wiedereinstand feiern. Da dieser jedoch kurzfristig nicht zur Verfügung stand, gab Dirk sein Debüt in dieser Saison – letztlich sehr zu unserem Vorteil:

In den Doppeln haben wir die traurige Bilanz nun konsequent komplettiert, zum elften Male gingen wir mit einem leichten Rückstand von 1:2 aus den Eingangsdoppeln. Lediglich unsere beste Paarung Jonas/Voss obsiegte mit 3:1, während die Behelfspaarungen Leupold/Heyer und Mesken/Willemsen unterlagen. Als Zwischenfazit ist nicht von der Hand zu weisen, dass hinsichtlich der Doppel zündende Ideen gefordert sind: Mit der Bilanz von 13:25 stehen die Doppel sinnbildlich für die enttäuschende Hinrunde, die Mannschaft fand einfach keinen Weg, vernünftig zusammenzustehen und entsprechende Paarungen zu entwickeln. In den Einzeln immerhin schlossen wir knapp positiv ab (63:62).

In den Einzeln konnten wir zum fünften Mal in dieser Spielzeit auf das starke obere Paarkreuz Leupold und Jonas zählen, welches auch heute wieder wichtige Punkte erspielte (insgesamt 22:8 Punkte). Zunächst gewann Daniel gegen den unangenehm spielenden und aus der Mitte „aufgerutschten“ Coenen in vier Sätzen. Sebastian indes wurde von seinem Gegner Lubberich in einer Weise geschlagen, die man bei Jonas vermutlich noch nie gesehen hat; der Gegner hatte auf alle Schläge Sebastians eine Antwort und ließ ihm zu unserem Bedauern nicht den Hauch einer Chance. Während Christian in der Mitte praktisch abschenkte, wobei er so viel jammerte, dass es nur natürlich war, dass keine Kraft für Konzentration und Bewegung übrig blieb, konnte der zuletzt wiedererstarkte Christoph sein Match souverän gewinnen. Unten spielten Kevin und Dirk ordentliche Partien und brachten uns wider Erwarten in Führung (5:4). Nachdem Mesken den ersten Durchgang „vergeigt“ hatte, besann er sich auf immer sichereres Angriffstischtennis, welches Willemsen in beeindruckender Weise von vorneherein zeigte, und das gegen einen Gegner mit gut 100 TTR-Punkten mehr (+7, +4, +8 !).

Nun wollten wir weiter zulegen, beide Matches im oberen Paarkreuz gestalteten sich jedoch als schwierig. Sebastian ließ sich nach 2:0 Führung noch aus der Spur bringen durch einen Kontrahenten, der sich mittels seines Materials in den Entscheidungssatz kämpfte. Diesen konnte Sebastian jedoch für sich entscheiden (+6). Leupold indes hatte mit dem Primus der Gegner zu kämpfen. Dieser kam zunächst mit Daniels passiver Art nicht zurecht und konnte von Glück reden, den zweiten Satz noch geklaut zu haben. Leupold gewann zwei Sätze deutlich zur 2:1 Führung, der ein Krimi im Vierten folgte: Nachdem ein Nervenkrieg in der Verlängerung mit mehreren Satzbällen auf beiden Seiten, einem Time-Out und viel Geschrei des Gegners entbrannt war, entschied Leupold diesen schließlich für sich, 16:14. Beim Stande von 7:4 schienen wir auf dem richtigen Weg zu sein; leider schlug Vanikum zurück:

In der Mitte war „Vossis“ Einzel fest eingeplant, dieses ging jedoch nicht unverdient an den stark spielenden Seiffert (1:3); was der erkrankte Heyer zeigte, hatte mit Tischtennis indes nicht viel gemein. In der Folgezeit ging das Drama weiter; Kevin führte schon mit 2:0 gegen Koltermann und verglich sein teilweise durchaus sicheres Abwehrspiel (mittels seiner Noppen, von welchen Kevin beinahe jeder abrät) mit dem des Herrn Fölting. Diese Großspurigkeit gepaart mit viel klassisch Mesken’scher Heulerei führte schließlich irgendwie zu den Sätzen drei bis fünf: -9, -11, -9. Glücklicherweise konnte man sich dieses Abends voll auf Dirk verlassen, welcher auch in seinem zweiten Match keinen Satz abgab. Somit ist unserem starken Ersatzmann einiger Dank geschuldet, er ermöglichte das Schlussdoppel, was uns letztlich noch den Sieg bescheren konnte. Diese Partie gewannen Sebastian und „Vossi“ verdient und ohne große Spannung mit 3:1.

