Vereinsradtour

Im Sommer diesen Jahres eröffnen wir unsere Radtour mit einem leckeren Frühstück im Café Ferne Welten.

Jungoldies samt Ladies on tour

Die Jungoldies haben sich Ende Juni ihre Gattinen geschnappt und ein aufregendes Wochenende in Marburg sowie Limburg verbracht. Weiterhin besuchten sie die Selfkantbahn und die Illumina 2015.

Erste Herren weiterhin ungeschlagen in der NRW-Liga

Die erste Herren gewinnt auch ihr drittes Saisonspiel gegen Marl-Hüls glatt mit neun zu null.

Die Zweite Herren verliert gegen die Borussia

Ohne Daniel und Sebastian verliert die zweite Herren unglücklich mit fünf zu neun gegen Borussia Mönchengladbach.

Dritte Herren nimmt Spitzenposizion ein

Mit einem neun zu zwei wurden die Gäste aus Süchteln-Vorst deutlich nach Hause geschickt.

Die fünfte Herren erkämpft sich einen Punkt

Am ungeliebten Sonntagmorgen spielte die fünfte Herren Unentschieden gegen Kaldenkirchen.

 

Die dritte Herren überrumpelt die Spitzenreiter aus Vorst

Bei der Begrüßung sprach Dirk noch von einem hoffentlich spannenden Spiel mit vielen engen Matches, schließlich war dies auch in den letzten Jahren des Aufeinandertreffens der Fall gewesen. Mit dem was folgen sollte, hatte sicherlich keiner der anwesenden Akteure gerechnet.
Bereits nach den beiden Eingangsdoppeln führten wir mit zwei Punkten. Sowohl Dirk/Stefan als auch Marek/ René ließen ihren Gegnern Küppers/Bahr bzw. Ziemes/Seidel nicht viele Chancen. Lediglich unser Spitzendoppel gab einen Satz ab. Daniel und Klaus hatten gegen Seng/Müller etwas mehr zu kämpfen. In den geraden Sätzen standen sie ungünstig, weshalb sie diese klar verloren. Doch mit dem Punktgewinn zum sechs zu drei im Fünften ließen die zwei nichts mehr anbrennen – elf zu fünf lautete das Ergebnis.
Marek entschied sich im ersten Satz gegen Seidel dazu, zum Angriffsspieler zu mutieren – ein fataler Fehler, wie sich schnell herausstellte. Dazu gedrängt einfach nur die Ruhe zu bewahren und den Ball auf den Tisch zu spielen, gab er anschließend nur noch achtzehn Punkte ab. Seidel verlor, wie erhofft, die Konzentration und versuchte vermehrt die falschen Bälle technisch inkorrekt anzugreifen. In einem engen Match gegen Ziemes fand auch René zunächst nicht ins Spiel. Er konnte weder den schnittigen Rückhandschupf des Vorsters anziehen, noch dessen spinlastige Angriffsbälle blocken. Mit fortschreitender Spieldauer gelang ihm dies jedoch umso besser. Trotz verloren vierten Satzes gewann er den Entscheidungsdurchgang deutlich zu eins.
Daniel gewann in der Zwischenzeit zackig drei null gegen Bahr. Dirk schien es ihm gegen Küppers nachmachen zu wollen. Denn auch er entschied die ersten beiden Sätze gegen den mit sich hadernden Vorster klar für sich. Mangels Aufrechterhaltung der Konzentration machte er jedoch weder im dritten noch im vierten Satz, trotz einiger Matchbälle, den Sack zu. Im Fünften zitterte er sich dennoch zu einem Sieg durch.
Klaus erinnerte sich bereits vor seinem Match gegen den Alt-Boisheimer Müller an die Niederlage, die dieser ihm letzte Saison in Boisheim zugefügt hatte. Doch in heimischer Halle setzte sich unser Chef klar in vier Sätzen durch. Sähe man vom verlorenen zweite Durchgang einmal ab, hätte es ein Schnitter werden können. Denn Müller konnte in den anderen drei Sätzen zusammen lediglich elf Punkte für sich verbuchen. Stefan hatte es nun auf seinem Schläger die neun zu null Klatsche perfekt zu machen. Doch der Routinier Seppel Seng machte uns ein Strich durch die Rechnung – nie wirklich ins Spiel findend, verlor unser Linkshänder in vier Sätzen.
Auch Marek konnte den Siegpunkt gegen Ziemes in einem schön anzusehenden Spiel nicht einfahren. Und das trotz zweier Matchbälle im fünften Satz. Dadurch avancierte René zum Matchwinner. Nach vier Durchgängen gegen Seidel lautete der Endstand neun zu zwei für die dritte Herren. Obwohl er dem Straftraining in der letzten Woche fernblieb, steuerte unser fast Vierzigjähriger drei Punkte zum Sieg hinzu – damit hätte er wohl selbst nicht gerechnet.
Wir stehen nun punktverlustfrei und punktgleich mit Breyell an der Tabellenspitze. Vor allem unsere Doppelstärke hat uns in jedem der drei Spiele auf die Gewinnerstraße geführt. Dazu sorgt das Back-up System mit weniger Mannschaften mit mehr Spielern dafür, dass wir einzelne Ausfälle besser ersetzen können. Nächste Woche gegen Windberg wird unser Neuzugang Michael Deriks sein Saisondebut geben – mal schauen wie es laufen wird.