Fazit: Somit beenden wir die Hinrunde mit 9:13 Punkten, mithin auf dem immer noch schwachen achten Rang. Nach dem Start in die Saison muss man zu diesem Zeitpunkt jedoch zufrieden sein, die Mannschaft harmonierte zuletzt wesentlich besser. Sorgen dürfte die Rückrunde jedoch trotz allem bereiten, da Christian angekündigt hat, nicht weiter spielen zu wollen und Daniel aufgrund der Entzündung seines Knies voraussichtlich (zunächst) nicht spielen wird. Soweit es Sebastian weiter nur die Hälfte der Matches zu bestreiten möglich sein wird, dürften Personallöcher entstehen, die möglicherweise durch die Herren Heister, Theloy und Coenen gestopft werden müssen.

Daniel Leupold

1. Herren: Zweiter Platz gesichert

Am Samstag empfingen wir den Tabellendritten Ronsdorf mit seinem ungeschlagenen Spitzenspieler Wan. Wir waren also auf ein schweres Spiel vorbereitet.
In den Doppeln lief es erstmal normal, bis Holger und ich nach 0:2-Rückstand noch gewinnen konnten, das sollte sich noch 3-mal wiederholen. Oben dann 1:1, Mitte 2:0, dann gewann Ramin gegen den unten ungeschlagenen Agresti nach besagtem Rückstand und Holger sicher. Zwischenstand deutlich 7:2. Oben musste auch Guang seinem chinesischen Landsmann gratulieren aber Jörg und ich drehten beide nach den ersten beiden verlorenen Sätzen auf und entschieden das Match zu unseren Gunsten 9:3 oder anders gesagt 9:Wan.
Damit haben wir jetzt schon 5 Punkte Vorsprung vor dem dritten Platz und bleiben also aus jeden Fall Zweiter der Hinrunde, selbst wenn wir das Spitzenspiel in Velbert verlieren sollten, wobei wir alles geben werden, auch dort zu punkten.
Auf jeden Fall können wir mit dem Saisonverlauf bisher sehr zufrieden sein, und das obwohl wir verletzungsbedingt einige Aufstellungsprobleme hatten.

Beste Grüße Euer Michael

Drei ordentliche Matches der Zweiten

In den letzten zwei Wochen stellte sich die Zweite der Herausforderung, gleich drei verlegte Meisterschaftsspiele in der Woche zu bestreiten. Nach einer bisher „grottoiden“ Hinrunde konnten gegen den Aufstiegskandidaten Erkelenz (letzten Mittwoch), den Abstiegskandidaten Baal (letzten Donnerstag) sowie den Tabellenführer aus Kempen (diesen Mittwoch) jeweils um 20.00 Uhr insgesamt stolze vier Punkte ohne Niederlage errungen werden, während gar sechs Punkte möglich gewesen wären – trotzdem ein deutlicher Aufschwung. Die Ergebnisse kamen wie folgt zustande:

Es versteht sich von selbst, dass es sich die Mannschaft nicht nehmen ließ, wie bisher schon in jedem einzelnen Match mit 1:2 in den Doppeln zu starten. Erfolgreich waren chronologisch gesehen lediglich Voss/Möller, Voss/Mesken und Jonas/Voss. Wie der beflissene Leser bemerken wird, lässt sich da ein Muster erkennen: Glücklicherweise blüht „Vossi“ langsam auf und kam zuletzt nicht nur in den Doppeln ins Rollen; an den Ergebnissen zeigt sich nun, wie sehr uns Christophs Punkte bisher gefehlt haben und diese nunmehr mitentscheidend für den Umschwung sind. Ärgerlich war insbesondere, dass Leupold/Jöbkes gegen Erkelenz beim Stande von 2:1 und 10:8 noch im Entscheidungssatz unterlagen. Gegen Baal nicht minder ärgerlich gestaltete sich der Verlauf des Doppels Leupold/Möller, welches beim Stande von 1:2 und 10:7 nicht in den Entscheidungssatz geführt werden konnte. Lustig war immerhin, dass hinsichtlich des Duells gegen Baal kein Vertrauen mehr in die bisherigen Doppelkonstellationen bestand, sodass wir die Doppel komplett losten, was einigen Frohsinn verbreitete.

Im oberen Paarkreuz ließen wir nichts anbrennen, so konnten Leupold und Voss in den Matches der letzten Woche jeweils 3:1 spielen, während Sebastian und Daniel zuletzt gegen Kempen leider nicht über ein 2:2 hinauskamen, der gegnerische Herko aus Kempen war leider zu stark, obwohl ihn Daniel immerhin in den Entscheidungssatz zwang. Erwähnenswert ist sicherlich, dass Leupold den gegnerischen Kroyer aus Baal im Zeitspiel besiegte, nachdem beide Abwehrspieler kein sonderliches Vertrauen in den eigenen Angriff gezeigt und die Nerven des Publikums mit schier endlosen Baalwechseln strapaziert hatten (3:1).

Im mittleren Paarkreuz kommt langsam „Leben in die Bude“, dies liegt insbesondere an der aufsteigenden Form von Kevin, welcher in drei Spielen in der Mitte von insgesamt acht gewonnen Einzeln fünf zu einem gewinnen konnte. Während Christian noch immer mit seiner Form hadert (1:3 Spiele), spielte „Vossi“ oben 2:2 und in der Mitte 2:0, was zuletzt auch der deutlich verbesserten kämpferischen Form geschuldet war. Während die beiden oberen Paarkreuze folglich mit jeweils 8:4 brillierten, konnte das untere Paarkreuz nicht hinreichend überzeugen. Während wir zu Saisonbeginn noch dachten, dass Simon und Michael hohen Hauptes durch das untere Paarkreuz der Liga marschieren würden, waren 6:6 Spiele auch hinsichtlich dieser drei Begegnungen zu wenig:

Möller und Jöbkes kamen dabei jeweils auf 3:3 Spiele und schöpften ihr Potential dabei entsprechend leider nicht aus. Besonders erwähnenswert erscheint insoweit allerdings, dass Simon gegen Erkelenz den starken Ersatzspieler Twardygrosz in vier Sätzen niederringen konnte, woraufhin allerdings eine schwache „Performance“ gegen Schmitz folgte. Im Match gegen Baal starteten beide Recken indes erst in der zweiten Einzelrunde durch. Als es dann aber immer enger wurde, konnten beide wichtige Partien (beim Stande von 6:7) gegen Rudolph und Kremer nach tollem kämpferischem Einsatz noch im fünften Satz gewonnen werden. Auch im Match gegen Kempen, welches einzig gewonnen werden konnte, holten Simon und Michael jeweils die Einzel der zweiten Runde und vollendeten unseren Lauf von 4:6 auf 9:6 zum Sieg über den Tabellenführer.

In den Begegnungen der letzten Woche jedoch mussten wir jeweils ins Schlussdoppel, glücklicherweise jedoch beim Stande von 8:7, sodass jeweils ein Punkt bereits sicher war. Das war auch vonnöten, weil die Spiele gleichermaßen verloren gingen: Gegen Erkelenz spielten Leupold/Jöbkes gegen die mittlerweile starke Paarung Tulke/Funke. Nachdem Funke einige Zeit ins Spiel gebraucht hatte und erst in seinem zweiten Einzel gegen Christoph aufdrehte (welches glücklicherweise hauchdünn an uns ging), spielte er schließlich ähnlich sicher und erzielte mit seinem Doppelpartner verdient den Schlusspunkt (0:3). Gegen Baal war das geloste Doppel bestehend aus Daniel Leupold und Simon ein wahres Drama:

Nachdem der erste Satz von uns geklaut werden konnte und der zweite Durchgang deutlich an die Gegner ging, wurde das Match langsam hochwertig und spannend. Im dritten Satz hatte die Paarung noch nicht erkannt, was der rechte Weg sein würde: Leupold und Möller mussten ganz nach ihrem defensiven Talent lediglich jeden Ball zurückbringen, worauf sie sich erst im vierten Satz vollends einstellten (7:11, 11:1 !). Im fünften Durchgang kämpften die beiden verbissen und erfolgreich, beflügelt von der Tatsache, dass Michael am Nebentisch soeben einen Rückstand von 1:6 im letzten Satz noch bravourös hatte drehen können; dies bedeutete schließlich, dass wir um den Sieg, nicht etwa nur um das Remis kämpften. Bis zum Stande von 10:5 wurde sich gepusht bis zum Äußersten, Tischtennis zu spielen machte zu diesem Zeitpunkt richtig Spaß. Was allerdings jetzt kommen sollte, ist nur dann ansatzweise nachvollziehbar, wenn man Simons Temperament kennt und man darum weiß, dass es manchmal mit ihm durchzugehen pflegt. Selbst der durchgedrehte Möller hätte aber nicht vermurkst, was dieses wahnsinnige Ebenbild von Simon nun fertigbringen sollte: Von zunächst fünf verlorenen Bällen zum 10:10 dachte er offenbar viermal, teilweise mehrmals voll durchziehen zu müssen, bis der Fehler erfolgte – es sei noch einmal bemerkt, dass das Spiel nicht mehr hätte verloren gehen können, wenn man gegen Kroyer/Rudolph, welche gegen unser Abwehrdoppel nicht durchschlagsfähig genug waren, einfach noch einige Ballberührungen abgewehrt hätte. Auch beim Punktausgleich besann sich Möller nicht auf das Abwehrspiel und verzog noch zwei weitere Bälle, schließlich stand es 11:13, das zweite „unglückliche Unentschieden“ innerhalb von 30 Stunden war „eingetütet“.