Nach 9:0-Auswärtserfolg grüßt die 1. Herren von der Tabellenspitze

Erneut starteten wir sehr konzentriert in das gar nicht so leichte Auswärtsspiel in Marl-Hüls.
Alle drei Doppel konnten gewonnen werden, so dass unsere Doppelbilanz mittlerweile auf 8:1 ausgebaut wurde.
Oben hatte Guang keine Probleme und Jörg konnte den fünften Satz, nachdem er sich in diesen gerettet hatte, klar für sich entscheiden. Ähnlich erging es mir, wobei ich eher höher hätte gewinnen müssen. Bärenstark erneut Tim, der nicht nur Jörg im Doppel mit durchziehen musste, sondern der auch sein Einzel bombensicher gewinnen konnte. Das beste Paarkreuz war aber das untere, denn Holger und Ramin gaben zusammen nur einen Satz ab. So konnten wir insgesamt trotz großer Gegenwehr einen 9:0-Kantersieg feiern, der uns sogar die Tabellenführung bescherte.
Nächste Woche dürfte der Gast aus Rheinkamp ebenso ein schlagbarer Gegner in unserem kommenden Heimspiel sein. Wir wurden uns sehr über Eure Unterstützung freuen.

Gruß Michael

Chaosmorgen in Hardt

Am ungeliebten Sonntagmorgen…so beginnen in der Regel die Spielberichte des TTCs wenn eine Mannschaft auswärts zu eben genau dieser Tageszeit an die Tische muss. Und dies hat auch seine Gründe. Wer möchte schon gerne sonntags um acht aufstehen, damit man um zehn Uhr irgendwo Tischtennis spielen kann? Waldnieler mit Sicherheit nicht!
Das scheint jedoch auch für in Leloh sowie Vogelsrath wohnhafte Personen zu gelten. Eigentlich sollten sich Klaus, René und Stefan V. um viertel nach neun vor Neussens Haustüre treffen, doch wurde vergeblich auf unseren Chefelektriker gewartet. In der Hoffnung, dass dieser bereits alleine nach Hardt gefahren war, machten sich die Ungerather auf. Im Nachbarsort angekommen, fanden sich allerdings nur Daniel und Dirk sowie Stefan Z. vor. Nach mehrmaligen telefonischen Verbindungsversuchen mit dem Bauerndörfchen, erreichte Klaus schließlich Bärbel und fragte sie, ob ihr Mann noch zu Hause sei. Sie habe nach links geschaut und bejahte diese Frage. Er liege noch schön eingekuschelt im warmen Bett – Frechheit! Nach einer sanften Weckung werde er sich so schnell wie möglich auf nach Hardt machen.
Die Hardter hatten indes mit dem gleichen Problem zu kämpfen. Auch sie waren bisher nur zu fünft. Es fehlte Tim Lammertz, der abends zuvor noch zusammen mit Berthold in der ersten ausgeholfen hatte. Holger ahnte bereits übles, denn Tim teilte ihm mit, dass er noch feiern gehen wollte. Nach etlichen erfolglosen Anrufen wurde schließlich der verletzte Uli Jopen kontaktiert, sodass die Mannschaft wenigstens mit sechs Mann antreten konnte. Als dieser erschien konnte das Spiel schließlich mit halbstündiger Verspätung starten.
Dirk und Stefan Z. wurde ihr zweiter Doppelsieg der Saison durch das Nichtantreten Jopens/Hobas geschenkt. Die Waldnieler Paarung Daniel/Stefan V. musste gegen das gegnerische Spitzendoppel Berthold/Rütten ran. Durch hervorragende Ergänzung bei Schnitt und Spin Variationen gaben die beiden nur sechs Punkte in den ersten beiden Sätzen ab. Dabei wurde der zweite Durchgang sogar zu null gewonnen. Im dritten schlich sich dann allerdings Unkonzentriertheit ein, weshalb das Spiel erst im vierten Satz gewonnen wurde. Am Nebentisch fanden Klaus und René gegen Gerads/Mörbel nie wirklich ins Spiel, eine klare null zu drei Niederlage war das Resultat.
Stefan V. zog in seinem ersten Einzel gegen Berthold ebenfalls mit null zu drei den Kürzeren. Das mangelnde Training sowie eine ausbaufähige Kondition ließen ein sicheres Nachsetzen einfach nicht zu, dementsprechend konnte er die Ballwechsel nie für sich gewinnen. Renés Spiel gegen Jopen ging kampflos an uns.
Dirk freute sich bereits im Vorfeld auf das Spiel gegen Abwehrspieler Mörbel. In jedem Satz führte er schnell mit vier bis sechs Punkten, doch Konzentrationslücken zum Satzende hin verhinderten den Erfolg im Schnitter. Trotzdem war es ein glatter Dreisatzsieg. Ähnlich lief es bei Daniel gegen Rütten. Nach drei klaren Sätzen war auch diese Partie für uns entschieden.
Stefan Z. tat sich anfangs gegen Gerads schwer, durch viele direkte Fehler ergaunerte sich der Hardter bereits vier Satzbälle im ersten Durchgang. Doch Stefan bewies Nervenstärke und drehte diesen noch zu seinen Gunsten. Im zweiten Satz wehrte Gerads hingegen vier Satzbälle ab, konnte den Sack seinerseits jedoch nicht zumachen Der dritte war dann nur noch Formsache für unseren Linkshänder. Zum spannendsten, wenn auch nicht gerade attraktivsten, Spiel des Morgens entwickelte sich die Partie Klaus gegen Hoba. Die Taktik des Hardters bestand im Grunde nur darin den Ball mit dem Anti im Spiel zu halten, um irgendwann mit der Vorhand parallel in Klaus Vorhand zu klatschen…dieser fand entweder seinen Weg auf oder über den Tisch. Klaus kam mit den leeren Bällen des Antis überhaupt nicht zurecht. Er versuchte irgendwie Spin zu erzeugen und dem Ball eine gute Länge zu geben. Sobald dies funktionierte landete Hobas Angriffsball auch stets im Aus. So kam es, dass beide zwei Sätze gewannen und Hoba sogar mit neun zu sechs im Entscheidungsdurchgang führte. Nach einem Schmetterball in Klaus Vorhand fasste sich dieser ein Herz und schoss gegen. Beflügelt von diesem Punktgewinn, drehte unser Präsident das Spiel schließlich doch noch zu seinen Gunsten, gewann den Satz am Ende zu neun.
Stefan V. wurde sein erster Saisonsieg gegen Jopen geschenkt. Wir brauchten also nur noch einen Punkt zum Spielgewinn. Diesen konnte René gegen Berthold allerdings nicht beisteuern. Erhebliche Trainingsrückstände ließen zwar einen Satzgewinn zu, für mehr reichte es jedoch nicht. Somit gewann unsere Nummer eins auch in seinem zweiten Spiel kein reguläres Einzel. Das Straftraining nächste Woche ist also mehr als nötig!
Dann musste eben Daniel gegen Mörbel für den Sieg sorgen. Nach sicherem ersten Satzgewinn, verlor er anfangs des zweiten Durchgangs ein wenig die Konzentration. Den Rückstand von eins zu sechs drehte er trotzdem in einen elf zu neun Sieg. Mit dem Gewinn des folgenden war das Spiel am ungeliebten Sonntagmorgen für uns entschieden.
Nach zwei schwächeren Gegnern in den ersten beiden Spielen kommt am Samstag nun der Tabellenerste aus Süchteln-Vorst zu uns. Sollten wir dieses Spiel für uns entscheiden können, ist der Aufstieg ganz klar das Saisonziel Nummer eins.

Schwache Mannschaftsleistung fordert ersten Punktverlust

Am zweiten Spieltag der noch jungen Spielzeit verschlug es die zweite Herren erneut nach außerhalb – es war in Osterath zu spielen. Auf Erbitten des Gastgebers wurde bereits pünktlich zum Bundesliga-Anpfiff losgelegt, mithin um 15.30 Uhr. Das Heimteam war letztes Jahr aus der Landesliga abgestiegen und hatte einige Spieler eingebüßt, sodass es eher als Abstiegskandidat gehandelt wurde. Diese Einschätzung dürfte der Waldnieler Mannschaft zum Verhängnis geworden sein – insbesondere, da die Osterather ab der Mitte mit nominell erschreckend schwachen Spielern aufwarteten und manch einer unserer Spieler den Gegner zu unterschätzen neigte. Zum diesseitigen Bedauern sollte es gegen die sympathische Krefelder Truppe folglich nicht zum Sieg reichen:

Da Sebastian Jonas nicht mitspielte, stellten Leupold und Jöbkes das erste Doppel. Ihr Match gegen das „Opferdoppel“ der Osterather gestalteten die beiden auch ohne Probleme. Unser Doppel zwei bestehend aus Voss und Heyer gab derweil reichlich uninspiriert ab. Somit sollte wie so häufig das Aufeinandertreffen der jeweiligen Tertiärdoppel über den leichten Vorteil nach den Doppeln entscheiden. War es die Überheblichkeit zu glauben, gegen TTR-schwache Gegner einfach nicht verlieren zu können, möglicherweise strukturelle Lustlosigkeit, oder war es die Mischung? Es genügte Mesken/Simon Möller jedenfalls, um eine niveauarme Partie in vier hauchdünnen Sätzen tatsächlich zu verlieren (+9, -10, -12, -11), sodass wie schon am ersten Spieltag einem Rückstand nachgejagt werden musste.

Nachdem Christoph dem gegnerischen Spitzenspieler Tiggelkamp kaum Gegenwehr zeigte, stand es gar 1:3, während Daniel Leupold auch bereits den ersten Durchgang verloren hatte. Er kam jedoch immer besser ins Spiel, um den Gegner Eigemann mit ordentlicher Schnittabwehr schließlich mit 3:1 doch deutlich in die Schranken zu weisen. Was beim Stande von 2:3 im mittleren Paarkreuz geschah, war gelinde gesagt traurig: Kevin schenkte sein Spiel mehr oder weniger ab, während Christian an seiner diesen Tag betreffenden Unfähigkeit scheiterte (0:3 sowie 1:3). Die mentale Schwäche der beiden Jungspunde ließ die gegnerische Mannschaft folglich auf 5:2 davonziehen, was weder die Waldnieler Spieler, „die Bock hatten“, noch die, „die nicht ganz da waren“, zu motivieren vermochte. Dennoch zeigte Simon Möller gegen den Spieler Gartz im unteren Paarkreuz eine sichere Leistung, er gewann sogar im Schnitter (+7, +5, +2). Diese Punkteausbeute ist insofern besonders bemerkenswert, als dass Simon (von unserem Premiumfan Dirk angestachelt) durchaus wusste, dass er nach den ersten beiden Sätzen nur noch drei Punkte abgeben durfte, um dem Gegner durchschnittlich nur fünf Punkte gelassen zu haben (= Schneider im Schnitt). Als es schließlich im dritten Durchgang 2:2 stand, war dies kaum mehr möglich; Simon „rotzte“ den Gegner mit neun Punkten in Folge trotzdem schnittrisch weg!