Fazit: Vier von möglichen sechs Punkten ist gegen starke Mannschaften eine gute Leistung. Nach den Spielverläufen wären aber mindestens fünf oder sechs Punkte möglich bzw. sogar verdient gewesen. Entscheidend ist nach der bescheidenen Auffassung des Verfassers jedoch, dass sich insbesondere in Person von „Vossi“ und Kevin ein klarer Aufwärtstrend erkennen lässt, welcher nun drei ordentliche Mannschaftsleistungen hervorgebracht hat. Sollten wir das letzte Hinrundenspiel gegen Vanikum erwartungsgemäß gewinnen und in der Rückrunde ähnlich geschlossen antreten wie in den letzten zehn Tagen, dürfte der Abstieg nicht zu fürchten sein.

Daniel Leupold

1. Herren: Klarer Auswärtssieg in Kirchhellen

Diesmal verstärkte uns Tommy Dohmen bei der schweren Aufgabe in Bottrop. Nachdem Jörg/Tim erstmals in dieser Saison verloren, waren wir froh, dass Guang/Ramin klar gewannen und dass Tommy und ich ebenfalls erfolgreich waren, wenn auch nur knapp im Fünften. Es war nicht so ganz Jörg’s Tag, denn er musste auch im Einzel erstmals der Kirchhellener Nr. 1 Udo Lindemann gratulieren. Schön, dass Tim sicher gewann, und dass ich, obwohl ich mir ganz schön einen abgebrochen hab, erneut in der Verlängerung des Entscheidungssatzes siegte. Ramin konnte mit Superleistung gewinnen und Tommy hatte durchaus gute Chancen, verlor allerdings alle drei Durchgänge knapp. Ein paar mal trainieren, dann reicht es auch wieder:-) . Guang deutlich und Jörg mit etwas Mühe erhöhten auf 8:3, wodurch ich nach 0:2-Satz-Rückstand erneut mit dem knappst möglichen Ergebnis den 9:3 Sieg Punkt einfahren konnte.
Ein in dieser Höhe ein nicht zu erwartender Auswärtssieg, der uns gestärkt in die beiden Topspiele gegen den Tabellendritten Ronsdorf und beim Tabellenführer in Velbert gehen lässt.
Nächste Woche also die letzte Gelegenheit, in diesem Jahr ein NRW-Liga-Topspiel bei uns in Waldniel zu verfolgen.

Bis dann
Euer Michael

Herren 4: „Knappe Niederlage gegen DJK Hehn!“

Herren 4 – DJK Hehn          7 : 9       31 : 34

Schade, nach einem spannenden Spielverlauf mussten wir am Ende unseren Gästen aus Hehn gratulieren. Das Spiel startete mit einem klaren 3:0 Sieg durch Ralf Hinrichs – Toni Neussen. Hermann Kops – Arne Vehlow gingen in Ihren Doppel gegen Katzan – Milka mit 2:0 Sätzen in Führung. Satz 3 ging dann leider knapp mit 9:11 verloren. Im 4. Satz ging es in die Verlängerung aber auch hier das bessere Ende für Hehn beim 13:11. Im 5. Satz hatte Hermann – Arne dann leider keine Chance mehr. Auch im 3. Doppel ging es heiß her. Hans Bongartz – Willi Schneiders standen bereits 0:2 nach Sätzen hinten bevor es für sie richtig losging. 11:6 und 11:2 hieß es in beiden nächsten Sätzen für uns. Doch im 5. Satz zeigten sich die Hehner Gegner wieder wie in den ersten beiden Sätzen und gewannen deutlich. So stand es 1:2 nach den Doppeln.