Michael indes haderte mit seinen Angriffsschlägen und verlor gegen den kontrahierenden Wehmeier völlig unnötig zwei Sätze jeweils in der Verlängerung. Nachdem sich Jöbkes schließlich darauf besann, dass es ausreichend sein würde, den Ball irgendwie auf den Tisch zu „eiern“, gewann Michael schließlich im Entscheidungssatz; dies war enorm wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren – es stand 4:5.

Bereits in der Vorsaison war Daniel in der Landesliga – noch beim Anrather TK spielend – gegen die Osterather angetreten. Dem gegnerischen Spitzenspieler war er jedoch an der Platte selbst nicht begegnet. Nun war es allerdings soweit gegen den unangenehm spielenden Tiggelkamp anzutreten, er fand aber nicht sonderlich gut ins Match. Der Gegner griff mit der kurz benoppten Rückhand immer wieder topspinartig an, was es wesentlich erschwerte, zwingenden Unterschnitt zu entwickeln. Dieses Unterfangen gelang Daniel jedoch mit der Zeit ein wenig besser. Glücklicherweise konnte er die drei knappen Durchgänge alle für sich entscheiden, wobei im zweiten Durchgang beim Stande von 8:10 notwendig war, Satzbälle abzuwehren (+9, +10, +9). Parallel hatte „Vossi“ auch sein zweites Einzel 0:3 verloren, was den Zwischenstand von 5:6 zur Folge hatte.

Die Einzelrunden sollten sich exakt gleichen; Christian und Kevin zeigten in der Mitte anschließend erneut, dass sie zwei Gesichter haben. Zum Bedauern der Übrigen sollte es an diesem Tage das uninspirierte bzw. kampfesschwache Gesicht sein, welches in der Mitte erneut nur einen einzelnen Satz einbrachte, diesmal für Kevin. Selbst die Erkenntnis, eine noch theoretische Siegchance gänzlich abzugeben, konnte den Siegeswillen und entsprechenden konzentrierten Kampf nicht entfachen – der Stand lautete ernüchternd 5:8.

Wie schon zuvor auf Daniel konnte man gleichermaßen auf Simon und Michael bauen. Jöbkes setzte sogar eine Punktlandung auf den Schnitter (+8, +5, +2), während Simon zwar leicht fahrlässig einen Satz verschenkte, was an diesem Samstag jedoch ein Einzelfall für unseren Halbasiaten bleiben sollte. Das anschließende Schlussdoppel sollte zum Ende hin noch einige Spannung bieten – nach souveränen Leistungen zu Anfang der Begegnung war es schwer vorherzusehen, welche Paarung den Schlusspunkt setzen würde:

Die gegnerische Paarung bestand aus den Nummern eins und zwei der Gegner, welche auch nach dem Ranking mit Abstand die besten Spieler der Osterather darstellten. Michael als Unterbau an Nummer sechs gesetzt ist jedoch für seine Verhältnisse voll im Training und spielt bisweilen eine sehr gepflegte Kugel. Dies würde er im Laufe dieses Doppels noch häufig zeigen; den ersten Durchgang holten sich jedoch mit 11:7 die Gastgeber. Schon wenige Fehler unser Streiter und zwingendes Angriffsspiel des Gegners hatte Waldniel schnell in Rückstand gebracht. Der zweite Satz war spielerisch bereits hochwertig, nach 10:7 konnte hiesige Paarung den Ausgleich erst mit 11:9 nach Hause zittern. Nach Punktevorteilen auf beiden Seiten waren es anschließend wieder die Krefelder Jungs, welche das Heft in die Hand nahmen (9:11). Der vierte Satz war schließlich prächtig anzusehen, Daniel und Michael erspielten einen Vorsprung in Höhe von 10:8. Michael entschied sich in diesem Moment kurzerhand, die beiden kurz gesetzten Angaben beide in den Himmel „wegzuballern“. Dies war nicht leicht zu verarbeiten, was der Gegner mit dem nächsten Punktverlust bestrafte (10:11, Matchball). Erneut war Michael gehalten, volles Risiko zu gehen und den Ball „voll durchzuwämsen“. Dieses Mal flog der Ball geradlinig die Mittellinie entlang und touchierte freundlicherweise die hintere Plattenkante. Diese Spielbrillanz im Rücken ließen sich unsere Recken den Satz nicht mehr nehmen (13:11). Nachdem der vierte Satz also hauchdünn gewonnen wurde, nutzten Leupold/Jöbkes unter anderem zwei Todesnasse, um beim Stand von 5:0 zu wechseln. Der Gegner – nun mental beinahe gebrochen – versuchte noch einmal alles, in den Satz zurückzufinden. Dies vermochten wir jedoch überzeugend zu verhindern (11:3); die gänzliche Blamage war abgewendet.

Fazit: Das Resultat des Matches stellt ein schulbuchartiges Lehrbeispiel dar: Drei Spieler holen weder einen Punkt im Einzel noch im Doppel (auch Totalausfälle genannt) – das Spiel kann nicht mehr gewonnen werden – die drei übrigen Spieler können nur noch ein Remis erzielen, sofern zwei von ihnen ebenso miteinander Eingangs- sowie Schlussdoppel wie auch alle drei Spieler ihre jeweils beiden Einzel gewinnen – so geschah es. Dass es gegen eine solche – freilich symphatische – gegnerische Mannschaft nicht zu mehr reichte, ist jedoch sehr bedauerlich. Dass die dem ersten Anschein nach starken Mannschaften schon nach zwei Spieltagen Federn gelassen haben, hätte man sich zu Nutzen machen müssen! Positiv fällt allenfalls ins Gewicht, dass sich die Mannschaft nach dem Spiel endlich im Klartext darauf verständigte, dass der Aufstieg jedenfalls versuchsweise ins Visier genommen werde. Während das Potential freilich besteht, setzt dies jedoch erheblich bessere Teamleistungen voraus.

Daniel Leupold

1. Herren: Hart erkämpfter Sieg nach Blitzstart gegen Horst

Hier der Bericht über das zweite Spiel der Ersten gegen Horst Essen.
Zuerst möchte ich mich kurz selber vorstellen.
Mein Name ist Michael Poos, ich bin seit Donnerstag 50 Jahre alt und spiele neuerdings beim TTC Waldniel in der Ersten an 3.
Einige ältere dürften mich noch aus Süchteln kennen, wo ich mit TT angefangen hab. Nach 7 Jahren bei Raspo Brand in Aachen, habe ich zuletzt 19 Jahre beim Anrather TK aufgeschlagen. Durch alte Freundschaften bin ich jetzt beim TTC gelandet und bin sehr freundlich aufgenommen worden. Ich freue mich auf hoffentlich viele schöne Jahre hier in Waldniel.

Am zweiten Spieltag erwarteten wir die Mannschaft von MTG Horst aus Essen bei uns in der Halle, ein Team was zuletzt immer im vorderen Bereich der Tabelle anzusiedeln war.
Wir waren also gewarnt und sind topmotiviert in die Partie gestartet. Die beiden ersten Doppel gingen beide an uns, wobei Guang/Ramin nur knapp die Oberhand behielten gegen das gegnerische Spitzendoppel. Holger und ich mussten leider unseren Gegnern gratulieren. Oben setzten sich sowohl Jörg als auch Guang durch und auch in der Mitte hielten Tim und ich unseren Gegnern stand. Als Holger dann auch noch siegte, sah es bei einer 7:1-Führung nach einem leichten Erfolg aus. Ramin musste dann aber dem Oben-erfahrenen Burgmer gratulieren, trotzdem rechneten wir evtl sogar noch mit einem 9:2. Unser netter Chinese zog dann leider gegen Stadie den Kürzeren und Jörg musste sich dem bärenstarken Jugendlichen auf Essener Seite geschlagen geben. Das Pech, was Jörg in diesem Spiel hatte, hatte ich dann als Glück denn ich beendete mein Spiel mit genau so einem tödlichen Nassen, wie Jörg in zuvor kassiert hatte. Holger gewann dann sein zweites Einzel, wodurch Tim, vom Druck gewinnen zu müssen befreit, den fünften Satz deutlich für sich entschied. Dadurch zählte Holgers Sieg nicht mehr und wir hatten unser zweites Heimspiel mit 9:4 gewonnen. Jetzt teilen wir uns die Tabellenspitze mit dem Topfavoriten Velbert II.
Nächste Woche haben wir als nächste Hürde das unangenehme Auswärtsspiel in Marl-Hüls, mit der bisher gezeigten Einstellung sollte das aber auch zu schaffen sein.

Gruß Michael

Starker Auftakt der dritten Herren in Beckrath

Wo? Richtig, die dritte Herren musste am ersten Spieltag im kleinen Dörfchen Beckrath gegen Wickrath spielen. Stefan Vahlhaus fiel urlaubsbedingt aus, weshalb Marek als Nummer eins einsprang. Die restlichen Stammspieler waren allesamt einsatzbereit.
Nachdem die zweite Herren bereits am Freitagabend mit einem halbwegs souveränen Sieg vorgelegt hatte, wollten wir uns natürlich keine Blöße geben und es gegen den Wickrather Underdog mindestens genauso gut machen.