Im oberen Paarkreuz gingen die in der Rangliste ganz oben postierten Kotzan und Milka gegen Toni bzw. Ralf an den Start. Ralf kam erst im 3. Satz mit 14:12 richtig ins Spiel, gewann Satz 4 mit 11:4. Im 5. musste Ralf denn doch mit 7:11 Milka gratulieren. Kotzan drehte gegen Toni nach verlorenem 1. Satz richtig auf und gewann mit 3:1. Beide Hehner wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht und es stand1:4. Jetzt kam die starke Phase der 4. Herren, denn Hermann ging gegen Metzen Senior mit 2:0 in Führung. Satz 3 und 4 gingen an Metzen. Alle Sätze endeten mit 11:8. Im 5. Satz zeigte sich Hermann dann wieder von seiner besseren Seite und gewann mit 11:6. Arne wollte da nicht nachstehen und besiegte den weitaus höher in der Rangliste stehenden Metzen Junior mit 3:1 Sätzen. Spielstand 3:4.

Hans und Willi legten direkt nach und wollten Ihre Gegner völlig überrennen denn beide gingen mit 2:0 Sätzen in Führung. Das Anfangstempo war wohl doch zu hoch und schwups waren beide dritten Sätze verloren. Hans mobilisierte noch mal seine Kräfte und gewann den 4. Satz mit 11:8 und damit das Spiel.

Willi verlor auch Satz 4 und der 5. musste es bringen. Es wurde spannend denn es ging in die Verlängerung. Mit einem lauten „Tshow“ gewann Willi mit 13:11. Die 4. Herren hatte das Spiel gedreht und lag bei Halbzeit mit 5:4 vorn.

Im oberen Paarkreuz war auch jetzt nichts zu holen. Kotzan ließ Ralf beim 3:0 keine Chance. Toni kam nach 0:2 noch in den 5. Satz. Beim Seitenwechsel schien Toni mit 5:1 auf der Siegerstraße aber Milka machte Ball um Ball und gewann schließlich mit 11:6. 6:5 für Hehn. Hermann hatte anschließend gegen Metzen Junior wenig zu bestellen und verlor 0:3. Arne dagegen war heute in Superform und fertige auch Metzen Senior mit 3:1 ab. 7:6 für Hehn. Hans machte anschließend kurzen Prozess gegen Peters und mit 3:0 den 7. Punkt. Willi hatte es nun auf dem Schläger um die 4. Herren ein Unentschieden zu sichern. So dachte auch die Gegnerin Wehle (geb. Metzen). Wehle ging mit 2:0 in Führung. Willi konterte mit 11:1 im 3. Satz. Doch im 4. Satz war Endstation für Willi denn Wehle gewann diesen mit 11:7. 8:7 Hehn. Jetzt gab es nur noch die Möglichkeit das Schlußdoppel zu gewinnen um ein Unentschieden zu erreichen. Ralf – Toni gegen Kotzan – Milka ein ungleiches Duell. 1. Satz knapp 9:11, 2. Satz 5:11 und 3. Satz wieder knapp 9:11. Die beiden besten Spieler aus Hehn hatten Ralf und Toni weder im Einzel noch im Doppel eine Chance gelassen. Mit 7:9 war das Spiel knapp verloren. Zumindest hätte ein Unentschieden dem Spielverlauf mehr entsprochen. Aber so ist das nun mal, wenn man unten drin steht verliert man derartige Spiele.

Toni für Herren 4

Erste wieder in der Spur

Am Samstag erwarteten wir die starken Niederrheiner aus Rees-Groin, die uns dicht auf den Fersen waren im Kampf um Platz 2.
Im Doppel waren nur Jörg und Tim erfolgreich. Doch dann gewannen Guang, Jörg und ich sicher, bevor Tim deutlich gegen den starken Jörn Franken verlor. Holger konnte trotz Einnahme starker Medikamente gegen den Ersatzspieler gewinnen und nach einigen Konzentratiosproblemen (0:11 im ersten Satz) konnte Ramin auch gewinnen. Dann drei knappe 5-Satz-Matches, von denen oben beide an uns gingen, wobei die Reeser in Jörg’s Spiel Unruhe ins Spiel brachten, indem sie in der entscheidenden Phase des zweiten Satzes Jörg’s Aufschläge abzählten. Ich unterlag ebenfalls Jörn Franken, der einziger Gast bleiben sollte, der seine Einzel gewinnen konnte. Nachdem Tim den Siegpunkt zum 9:4 eingefahren hatte, glätteten sich die Wogen bei einem gemeinsamen Bierchen wieder.
Damit festigten wir unseren zweiten Platz, haben aber nächste Woche das schwere Auswärtsspiel in Kirchhellen bevor wir dann unser letztes Heimspiel des Jahres gegen Ronsdorf bestreiten werden.

Gruß Michael