Dirk und Stefan Z. formten das Einserdoppel, schließlich waren sie in der letzten Saison die zweitstärkste Paarung der Liga gewesen. Sie lösten ihre Aufgabe gegen Zander/Kämmerling jedoch erst im fünften Satz. Dieser ging dann aber klar, bei nur einem Punktverlust, an uns. Zur beidseitiger Freude spielten Marek und René gegen das gegnerische Spitzendoppel. Sie taten sich ebenfalls sehr schwer, denn auch dieses Match ging über die volle Spieldauer. Im Entscheidungsdurchgang kämpfte sich unsere Paarung, obwohl sie ungünstig standen, erneut zum Sieg durch. Auch Daniel und Klaus war die Unsicherheit des ersten Spieltages anzumerken. Wie die beiden anderen Partien zuvor, sollte auch diese erst im letzten Satz entschieden werden. Und abermals verließen unsere Recken die Platte als Sieger. Drei null nach den Doppeln, das kannten wir nur zu gut aus der letzten Saison. Über die Sommerpause hinweg hatten wir nichts von unserer Doppelstärke einbüßen müssen.
René sorge gegen Terhorst allerdings direkt für den ersten Dämpfer des Abends. Nach vier umkämpften Sätzen ging der Wickrather als Sieger hervor. Marek machte es gegen Deventer besser. Trotz eines Satzverlustes hatte er das Spiel mit seiner beidseitigen Doppelnoppe fest im Griff.
Es folgten zwei überfallartige Blitzspiele in der Mitte. Sowohl Dirk als auch Daniel schnitterten ihre Gegner Zander bzw. Kämmerling sauber in drei Sätzen. Dabei gewannen beide ihre Durchgänge mit +3, +5, +7.
Stefan Z. zeigte im zweiten Satz, dass er in diesem Jahr vorhat auch mal die knappen Sätze zu gewinnen. Nachdem er diesen zu zwölf eintütete, war Coldiz Gegenwehr im dritten Durchgang gebrochen. Klaus graute es vor seinem Spiel gegen Tschaplowitsch bereits mächtig. Das letzte Spiel konnte der Angstgegner für sich entscheiden. Doch diesmal schien er nur wenig Probleme mit dem Spiel des Wickrathers zu haben. Mit jedem Ballwechsel gewann er an Sicherheit und siegte schließlich verdient mit +8, +7, +3.
Nachdem also nur René in Gerberlaune gewesen ist, musste noch ein Punkt aus der letzten Einzelrunde her. In einem knappen Achterbahnspiel schaffte Marek es gegen den aggressiv spielenden Terhorst im fünften Satz die Oberhand zu behalten. Doch auch dieser war trotz einer frühzeitigen sechs Punkte Führung nochmals spannend geworden.
Der Sieg fiel aufgrund der vier Siege in den Fünfsatzspielen mit Sicherheit ein wenig zu hoch aus. Doch füllten wir unsere Favoritenrolle besser aus, als wir es zuvor dachten. Mit dem Erfolg im Rücken blicken wir positiv in die noch junge Saison.

1. Herren: Gelungener Saisonauftakt

Im Nachbarschaftsduell mit dem Anrather TK konnte der TTC Waldniel einen klaren 9:2-Sieg einfahren.
Entscheidend dafür waren sicherlich die drei gewonnenen Doppel. Evertz/Schumacher und Zhan/Hamidi konnten jeweils in 5 Sätzen die Oberhand bewahren, während Heister/Poos klar gewannen. Die Führung wurde durch zwei Siege am oberen Paarkreuz auf 5:0 ausgebaut. Die Niederlage von Poos gegen seinen alten Mannschaftskameraden Reiners fiel dann nicht so sehr ins Gewicht. Schumacher, Heister und Hamidi konnten die Führung auf 8:1 ausbauen. Zhan musste dem Anrather Niederländer van Steenwijk gratulieren, so dass es Jörg Evertz vorbehalten blieb, einen 0:2-Satzrückstand noch zum endgültigen Siegpunkt zu drehen.
Sicherlich ist dieser 9:2-Erfolg etwas hoch ausgefallen, der TTC freut sich aber riesig über den gelungenen Auftakt in der für uns neuen NRW-Liga-Gruppe.

Michael Poos für die 1. Herren

Launiger Auftaktsieg der Zweiten Herren in Elsen

Zur Meisterschaftssaison 2016/17 hatte sich die zweite Mannschaft des großen Traditionsvereins TTC Waldniel unlängst neu formiert und mit dem Rückkehrer und Herausgeber dieser Kolumne Daniel Leupold verstärkt. Mit einem Fundus aus acht Athleten [als da wären Sebastian Jonas, Christoph Voss, Christian Heyer, Kevin Mesken, Simon Möller, Michael Jöbkes, Ingo Coenen und eben dem Unterzeichner] tritt die Mannschaft in der Bezirksliga nominell stark auf, sodass rein am Tischtennis Rating orientiert nur die um den Aufstieg favorisierten Mannschaften mithalten können.

Hinsichtlich des ersten Auftretens bei dem vermeintlichen Abstiegskandidaten in Elsen musste jedoch ebenso auf das im Urlaub befindliche Geburtstagskind Michael wie auch auf den Routinier Ingo verzichtet werden, welcher sich auf dem Grillfest verletzt hatte. Als verlängerter Arm des Vereins gratuliere ich Michael hiermit von Herzen und sage ihm einen in der Größe und Beschaffenheit dem Feiertag angemessenen Früchtekorb zu. Da die übrigen sechs Mann die nominell bestmögliche Aufstellung personifizieren, hoffte man, einen hohen Sieg landen zu können, welcher die Konkurrenz erzittern ließe. Dazu kam es indes nicht; im Gegenteil musste gerade zu Anfang der Partie ein wenig um den siegreichen Ausgang Sorge bestehen – und das, obwohl die Kontrahenten durchschnittlich 100 Punkte weniger hatten als wir:

Das provisorisch zusammengewürftelte Doppel eins mit Sebastian und Daniel hatte wenig Mühe mit den Kontrahenten Kofferath und Sonnabend (+2, +8, +8). Dabei ist noch am ehesten erwähnungsbedürftig, dass Sebastian im ersten Satz mehr „Rückhandpeitschen“ traf, als im restlichen Verlauf des Abends. Ferner ließ sich nicht erschließen, wieso der Gegner namens Sonnabend die Elsener Heimspiele freitags bestreitet. Das „Opferdoppel“ bestehend aus Christoph und Christian gab nach durchwachsener Leistung ebenso ab (0:3), wie es die selbsternannt beste Paarung der Mannschaft Kevin/Simon tat (2:3). Diese bot immerhin das erste Mal echte Spannung, wehrte im Entscheidungssatz bei 7:10 drei Matchbälle ab, anschließend noch weitere, verspielte eigene solche, und unterlag schließlich mit 14:16.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Sebastian den gegnerischen Einser schon beinahe geschlagen. Obwohl er sich mit dessen unorthodoxem Spiel durchaus schwer tat und den zweiten Durchgang nach eigenen Satzbällen noch abgegeben hatte, konnte er das Match in vier Sätzen doch recht sicher „nach Hause bringen“. Ähnlich erging es Daniel, welcher gegen den gegnerischen Noppenspieler seine Probleme hatte, letztlich jedoch sicher gewinnen konnte (3:1). Auch Christoph im mittleren sowie Simon im unteren Paarkreuz zeigten durchwachsene Einzelleistungen, obsiegten jedoch ebenfalls verdient mit 3:1. Insoweit darf jedoch nicht unerwähnt sein, dass es der Spieler Möller (um ihm die Schande zu ersparen wird an dieser Stelle der Vorname verschwiegen) fertig brachte, gegen den Spieler Sonnabend – welcher 120 TTR-Punkte weniger aufweist – im zweiten Durchgang beim Stande von 2:0 elf Punkte in Folge abzugeben.

Bedauerlicherweise erwischten die beiden Jungspunde einen schlechten Tag; Christian unterlag glatt gegen den Elsener Dreier, während sich Kevin zu einem ähnlich schwachen 1:3 quälte –> Mentaltraining ist bereits für Montagabend angesetzt – bei Interesse bitte Meldung beim Cheftrainer. Nachdem es folglich nach den Doppeln gar einen Rückstand zu verdauen gab, ging es mit dem hauchdünnen Vorteil eines 5:4 in die zweite Einzelrunde. In dieser sollte es jedoch nur noch wenig Probleme geben: Daniel fegte den kontrahierenden Primus im Schnitter (= Schneider im Schnitt) vom Tisch (+4, +5, +6); Sebastian hatte mit dem Zweier Lehmann zwar mehr Probleme, welcher eine unangenehme lange Noppe spielte. Schließlich ging jedoch auch dieses Spiel verdient an uns (3:1).

Nun musste der Vorsprung von 7:4 nur noch „über die Zeit“ gebracht werden. Dies setzte Christoph auch postwendend um, allerdings brauchte er dafür fünf Sätze. Abwechselnd hatten er oder aber wieder sein Gegner Linnartz Probleme mit „Vossis“ Angaben, bis der letzte Durchgang schließlich deutlich ausfiel (+4). Christian drückte der gegnerischen Mannschaft noch einmal sein eindeutiges Mitleid aus, indem er nach seinem ersten Satzgewinn das Spiel noch glatt verspielte (mithin 1:3). Während Simon gegen den sympathischen Flores bereits das letztmögliche Einzel zu spielen (und ggf. zu verlieren?) angefangen hatte, erbarmte sich Kevin, welcher in dem niveauärmsten Spiel des Abends gegen den beherzt kämpfenden Sonnabend zunächst beim Stande von 11:9 und 10:3 die Brillanz aufwies, diesen zweiten Satz noch abzugeben. In der Folgezeit quälte er sich und das Publikum durch einen Fünfsatzkrimi, welchen er schließlich hauchdünn für sich entschied (+9, -10, +9, -6, +11).

Fazit: Schlussendlich steht ein 9:5, welches die ersten zwei Punkte bedeutet. Sprichwörtlich ist aller Anfang schwer und entscheidend ist, dass diese Punkte eingefahren wurden. Wenn jedoch Bayern München im Fußball gegen einen Zweitligisten in der Nachspielzeit das 2:1 schießt, ist die Freude über die spielerische Klasse nicht allzu groß. Vorliegend fühlt es sich nach der bescheidenen Meinung des Verfassers ähnlich an: Während man das Spiel hätte dominieren wollen, musste man sich auf einen langen Kampf gegen den sympathischen und beherzt spielenden Gegner aus Elsen einlassen. Wenn man mit dem Aufstieg auch nur ein wenig zu tun haben möchte, muss in den Folgewochen wesentlich mehr Spielklasse gezeigt werden – das gilt umso mehr, da wir nicht immer auf zweieinhalb Punkte von Sebastian zählen können, welcher nur halb spielen wird.

Daniel Leupold

Perfektes Wetter bei der Radtour

Gestärkt durch ein gutes Frühstück im Café Ferne Welten, zog der aus elf Personen bestehende Trupp gestern hinaus, um erneut das Umland von Schwalmtal zu entdecken. Nachdem die letztjährige Tour allen Spaß gemach hatte, fuhren wir erneut die gleiche Strecke.
Sebastian führte die Gruppe in Richtung Breyell. Von dort aus ging es zum De-Witt-See, an dem zum ersten mal gerastet wurde. Nach dem Absteigen verteilte er großzügig leckere, kellerkalte, diesmal immerhin nicht abgelaufene Bierchen an alle. Nach dieser schmackhaften Energiezufuhr waren wir mental bereit, die holländische Grenze nahe Venlo zu passieren. Kaum war dies geschehen, sprang Ingos Kette ab. Da hatte wohl jemand zu stark in die Pedale getreten. Einige Handgriffe später war dieses Problem allerdings schon wieder behoben. Es sollte der einzige Zwischenfall dieser Art bleiben.
Umso mehr freuten sich alle bei der Ankunft im Biergarten der Trappistenabtei in Tegelen. Dort erwarteten uns endlich kühle Getränke, allem voran das gute La Trappe Dubbel.
Unter strahlendem Sonnenschein setzten wir die Tour mit der Überquerung der Maas via einer Fähre fort. Eigentlich war eine Rast in Kessel geplant, wo wir auch etwas essen wollten, jedoch versaute uns diese Möglichkeit eine geschlossene Hochzeitsfeier. Eine Unverschämtheit!
Mit leerem Magen ging es weiter entlang der Maas und natürlich auch wieder mit dem Floß über den Fluss zurück. Kurz vor der Grenze am Weißen Stein bekamen wir dann aber doch noch eine große Portion Pommes mit Frikandellen. Die Tour wurde, wie auch letztes Jahr, im Biergarten des Heidecamps abgerundet. Dort gab es die letzten Erfrischungen für uns, ehe sich die Gruppe schließlich in unterschiedliche Richtungen auflöste.

Gute Laune beim Familientag mit anschließendem Grillfest

Am 13.08.2016 fand der zweite Familientag des TTCs in diesem Jahrtausend statt. Neben der vereinsinternen Jugend sowie deren Eltern waren auch alle anderen Familien, die Interesse an unserem Lieblingssport haben, eingeladen. Insgesamt waren etwa 25 Leute erschienen.
Es waren allerhand Aktivitäten geplant. Im Mittelpunkt stand dabei sicherlich das Eltern-Kind Zweiermannschaftsturnier. Für alle, die gerade nicht in diesem vertreten waren, bauten wir zudem unseren Tischtennisroboter sowie einen Hindernisparcours auf. Durch diesen musste die kleine Zelluloidkugel auf dem Schläger liegend/springend über verschiedene Hindernisse ins Ziel befördert werden. Drei Versuche hatte ein jeder, um die Bestzeit aufzustellen. Dem Sieger winkte ein Pokal und Preis. Ab 15:00 Uhr standen gekühlte Getränke und frischer Kuchen zur Stärkung bereit.
Das Turnier startete schließlich gegen halb vier. Die sieben Paarungen verteilten sich auf zwei Gruppen, von denen die Gruppensieger den Gesamtsieg untereinander ausspielen sollten. Als besonders stark stellte sich dabei die gesamte Familie Linde heraus. Sowohl Yannik mit seiner Mutter Kerstin als auch Henrik mit Vater Dirk siegten in ihren Spielen souverän.
Im kleinen Finale kämpfe Familie Klingen inklusive Marvin Geraats um Bronze. Claudia und Thorben bezwangen dabei Vater Sven, der kurzfristig für Marvins Oma einsprang, und Marvin. Claudia freute sich dabei insbesondere als sie ihren Mann besiegte, es sei das Beste an diesem Tag gewesen.
Das Finale sollte dementsprechend familienintern ausgetragen werden. Nach fünf Spielen gingen Henrik und Dirk als Sieger hervor. Trotz Yanniks beider Einzelsiege, blieben Vater und Sohn im Doppel stärker als Yannik und Kerstin.
Henrik hatte bis zu Thorbens letzten Versuch auch den Hindernisparcours mit Bestzeiten gecrusht, doch schaffte er es noch im dritten Durchgang diese um eine Sekunde zu unterbieten. Somit stand Thorben als Sieger fest.
Ab 18 Uhr trudelten dann auch nach und nach die restlichen Vereinsmitglieder ein. Der Tag wurde schließlich noch mit unserem traditionellen Grillfest abgerundet. Klaus und Dirk mimten die Grillmeister und versuchten den Fleischwünschen der Gäste halbwegs nachzukommen. Genug Auswahl war jedenfalls vorhanden. Neben Steaks, Cevapcici, Rinderpatties, Pute und Bauchfleisch gab es natürlich noch allerhand Salate, Brot sowie dazugehörige Dips. Um halb acht überreichte Klaus den Platzierten der Familienaktivitäten schließlich ihre Pokale und Preise. Diese wurden nur zu gern entgegengenommen.
Nach dem Essen mussten die angefutterten Kalorien natürlich an einem großen Vierertisch wieder abgebaut werden. Zudem spielte die zweite Mannschaft ein internes Turnier aus.
Frisch geduscht beendete der harte Kern den Tag schließlich noch mit einem kühlen Bierchen und freute sich bereits auf die Fahrrandtour, die eine Woche später folgen sollte.